EKE-ÖPNV

eingereicht von der Technischen Universität Dresden

Kurzbeschreibung

Zurzeit werden in Europa in vielen Städten und Kommunen Elektrobusse beschafft. Diese Fahrzeuge sollen in den meisten Anwendungsfällen Dieselbusse ersetzen und äquivalent wie diese funktionieren. Mit den heute am Markt verfügbaren Technologien ist ein Tausch sehr schwer bzw. gar nicht möglich. Die Einführung von Elektrobuslinien muss stets als Systemauslegungen aufgegriffen werden, wobei immer die einzelnen Bestandteile Fahrzeug, Energiespeicher und Ladeinfrastruktur zu betrachten sind. Aufgrund der Komplexität der Einzelkomponenten und deren Zusammenspiel stellt der Umstieg von Dieselbussen auf Elektrobusse Städte und Kommunen vor große organisatorische und ökonomische Herausforderungen. Im Projekt EKE-ÖPNV wurde eine Simulationsumgebung zur ganzheitlichen Betrachtung von Elektrobuslinien entwickelt. Diese enthält ein integriertes Lebensdauermodell für Batterien sowie eine Optimierungsfunktion zur Reduktion der Lebenszykluskosten von Elektrobussen.

Innovation

Der komplexen Problemstellung der Elektrobus-Systemauslegung wurde wissenschaftlich fundiert, herstellerneutral und technologieoffen entgegengetreten. Das EKE-ÖPNV-Tool stellt eine Unterstützung für Nutzer dar, generiert Handlungsempfehlungen und baut Hemmnisse ab. Respekt vor fehlender Erfahrung, hohen Kosten und Fehlauslegungen werden effektiv minimiert. EKE-ÖPNV beschleunigt den Umstieg auf E-Busse und trägt somit zur lokalen Lärm- und Schadstoffreduzierung sowie zur Steigerung der Lebensqualität bei.