City Walk Weiz

eingereicht von der Stadtgemeinde Weiz

Kurzbeschreibung

Das Projekt „CityWalk“; Zu-Fuß-Gehen in der Stadt“; wurde im Rahmen eines EU-Programms gemeinsam mit 17 Partnern aus Bulgarien, Kroatien, Österreich, Rumänien, Serbien, Slowenien, Slowakei, Ungarn und Tschechien in der Stadt Weiz durchgeführt. Schwerpunkt dieses 30-monatigen Projektes ist die Verbesserung der urbanen Mobilität durch „Zu-Fuß-Gehen“ als eine sanfte Mobilitätsmöglichkeit im Alltagsleben aktiv zu nutzen. Vermehrtes Zu-Fuß-Gehen fördert nicht nur die eigene Gesundheit, sondern steigert auch die Lebensqualität des gemeinsamen Wohn- und Lebensraumes. Die Stadt Weiz hat im Rahmen des Projektes „CityWalk“ einen „Masterplan Gehen“ erarbeitet. Topics sind Bewusstseinskampagnen via Veranstaltung und digitaler Infos (Fußgangzählmaschine), ein Fußgängerleitsystem in Verknüpfung mit thematischen Wegen in der Stadt (Energieschaustraße) und als spezieller Schwerpunkt die Zusammenarbeit mit Jugendlichen, SchülerInnen und Kindern (Beispiel: Walking Busses, Elternhaltestellen) sein.

Innovation

Für die Stadt Weiz ist nachstehende Maßnahme relativ neu, innovativ und besonders: • Geh- und Fahrradkonzept mit ausreichenden Finanzmittel der Stadt Weiz für die Umsetzung. Besonders ist hier, dass neben dem Konzept auch ein finanzielles Bekenntnis der Stadt Weiz zur sanften Mobilität gesetzt wird. • Walking Energy Road Weiz gesehen, analysiert und beschrieben mit den Worten von Jugendlichen, die diese Energieschaustraße zu Fuß erkundet haben. Durch Ihre Augen gesehen und zu Fuß beschritten, werden Energieinnovationen breiter und allgemein leichter verständlich vermittelt. Jugend wird so zum generationenübergreifenden „Dolmetscher“ für attraktive, sehenswerte Schmankerln der Stadt, die problemlos zu Fuß erkundet werden kann. • Die Fußgeher und Fahrrad-Zählmaschine sammelt Daten und macht sichtbar wie viele Wege schon jetzt Zu-Fuß beschritten werden. Mindestens doppelt so viele Wege werden mit Fahrrad und Zu-Fuß in der Stadt zurückgelegt und nicht mit motorisierten Fahrzeugen. Diese Zählmaschine ist echt einfach zu installieren, liefert verlässliche Daten und schafft gute Argumente für weitere Maßnahmen zur Stärkung der sanften Mobilität auch in ländlich-urbanen Gebieten.