VCÖ-Radfahrumfrage 2017 - Ergebnisse

Die VCÖ-Radfahrumfrage wurde von Integral Markt- und Meinungsforschung durchgeführt. Es wurden repräsentativ für Österreich 1.514 Personen im Alter von 16 bis 69 Jahren befragt. 

VCÖ-Factsheet 2017-04 - Potenzial des Fahrrads für den Klimaschutz besser nutzen

Presseaussendung: Jeder zweite hat bereits Autofahrten aufs Fahrrad verlagert

Presseaussendung: In Österreich fast 400.000 E-Fahrräder – Klarer Spitzenreiter bei E-Fahrzeugen

Jeder 6. Radfahrer mit Bedingungen zum Radfahren unzufrieden
(Wie zufrieden sind Sie mit Bedingungen zum Radfahren in ihrem Wohnort?)

Sehr zufrieden: 28 Prozent
Eher zufrieden: 56 Prozent
Eher nicht zufrieden: 12 Prozent
Überhaupt nicht zufrieden: 4 Prozent 

Jeder zweite sieht verbesserte Bedingungen zum Radfahren im Wohnort
(Wie hat sich Situation zum Radfahren in Ihrem Wohnort verändert?)

Situation hat sich stark verbessert: 14 Prozent
Situation hat sich etwas verbessert: 41 Prozent
Situation ist gleich geblieben: 39 Prozent
Situation etwas verschlechtert: 4 Prozent
Situation stark verschlechtert: 2 Prozent 

Drei von zehn mit Radnetz im Wohnort unzufrieden
(Wie zufrieden mit Länge des Radnetzes in Ihrem Wohnort?) 

Sehr zufrieden: 24 Prozent
Eher zufrieden: 47 Prozent
Eher nicht zufrieden: 22 Prozent
Überhaupt nicht zufrieden: 7 Prozent 

Fast die Hälfte kritisiert gefährliches Queren von Hauptstraßen im Wohnort
(Ungefährliches Queren von Hauptstraßen im Wohnort)

Sehr zufrieden: 12 Prozent
Eher zufrieden: 43 Prozent
Eher nicht zufrieden: 35 Prozent
Überhaupt nicht zufrieden: 10 Prozent 

Jeder vierte bemängelt sichere Erreichbarkeit mit Rad wichtiger Ziele am Wohnort
(Sichere und komfortable Erreichbarkeit von wichtigen Zielen am Wohnort)

Sehr zufrieden: 16 Prozent
Eher zufrieden: 56 Prozent
Eher nicht zufrieden: 23 Prozent
Überhaupt nicht zufrieden: 5 Prozent 

Drei von zehn erleben mangelnde Qualität der Radverbindungen
(Zustand und Qualität der Radfahr-Verbindungen im Wohnort)

Sehr zufrieden: 18 Prozent
Eher zufrieden: 53 Prozent
Eher nicht zufrieden: 23 Prozent
Überhaupt nicht zufrieden: 6 Prozent 

Jeder 4. wünscht Öffnung von mehr Einbahnen für das Radfahren
(Anzahl der für Radfahrende geöffnete Einbahnen und Fußgängerzonen  im Wohnort)

Sehr zufrieden: 22 Prozent
Eher zufrieden: 52 Prozent
Eher nicht zufrieden: 20 Prozent
Überhaupt nicht zufrieden: 6 Prozent 

Jeder zweite möchte bessere Radabstellplätze im Wohnort
(Radabstell-Möglichkeiten im Straßenraum)

Sehr zufrieden: 11Prozent
Eher zufrieden: 40 Prozent
Eher nicht zufrieden: 42 Prozent
Überhaupt nicht zufrieden: 8 Prozent 

Jeder dritte  möchte bessere Radabstellplätze zum Einkaufen bei Geschäften
(Radabstell-Möglichkeiten bei Geschäften)

Sehr zufrieden: 20 Prozent
Eher zufrieden: 45 Prozent
Eher nicht zufrieden: 28 Prozent
Überhaupt nicht zufrieden: 7 Prozent

Für sechs von zehn aller Befragten sind Radabstellplätze am Bahnhof / Haltestelle des Öffentlichen Verkehrs relevant
Sind Radabstellanlagen bei Bahnhöfen / Haltestellen Öffentlicher Verkehr für Sie relevant?

Nein: 38 Prozent
Ja: 62 Prozent 

Davon sehen zwei Drittel Verbesserungsbedarf bei Radabstellplätzen
Anzahl und Qualität der Radabstellanlagen sind in Ordnung: 37 Prozent
Anzahl und Qualität der Radabstellanlagen ungenügend: 30 Prozent
Anzahl ok, aber Qualität ungenügend: 18 Prozent
Qualität ok, aber Anzahl ungenügend: 15 Prozent

Mehr als die Hälfte der Radfahrenden möchte verbesserte Möglichkeiten zum Kombinieren von Fahrrad und Öffentlichem Verkehr
Wünschen Sie bessere Möglichkeiten für Kombination Radfahren und Öffentlicher Verkehr …
…. auf Strecken, die Sie schon heute mit Rad oder Öffentlichem Verkehr zurücklegen?

Ja: 56 Prozent
Nein: 44 Prozent

… auf Strecken, die Sie derzeit mit dem Auto zurücklegen?

Ja: 58 Prozent
Nein: 42 Prozent

WIE SIND ÖSTERREICHS RADFAHRERINNEN UND RADFAHRER MOBIL?

Zwei Drittel der Österreicherinnen und Österreicher fahren Rad
(Fahren Sie mit dem Fahrrad?)

Ja: 66 Prozent
Nein: 34 Prozent

Fast die Hälfte der Radfahrenden fährt mehr Strecken mit dem Fahrrad als früher
(Legen Sie heute mehr Wege als früher mit Fahrrad zurück?)

Ja, mehr Wege mit Fahrrad: 44 Prozent
Nein: 56 Prozent

86 Prozent der Radfahrenden nutzen das Fahrrad auch als Verkehrsmittel
(Fahren Sie auch für Erledigung von Alltagswegen mit dem Fahrrad?)

Ja: 86 Prozent
Nein: 14 Prozent 

Jede 3. Alltagsradfahrende radelt sehr häufig
(Wie häufig nutzen Sie das Fahrrad als Verkehrsmittel im Alltag?)

Mehrmals die Woche: 34 Prozent
Mehrmals im Monat: 30 Prozent
Mehrmals im Jahr: 31 Prozent
Seltener: 5 Prozent

Jeder 5. in Österreich radelt mehrmals die Woche
(Welche der folgenden Mobilitätsformen mehrmals die Woche genutzt werden – Alle Befragten)

Gehen (mehr als 250 Meter): 61 Prozent
Pkw (selbstlenkend): 58 Prozent
Öffentlicher Nah-/Regionalverkehr: 27 Prozent
Fahrrad: 21 Prozent
Bahn / Bus Fernverkehr: 12 Prozent
Pkw (mitfahrend): 10 Prozent
Moped / Motorrad: 2 Prozent

Jeder dritte radelt länger als 20 Minuten
Wie lange sind die weitesten Strecken, die Sie üblicherweise mit dem Rad fahren?

Bis 10 Minuten: 32 Prozent
Bis 20 Minuten: 31 Prozent
Bis 30 Minuten: 16 Prozent
Länger: 20 Prozent
Weiß nicht: 1 Prozent 

Bei Sport-Radfahrende ist Anteil der Führerscheinbesitzer am höchsten
(Anteil Personen, die einen Pkw-Führerschein haben)

Besitzer von Fahrrädern für sportliche Zwecke: 92 Prozent
Besitzer von herkömmlichen Fahrrad: 90 Prozent
Besitzer von Elektro-Fahrrad: 84 Prozent
Besitzer von Faltrad: 79 Prozent
Besitzer von Transportfahrrad: 73 Prozent

Um Freizeitziele zu erreichen und für private Erledigungen wird Fahrrad am häufigsten genutzt
Für welche Strecken Alltagsradfahrende das Fahrrad zumindest gelegentlich nutzen (in Klammer mindestens mehrmals im Monat)

Freizeitziele (Kino, Gastronomie, Schwimmbad, …): 96 Prozent (52 Prozent)
Radausflüge oder Radfahren als Sport: 90 Prozent (45 Prozent)
Private Erledigungen (Einkauf, Arztbesuch, …): 87 Prozent (48 Prozent)
Zur Arbeit / (Fachhoch) Schule / Universität: 39 Prozent (23 Prozent)
Zum Bahnhof / Haltestelle Öffentlicher Verkehr: 38 Prozent (15 Prozent)
Dienstliche Fahrten: 30 Prozent (15 Prozent) 

Radfahrende sind vielfältig mobil
(Welche Mobilitätsformen Radfahrende mindestens mehrmals im Monat nutzen (in Klammer mehrmals die Woche) – Im Alltag Radfahrende)

Gehen (Strecke von mehr als 250 Metern): 84 Prozent (65 Prozent)
Pkw (selbstlenkend): 72 Prozent (57 Prozent)
Öffentlicher Nahverkehr (Regionalverkehr): 41 Prozent (25 Prozent)
Bahn / Bus Fernverkehr: 25 Prozent (13 Prozent)
Pkw (mitfahrend): 25 Prozent (12 Prozent)
Roller /Microscooter / Skateboard: 7 Prozent (2 Prozent)
Moped / Motorrad: 6 Prozent (2 Prozent)

Die Hälfte der Radfahrenden hat Autofahrten auf das Fahrrad verlagert
(Gibt es Wege, die Sie in den vergangenen 5 Jahren mit Auto gefahren sind, aber jetzt mit Fahrrad? – Gruppe Alltagsradfahrende)

Ja, viele: 7 Prozent
Ja, manche: 42 Prozent
Nein, fahre grundsätzlich selten bis nie mit Auto: 15 Prozent
Nein, fahre unverändert mit Auto: 36 Prozent

Gesundheit, Spaß und verbesserte Infrastruktur Hauptgründe für Umstieg aufs Fahrrad
(Gründe mit sehr großen bzw. großen Einfluss für Umstieg vom Auto auf das Fahrrad)

Ich möchte etwas was für meine Gesundheit tun: 88 Prozent
Radfahren macht Spaß: 87 Prozent
Mit Fahrrad schneller am Ziel: 53 Prozent
Verbesserte Infrastruktur für das Radfahren: 41 Prozent
Wechsel Arbeits-, Wohn-, Ausbildungsort: 30 Prozent
Bewusstseinskampagne, Anreize zum Radfahren: 23 Prozent
Habe kein Auto mehr: 17 Prozent
Habe E-Fahrrad zur Verfügung: 15 Prozent
Habe Transport-Fahrrad zur Verfügung: 12 Prozent 

29 Prozent fahren heute Strecken mit Pkw statt mit Rad – Die Gründe nicht mehr mit Fahrrad zu fahren

Transport von Kindern / Angehörigen: 46 Prozent
Schlechtere Bedingungen  zum Radfahren (mehr Kfz-Verkehr): 43 Prozent
Wechsel Arbeitsplatz / Ausbildungsort: 41 Prozent
Verletzungen / Gesundheitszustand: 39 Prozent
Wohnortwechsel: 32 Prozent
Diebstahl / Vandalismus gegen Fahrrad am Zielort: 31 Prozent

SCHWERPUNKT ELEKTRO-FAHRRÄDER

Presseaussendung: In Österreich fast 400.000 E-Fahrräder – Klarer Spitzenreiter bei E-Fahrzeugen

Jeder 5. Österreicher ist bereits mit einem Elektro-Fahrrad gefahren
(Alle im Alter zwischen 16 und 69 Jahre (in Klammer Alltagsradfahrende)

Besitze ein E-Fahrrad: 5 Prozent (8 Prozent)
Besitze keines, aber bereits ausprobiert: 17 Prozent (22 Prozent)
Noch nie gefahren, möchte es aber ausprobieren: 39 Prozent  (39 Prozent)
E-Fahrrad ist für mich uninteressant 39 Prozent (31 Prozent) 

Wichtigste Kauf-Argumente: Mit E-Fahrrad bequemer und weiter Rad fahren zu können
(Wie hat sich Situation zum Radfahren in Ihrem Wohnort verändert?)

Bei Ausflügen längere Strecken fahren können: 38 Prozent
Bequemer Rad fahren (zB bei Steigungen): 14 Prozent
Motivation / Hilfe, um wieder mit Radfahren zu beginnen: 11 Prozent
Schneller ans Ziel kommen: 11 Prozent
Im Alltag weitere Strecken fahren können: 8 Prozent
Leichter Transporte durchführen zu können (Einkäufe, Kinder, Gepäck): 4 Prozent
Keiner, habe E-Fahrrad als Geschenk erhalten: 14 Prozent

Mit E-Fahrrad ändert sich Mobilitätsverhalten
(Aktuell Radfahrende mit E-Fahrrad-Erfahrung: Wie sich E-Fahrrad ausgewirkt hat)

Fahre mit E-Fahrrad deutlich weitere Strecken: 19 Prozent
Fahre mit E-Fahrrad etwas weitere Strecken: 24 Prozent
Fahre mit E-Fahrrad häufiger mit Rad (aber nicht weitere Strecken): 14 Prozent
Keine Änderung im Radfahrverhalten: 43 Prozent 

Mit E-Fahrrad werden mehr längere Distanzen gefahren
(Anteil Radfahrende, die Strecken von mehr als 20 Minuten mit Rad fahren)

Besitzer von Elektrofahrrad: 50 Prozent
Besitzer herkömmliches Fahrrad: 36 Prozent

Für viele ist Kauf von E-Fahrrad von Interesse
(Personen, die derzeit kein E-Fahrrad besitzen – Radfahrende UND nicht Radfahrende)

Ist Kauf von E-Fahrrad für Sie interessant?
Ja: 29 Prozent
Nein: 71 Prozent

Jeder vierte würde mit E-Fahrrad wieder zum Radfahren beginnen
(Personen, die derzeit nicht Radfahren: Ist Kauf von E-Fahrrad für Sie interessant?)

Ja: 24 Prozent
Nein: 76 Prozent 

Was wäre für Sie größter Nutzen bei Kauf von E-Fahrrad?
(Personen, die am Kauf eines E-Fahrrads Interesse haben)

Bei Ausflügen längere Strecken fahren können: 27 Prozent
Bequemer Rad fahren (zB bei Steigungen): 24 Prozent
Im Alltag weitere Strecken fahren können: 24 Prozent
Motivation / Hilfe, um wieder mit Radfahren zu beginnen: 14 Prozent
Leichter Transporte durchführen zu können (Einkäufe, Kinder, Gepäck): 6 Prozent
Schneller ans Ziel kommen: 5 Prozent