Presseaussendung Archiv

VCÖ: Im 1. Halbjahr starke Zunahme des Autoverkehrs auf Österreichs Autobahnen

VCÖ (Wien, 21. Juli 2017) – Der Autoverkehr auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen ist heuer im 1. Halbjahr stark gestiegen, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Asfinag zeigt. Bei 66 von 105 analysierten Zählstellen nahm der Pkw-Verkehr um mehr als drei Prozent zu. Der VCÖ betont, dass verstärkte Maßnahmen bei den Verkehrsquellen nötig sind. Für Betriebe soll es Anreize zur Umsetzung von Mobilitätsmanagement geben, die Pkw-Stellplatzverpflichtung für Wohngebäude ist umfassend zu ändern.

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VCÖ: Österreich hat doppelt so hohen Dieselanteil wie Schweiz und Deutschland

VCÖ (Wien, 19. Juli 2017) – Der Tiroler Bezirk Reutte hat im 1. Halbjahr mit 70 Prozent den höchsten Anteil neuzugelassener Diesel-Pkw, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Österreichweit gibt es beim Diesel-Anteil sehr große Unterschiede, ebenso bei den Fahrzeugklassen. So ist der Dieselanteil bei den SUV rund sechsmal so hoch wie bei den Kleinwagen. Für die Luftqualität ist ein hoher Dieselanteil negativ. In Österreich fahren 57 Prozent der Pkw mit Diesel, in Deutschland beträgt der Anteil nur 33 Prozent, in der Schweiz nur 28 Prozent. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen zur Reduzierung des Autoverkehrs in den Ballungsräumen.

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VCÖ: Kaufprämie für Autos kein Beitrag zum Umweltschutz

VCÖ (Wien, 12. Juli 2017) – Die heute geforderte „Ökoprämie“ führt nicht zur erhofften verbesserten Umweltbilanz des Verkehrs, stellt der VCÖ fest. Sowohl die tatsächlichen Abgas-Emissionen als auch die tatsächlichen klimaschädlichen CO₂-Emissionen sind deutlich höher, als die Herstellerangaben versprechen. Das wurde unter anderem auch im Zuge des Dieselskandals sichtbar. Wenn das Ziel eine Verbesserung der Umweltbilanz des Verkehrs ist, dann müsste die Prämie für die Rückgabe eines alten Autos an den Kauf einer Jahreskarte für den Öffentlichen Verkehr oder eines (Elektro)-Fahrrads gekoppelt sein.

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VCÖ: Im Vorjahr 79 Prozent der Verkehrsunfälle mit Kindern nicht am Schulweg

VCÖ (Wien, 11. Juli 2017) – Im Vorjahr verunglückten in Österreich 2.865 Kinder bei Verkehrsunfällen. Besonders tragisch: Sieben Kinder kamen im Straßenverkehr ums Leben. Eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt, dass im Vorjahr 79 Prozent der Verkehrsunfälle mit Kindern nicht am Schulweg, sondern in der Freizeit passierten. In den Sommermonaten passierten um ein Drittel mehr Verkehrsunfälle mit Kindern. Der VCÖ spricht sich für mehr Maßnahmen für ein kindgerechtes Verkehrssystem aus. In den Regionen ist das öffentliche Verkehrsangebot während der Ferien massiv zu verbessern.

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VCÖ: Auch Österreich braucht Zeitplan für Ausstieg aus Verbrennungsmotor

VCÖ (Wien, 7. Juli 2017) – In Frankreich sollen laut Regierung spätestens im Jahr 2040 keine neuen Diesel- oder Benzin-Pkw mehr verkauft werden. Der VCÖ betont, dass auch Österreich einen Zeitplan für den Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor braucht. Der VCÖ hält einen  Ausstieg bereits für das Jahr 2030 für realistisch. Österreich hatte im Vorjahr in der EU mit 1,2 Prozent den höchsten Anteil an neuzugelassenen E-Pkw. Im 1. Bezirk in Wien beträgt der E-Auto Anteil bei den Neuwagen heuer bereits 7 Prozent, die Bezirke Hermagor, Rohrbach und Mistelbach liegen bei über drei Prozent, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt.

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VCÖ: Jeder dritte Österreicher fliegt nie - jeder sechste fliegt mehrmals im Jahr

VCÖ (Wien, 6. Juli 2017) - Wenige Österreicher fliegen sehr viel, viele Österreicher fliegen nur sehr selten oder nie, macht der VCÖ aufmerksam. Nur jeder Sechste im Alter von 16 bis 69 Jahren fliegt mehrmals im Jahr, wie eine vom VCÖ beauftragte repräsentative Umfrage von Integral zeigt. Die Klimabilanz des Flugverkehrs ist schlecht, umso mehr als die klimaschädliche Wirkung von Treibhausgasen in der Atmosphäre deutlich höher ist als von am Boden emittierte Treibhausgase. Der VCÖ spricht sich für verstärkte Maßnahmen zur Verlagerung von Kurzstreckenflügen auf die Bahn aus.

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VCÖ: Im Juli und August passierten zuletzt die meisten Alko-Unfälle

VCÖ (Wien, 4. Juli 2017) - Im Juli und August passierten in den vergangenen drei Jahren um ein Drittel mehr Alko-Unfälle als im Schnitt der anderen Monate, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Allein im Juli des Vorjahres wurden bei 239 Alko-Unfällen auf Österreichs Straßen 296 Personen verletzt und vier getötet. Der VCÖ spricht sich für mehr Nacht- und Discobusse sowie Anrufsammeltaxis aus. Damit die Gemeinden diese Angebote finanzieren können, soll ein Teil der Einnahmen aus Verkehrsstrafen dafür zweckgewidmet werden.

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VCÖ: Zahl der Verkehrstoten im 1. Halbjahr auf 172 zurückgegangen

VCÖ (Wien, 30. Juni 2017) – Die Zahl der Verkehrstoten ist in Österreich im 1. Halbjahr nach vorläufigen Daten auf 172 zurückgegangen, informiert der VCÖ. Im Vorjahr wurden im 1. Halbjahr 190 Menschen bei Verkehrsunfällen getötet. Jeder vierte Verkehrstote war in Niederösterreich zu beklagen. Die niedrigste Opferzahl weist Vorarlberg vor Wien und Burgenland auf. Der VCÖ spricht sich für mehr Discobusse und Anrufsammeltaxis in den Regionen aus. Zudem sind verstärkte Maßnahmen gegen die Hauptunfallursachen zu hohes Tempo und Ablenkung nötig.

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VCÖ: Aus Verkehrssicht besteht kein Bedarf an 3. Piste beim Flughafen Wien

VCÖ (Wien, 29. Juni 2017) – Das Urteil des Verfassungsgerichtshofs zur Aufhebung des Bauverbots der 3. Piste am Flughafen Wien Schwechat ist zu respektieren. Die Aufhebung des Bauverbots bedeutet aber nicht, dass die 3. Piste gebaut werden muss. Der VCÖ weist darauf hin, dass auch heuer die Zahl der Flugbewegungen am Flughafen Wien um 1,6 Prozent gesunken ist. Seit dem Jahr 2011 gab es Jahr für Jahr weniger Flüge am Flughafen. Zudem sind 40 Prozent der Flugreisen kürzer als 800 Kilometer. Um die Klimaschutzziele zu erreichen, ist eine Verlagerung kurzer Flüge auf die Bahnen nötig. Dafür sind grenzüberschreitenden Bahnverbindungen EU-weit auszubauen.

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VCÖ: Schnellfahren, Handy-Telefonieren und Alkohol am Steuer kommen im Ausland teuer

VCÖ (Wien, 29. Juni 2017) – In den Top-Urlaubsländern der Österreicherinnen und Österreicher können Verstöße im Straßenverkehr teuer kommen, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. In Italien ist die Strafe für Schnellfahren tagsüber dreimal und in der Nacht viermal so hoch wie in Österreich, in Spanien ist für Handy-am-Steuer viermal so viel zu zahlen. In Ungarn und Tschechien gelten 0,0 Promille. Für die sichere Urlaubsfahrt rät der VCÖ aufmerksam und rücksichtsvoll zu fahren, „gleiten statt rasen“ sowie „Don’t drink & drive“ und „Don’t phone and drive“ zu beherzigen.

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