Statements von beim VCÖ-Mobilitätspreis Ausgezeichneten

Mit dem VCÖ-Mobilitätspreis, Österreichs größtem Wettbewerb für nachhaltige Mobilität, versucht der VCÖ Jahr für Jahr vorbildliche Projekte und Initiativen für die Mobilitätswende vor den Vorhang zu holen. 

Ziel ist es, Mut zu machen und zu zeigen, wie viel Inspirierendes schon heute in der Praxis umgesetzt wird. Dazu haben wir die Menschen hinter den ausgezeichneten Projekten und Initiativen um Ihre Einschätzung gebeten.


Arno Brandhuber
Ordination Dr. Arno Brandhuber
(Foto: KARLSWERK Webdesign)

Autofahren ist heilbar

Der VCÖ-Mobilitätspreis und seine Projekte sind wichtig, weil eine Mobilitätswende nur durch eine Veränderung des Bewusstseins für die Problematik und durch das Aufzeigen von realistischen Möglichkeiten und Handlungsanleitungen gelingen kann.

Unser Projekt hat durch den Preis einerseits durch eine grosse mediale Aufmerksamkeit, andererseits durch die externe Anerkennung unserer Bemühungen stark profitiert.

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Betül Bretschneider
UrbanTransform Research Consulting

Greening Aspangstrasse: Das Verfahrensmodell einer umwelt- und bewohnerfreundlichen Umgestaltung des Straßenraumes

Unser VCÖ-Mobilitätspreis gekröntes Projekt ‚Greening Aspang – Kooperatives und interdisziplinäres Planungsverfahren zur Umgestaltung und Begrünung eines Straßenraumes‘ zielt auf eine umweltfreundliche Straßenplanung gegen sommerliche Überhitzung und für Freiraumschaffung ab. Eine Straßenneunutzung als Grünraum ist ein komplexes Verfahren mit unzähligen Akteuren. Es verlangt ein Umdenken nicht nur in der Planungspolitik und Straßenverwaltung, sondern auch bei den Straßennutzerinnen und Straßennutzern. Das Projekt wurde in einem partizipativen und integrativen Prozess erfolgreich entwickelt und wartet nun auf eine Umsetzung.

Der VCÖ-Mobilitätspreis war für das Projektkonsortium nicht nur eine große Ehre, sondern auch eine wichtige Unterstützung bei der Sichtbarmachung des Projektes in den Medien und in Fachkreisen, aber auch in einer breiteren Öffentlichkeit. Durch die mediale Präsenz und Verbreitung konnte das Projekt zu seiner Umsetzung ein wichtiges Stück weitergebracht werden.

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Michael Bürger

Klimabündnis Tirol
(Foto: Klimabündnis Tirol)

Tiroler Fahrradwettbewerb: Ganz Tirol radelt!

Österreich zählt bei den Pro-Kopf-Emissionen zu den größten CO2-Emittenten der Europäischen Union. Der Verkehrssektor spielt dabei eine zentrale Rolle. Entscheidend ist eine Bündelung aller Kräfte, die eine nachhaltige Mobilitätswende in Österreich vorantreiben. Der VCÖ-Mobilitätspreis bietet dabei die Möglichkeit, innovative Antworten auf komplexe Fragestellungen im Mobilitätsbereich sichtbar zu machen und das Netzwerk zu stärken.

Mit dem VCÖ-Mobilitätspreis wurde dem Tiroler Fahrradwettbewerb ein renommiertes Gütesiegel umgehängt. Die Auszeichnung hat uns geholfen, den Tiroler Fahrradwettbewerb auch über die Landesgrenzen hinaus bekannt zu machen. Der VCÖ-Mobilitätspreis wurde vom Klimabündnis Tirol stellvertretend für alle 8.500 radelnde Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Tirol entgegengenommen.

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Kathrin Bürglen
Fahrtziel Natur


Fahrtziel Natur

Fahrtziel Natur: Der VCÖ-Mobilitätspreis trägt dazu bei, dass attraktive Mobilitätsprojekte bekannt werden und regt zur Nachahmung an. Damit leistet er einen wichtigen Beitrag zum Ausbau einer Umwelt- und Klimafreundlichen Mobilität.

Die Anerkennung, die "Fahrtziel Natur" über den VCÖ-Mobilitätspreis als internationales Vorbildprojekt erfahren hat, hat alle Beteiligten Partnerinnen und Partner motiviert, sich noch stärker für den Ausbau umweltfreundlicher Mobilitätsangebote zu engagieren. Die Aufmerksamkeit hat auch die internationale Entwicklung von Fahrtziel Natur unterstützt. Die Kooperation wurde 2016 in die Schweiz übertragen.

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Harald Buschbacher
SCHIG - Schienen-Infrastruktur-Dienstleistungsges



SynArea

Technisch und/oder sozial innovative Projekte, wie sie beim VCÖ-Mobilitätspreis eingereicht werden, sind für die Mobilitätswende wichtig, weil nach dem Stand der Technik und mehrheitsfähigen politischen Maßnahmen die Mobilitätswende zu langsam einsetzt beziehungsweise zu viele Gebiete und Bereiche noch nicht erfasst hat. Der Preis hilft, diese Projekte sichtbar zu machen und ihnen die nötige Aufmerksamkeit zu bringen.

Unser Projekt hat insofern vom VCÖ-Mobilitätspreis profitiert, als es insbesondere innerhalb der beteiligten Organisationen mehr Gewicht bekommen hat, was vielleicht auch dafür entscheidend war, dass es zu einem derzeit noch laufenden Folgeprojekt gekommen ist.

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Michael Elbl
Parkhaus Elbl Betriebsges.m.b.H.

Der Aktivfuhrpark

Bei jeder Neuentwicklung sind der Ideenwettbewerb beziehungsweise der Austausch von Wissenschaft und Erfahrungswerten wichtig. Nur so kann sich zum Beispiel eine neue Technologie am Markt entsprechend schnell entfalten, reifen und allgemeine Standards schaffen. Mit dem VCÖ-Mobilitätspreis werden die entsprechenden Protagonistinnen und Protagonisten vor den Vorhang gebracht und können einer breiten Öffentlichkeit ihre Ergebnisse präsentieren.

Was der Oscar für Filme ist, ist der VCÖ-Mobilitätspreis im Bereich Mobilität. Nicht nur eine Auszeichnung für erfolgreiche Entwicklungsarbeit, sondern auch ein Gütesiegel für eine allgemein höhere Aufmerksamkeit - auch Vorschusslorbeeren genannt. Allerdings darf man sich auf einem Erfolg niemals ausruhen und muss weiter performen. Ist der Film schlecht – trotz Oscar – stehen die Kinobesucherinnen und Kinobesucher auf und gehen heim!

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Johann Frisch,
Linz Linien GmbH
(Foto: Linz AG)

Emissionsfreie Mobilität – die neuen E-Busse der Linz Linien GmbH

Der Mobilitätspreis des VCÖ ist der größte österreichische Wettbewerb für nachhaltige Mobilität. Somit bietet er – auch für die Linz AG Linien – eine ideale Plattform, um innovative Konzepte für eine ökologisch verträgliche, wirtschaftlich sinnvolle und sozialgerechte Mobilität der Zukunft vorzustellen. Die Öffentlichkeitsarbeit rund um den Preis schafft ein breites Publikum und macht den Wettbewerb inklusive Einreichungen zur treibenden Kraft in der Mobilitätswende.

Als innovatives Unternehmen setzen die Linz AG Linien immer wieder Maßstäbe in der Weiterentwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs. Unser Siegerprojekt 2017 „Emissionsfreie Mobilität – die neuen E-Busse der Linz Linien GmbH“ ist ein Beispiel dafür. Die Auszeichnung brachte dem Projekt zusätzlichen Schwung. Mittlerweile prägen 13 moderne 24-Meter-E-Busse das Stadtbild von Linz. 2019 wird unsere gesamte O-Busflotte, bestehend aus 20 Fahrzeugen, vollelektrisch unterwegs sein.

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Boschidar Ganev
AIT - Austrian Institute of Technology Center Mobility Systems
(Foto: AIT)

EMILIA – Electric Mobility for Innovative Freight Logistics in Austria

Die Mobilitätswende wird nicht durch Technik alleine zustande kommen. Es braucht einen gesellschaftlichen Wandel, um die neuen Technologien auch zu akzeptieren und im Alltag einzusetzen. Maßnahmen wie der VCÖ-Mobilitätspreis machen Ideen und Lösungen für eine breitere Öffentlichkeit sichtbar, sensibilisieren uns dafür, dass Veränderung möglich und notwendig ist, und inspirieren hoffentlich für weitere gesellschaftlich sinnvolle Projekte.

Die Auszeichnung mit dem VCÖ-Mobilitätspreis war für EMILIA eine große Ehre und hat dem Leuchtturmprojekt nochmal den richtigen Schub in puncto öffentliche Sichtbarkeit gegeben. Nach der Preisverleihung durften wir uns über eine breite mediale Berichterstattung und mehrere interessierte Anfragen aus Industrie und Wissenschaft freuen.

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Christian Grubits
Panmobile – Ingenieurbüro DI Christian Grubits
(Foto: Manfred Horvath)

SAGMO – Schule macht green mobil!

Durch den VCÖ-Mobilitätspreis hat unser, durch die Projektpartner Eisenstadt, Landesschulrat Burgenland und Mobilitätszentrale Burgenland unterstütztes und durch das Verkehrsministerium gefördertes, breit aufgestelltes Projekt „SAGMO – Schule macht green mobil!" eine erhöhte Medienaufmerksamkeit und breite Öffentlichkeit zur Förderung nachhaltiger Mobilität im Umfeld von Schulen und darüber hinaus erreicht. Wir als Projektleitung und unsere engagierten Schulpartner haben für unseren Ansatz, bereits die Jüngsten, aber auch ältere Schülerinnen und Schülern, zu den für unser Klima vorrangigen Themen Verkehr und Mobilität anhand der eigenen Umgebung und des eigenen Verhaltens forschen zu lassen, durch den Preis eine besondere Anerkennung erfahren und sind sehr stolz darauf.

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Wolfgang Hafner
Magistrat der Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee, Abteilung Klima- und Umweltschutz und Tourismus Region Klagenfurt am Wörthersee
(Foto: Stadt Presse Klagenfurt Helge Bauer)

Öffentliches Fahrradverleihsystem "Nextbike Klagenfurt"

Die zahlreichen Einreichungen von Projekten beim VCÖ-Mobilitätspreis zeigen, dass die Zeit für das Neu-Denken von Mobilität reif ist. Die Mobilitätswende und das Erreichen von Klimaschutzzielen können nur gelingen, wenn es nachhaltige und kundenfreundliche Projekte gibt, die vor den Vorhang geholt werden. Für die Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee stellt das Fahrradverleihprojekt "Nextbike Klagenfurt" einen wichtigen Schritt zur Förderung von Multimodalität dar. Positive Nebeneffekte sind dabei die Förderung von aktiver Mobilität und eine Verschiebung des Modal Split vom motorisierten Individualverkehr in Richtung Umweltverbund. Noch heuer wird das Angebot in Klagenfurt und Nachbargemeinden weiter ausgebaut und in die neue Klagenfurt Mobil-App integriert. Für die Kundinnen und Kunden wird damit ein attraktiver und einfacher Zugang zu allen umweltfreundlichen Mobilitätsdienstleistungen in Klagenfurt und Umgebung möglich sein.

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Alec Hager
Radkompetenz Österreich
(Foto: Peter Provaznik)

KlimaEntLaster – Der Transportradtest

Der VCÖ-Mobilitätspreis gibt jedes Jahr einen wunderbaren Einblick in die Vielfältigkeit der Bemühungen in die Mobilitätswende und den Klimaschutz in ganz Österreich. Die stetig zunehmende Anzahl der Einreichungen und Preisträgerinnen und Preisträger zeigt die weiterhin steigende Bedeutung des Themas, die Qualität ist beeindruckend. Für mich als mehrfachen Preisträger der letzten Jahre ist der VCÖ-Mobilitätspreis einerseits eine schöne Bestätigung und andererseits eine wichtige Bühne, um Aufmerksamkeit und Unterstützung für die prämierten Projekte zu bekommen.

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Michael Hohenwarter
Regionalmanagement Osttirol
(Foto: Regionsmanagement Osttirol)

Integrierte E-Mobilität

Der VCÖ-Mobilitätspreis schafft die Grundlage für  gute Geschichten. Geschichten über tolle Projekte und Geschichten über das Gewinnen. Diese „Stories“ stellen die Grundlage für mediale Aufmerksamkeit dar. Davon profitiert das Projekt und die verantwortliche Organisation. Wichtige Inhalte für die Mobilitätswende finden so das Gehör des interessierten Publikums. Die engagierten, regionalen Organisationen erfahren Wertschätzung, die sie als Prophet im eigenen Land meist nicht so einfach bekommen.

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Inge Homolka
Boehringer Ingelheim RCV GmbH & Co KG
(Foto: Boehringer Ingelheim)

Mobilitätskonzept Boehringer Ingelheim 

Der VCÖ hat eine wichtige gesamtgesellschaftliche Funktion, denn er unterstützt mit seiner Arbeit die Erreichung der Klimaziele. Auch wir bei Boehringer Ingelheim setzen verschiedenste Maßnahmen in diesem Bereich, unter anderem versuchen wir, unseren Kolleginnen und Kollegen den Umstieg vom Pkw auf Öffentliche Verkehrsmittel zu erleichtern. Es war für uns daher unglaublich spannend, im Rahmen der Einreichung für den VCÖ-Mobilitätspreis zu erfahren, welche Initiativen es in anderen Unternehmen zum Thema Mobilität bereits gibt - eine wunderbare Möglichkeit, neue Anregungen und Ideen zu erhalten!

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Kathrin Ivancsits
Mobilitätsagentur Wien GmbH
(Foto: Mobilitaetsagentur Wien Regina Huegli)

Komm, wir gehen die Stadt entdecken - erste umfassende Kampagne zum Fußverkehr mit Wiener Fußwegekarte und "Wien zu Fuß"-App

Der VCÖ-Mobilitätspreis bietet Projekten, die einen Beitrag zur Mobilitätswende leisten, eine Bühne und damit eine breitere Öffentlichkeit. Projekte werden bundesweit sichtbar, dadurch erfahren sie eine stärke Außenwirkung. Durch die Auszeichnung mit dem VCÖ-Mobilitätspreis erfährt das Projekt, aber auch die eigene Arbeit für das Projekt, Anerkennung. Das stärkt einerseits das Image des Projekts, andererseits hat es mich auch persönlich in meiner Arbeit bestärkt und motiviert.

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Katleen Johne
Tirol Werbung Gmbh und Four Seasons Travel

Tirol auf Schiene – Bahnhofshuttle

Der VCÖ-Mobilitätspreis und die eingereichten Projekte sind alles Mosaiksteine zum großen Ziel, die CO2-Emissionen zu reduzieren. Am wichtigsten erscheint mir die Bewusstseinsbildung bei allen Zielgruppen und Stakeholdern. Im Tourismus ist es beispielsweise sehr wichtig, die Gäste auf die nachhaltige Anreise, letzte Meile und Mobilität im Urlaubsort hinzuweisen und hinzuführen. Die einheimischen Gastgeberinnen und Gastgeber im Tourismus müssen aber auch mitlernen und umdenken und vom Auto auf alternative Mobilität umsteigen. Hier sehen wir noch riesengroßen Handlungsbedarf. Der VCÖ-Mobilitätspreis hilft, dass das Thema wieder etwas Öffentlichkeit erfährt und trägt somit zur Meinungsbildung bei.

Tirol auf Schiene wurde von der Tirol Werbung 2012 ins Leben gerufen, ohne an eine Auszeichnung zu denken. Wir machen unsere Projektarbeit und freuen uns über die mediale Berichterstattung und ein Foto mit der Landesrätin für unsere Projektdokumentation. Es ist eine Würdigung unserer Arbeit und eine Motivation. Die schöne Urkunde hängt in einem Zirbenrahmen (wir haben sie umgerahmt) in unserem Büro.

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Mobilitätsprojekt Weiki Mobil der Volksschule Baden Weikersdorf

Der VCÖ-Mobilitätspreis ist Motivation, in den Projektgruppen die notwendige Professionalität für die positive Außenwirkung einer umgesetzten Idee zu erreichen. Viele Projekte würden nicht zu Ende gedacht werden oder aufgrund von von außen eingebrachter Kritik nie zur Umsetzung kommen, wenn es nicht den VCÖ gäbe, der mit seiner vorgefertigten Einreichplattform jeder Idee eine Chance gibt.

Der VCÖ-Mobilitätspreis verleiht den ausgezeichneten Projekten die öffentliche Breite, die es braucht, um die Kommunen zu motivieren, Ideen auch finanziell zu unterstützen. Politik braucht Bühne und Anlässe die zeigen, dass der partizipative Ansatz der Bürgerbeteiligung Sinn ergibt.

Thomas Kinsky
Elternverein der Volksschule Baden Weikersdorf

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Elisabeth Kleissner
Vize-Bürgermeisterin Marktgemeinde Wiener Neudorf
(Foto: A. Bichl)

Faires Mobilitätskonzept Wiener Neudorf: Aus der UmweltNOT zur KlimaTUGEND

Der VCÖ-Mobilitätspreis sowie eingereichte Projekte sind für das Vorantreiben der Mobilitätswende wichtig, weil dadurch klimarelevante Projekte über die Gemeindegrenzen hinausgetragen werden - als Wegweiser und Impulsgeber für andere. Der VCÖ-Mobilitätspreis macht Mut, Visionen zu verwirklichen. Durch ihn erhöht sich die Akzeptanz zukunftsweisender Projekte. Mit Hilfe des VCÖ-Mobilitätspreis kann Bewusstsein geschaffen werden, dass die Multimodalität der Schlüssel für eine umweltfreundliche, kostengünstige, gesundheitsfördernde und bequeme Mobilität ist.

Die positiven Reaktionen auf den VCÖ-Mobilitätspreis 2016 für die „Wiener Neudorf-Card als Badner Bahn-Fahrschein“ waren Motivation, ein umfassendes Mobilitätskonzept für unsere Gemeinde zu entwickeln. Der VCÖ-Mobilitätspreis 2018 für ein „Faires Mobilitätskonzept Wiener Neudorf: Aus der UmweltNOT zur KlimaTUGEND“ beschleunigte die Umsetzung der einzelnen Maßnahmen. Seit 1.1.2019 ist die Mobilität in der Marktgemeinde Wiener Neudorf: Sozial gerechter, Umwelt gerechter und Menschen gerechter. Einerseits durch das gut ausgebaute Geh- und Radwegenetz, andererseits bewirken die Förderungen durch die Gemeinde, dass die verschiedenen Verkehrsmittel (Bus, Bahn, E-Carsharing,…) für alle leistbar sind. Die mediale Aufmerksamkeit unserer Mobilitätspreise ebnete einige Wege bei Verhandlungen mit Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern.

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Markus Ley
Berger Logistik

Mobilitätskonzept am neuen Standort Wörgl

Der VCÖ-Mobilitätspreis sowie die eingereichten Projekte sind für das Vorantreiben der Mobilitätswende wichtig, weil durch diese positiven Beispiele andere Gleichgesinnte dazu ermutigt werden, sich für gute Ideen und Ansätze einzusetzen, was aus meiner Sicht enorm wichtig ist. Dazu möchte ich den Philosophen Lucius Annaeus Seneca zitieren: "Worte belehren, Beispiele reißen mit. Über die Theorie ist der Weg lang, über Beispiele dagegen kurz und wirksam."

Mit dem Gewinn des VCÖ-Mobilitätspreis hat unser Projekt große mediale Berichterstattung und damit indirekte Werbung bei allen Stakeholdern im positiven Sinne für das Unternehmen und betriebswirtschaftlich auch bei Großkunden, die zum Thema Umweltschutz immer mehr in der Verantwortung stehen und sich auch aus diesem Grund für Berger Logistik GmbH entscheiden, erfahren.

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Martin Loidl
Universität Salzburg, Fachbereich Geoinformatik Z_GIS
(Foto: Simon Haigermoser)

BIS Mobil: Transportdienstleistung und Arbeitsmarktintegration im Salzkammergut

Der VCÖ-Mobilitätspreis für das Projekt GISMO, indem es um die Förderung gesunder Pendelmobilität ging, honorierte den großen Einsatz unseres hoch interdisziplinären Forschungskonsortiums. Durch die Auszeichnung wurde Spitzenforschung und deren Verbindung zu alltäglichen Fragestellungen sichtbar gemacht und die Arbeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern vor den Vorhang geholt. Außerdem entstanden durch die mediale Präsenz wertvolle Kontakte zu weiteren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie potenziellen Anwenderinnen und Anwendern unserer Forschungsergebnisse.

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DI Robert Luger
Projektleiter ARGE 3:0 Landschaftsarchitektur + Stoik & Partner ZT GmbH
(Foto: Julia Stix)

Zukunftsweisende Straßengestaltung im Quartier am Seebogen

Als Landschaftsarchitekten beschäftigen wir uns intensiv mit dem Klimawandel, seinen Folgen und die Anpassung daran. Wir haben viele Ideen für die Umsetzung der Mobilitätswende im öffentlichen Raum und sofort Bilder im Kopf. Wir sehen natürlich mehr Grün und mehr Platz für Menschen… Aber wir wissen auch, dass das eine „Berufskrankheit“ ist. Viele lehnen Neues ab, weil sie sich große Veränderungen schlicht nicht vorstellen können und Sorge um ihren gewohnten Alltag haben. Genau hier setzen Auszeichnungen und Preise wie der VCÖ-Mobilitätspreis an: Sie bieten eine Plattform für innovative Ideen und eine gebündelte Präsenz in den Medien.

Uns hat die Auszeichnung mit dem VCÖ-Mobilitätspreis Wien mehr Aufmerksamkeit für unser Projekt "Zukunftsweisende Straßengestaltung im Quartier Am Seebogen" und damit für unsere Vision von "klimafitten Straßen" gebracht. Vor allem hat unsere Zusammenarbeit mit allen beteiligten Projektpartnerinnen und Projektpartnern profitiert - alle sind stolz, einen Beitrag für eine Straße der Zukunft zu leisten, Bäumen in unserer Stadt als lebendige Klimaanalgen zu verstehen und dadurch wieder einen Platz zu geben.

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Birgit Masopust
BHW Niederösterreich GmbH
(Foto: BhW Gleiß)

Dorfbegehung barrierefrei?

Wenn wir an Mobilität denken, kommen uns nicht gleich Menschen mit Behinderungen in den Sinn. Mobilität und Rollstuhl passen irgendwie nicht zusammen – denken bestimmt die Meisten unter uns. Falsch! Ein Rollstuhl bedeutet für Menschen mit Behinderungen Mobilität, wären da nicht die alltäglichen Barrieren im öffentlichen Raum. Nicht nur mobilitätseingeschränkte Personen stehen vor Barrieren, auch Sinnes- oder intellektuell beeinträchtigte Menschen. Und genau das hat sich das BhW Niederösterreich zur Aufgabe gemacht. Mit dem Angebot „Gemeindebegehung barrierefrei?“ (früher: „Dorfbegehung barrierefrei?“) werden Gemeinden auf die baulichen Barrieren hingewiesen, um eine Mobilität für alle zu gewährleisten.

Der verliehene VCÖ-Mobilitätspreis für dieses Angebot war eine große Ehre, zeigt aber auch die Wichtigkeit und das Verständnis, dass Mobilität und Barrierefreiheit Hand in Hand gehen. Durch die Auszeichnung wurde dies noch deutlicher und regt dazu an, die Barrierefreiheit nicht zu vergessen. Das BhW Niederösterreich ist sehr dankbar über den Preis. Eine Menge neuer Buchungen für das Angebot „Gemeindebegehung barrierefrei?“ haben sich daraus ergeben, wodurch wir der Barrierefreiheit wieder ein Stück näher kommen!

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Stefan Melzer
MO.Point Mobilitätsservices GmbH
(Foto: Paul Bauer)

MO.Point Perfektastraße – Wo Mobilität zuhause ist

Der VCÖ-Mobilitätspreis hat bereits eine lange Historie und ist Österreichs größter Contest für nachhaltige Mobilität. Er schafft es, den Bürgerinnen und Bürgern das Thema stärker ins Bewusstsein zu rufen und nachhaltige Maßnahmen festzusetzen, um den Verkehr in und um Österreich dauerhaft klima- und umweltverträglicher zu machen.

Für uns war der Gewinn des VCÖ-Mobilitätspreis 2016 ein unglaublicher Mehrwert. Als Unternehmen, welches erst sechs Monate davor gegründet wurde, war es einerseits vertriebstechnisch sehr hilfreich, andererseits aber auch eine Bestätigung für die Arbeit, die man im Vorfeld und während des Projekts verrichtet hat. Sogar die Bewohnerinnen und Bewohner der Wohnhausanlage, in der wir die Mobilitätsmaßnahmen umgesetzt haben, waren stolz auf diese Auszeichnung und nutzen die Mobilitätsangebote seither.

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Manfred Mikl
Gemeinde Bad Radkersburg-Stadtrat
(Foto: Stadt Bad Radkersburg)

Bad Radkersburg: Transformation vom Alltagsverkehr zum AlltagsRADverkehr – Teilprojekt Eröffnung 1. Fahrradstraße

Die 1.Fahrradstrasse der Steiermark in Bad Radkersburg ist eines von vielen (noch umzusetzenden) innovativen Teilprojekten im 60 Kilometer-Radwegenetz der Stadt. Sie ist gleichzeitig ein besonderes Leuchtturmprojekt in der Transformation vom Alltagsverkehr zum AlltagsRADverkehr im (semi)urbanen Umfeld. Die individuelle, klimaneutral ausgelegte Mobilität wird die wesentliche Basis für eine Mobilitätswende moderner Gesellschaften sein. Genau diese Bewegungs- und Aufenthaltsqualität sowie vor allem deren Verhältnis zueinander, wollen wir mit allen Nutzergruppen der Stadt (Schüler, Familien, Bewohner, Touristen, Kurgäste, Kunden, Betriebe, Mitarbeiter, Verwaltung, etc) weiterentwickeln. Lebenswerte Städte und Stadtteile mit Zukunftsanspruch müssen, gemäß dem ursprünglichen Gedanken, das menschliche Maß als Maßstab und als oberste Priorität in der Stadtentwicklung definieren.

Am einzigartigen Schnittpunkt vom Landesradweg R2 (Tour-de-Mur), R12 (Thermenradweg), Eurovelo 9 (Danzig-Pula), Iron-Courtain-Bike-Trail (Grünes Band Europas), Amazon-of-Europe-Bike-Trail (zukünftiger Biosphärenpark AT-SLO-HU-CRORep.SRB) motiviert uns diese Auszeichnung der Fachjury, um unsere Kompetenzen hinsichtlich klimaneutraler Mobilität weiter zu vertiefen und mit vielfältigen Partnerinnen und Partnern für die so dringend notwendige Mobilitätswende gleichgerichtet im Austausch zu stehen. Für Bad Radkersburg ist der VCÖ-Mobilitätspreis eine ganz besondere Auszeichnung in der Stadtgeschichte und Wertschätzung für zukunftsausgerichtetes Handeln.

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Martin Moser
Verein zur Förderung von Lastenrädern
(Foto: Dr. Wolfgang Wehap)

Das Lastenrad Graz

Der VCÖ-Mobilitätspreis holt Leuchtturmprojekte vor den Vorhang und verleiht ihnen mehr Bekanntheit. Die Auszeichnung bestärkt nicht nur die direkt Beteiligten in ihrem Tun, sondern verleiht dem gesamten Projekt mehr Glaubwürdigkeit und Anerkennung. Diese Referenz erleichtert es anderen Menschen und Organisationen, den Service beziehungsweise das Angebot anzunehmen oder das Projekt sogar selbst in ihrem Umfeld oder ihrer Region zu realisieren.

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Philipp Naderer-Puiu
(Foto: Luiza Puiu)

Seestadt.bot

Der VCÖ-Mobilitätspreis schafft Sichtbarkeit und sorgt für mediale Aufmerksamkeit für Initiativen und Projekte, die in der Praxis für die Verkehrswende sorgen. Er zeigt auf, wie die Theorie in den Alltag der Menschen integriert wird und liefert so Vorbilder für die gesamte Mobilitätsbranche. Als ausgezeichnetes Projekt haben sich viele neue Kontakte und Möglichkeiten ergeben, die für die Weiterentwicklung nun aktiv genutzt werden. Gerade für ein kleines Projekt, wie dem Seestadt.bot, war die Auszeichnung eine Möglichkeit, mit potentiellen Partnerinnen und Partnern sowie wichtigen Playern der Branche vertiefende Gespräche zu führen. Außerdem konnten interessante Überschneidungen mit anderen Projekten gefunden werden, von der in Zukunft vor allem die Endnutzerinnen und Endnutzer profitieren werden.

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Herbert Pfeiffer
Volksschule Gloggnitz
Rene Starkl


Mobilitäts-Schule Gloggnitz

Die Planung und Ausführung erfolgte zunächst noch ohne Wissen vom VCÖ-Mobilitätspreis. Erst nach Abschluss der Projektdurchführungsphase stand die Teilnahme am VCÖ-Mobilitätspreis erstmals im Raum. Umso überraschender und erfreulicher war dann für uns die Auszeichnung mit dem VCÖ-Mobilitätspreis für das Projekt „Mobiliätsschule Gloggnitz“. In unserem Fall war der Gewinn des VCÖ-Mobilitätspreises eine Anerkennung für alle am Projekt beteiligten Personen und Institutionen: Lehrpersonen, Schulleitung, Eltern, Polizei, Gemeinde, VOR, ÖBB, KFV, KEM Schwarzatal, Mobilitätsmanagement der NÖ Regional,… usw. Ihnen gebührt der Dank und die Auszeichnung des VCÖ-Mobilitätspreises in Form einer Holzfigur.

Aus Sicht der Schulleitung kam es im Rahmen der Bewerbung und anschließenden Auszeichnung zu einem intensiveren Kontakt und einer vermehrten Auseinandersetzung mit dem Angebot des VCÖ-Mobilität mit Zukunft. So gesehen hat der Gewinn auch dazu beigetragen, dass die Themen des VCÖ, VCÖ-Projekte und VCÖ-Publikationen zukünftig vermehrt in das Bewusstsein des Kollegiums der Volksschule Gloggnitz gerückt sind.

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Christopher Puntigam
Gemeinde Weissensee
(Foto: Weissensee Information)

Naturpark Weissensee – Erlebnispass „mobil+“ Modellregion Sanfte Mobilität

Die Teilnahme am VCÖ-Mobilitätspreis 2013 sowie 2016 war uns sehr wichtig, da man mit dieser Auszeichnung das Bewusstsein für sanfte Mobilitätsformen sowie für die trendige Elektromobilität bei den Einheimischen, aber auch bei den Gästen stärkt. Die Gäste am Weissensee wissen, dank vieler intensiver Schulungen für Vermieterinnen und Vermieter, für was die sanfte Mobilität am Weissensee steht und warum genau dieses Kernthema exakt in die Naturparkphilosophie passt. Der starke Autoverkehr war vor einigen Jahren der Hauptkritikpunkt der Urlaubsgäste. Urlaubsgäste suchen Ruhe, Erholung, saubere Luft und eine schöne Natur. Der Naturpark Weissensee hat für die Gäste daher in den vergangenen Jahren ein umfassendes Mobilitätsangebot geschaffen. 

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Ingo Reisinger
Stadtgemeinde Weiz - Stadtmarketing KG
(Foto: Harald Eisenberger)

WeizBike

In Weiz gilt das Motto „Stadt der kurzen Wege“. Weiz ist eine sehr wichtige Industrie- und Schulstadt in der Region und das bedeutet täglich etwa 8.000 Einpendelnde und zusätzlich etwa 2.500 einpendelnde Schülerinnen und Schüler. Verbunden damit sind die täglichen Belastungen wie Lärm, Luftverschmutzung, Staus und immer mehr Versiegelung. Ein wichtiger Beitrag zur Veränderung unseres Mobilitätsverhaltens ist es, eine Kombination verschiedener Verkehrsformen anzubieten. Das Fahrradverleihsystem "WeizBike" ist ein ideales Angebot, um die Wege innerhalb der Stadt schnell und kostengünstig zurückzulegen.

Der VCÖ-Mobilitätspreises für "WeizBike" war wichtig, um die zu Beginn des Projekts vorhandenen skeptischen Stimmen, die meinten, dass in einer Kleinstadt ein Fahrradverleihsystem nicht notwendig wäre, zu entkräften. Das Projekt profitierte durch eine enorme Werbewirkung. Außerdem hat die Auszeichnung die Akzeptanz bei der Bevölkerung deutlich erhöht. Wir hoffen, dass dieses Projekt in vielen anderen Städten nachgeahmt wird.

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Ingo Reisinger
Stadtgemeinde Weiz - Stadtmarketing KG
(Foto: Harald Eisenberger)

Die Neusiedler See Card als Motor für den Öffentlichen Verkehr an 365 Tagen im Jahr

Durch den Gewinn des VCÖ-Mobilitätspreis konnte die erbrachte Leistung hinter dem Projekt "Neusiedler See Card" sowohl in der Öffentlichkeit, als auch vor den Stakeholdern gut präsentiert werden. Dadurch konnte gezeigt werden, dass das Projekt positiv wahrgenommen und angenommen wird.

Stefan Schindler
Neusiedler See Tourismus GmbH

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Margit Schratzenstaller-Altzinger
Parkhaus Elbl Betriebsges.m.b.H.
(Foto: WIFO)

Eine CO2-basierte Flugticketabgabe

Der VCÖ-Mobilitätspreis sowie die eingereichten Projekte sind wichtige Treiber einer nachhaltigen Mobilitätswende. Ideen und Konzepte, wie eine solche Mobilitätswende gefördert werden kann, werden sichtbar gemacht und zusammengebracht. So kann die Vorbildwirkung von Projekten unterstützt werden. Gleichzeitig ist der VCÖ-Mobilitätspreis ein wichtiger Beitrag zur Bewusstseinsschaffung für eine Mobilitätswende.

Unser Projekt hat insofern vom Gewinn des VCÖ-Mobilitätspreises profitiert, als dieser geholfen hat, politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger auf der nationalen wie der EU-Ebene auf die von uns vorgeschlagene EU-weite Flugticketabgabe als ein Instrument zur Erreichung einer Mobilitätswende aufmerksam zu machen.

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Jürgen Sorger
Verkehrplus GmbH
(Foto:VCÖ - Mobilität mit Zukunft APA-Fotoservice Hautzinger)

Elektrische Energiespeicher- und Ladelösungen im Öffentlichen Verkehr – Fallbeispiel Murtalbahn

Persönlich glaube ich, dass positive Beispiele und Berichterstattungen grundsätzlich für eine Sache mehr Wert haben, als gegen eine Sache zu sein. Frei nach dem Motto „Tue Gutes und sprich darüber!“ Gemeinden, Firmen oder private Personen können mit Auszeichnungen zeigen, dass sie Zeit und Energie in eine Sache gesteckt haben, die von Expertinnen und Experten gewürdigt wird - sie werden so zu „Vorbildern“. Diese Vorbilder braucht es vor allem dann, wenn eine Vision schwer vorstellbar ist – so wie die Mobilitätswende. Wie Verkehr ohne oder nur mit ganz wenigen Autos aussieht, das ist für viele Menschen derzeit schwer vorstellbar. Vorbilder zeigen, dass es Ideen gibt, dass es vielversprechende Tests gibt oder sogar bereits umgesetzte erfolgreiche Projekte. Man könnte also sagen, der VCÖ-Mobilitätspreis unterstützt die Vorstellbarkeit der Bevölkerung oder der Politikerinnen und Politiker bezüglich einer Vision: „Mobilitätswende“. Gleichzeitig bietet er den Gewinnerinnen und Gewinnern die Möglichkeit, sich abzuheben und zu zeigen, dass sie Vorbilder – Vorreiter – sind. Dies wiederum hört jeder gern: Du bist Vorreiter einer Vision!

Meine Arbeit hat insofern durch den Gewinn profitiert, als dass sowohl das Land Steiermark als auch die Steiermarkbahn daran Interesse gezeigt haben, in der derzeitigen Diskussion rund um die Zukunft der Murtalbahn alternative Antriebs- und Speichertechnologien für den zukünftigen Betrieb ernsthaft zu untersuchen!

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Christoph Wöss
Projektleiter Innovametall Stahl- und MetallbauGmbH

Mobilitätsstation im Wohnumfeld 

Es braucht eine unabhängige Institution, um alternative Mobilitätsformen, neue Ideen und neue Möglichkeiten der Mobilität unter einem Dach zu versammeln, Informationen darüber aufzubereiten und der Öffentlichkeit aufzuzeigen. Durch sein langjähriges Engagement, den jährlichen VCÖ-Mobilitätspreis und die aktive Pressearbeit hat sich der VCÖ in den letzten Jahren als die unabhängige Institution etabliert und liefert mit seinen Berichten wertvolle Informationen für Entscheidungstragende sowie Lösungsanbieterinnen und Lösungsanbieter. Mit der jährlichen VCÖ-Mobilitätspreisverleihung existiert eine Plattform, um innovative Projekte auszuzeichnen, neue Trends der Mobilitätswende zu präsentieren sowie die Mobilitätswende voranzutreiben.

Die Auszeichnung bestätigt uns in unserer Arbeit sowie der Notwendigkeit neuer Mobilitätsangebote und dient als Gütesiegel für das ausgezeichnete Projekt. Durch den Gewinn des VCÖ-Mobilitätspreis erreichen wir weitere Zielgruppen und die Plattform des VCÖ-Mobilität mit Zukunft wirkt als zusätzlicher Multiplikator für die Vermarktung unseres Mobilitätsangebotes.

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Michaela Ziegler
Marktgemeinde Semriach
(Foto: Energieagentur Steiermark)

Rund um mobil in Semriach

Der VCÖ-Mobilitätspreis bietet eine wertvolle Plattform, um umgesetzte Projekte, aber auch Ideen im Bereich Mobilitätswende zu bündeln. Weiters bietet der Preis eine gute Möglichkeit, sich über Best-Practice-Beispiele zu informieren.

Für uns war der Gewinn des VCÖ-Mobilitätspreises Ansporn und Ermutigung, die Mobilitätswende in Semriach - auch gegen Widerstand - weiter voranzutreiben, sowie Bestätigung, dass wir am richtigen Weg sind. Im November 2018 wurde unter anderem dieses Bemühen mit der Zertifizierung zum 4. E als e5-Gemeinde mit einem sehr hohen Umsetzungsgrad von 70,3 % weiter gewürdigt.

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Eva Zuser
Klimabündnis Niederösterreich
(Foto: Petra Schön)

Klimafit zum RADLhit

Die Mobilitätswende beginnt bereits bei den Jüngsten. Bestes Beispiel dafür ist das Elterntaxi am Schulweg. Viele Schulen versuchen einzulenken und steuern mit Projekten wie unserem Wettbewerb „Klimafit zum RADLhit“ in eine klimafreundlichere Richtung. Der VCÖ-Mobilitätspreis bestätigt all jene, die diesen oft mühsamen Weg mitgehen. Und noch wichtiger: Er ist Motivation und Antrieb, weiterzumachen. Über 100 teilnehmende Schulklassen an unserem Wettbewerb in ganz Niederösterreich sind der Beweis dafür, dass die Mobilitätswende bereits voll im Gang ist.

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