Presseaussendung Archiv

VCÖ: Hardware-Nachrüstung von Schmutz-Diesel in Österreich rasch beschließen

VCÖ (Wien, 22. Jänner  2018) –  Das am Wochenende bekannt gewordene Gutachten der TU München über die Möglichkeiten der Nachrüstung von Schmutz-Diesel-Pkw ist auch für Österreich relevant, betont der VCÖ. Das von der deutschen Bundesregierung beauftragte Gutachten zeigt, dass eine Nachrüstung technisch leicht möglich und auch sehr wirksam ist. Die Stickoxid-Emissionen können mit einem Katalysator laut Gutachten um rund 90 Prozent reduziert werden. Der VCÖ fordert diese Nachrüstung auch für Österreich. Die Kosten für die Nachrüstung sind von den Herstellern zu übernehmen.

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VCÖ: Jeder zweite tödliche Verkehrsunfall in Österreich auf Freilandstraßen

VCÖ (Wien, 19. Jänner 2018) – Seit dem Jahr 2010 kamen in Österreich bei Verkehrsunfällen auf Freilandstraßen 2.045 Menschen ums Leben, macht der VCÖ aufmerksam. Damit passierte jeder zweite tödliche Verkehrsunfall auf einer Freilandstraße außerhalb des Ortsgebiets. Der VCÖ weist darauf hin, dass in den meisten EU-Staaten das Tempolimit niedriger ist als in Österreich. Frankreich senkt das Tempolimit auf Freilandstraßen ab 1. Juli auf 80 km/h. Auch in Österreich kann mit Tempo 80 statt 100 die Verkehrssicherheit deutlich verbessert werden, betont der VCÖ.

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VCÖ: Abschaffung von Abgastest am Auspuff würde Gefahr von Manipulationen erhöhen

VCÖ (Wien, am 18. Jänner 2018) – Der VCÖ spricht sich für die Beibehaltung der Endrohrmessung bei den Abgastests aus. Das Auslesen der Diagnose-Software ist für eine wirksame Abgasmessung ungenügend, wie auch TÜV Deutschland feststellt. In Österreich weist unter anderem das Umweltbundesamt darauf hin, dass die so genannten OBD-Systeme manipuliert werden können. Der VCÖ tritt für eine Weiterentwicklung der Abgasmessung ein. So soll auch die Anzahl der Ultrafeinstaub-Partikel, die besonders gesundheitsschädlich sind, gemessen und das Funktionieren der SCR-Katalysatoren geprüft werden.

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VCÖ: Durch Automatisierung nehmen Auto- und Lkw-Verkehr stark zu

VCÖ (Wien, am 17. Jänner 2018) – Die Hoffnungen, dass es durch automatisierte Fahrzeuge automatisch weniger Staus gibt, werden sich durch die Zunahme des Verkehrs nicht erfüllen, stellt der VCÖ fest. Der VCÖ hat internationale Studien und Simulationen zu den Folgen des automatisierten Fahrens analysiert. Das Ergebnis: Ohne entsprechende Rahmenbedingungen wird es infolge der Automatisierung deutlich mehr Autoverkehr und auch mehr Lkw-Verkehr geben. Die gute Nachricht: Unerwünschte Wirkungen und negative Seiteneffekte durch automatisiertes Fahren können durch politische Maßnahmen vermieden werden. Richtig eingesetzt kann die Automatisierung der Pkw-Flotte positive Effekte wie weniger Bedarf an Parkplätzen und höhere Verkehrssicherheit bringen, betont der VCÖ.

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VCÖ: Verkehr ist Österreichs größtes Klimaschutz-Problem

VCÖ (Wien, 17. Jänner 2018) – Die Zunahme beim Verkehr macht die CO2-Einsparungen in den anderen Sektoren wieder zunichte, stellt der VCÖ zur heute präsentierten Klimabilanz fest. Während die Sektoren Energie, Industrie, Gebäude, Abfall- und Landwirtschaft im Jahr 2016 um insgesamt 8,7 Millionen Tonnen weniger Treibhausgase verursachten als im Jahr 1990, sind die Emissionen des Verkehrs um 9,2 Millionen Tonnen CO2 angestiegen.  Mangelnder Klimaschutz im Verkehr schafft ökologische und auch ökonomische Probleme, betont der VCÖ.

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VCÖ: Im Vorjahr war jeder 2. tödlich verunglückte Fußgänger 65 Jahre oder älter

VCÖ (Wien, 12. Jänner 2018) – 73 Fußgängerinnen und Fußgänger kamen in Österreich im Vorjahr durch Verkehrsunfälle ums Leben. 36 Todesopfer waren 65 Jahre oder älter, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Jeder zweite tödliche Seniorenunfall wurde laut Polizei durch ein Fehlverhalten eines Pkw-Lenkers verursacht. Sechs Seniorinnen und Senioren wurden am Schutzweg niedergefahren und tödlich verletzt. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen für eine seniorengerechte und fußgängerfreundliche Verkehrsplanung im Ortsgebiet.

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VCÖ: Wien Innere Stadt war im Vorjahr vor Waidhofen/Thaya Österreichs Bezirk mit höchstem E-Auto-Anteil

VCÖ (Wien, am 11. Jänner 2018) – Erstmals erreichte im Vorjahr in Österreich ein Bezirk einen E-Auto-Anteil von zehn Prozent bei den Neuzulassungen, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Wien Innere Stadt war Österreichs Bezirk mit dem höchsten E-Auto Anteil vor dem Waldviertler Bezirk Waidhofen/Thaya. Spitzenreiter bei den Landeshauptstädten ist Graz. E-Autos sind für ländliche Regionen sehr gut geeignet, vor allem in Form von E-Carsharing durch Gemeinden oder Vereine, betont der VCÖ. Eine zentrale Rolle beim Durchbruch der E-Mobilität spielen zudem die Firmenflotten.

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VCÖ: Dieseltreibstoff wurde im Vorjahr mit rund 700 Millionen Euro steuerlich begünstigt

VCÖ (Wien, 4. Jänner 2018) – Die Steuerbegünstigung für Diesel betrug im Vorjahr in Österreich rund 700 Millionen Euro, macht der VCÖ aufmerksam. Die Mineralölsteuer auf Diesel ist um 8,5 Cent pro Liter niedriger als auf Benzin. Mit 8,3 Milliarden Liter wurde im Jahr 2017 so viel Diesel wie noch nie getankt. Mehr als die Hälfte fließt in die Tanks von Lkw und Klein-Lkw. Der VCÖ spricht sich für ein Ende der Steuerbegünstigung von Diesel aus. Auch im Regierungsprogramm heißt es: „Kontraproduktive Anreize im Energie- und Umweltbereich eliminieren.“

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VCÖ: Feinstaub-Belastung in Österreich im Vorjahr höher als im Jahr 2016

VCÖ (Wien, 2. Jänner 2018) – Im Vorjahr war in Österreich die Feinstaub-Belastung höher als im Jahr 2016, weist der VCÖ auf die Daten des Umweltbundesamts hin. Die höchste Belastung gab es in Graz, auch in Leibnitz wurde der Jahresgrenzwert überschritten. Auch gab es in mehr Regionen Österreichs Tage mit hoher Stickstoffdioxid-Belastung, macht der VCÖ aufmerksam. Am stärksten leidet Tirol unter Stickoxiden, die vor allem von Dieselfahrzeugen verursacht werden. Der VCÖ spricht sich für verstärkte Maßnahmen für saubere Mobilität aus.

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VCÖ: Österreichs beste Unfallbilanz von 413 Todesopfern überschattet

VCÖ (Wien, 1. Jänner 2018) – Noch nie seit Einführung der Unfallstatistik im Jahr 1961 war die Zahl der Verkehrstoten in Österreich so niedrig wie im Vorjahr, stellt der VCÖ fest. Aber die beste Unfallbilanz wird von 413 Todesopfern überschattet. Der VCÖ weist darauf hin, dass in Österreich fast doppelt so viele Menschen im Straßenverkehr ums Leben kommen wie in der Schweiz. Dort wird unter anderem konsequent gegen Schnellfahren vorgegangen, viele Orte haben eine fußgängerfreundliche Verkehrsplanung und es gibt ein dichtes Bahnnetz mit häufigen Verbindungen.

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