Werksverkehr Osttirol

eingereicht von der Innos GmbH

Kurzbeschreibung

Täglich pendeln etwa 2.000 Personen von Oberkärnten und rund 1.000 Personen aus dem Iseltal nach Lienz bzw. ins Pustertal. Diese Pendelfahrten werden zum größten Teil mit dem privaten Kfz abgewickelt. Die INNOS GmbH, die Wirtschaftskammer Tirol und wesentliche Leitbetriebe des Bezirkes und haben sich deshalb zum Ziel gesetzt, bezirksweites betriebliches Mobilitätsmanagement als Chance zu ergreifen und die Verkehrswende aktiv und unternehmensübergreifend voranzutreiben. Mithilfe von Leitbetrieben in Osttirol wird bezirksweites Mobilitätsmanagement initialisiert. Eine übergreifendes „Modell der betrieblichen Mobilität Osttirol“ integriert dabei Planungs- und Umsetzungskompetenzen, vernetzt die Betriebe und treibt die Maßnahmenentwicklungen voran. Erste Maßnahmensets inkludieren zeitlich-räumlich abgestimmte Werksverkehre sowie das Aktivieren der Radverkehrspotenziale für das Fahrrad als tägliches Verkehrsmittel zur Arbeit.

Innovation

Das klassische betriebliche Mobilitätsmanagement wird weiterentwickelt zu einem bezirksweiten und unternehmensübergreifenden Mobilitätsmanagement. Zehn Leitbetriebe erarbeiten dabei gemeinsam und abgestimmt aufeinander Maßnahmen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu motivieren, den öffentlichen Verkehr, das Rad oder Fahrgemeinschaften zur Arbeit zur nutzen. Durch die gemeinsamen Aktivitäten werden bereits im Planungsprozess Herausforderungen bei der Umsetzung von Maßnahmen erkannt und entsprechend entgegengewirkt. Fairness und das Gemeinwohl bei Pull- und speziell bei Push-Maßnahmen – die auch als bezirksweite Rahmenbedingungen entwickelt werden - überragen Widerstände aufgrund Zweifel einzelner Betriebe. Durch diesen Schulterschluss der Betriebe ist es möglich, - Kompetenzen im Bereich Mobilität im eigenen Betrieb inkl. bezirksweiter Vernetzung aufzubauen - weitere Betriebe innerhalb des Bezirkes dazuzugewinnen, welche die entwickelten Maßnahmen mitnutzen können - größere Effekte zu erzielen, als dies im klassischen betrieblichen Mobilitätsmanagement möglich ist - Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer als Multiplikatoren zu motivieren, in ihrem eigenen Umfeld die Mobilitätswende weiterzutragen - das Erfolgsmodell des Bezirkes Lienz in weitere Bezirke auszurollen.