Pilotprojekt "Kinder- und Jugendmobilität im Bildungsgrätzl Triesterviertel"

eingereicht von Magistrat der Stadt Wien - MA 18 Stadtentwicklung und Stadtplanung

Kooperationspartner:

  • Büro Rosinak und Partner
  • Bezirksvorstehung des 10. Bezirks
  • Magistrat der Stadt Wien, MA 19
  • Magistrat der Stadt Wien, MA 28
  • Magistrat der Stadt Wien, MA 42
  • Magistrat der Stadt Wien, MA 46
  • Magistrat der Stadt Wien, MA 56
  • Mittelschule Herzgasse
  • BHAK Wien 10
  • Wiener Kinderfreunde

Kurzbeschreibung

Das Ziel des Pilotprojektes war es, die räumliche Vernetzung von unterschiedlichen Bildungseinrichtungen im Bildungsgrätzl Triesterviertel zu untersuchen und Maßnahmen zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität und Verkehrssicherheit zu erarbeiten. Kinder und Jugendliche sollen ihre Wege im Grätzl sicher, klimaschonend und selbstständig bewältigen können. Jene Maßnahmen, die eine hohe Wirksamkeit aufweisen, beispielsweise die Erweiterungen von Schulvorplätzen, wurden hervorgehoben. Eine Grobkostenschätzung bietet den politischen Entscheidungstragenden eine Grundlage bei der Umsetzung künftiger Projekte. Das Herzstück des Pilotvorhabens ist der Bildungsgrätzlplan, der Kindern, Jugendlichen, Pädagogen und Pädagoginnen und Eltern eine Orientierung bietet und zum Erkunden des Grätzls einlädt. Im Bildungsgrätzlplan sind die kooperierenden Bildungseinrichtungen, wichtige Verbindungswege sowie Empfehlungen, an welchen Kreuzungen sicheres Queren möglich ist, dargestellt. Auch Parks, Spielplätze, Einkaufsmöglichkeiten, Trinkbrunnen und schattige Straßenabschnitte sind darin gekennzeichnet. Im Rahmen des Projektes wurde außerdem eine Beispielsammlung mit verkehrsberuhigenden und gestalterischen Maßnahmen und Aktionen im öffentlichen Straßenraum erstellt, die Ideen und Anregungen liefern und zur Bewegung im Grätzl motivieren. Diese Maßnahmen und Aktionen können auf andere Bildungsgrätzl in Wien übertragen werden.