Presseaussendung Archiv

Im Vorjahr erstmals mehr Alpentransit über Brenner als über Schweiz und Frankreich zusammen!

VCÖ (Wien, 26. Juni 2019) – Erstmals waren im Vorjahr über den Brenner mehr Lkw unterwegs als über alle Schweizer und die französischen Alpenübergänge Frejus und Mont Blanc zusammen, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Und während in der Schweiz die Zahl der alpenquerenden Lkw-Fahrten seit dem Jahr 2010 um ein Viertel zurückgegangen ist, nahm über den Brenner die Zahl der Lkw-Fahrten seit dem Jahr 2010 um 30 Prozent zu. Der VCÖ fordert eine EU-weite Mindestmaut für Lkw und ein Ende der Steuerbegünstigung von Diesel. Zudem soll eine Alpentransitbörse eingeführt und die Zahl der Lkw-Fahrten gedeckelt werden.

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Spritpreise in den Urlaubsländern meist deutlich höher als in Österreich

VCÖ (Wien, 24. Juni 2019) – In den fünf beliebtesten Urlaubsreisezielen der Österreicherinnen und Österreicher – Italien, Kroatien, Deutschland, Spanien und Griechenland – ist das Tanken teurer als in Österreich, berichtet der VCÖ. Für 50 Liter Diesel ist in Italien im Schnitt um rund 14 Euro mehr zu bezahlen, für 50 Liter Eurosuper um fast 17 Euro mehr. Diesel ist mittlerweile nur mehr in drei EU-Ländern billiger als in Österreich. Der VCÖ betont, dass mit spritsparendem Fahrstil der Spritverbrauch deutlich reduziert werden kann. Wichtig ist zudem am Urlaubsort Autofahrten zu vermeiden, auch als Beitrag zum Klimaschutz.

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Hohes Unfallrisiko in den beliebtesten Urlaubsländern der Österreicher

VCÖ (Wien, 19. Juni 2019) – In den beiden beliebtesten Urlaubsländern der Österreicherinnen und Österreicher, Italien und Kroatien, ist das Unfallrisiko höher als in Österreich, informiert der VCÖ. Die höchste Verkehrssicherheit weisen in Europa Norwegen, die Schweiz und Großbritannien auf. Alle drei Staaten haben niedrigere Tempolimits als Österreich. Die Strafen, etwa für Schnellfahren oder Handy am Steuer sind in zahlreichen Ländern höher als in Österreich. Für die sichere Fahrt empfiehlt der VCÖ gleiten statt rasen, don’t drink & drive, don’t phone & drive und am Urlaubsort wenn möglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren.

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Österreichs Energie- und Klimaplan braucht im Verkehr massive Nachbesserungen

VCÖ (Wien, 18. Juni 2019) – Die heute veröffentlichte Stellungnahme der EU-Kommission zu Österreichs Entwurf für den Nationalen Energie- und Klimaplan muss zu deutlichen Nachbesserungen im Verkehrsbereich führen. Der VCÖ betont, dass der Infrastrukturausbau in vielen Bereichen im Widerspruch zu den Klimazielen steht. Die Mängel im Öffentlichen Verkehrsnetz und bei den Radwegen sind rasch zu beheben. Der VCÖ fordert zudem einen Stopp der Zersiedelung und eine ökosoziale Steuerreform, die klimaverträgliches Verhalten belohnt.

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Trotz Klimakrise ist jeder 3. Neuwagen in Österreich ein SUV – die Hälfte davon sind Firmenwagen

VCÖ (Wien, 14. Juni 2019) – Jeder dritte neuzugelassene Pkw war heuer ein SUV oder Geländewagen, macht der VCÖ aufmerksam. Auffallend ist, dass die Zahl der auf private Haushalte neuzugelassenen SUV gesunken ist, während die Anzahl der SUV, die auf Firmen oder andere juristische Personen angemeldet wurden, gestiegen ist. Die SUV stoßen mehr klimaschädliches CO2 aus als vergleichbare herkömmliche Modelle. Da Neuwagen viele Jahre in Betrieb bleiben, erschwert der SUV-Boom das Erreichen der Klimaziele. Den hohen Anteil an Firmenwagen sieht der VCÖ als Chance, durch eine stärkere Ökologisierung der Firmenwagenbesteuerung eine raschere Trendwende am Automarkt einzuleiten.

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Schlechtes Zeugnis für Österreichs Nationalen Energie- und Klimaplan – Verkehrsmaßnahmen erreichen im EU-Vergleich nur 22. Platz

VCÖ (Wien, 13. Juni 2019) – Beim Klimaschutz im Verkehrsbereich ist Österreich alles andere als ein Umweltmusterland, stellt der VCÖ fest. Eine heute veröffentlichte Studie stellt den Verkehrsmaßnahmen in Österreichs Entwurf zum Nationalen Energie- und Klimaplan ein schlechtes Zeugnis aus. Österreich belegt im EU-Vergleich nur den 22. Platz. Als gravierende Mängel werden unter anderem genannt das Fehlen konkreter Ziele beim Ausstieg aus Diesel und Benzin und konkrete Maßnahmen für das Erreichen der Verdoppelung des Radverkehrs bis zum Jahr 2025.

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Im Vorjahr hatten die Öffis in Österreichs Landeshauptstädten 1,35 Milliarden Fahrgäste

VCÖ (Wien, 7. Juni 2019) – In den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl der Öffi-Fahrgäste in Österreichs Landeshauptstädten um rund 230 Millionen auf 1,35 Milliarden im Vorjahr gestiegen, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Allein Wien hat mit 966 Millionen einen Anteil von 72 Prozent an den Öffi-Fahrgästen. Um die Verkehrsprobleme zu reduzieren und die Klimaziele zu erreichen, ist der Anteil des Öffentlichen Verkehrs in allen Landeshauptstädten zu erhöhen. Neben mehr Verbindungen braucht es auch mehr Busspuren, eigene Gleiskörper für Straßenbahnen und eine "Grüne Welle" für Öffis.

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Österreichs neue Regierung gefordert, Frankreichs Vorstoß für EU-weite Flugsteuer zu unterstützen

VCÖ (Wien, 6.Juni 2019) – Während Autofahrer für Diesel und Benzin Mineralölsteuer zahlen, zahlen Flugkonzerne für ihren Flugtreibstoff Kerosin keinen Cent Mineralölsteuer. Laut EU-Studie wird damit der Flugverkehr mit rund 30 Milliarden Euro pro Jahr indirekt subventioniert. Der VCÖ weist darauf hin, dass sich die Treibhausgas-Emissionen des Flugverkehrs in der EU seit dem Jahr 1990 verdoppelt haben. Frankreich setzt sich daher jetzt für eine EU-weite Besteuerung des Flugverkehrs ein. Der VCÖ erwartet von Österreichs neuer Regierung, dass sie diesen Vorstoß unterstützt.

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In den letzten 10 Jahren wurde in Österreich täglich Fläche von vier Fußballfeldern für Verkehr verbaut

VCÖ (Wien, 5. Juni 2019) – In den  vergangenen zehn Jahren wurden in Österreich im Schnitt täglich 2,4 Hektar an Fläche für Verkehrsinfrastruktur verbaut, macht der VCÖ aufmerksam. 2.070 Quadratkilometer beansprucht der Verkehr für sich, das entspricht der fünffachen Fläche Wiens. Die zunehmende Bodenversiegelung ist eines der größten Umweltprobleme Österreichs, betont der VCÖ. Gemeinsam mit der Österreichischen Hagelversicherung werden heuer beim VCÖ-Mobilitätspreis vorbildliche Projekte für eine verkehrssparende Siedlungsentwicklung ausgezeichnet. Bis 14. Juni können Projekte eingereicht werden.

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Fotocredit: diamantrad

E-Fahrräder klarer Spitzenreiter unter den E-Fahrzeugen - bereits mehr als 600.000 E-Bikes in Österreich

VCÖ (Wien, 3. Juni 2019) – Im Vorjahr wurden in Österreich rund 150.000 neue Elektro-Fahrräder gekauft und damit 22 Mal so viele wie E-Autos und 70 Mal so viele wie E-Mopeds und E-Motorräder, macht der VCÖ aufmerksam. Pro Million Einwohner wurden in Österreich im Vorjahr deutlich mehr E-Fahrräder verkauft als in Deutschland oder in der Schweiz. Der VCÖ weist darauf hin, dass sieben von zehn Autofahrten kürzer als 15 Kilometer und damit in E-Fahrrad-Distanz sind. Um das Potenzial der E-Fahrräder stärker nutzen zu können, ist in Österreich ein starker Ausbau der Rad-Infrastruktur nötig.

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