VCÖ-Blog

Der VCÖ-Blog "Mobilität mit Zukunft" will eine Plattform für innovative, vorausschauende, gesellschaftlich relevante, fachlich qualifizierte und inspirierende Inhalte rund um das Thema Mobilität mit Zukunft bieten.

Grünflächen gegen Hitze brauchen Platz

Ein heißer Sommer 2018 ist zu Ende. Wien und Bregenz verzeichneten mit 32 bzw. 16 Hitzetagen mit mindestens 30 Grad Höchstwert neue Rekorde. In Wien gab es insgesamt 40 Tropennächte, und damit mehr als in jedem anderen Sommer seit Messbeginn. Diese Hitzewellen ohne Abkühlung in der Nacht sind nicht bloß unangenehm, sie wirken sich negativ auf unsere Gesundheit aus, wie der neue Sachstandsbericht Gesundheit, Demographie und Klimawandel zeigt ...

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Willi Nowak
Geschäftsführung VCÖ

Die individuelle Mobilität hat den Zwang zum Privatbesitz hinter sich gelassen

Auch abseits der Neurowissenschaften ist heute klar, dass der homo sapiens ein soziales Wesen ist und Jahrzehntausende lang überlebt hat, weil er das Ego den Interessen der Gruppe unterordnen kann. Auch in der Wirtschaft ist angekommen, dass Kooperation langfristig die besseren Ergebnisse für Einzelne und Gemeinschaft zeitigt, als Alleingänge und Konkurrenz.

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Markus Gansterer
VCÖ-Verkehrspolitik

Unternehmen machen Druck für Klimaschutz

Dass Umwelt- und Energietechnik für viele Unternehmen aus Österreich Wachstumsfelder sind, ist Common Sense. Aber auch Unternehmen aus den Bereichen Bahntechnik, Verkehrsdaten, Telematik oder Logistik haben aufgrund der Erfordernisse im Klimaschutz gute Perspektiven ...

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Ulla Rasmussen
VCÖ-Verkehrsexpertin

Viele Hoffnungen ruhen auf Österreichs EU-Vorsitz

Österreich übernimmt die EU-Ratspräsidentschaft zu einem überaus wichtigen Zeitpunkt. Denn das Europäische Parlament wird im Jahr 2019 neu gewählt und somit auch die Kommission. Gesetzesvorhaben, die nicht vorher beschlossen sind, sind dann wieder vom Tisch und werden von vorne aufgerollt. Im Bereich klimaverträglicher Verkehr steht einiges auf dem Spiel ...

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Was bedeutet "Technologieneutralität" im Verkehr?

Interessensvertreter von Industrie und Autobranche bemühen derzeit den Begriff der Technologieneutralität. Die Bundesregierung hat ihn als Leitprinzip in die österreichische Energie- und Klimastrategie aufgenommen. Aber was bedeutet „technologieneutral“ im Zeitraum bis zum Jahr 2030? Spätestens dann sollten keine Pkw, die Benzin oder Diesel verbrennen, mehr neu zugelassen werden, damit Österreichs Klimaziele im Verkehr erreichbar bleiben.....

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Willi Nowak
Geschäftsführung VCÖ

Wir müssen Abschied nehmen von scheinbar einfachen Lösungen der Verkehrsprobleme

Wenn die einfachen Lösungen auf anstehende Probleme nicht mehr funktionieren, dann werden die Dinge als kompliziert wahrgenommen. Komplex wird es, wenn einfache Antworten nicht nur kein Ergebnis erzielen, sondern ganz andere und sogar gegenteilige Wirkungen haben, als ursprünglich beabsichtigt war. Das auffälligste Beispiel für solche Rebound- und Seiten-Effekte im Verkehrsbereich zeigt sich bei der scheinbaren Effizienz-Steigerung der Pkw. Ein neu verkaufter Pkw verbraucht auf dem Papier von Jahr zu Jahr weniger Treibstoff, sollte also effizienter und damit klimaverträglicher sein. Dennoch steigen insgesamt der Treibstoffverbrauch und die CO2-Emissionen des Pkw-Verkehrs.

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Trotz besserer Motorentechnik verbraucht der Pkw-Verkehr immer mehr Energie

Zum ersten Mal seit dem Jahr 2010 ist der Durchschnittsverbrauch der europaweit neu zugelassenen Pkw im Jahr 2017 im Vorjahresvergleich gestiegen (CO2 pro Kilometer laut Normverbrauch). Diesel-Fans sehen den Grund in den rückläufigen Verkäufen von Diesel-Pkw. Doch das ist ein Fehlschluss. Im Gegenteil...

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Infrastrukturpolitik an Klima- und Energieziele anpassen

Im Jahr 2030 darf der Verkehr höchstens 15,7 Millionen Tonnen klimaschädliche Treibhausgase ausstoßen – so das Ziel der Klima- und Energiestrategie von Österreichs Bundesregierung: „Im Mobilitätsbereich sind aufgrund massiver Emissionssteigerungen um 66 % seit 1990 besondere Reduktionen gefordert.“

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Willi Nowak
Geschäftsführung VCÖ

Sozial gerechte Mobilität ist klimaverträglicher

Der Zugang zu Mobilität ist eine Grundvoraussetzung um am öffentlichen und sozialen Leben in unserer Gesellschaft teilzunehmen. Doch dieser Zugang zu Mobilität ist ungleich verteilt.

Die Massenmotorisierung der letzten Jahrzehnte hat Entfernungen zwischen Wohnen und Arbeiten enorm steigen lassen, Leben aus den Ortskernen verdrängt und Nahversorgung unterdrückt. Dennoch wird genau diese motorisierte Mobilität gefördert. Damit verstärkt sich auch soziale Ungleichheit. Autogerechte Ortgestaltung, Verpflichtung zum Garagenbau bei Wohnungen bis hin zur Förderung des Arbeitspendelverkehrs unterstützen die Automobilität.

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Zersiedelung schafft soziale Probleme in der Mobilität

Mobilität unabhängig von Alter, Gesundheit und finanziellen Mitteln sicherstellen
In den Jahren 1961 bis 2000 wurden in Österreich etwas mehr als eine Million Einfamilienhäuser errichtet – sehr oft weit von Ortszentrum, Nahversorgung oder Öffentlichem Verkehr entfernt. Im Jahr 2025 werden etwa 1,9 Millionen Menschen in Österreich 65 Jahre oder älter sein – das sind um 300.000 Personen mehr als heute. Können verschiedene Einrichtungen von zu Hause nur mit dem Pkw erreicht werden, sind neben älteren Menschen auch Kinder, Jugendliche und andere Personen ohne die Möglichkeit, jederzeit selbst Auto zu fahren, in ihrer Mobilität massiv eingeschränkt...

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