Presseaussendung Archiv

VCÖ (Wien, 21. September 2020) – Fast 3.500 Kilometer pro Person und Jahr werden in Österreich mit Bahn, Bim und Bus gefahren. Das ist nach Tschechien der zweithöchste Wert in der EU, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der EU-Kommission zeigt. Aber auch in Österreich wird mit fast 8.900 Kilometern pro Kopf und Jahr deutlich mehr mit dem Auto als mit dem Öffentlichen Verkehr gefahren. Um die Klimaziele erreichen zu können, sind verstärkte Anreize zum Umstieg vom Auto auf den Öffentlichen Verkehr nötig, betont der VCÖ.

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VCÖ (Wien, 18. September 2020) – 7.198 Personen wurde im Vorjahr wegen Raserei der Führerschein abgenommen, das sind 0,12 Prozent von Österreichs Autofahrerinnen und Autofahrer, macht der VCÖ aufmerksam. Eine kleine Minderheit von Hochrisikolenkern gefährdet das Leben aller Verkehrsteilnehmer. Der VCÖ fordert daher die rasche Umsetzung der vorliegenden Maßnahmen gegen Raser, wie die Erhöhung der Strafen, die Aufnahme ins Vormerksystem und die Verdoppelung der Mindestentzugsdauer. Darüber hinaus spricht sich der VCÖ für einkommensabhängige Strafen aus.

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Foto: VCÖ

VCÖ (Wien, 17. September 2020) – Die Vorarlberger Gemeinde Göfis ist der diesjährige Gesamtsieger des VCÖ-Mobilitätspreises Österreich. Heute Abend werden zwölf weitere Projekte von Klimaschutzministerin Leonore Gewessler bei Österreichs größtem Wettbewerb für nachhaltige Mobilität ausgezeichnet, unter anderem die Universität Klagenfurt, Carsharing Tirol 2050, das Bahnreisebüro Traivelling und das Projekt Nachhaltige Logistik 2030+ von Niederösterreich und Wien.

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VCÖ ( Wien, 16. September 2020) – Die EU-Kommission möchte, dass die Treibhausgas-Emissionen der EU im Jahr 2030 um 55 statt 40 Prozent niedriger sind als im Jahr 1990. Der VCÖ begrüßt angesichts der sich verschärfenden Klimakrise die Verbesserung der Zielsetzung. Wichtig ist, dass den Zielen rasch wirksame Maßnahmen folgen. Vor allem im Verkehr ist der Handlungsbedarf groß. Die Emissionen des Kfz-Verkehrs sind in der EU27 statt zu sinken seit dem Jahr 1990 um ein Viertel gestiegen, die Emissionen des Flugverkehrs haben sich sogar mehr als verdoppelt. Der zuletzt diskutierte Emissionshandel ist für den Kfz-Verkehr völlig ungeeignet, betont der VCÖ.

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VCÖ (Wien, 15. September 2020) – Haushalte des reichsten Einkommenszehntel verursachen allein durchs Autofahren im Schnitt fast acht Tonnen CO2 und damit sieben Mal so viel wie das ärmste Einkommenszehntel, wie eine heute veröffentlichte Greenpeace-Studie zeigt. Auch eine frühere VCÖ-Studie bestätigt, dass Wohlhabende durch ihre Mobilität deutlich mehr klimaschädliche CO2-Emissionen verursachen. Der VCÖ fordert angesichts von Klimakrise und steigender Arbeitslosigkeit ein Vorziehen der ökosozialen Steuerreform. CO2-Ausstoß soll höher bepreist werden, Abgaben und Steuern auf Arbeit sind zu reduzieren.

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VCÖ (Wien, 11. September 2020) – Im Schnitt passiert in Österreich im Ortsgebiet alle 20 Minuten ein Verkehrsunfall, bei dem Menschen zu Schaden kommen, macht der VCÖ aufmerksam. Fußgängerinnen und Fußgänger machten zwar nur rund zehn Prozent der an den Unfällen Beteiligten aus, ihr Anteil an den Todesopfern war aber viereinhalb Mal so hoch. Besonders ältere Fußgänger sind gefährdet. Der VCÖ fordert eine fußgängerfreundliche Verkehrsplanung mit mehr Verkehrsberuhigung. Der VCÖ hat zudem auf seiner Website einen Problemstellen-Melder gestartet. Gefahrenstellen können hier von jedem und jeder sichtbar gemacht werden.

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VCÖ (Wien, 4. September 2020) – Am Montag beginnt für rund 37.000 Kinder in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland die Schule. Vor Covid-19 kam in Österreich jedes 3. Schulkind zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule. Damit es vor Schulen kein Verkehrschaos durch Elterntaxis gibt, ist es wichtig, diesen Anteil zu erhöhen, betont der VCÖ. Kinder kommen so auf eine tägliche Portion gesunde Bewegung, bringen ihren Kreislauf in Schwung und sind damit ab der ersten Stunde konzentrierter. Schulen können mit sogenannten Pedibussen und Fahrrad-Bussen dazu beitragen, dass mehr Kinder bewegungsaktiv zur Schule kommen. Gemeinden und Städte sind gefordert, durch Verkehrsberuhigung und ausreichend Platz zum Gehen und Radfahren den gesunden Schulweg der Kinder zu unterstützen, betont der VCÖ.

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VCÖ (Wien, 3. September 2020) – Im heurigen Juli und August gab es in Österreich um 56 Prozent weniger Abflüge und Landungen als im Vorjahr in den beiden Sommermonaten, macht der VCÖ aufmerksam. Der Rückgang war im Juli mit rund 61 Prozent höher als im August mit 51 Prozent. Der VCÖ rechnet für heuer mit den niedrigsten Treibhausgas-Emissionen des Flugverkehrs seit Anfang der 90er Jahre. Um den Reiseverkehr langfristig auf Klimakurs zu bringen, braucht Europa deutlich mehr grenzüberschreitende Bahnverbindungen und die Steuerbefreiung auf Kerosin ist endlich zu streichen.

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VCÖ (Wien 2. September 2020) – Die Zahl der Verkehrstoten auf Österreichs Straßen war im heurigen Sommer deutlich niedriger als im Sommer des Vorjahres, berichtet der VCÖ. Nach vorläufigen Daten des BMI kamen heuer im Juli und August 63 Menschen bei Verkehrsunfällen in Österreich ums Leben, um 30 weniger als im Juli und August 2019. Seit Jahresbeginn wurden im Straßenverkehr 213 Menschen getötet, das sind bereits jetzt mehr Todesopfer als die Schweiz im gesamten Vorjahr zu beklagen hatte. Der VCÖ fordert verstärkte Verkehrssicherheitsmaßnahmen.

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VCÖ (Wien, 28. August 2020) – 1.225 Verletzte und zwölf Todesopfer. Das ist die erschreckende Opferbilanz von Fußgängerinnen und Fußgängern, die in Österreich im Vorjahr auf Schutzwegen angefahren wurden. Jeder 3. Fußgängerunfall passierte auf einem Schutzweg, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Der VCÖ fordert umfassende Konsequenzen. Neben verstärkter Verkehrsberuhigung sind Fußgängerübergänge übersichtlich zu gestalten. Das Halte- und Parkverbot vor Schutzwegen ist von derzeit fünf auf zumindest zehn Meter auszuweiten.

 

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