Presseaussendung Archiv

VCÖ: Vorarlberger radeln am häufigsten zur Arbeit

VCÖ (Wien, 28. April 2017) – Radfahren zur Arbeit hat in Österreich noch ein großes Potenzial, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten des Verkehrsministeriums zeigt. Österreichweit werden sieben Prozent der Arbeitswege mit dem Rad gefahren. Im Bundesländer-Vergleich radeln in Vorarlberg und im Land Salzburg die meisten zur Arbeit, im Burgenland die wenigsten. In allen Bundesländern sind zumindest 30 Prozent der Arbeitswege kürzer als fünf Kilometer. Der VCÖ fordert den starken Ausbau der Rad-Infrastruktur. Zudem können Betriebe Anreize setzen, damit mehr Beschäftige zur Arbeit radeln.

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VCÖ: Österreich von zu hohen Stickoxid-Emissionen der Diesel-Pkw viel stärker betroffen als Deutschland

VCÖ (Wien, 26. April 2017) – In Österreich ist der Anteil der Diesel-Pkw mit 57 Prozent deutlich höher als in Deutschland mit 33 Prozent, macht der VCÖ aufmerksam. Österreich ist damit von den aktuellen Messergebnissen des deutschen Umweltbundesamt besonders stark betroffen. Demnach stoßen neue Diesel-Pkw auf der Straße im Schnitt sechs Mal so viele Stickoxide aus als unter Laborbedingungen ermittelt wird. Zudem verschmutzen neue Diesel-Pkw die Luft bei Null Grad im Schnitt doppelt so stark wie bei 18 Grad. Der VCÖ weist darauf hin, dass neben Anrainern auch die Pkw-Insassen, wenn sie etwa im Stau stehen, große Schadstoffmengen einatmen müssen.

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VCÖ: Verkehrslärm größte Lärmquelle in Österreich – Dauerhafter Lärm macht krank

VCÖ (Wien, 25. April 2017) – Verkehrslärm ist in Österreich der größte Lärmerreger, macht der VCÖ anlässlich des morgigen internationalen Tags gegen Lärm aufmerksam. Sechs von zehn lärmgeplagten Personen in Österreich geben den Verkehr als Ursache an. Davon wiederum geben fast 80 Prozent den Kfz-Verkehr als Lärmquelle an. Dauerhafter Verkehrslärm kann zu Herz-Kreislauferkrankungen führen. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen zur Verringerung des Verkehrslärms. Im Ortsgebiet ist Radfahren und Gehen stärker zu fördern.

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VCÖ: Österreicher gehen im Alltag sechs Marathons pro Jahr – Tiroler und Wiener gehen am meisten zu Fuß

VCÖ (Wien, 21. April 2017) – Zu Fuß zur Arbeit oder Schule, ins Kaffeehaus oder um Einkäufe zu erledigen. Im Schnitt gehen Herr und Frau Österreicher 265 Kilometer pro Jahr für Alltagserledigungen zu Fuß, berichtet der VCÖ. Frauen gehen im Schnitt um rund ein Drittel mehr zu Fuß als Männer, Seniorinnen und Senioren legen im Alltag eine doppelt so lange Strecke zu Fuß zurück wie Jugendliche. Der VCÖ spricht sich für eine fußgängerfreundlichere Verkehrsplanung aus sowie für Gehwege zwischen Siedlungen und dem nächsten Ort.

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VCÖ: Mehr als 850.000 Haushalte in Österreich sind ohne eigenes Auto mobil

VCÖ (Wien, 19. April 2017) – Wer meint, alle Haushalte in Österreich hätten ein Auto, irrt: Rund 856.000 Haushalte in Österreich sind autofrei, wie eine VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. Während in Wien der Anteil autofreier Haushalte mit 42 Prozent am höchsten ist, ist er in Oberösterreich mit zwölf Prozent am niedrigsten. Der Unterschied zwischen Stadt und Land ist groß. Der VCÖ fordert eine bessere Anbindung der regionalen  Zentren ans Öffentliche Verkehrsnetz sowie den Ausbau der Radfahrinfrastruktur. Zudem ist das Potenzial von Carsharing groß.

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VCÖ: Mehr als 23.400 Hasen wurden im Vorjahr Opfer des Straßenverkehrs

VCÖ (Wien, 13. April 2017) – Im Vorjahr sind in Österreich erneut mehr Feldhasen dem Straßenverkehr zum Opfer gefallen, informiert der VCÖ. Mehr als 23.400 Hasen kamen unter die Räder, um 700 mehr als im Jahr 2015. Der Lebensraum von Feldhasen wird von immer mehr Straßen durchschnitten. Bereits 138.600 Kilometer Straßen gibt es in Österreich. Im Schnitt werden täglich für den Verkehr Flächen im Ausmaß von vier Fußballfeldern verbaut. Der VCÖ spricht sich für einen Stopp der Zersiedelung und für einen stärkeren Schutz von Naturgebieten vor dem Aus- und Neubau von Straßen ein.

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VCÖ: Jedes dritte im Straßenverkehr getötete Kind war Fußgänger

VCÖ (Wien, 7. April 2017) – Im Schnitt ereignet sich in Österreich alle vier Stunden ein Verkehrsunfall, bei dem ein Kind verletzt wird, macht der VCÖ aufmerksam. Allein seit dem Jahr 2006 kamen bei Verkehrsunfällen in Österreich 133 Kinder ums Leben. Jedes dritte Todesopfer war zu Fuß unterwegs. Gerade im Ortsgebiet braucht es verstärkte Maßnahmen, um das Verkehrssystem kindgerechter und damit sicherer für Kinder zu machen, betont der VCÖ. Neben verstärkter Verkehrsberuhigung, übersichtlichen Straßenübergängen und mehr Tempokontrollen sind die Straßen so zu gestalten, dass sie nicht zum Schnellfahren einladen.

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VCÖ: Osterurlaub – in keinem Nachbarland ist Sprit billiger als in Österreich

VCÖ (Wien, 6. April 2017) – Wer im Osterurlaub ins benachbarte Ausland fährt, wird für das Tanken mehr zahlen als in Österreich, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. So kosten 50 Liter Diesel in Italien und der Schweiz um rund 14 Euro mehr als hierzulande, für 50 Liter Eurosuper sind in Italien um fast 20 Euro mehr zu zahlen und in Deutschland um elf Euro mehr. Während im Vorjahr zu Ostern noch acht EU-Staaten bei Diesel billiger waren als Österreich, sind es heuer nur mehr sechs, macht der VCÖ aufmerksam.

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VCÖ: Seit Jahresanfang 72 Verkehrstote auf Österreichs Straßen

VCÖ (Wien, 31. März 2017) – Bereits 72 Menschen kamen heuer in den ersten drei Monaten bei Verkehrsunfällen in Österreich ums Leben, macht der VCÖ aufmerksam. Zur gleichen Zeit des Vorjahres waren 79 Todesopfer zu beklagen. Die höchste Opferzahl weist Niederösterreich mit 19 auf, die niedrigste Kärnten mit drei. Die meisten Todesopfer waren Pkw-Insassen, jedes vierte Todesopfer war ein Fußgänger. Die Verkehrsplanung hat mehr Rücksicht insbesondere auf ältere Fußgänger zu nehmen, betont der VCÖ. Auch verstärkte Maßnahmen gegen zu hohes Tempo sind nötig.

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VCÖ: In der Schweiz sinkt Alpentransit, in Österreich nimmt Lkw-Verkehr massiv zu

VCÖ (Wien, 30. März 2017) – Erstmals seit dem Jahr 1994 überquerten im Vorjahr weniger als eine Million Lkw die vier Schweizer Alpenpässe. Allein über den Brenner in Tirol fuhren mit 2,1 Millionen doppelt so viele schwere Lkw, macht der VCÖ aufmerksam. Während in der Schweiz der alpenquerende Lkw-Verkehr seit dem Jahr 2000 um ein Drittel zurückgegangen ist, hat er österreichweit um ein Fünftel zugenommen. Über Österreichs Alpen waren im Vorjahr rund 6,4 Millionen Lkw unterwegs. Der VCÖ fordert eine EU-weite Mindestmaut für Lkw sowie nach Schweizer Vorbild die Möglichkeit, Lkw im Alpentransit zur Nutzung der Bahn auf der Rollenden Landstraße zu verpflichten.

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