Über VCÖ

Der VCÖ stellt sich vor

Der VCÖ ist eine auf Mobilität und Transport spezialisierte, gemeinwohlorientierte Organisation.  Ziel des VCÖ ist ein ökologisch verträgliches, ökonomisch effizientes und sozial gerechtes Verkehrssystem. Eine intakte Umwelt als Lebensgrundlage auch für zukünftige Generationen ist dem VCÖ ein zentrales Anliegen. Die Sichtweise des VCÖ ist global orientiert, themenübergreifend und berücksichtigt die Interessen zukünftiger Generationen. Der VCÖ arbeitet wissensbasiert und zeigt Lösungen auf, die auch langfristig zu mehr Nachhaltigkeit beitragen.

Der VCÖ wurde im Jahr 1988 gegründet und arbeitet auf europäischer Ebene gemeinsam mit dem Dachverband TRE (Transport & Environment) für ein klimaverträgliches Verkehrssystem. Der VCÖ finanziert sich zum größten Teil durch die Spenden von mehreren tausend Privatpersonen. VCÖ-Projekte werden zudem von Bundesministerien, Bundesländern, Städten und Gemeinden sowie von Unternehmen unterstützt.

VCÖ-Mobilität mit Zukunft - Jahresbericht 2017 als pdf-Download

Willi Nowak, 
VCÖ-Geschäftsführung

„Wir setzen uns mit ganzer Kraft dafür ein, dass alle Menschen faire Mobilitätschancen erhalten und die Belastungen durch den Verkehr in Form von Stau, Abgasen und Lärm für Menschen und Umwelt kleiner werden. Mit unseren Ideen von heute schaffen wir die Grundlage der Mobilität von morgen. Ein Verkehrssystem, für das sich der VCÖ stark macht, ist Ausdruck einer lebenswerten Welt, nützt den Menschen, schont die Umwelt und ermöglicht eine nachhaltige Wirtschaftsweise.“

Was den VCÖ antreibt und motiviert

Wir leben in einer Zeit ständigen Umbruchs. Unsere Gesellschaft steht vor gewaltigen Herausforderungen im Bereich der Wirtschaft, des Klimaschutzes und der Energieversorgung. Klimakrise und Erdölkrise werden wesentlich durch den Verkehr verschärft. Es gilt heute die Weichen für einen langfristigen und nachhaltigen Mobilitätswandel zu stellen. Wer heute einen Kurswechsel in der Mobilität blockiert, ist mitverantwortlich dafür, dass später einsetzende Maßnahmen schmerzhafter und teurer sein werden. Zu spät handeln schadet der Bevölkerung, schadet der Umwelt und schadet der Wirtschaft.

Laut Intergovernmental Panel on Climate Change (www.ipcc.ch) ist die globale Erwärmung auf maximal zwei Grad Celsius bis zum Jahr 2100 zu begrenzen, um so genannte Kipppunkte zu verhindern, die den Klimawandel massiv beschleunigen. Die Europäische Union hat daher beschlossen, dass bis zum Jahr 2050 die klimaschädlichen Treibhausgas-Emissionen des Verkehrs um 60 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 verringert werden sollen. Für Österreich bedeutet dieses Ziel eine Verringerung der Treibhausgas-Emissionen des Verkehrs um rund 75 Prozent gegenüber dem Jahr 2015.

Der VCÖ unterstützt mit seiner Arbeit die Erreichung der Klimaziele. Unsere heutige Gesellschaft hat die Verantwortung durch ihr Handeln zukünftige ökologische und soziale Katastrophen infolge des Klimawandels zu verhindern. Es sind vor allem die zukünftigen Generationen, die unter den Folgen des heute verursachten Klimawandels leiden werden.

Der VCÖ in Europa

Viele verkehrspolitische Entscheidungen werden mittlerweile auf EU-Ebene getroffen. Der VCÖ ist über seine Dachorganisation Transport and Environment (T&E) in ganz Europa hervorragend vernetzt. Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen machen wir uns in Europa für eine Mobilität mit Zukunft stark. In dieser Grafik sehen Sie die Partnerorganisationen von T&E. Sie können die Grafik mit einem Klick vergrößern.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website von T&E unter www.transportenvironment.org

Wie sich der VCÖ finanziert

Der VCÖ hat einen Jahresumsatz von rund 1,3 Millionen Euro. Die VCÖ-Finanzierung fußt auf drei Säulen, der Unterstützung durch Privatpersonen, den Projektfinanzierungen der Öffentlichen Hand sowie den Projektkooperationen, Sponsoringbeiträgen und Inseraten von Unternehmen.

Den größten Anteil tragen Privatpersonen bei durch jährlich wiederkehrende oder einmalige Spenden sowie durch den Kauf von VCÖ-Serviceleistungen. Mit ihren Spenden unterstützen Menschen, denen ökologisch verträgliche Mobilität ein Anliegen ist, die Arbeit des VCÖ. Der VCÖ setzt sich für bessere Bedingungen für eine klimafreundliche, erdölunabhängige und gesunde Mobilität ein. Der VCÖ möchte, dass gesunde Bewegung, wie gehen und Rad fahren, in unserer Alltagsmobilität mehr Bedeutung bekommt. Der VCÖ setzt sich dafür ein, dass das Steuersystem im Verkehrsbereich sozial und ökologisch gerechter wird. Die Unterstützungen durch interessierte und engagierte Privatpersonen sind eine wichtige finanzielle Basis des VCÖ.

Der VCÖ erhält Projektfinanzierungen durch die Öffentliche Hand. Je nach Interesse und Bedeutung werden einzelne Projekte des VCÖ von Bundesministerien, Bundesländern, Städten und Gemeinden unterstützt. Die Finanzierung durch die Öffentliche Hand ist für NPOs (Not-for-Profit-Organisationen) wie den VCÖ nicht zuletzt auch deshalb wichtig, weil NPOs Leistungen erbringen, die dem Allgemeinwohl dienen und der Allgemeinheit zu Gute kommen. So unterstützt die VCÖ-Öffentlichkeitsarbeit eine klimaverträglichere Mobilität, Maßnahmen für eine verbesserte Luftqualität, weniger Treibhausgase, weniger Staus und weniger Verkehrsunfälle. Der VCÖ unterstützt durch seine Arbeit das Erreichen gesellschaftlich relevanter Ziele des Klimaschutzes, der Energiestrategie und Österreichs Verkehrssicherheitsziele.

Die fachlich fundierte Arbeit des VCÖ wird in der Politik und in der Wirtschaft geschätzt. Ein Wandel im Mobilitäts- und Transportbereich ist nur durch das Zusammenspiel von Politik, Wirtschaft und Zivil-Gesellschaft möglich. Deshalb kooperiert der VCÖ auch mit mehr als 50 unterschiedlichen Unternehmen. So erarbeitet der VCÖ beispielsweise für Betriebe Lösungen, wie es gelingen kann, dass mehr Kundinnen und Kunden sowie Beschäftigte klimaverträglich zum Unternehmensstandort kommen. Im VCÖ-Magazin, in der VCÖ-Schriftenreihe ,,Mobilität mit Zukunft" und nicht zuletzt beim VCÖ-Mobilitätspreis, Österreichs größtem Wettbewerb für nachhaltige Mobilität, holt der VCÖ diese vorbildlichen Mobilitätslösungen vor den Vorhang.