Das BMS der Zukunft - grün, innovativ und selbstlernend

eingereicht von der PSI Transcom GmbH

Kurzbeschreibung

Aktuell testen 45 deutsche Städte Elektrobusse mit dem langfristigen Ziel, die Fahrzeugflotten nicht nur flächendeckend, sondern auch wirtschaftlich zu betreiben. Dabei bestehen nach wie vor Vorbehalte hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit, Reichweite und Ladeinfrastruktur für einen großflächigen Verbundbetrieb. Unternehmen, die zukünftig auf alternative Antriebe setzen, stehen also vor großen Herausforderungen. Zwangsläufig bedarf es einer Anpassung ihrer betrieblichen Abläufe – die begleitenden IT-Systeme eingeschlossen. Die können sogar zum Treiber für den Einsatz emissionsfreier Fahrzeuge werden und die fehlende Reife der meisten, alternativen Antriebstechnologien intelligent ausgleichen und auf diese Weise schon jetzt wirtschaftlich machen. Der Softwarelieferant PSI Transcom hat ein Betriebshofmanagementsystem speziell für emissionsfreie Flotten (PSItraffic/E-BMS) konzipiert, das bereits erfolgreich bei der Hamburger Hochbahn im Einsatz ist.

Innovation

Beim PSItraffic/BMS kommen Methoden der Künstlichen Intelligenz zum Einsatz. Die Ladestationen werden durch das Lademanagement bedarfsorientiert und automatisch angesteuert. Dafür arbeitet das System nicht nur mit dem aktuellen Status, sondern zusätzlich mit Vorhersagen. So kann das Modul auch den gesamten Energiebedarf zum Laden der Fahrzeugflotte über den Tag prognostizieren. Der Energiebedarf wird errechnet, in dem das E-BMS auf alle fixen Stammdaten der einzelnen Fahrzeuge zurückgreift. Einflussfaktoren wie Außentemperatur, Batterieart, Batteriealter werden in die Prognose einbezogen, da sie die Ladekapazitäten beeinflussen. Auf Basis aller Informationen entwickelt das System dann eine sinnvolle Ladestrategie, die u.a. Aussagen zur Zahl der Umläufe bei einer bestimmten zu erwartenden Tagesmindesttemperatur zulassen. Zudem ermöglicht das E-BMS so auch Hochrechnungen, wie viel Energie im Laufe des nächsten Tages benötigt wird, wie und wann geladen werden sollte und wann welche Flottenfahrzeuge einsatzbereit sind. Auf diese Weise entstehen optimierte Ladekonzepte, die auf den aktuell verfügbaren Stromnetzkapazitäten aufbauen bzw. mit diesen abgeglichen sind. Langfristig ist auch die Nutzung von Daten zu Kosten und Kapazitäten am Energiemarkt in solchen Rechnungen denkbar.