Presseaussendung Archiv

VCÖ: Österreicher vermeiden durch zu Fuß gehen mehr als 500.000 Tonnen CO2 pro Jahr

VCÖ (Wien, 20. April 2018) – Die Österreicherinnen und Österreicher gehen im Schnitt täglich 5,8 Millionen Kilometer zu Fuß, das entspricht der Distanz von rund 137.000 Marathons, macht der VCÖ aufmerksam. Die eigenen Beine sind das gesündeste Verkehrsmittel. Und dadurch, dass Alltagserledigungen zu Fuß gemacht werden, vermeidet Österreichs Bevölkerung pro Jahr rund 530.000 Tonnen CO2, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Das Potenzial von Gehen ist aber noch groß: Jede 10. Autofahrt ist in Gehdistanz. Damit mehr zu Fuß gegangen wird braucht es eine fußgängerfreundliche Verkehrsplanung, mehr Gehwege sowie die Stärkung der Ortskerne und der Nahversorgung.

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VCÖ: Immer mehr Wienerinnen und Wiener fahren Rad

VCÖ (Wien, 19. April 2018) – Immer mehr Wienerinnen und Wiener nutzen das Fahrrad als Verkehrsmittel, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. In den vergangenen zehn Jahren ist in Wien die Zahl der täglich oder mehrmals die Woche Radfahrenden um 59 Prozent auf 300.000 gestiegen. Weitere 225.000 Wienerinnen und Wiener fahren mehrmals die Woche im Alltag mit dem Rad. Um die Ziele der Klimastrategie der Bundesregierung zu erreichen, ist dem Radverkehr mehr Platz einzuräumen und die Rad-Infrastruktur rascher auszubauen, betont der VCÖ.

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VCÖ: Beim Radfahren große Unterschiede zwischen Österreichs Regionen

VCÖ (Wien, 16. April 2018) – Die Unterschiede bei der Nutzung des Fahrrads als Verkehrsmittel sind in Österreichs Regionen sehr groß, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. Während im Rheintal und im Salzburger Lungau 54 Prozent der Bevölkerung im Alltag häufig in die Pedale treten, sind es im Tiroler Oberland 18 Prozent. Insgesamt fahren in Österreich 4,9 Millionen zumindest gelegentlich im Alltag Rad, davon 2,3 Millionen häufig. Um das Ziel der Klimastrategie – die Verdoppelung des Radverkehrs – zu erreichen, ist die Rad-Infrastruktur sowohl in den Regionen als auch in den Ballungsräumen stark auszubauen, betont der VCÖ.

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VCÖ: Bereits jeder 3. Neuwagen in Österreich ist ein SUV

VCÖ (Wien, 12. April  2018) – Der SUV-Boom hält in Österreich ungebremst an. Im 1. Quartal war bereits jeder dritte Neuwagen ein SUV oder Geländewagen, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Seit dem Jahr 2010 hat sich die Zahl der neu zugelassenen SUV mehr als verdoppelt. Der VCÖ weist darauf hin, dass auch kleine SUV mehr Sprit verbrauchen und mehr klimaschädliches CO2 ausstoßen als vergleichbare herkömmliche Pkw. Der SUV-Boom gefährdet das Erreichen der Ziele der Klimastrategie. Der VCÖ fordert niedrigere CO2-Grenzwerte für Neuwagen auf EU-Ebene.

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VCÖ: Österreichs Klimastrategie durch zu hohe CO2-Grenzwerte für Neuwagen gefährdet

VCÖ (Wien, 10. April 2018) – Die Ziele der Klimastrategie der Bundesregierung sind  durch zu hohe reale CO2-Emissionen der Neuwagen gefährdet, macht der VCÖ aufmerksam. Die tatsächlichen CO2-Emissionen der Neuwagen sind bereits um rund 40 Prozent höher als die Herstellerangaben versprechen. Um die Ziele der Klimastrategie zu erreichen, sind auf EU-Ebene niedrige CO2-Grenzwerte für das Jahr 2025 und das Jahr 2030 nötig. Österreichs EU-Vorsitz im 2. Halbjahr ist eine Chance, die künftige CO2-Bilanz der Neuwagen massiv zu verbessern.

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VCÖ: Im Vorjahr weniger Fahrraddiebstähle in Österreich - 24.795 Fahrräder gestohlen

VCÖ (Wien, 5. April 2018) – Im Vorjahr ging in Österreich die Zahl der Fahrraddiebstähle zum dritten Mal infolge zurück, macht der VCÖ aufmerksam. Insgesamt wurden 24.795 Fahrräder gestohlen. 61 Prozent der Fahrraddiebstähle passierten in den Landeshauptstädten. Der VCÖ betont, dass es bei Freizeiteinrichtungen, bei Bahnhöfen und auch bei Wohn- und Bürogebäuden mehr sowie auch gesicherte Fahrradabstellanlagen braucht. Der VCÖ rät, das abgestellte Fahrrad immer abzusperren und ein gutes Fahrradschloss zu verwenden.

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VCÖ: 40 Prozent der Autofahrten der Österreicher in Radfahrdistanz

VCÖ (Wien, 4. April 2018) – Österreich ist ein Land der kurzen Wege – und der kurzen Autofahrten, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Jede 5. Autofahrt der Österreicher ist kürzer als zweieinhalb Kilometer, vier von zehn kürzer als fünf Kilometer. 52 Prozent der Alltagswege sind kürzer als fünf Kilometer, aber nur 24 Prozent der Alltagswege wird mit dem Fahrrad oder zu Fuß erledigt. Um das Ziel der Klimastrategie, die Verdoppelung des Radverkehrs, zu erreichen, ist die Rad-Infrastruktur stark auszubauen. Für Ballungsräume fordert der VCÖ direkte und kreuzungsfreie Rad-Hauptverbindungen, so genannte Rad-Highways.

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VCÖ zu Klimastrategie: Den Worten rasch konkrete Klimaschutz-Taten folgen lassen!

VCÖ (Wien, 3. April 2018) – Der Verkehr ist Österreichs größtes Sorgenkind beim Klimaschutz. In den vergangenen Jahren hat die Zunahme der Treibhausgas-Emissionen des Verkehrs die Einsparungen der anderen Sektoren wieder zunichte gemacht. Die Ziele der heute präsentierten Klima- und Energiestrategie sind nur mit einem raschen und starken Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs und der Rad-Infrastruktur erreichbar, betont der VCÖ.

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VCÖ: Mehr als 23.600 Hasen wurden im Vorjahr Opfer des Straßenverkehrs

VCÖ (Wien, 28. März 2018) – Im Vorjahr sind erneut mehr Feldhasen auf Österreichs Straßen dem Straßenverkehr zum Opfer gefallen, informiert der VCÖ. Mehr als 23.600 Hasen kamen unter die Räder, um rund 150 mehr als im Jahr 2016. Der Lebensraum von Feldhasen wird von immer mehr Straßen durchschnitten. Bereits mehr als 137.000 Kilometer Straßen gibt es in Österreich. Der Verkehr beansprucht bereits eine Fläche von 2.065 Quadratkilometer. Im Schnitt werden täglich für den Verkehr Flächen im Ausmaß von rund drei Fußballfeldern verbaut. Der VCÖ drängt auf ein Umdenken in der Infrastrukturpolitik. 

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VCÖ: Tempo 140 statt 130 erhöht Schadstoffausstoß und Unfallrisiko

VCÖ (Wien, 23. März 2018) – Tempo 140 statt 130 erhöht das Unfallrisiko und negative Auswirkungen auf die Umweltbilanz des Verkehrs, stellt der VCÖ fest. Laut TU Graz nimmt bei Tempo 140 statt 130 der CO2-Ausstoß um zwölf Prozent und der Schadstoffausstoß sogar um 21 Prozent zu.  Auch der Anhalteweg verlängert sich, wodurch das Unfallrisiko steigt. Der VCÖ weist auf die Schweiz hin, wo auf Autobahnen Tempo 120 gilt und es keine Toleranz gegenüber Schnellfahren gibt. In der Schweiz ist die Zahl der Verkehrstoten deutlich niedriger als in Österreich.

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