Fachleute über 30 Jahre VCÖ - Mobilität mit Zukunft

Im Jahr 1988 wurde der VCÖ gegründet. Das bedeutet 30 Jahre Einsatz für ökologisch verträgliche, sozial gerechte und ökonomisch effiziente Mobilität.


Die Gründung und die Visionen des VCÖ hat viel mit der Gründung von SONNENTOR 1988 gemeinsam.
Gemeinsam treibt uns die Sehnsucht für eine bessere Welt, eine enkeltaugliche Mobilität oder eine giftfreie Landwirtschaft, beides brauchen wir für unsere Zukunft! Deshalb Danke für die letzten 30 Jahre und alles Gute und viel Freude für die nächsten 30 Jahre!
Es gibt viel zu tun und uns wird bestimmt nicht fad! Im Gegenteil es wird immer spannender, wann werden die Systemwandel eingeleitet und wann werden diese greifen?
Diese werden unsere Geburtstagsgeschenke werden, wir freuen uns drauf!
Bis dahin Sonnenschein obendrein aus dem schönen Waldviertel von Johannes Gutmann und dem ganzen SONNENTOR!


  

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Warum ist die Tätigkeit des VCÖ gerade auch in den kommenden Jahren besonders wichtig?
Weltweit stehen wir vor der großen Herausforderung, den Klimawandel abzumildern, indem wir die Emission von Treibhausgasen deutlich reduzieren. Dies stellt völlig neue Anforderungen an die Sektoren Energie, Industrie und eben auch an Transport und Mobilität. Angesichts dieser gesellschaftlichen Transformation steigt die Notwendigkeit von Effizienz, aber es wachsen auch die Abhängigkeiten und Verflechtungen etwa zwischen einer nachhaltigen erneuerbaren Energieversorgung und der Elektromobilität. Weitere gesellschaftliche Veränderungen wie Sharing Economy und Digitalisierung sind unter anderem Treiber einer sozio-ökonomisch-ökologisch-technischen Transformation. Der VCÖ agiert in diesem Spannungsfeld als anerkannter und vielbeachteter Akteur.

Was macht den VCÖ besonders und zu einer wichtigen Organisation auf dem Weg in ein sozial gerechtes, klimaverträgliches Verkehrssystem?
Der VCÖ analysiert, berichtet und kommuniziert proaktiv seit vielen Jahren über Trends und Chancen in der Mobilität, über Klimaverträglichkeit und die Auswirkungen auf Gesellschaft, Umwelt und Wirtschaft. Um vor dem Hintergrund dieser großen Herausforderungen die Lebensqualität zu verbessern und die Standortsicherung in Österreich zu stärken, wird der VCÖ eine immer wichtigere Rolle spielen als kritischer Impulsgeber für die politische und gesellschaftliche Diskussion, die letztlich zu sozialen, technischen und ökonomischen Innovationen führt.

Was wünschen Sie dem VCÖ für die Zukunft?
Ich wünsche dem VCÖ, dass es ihm gelingt, seine Position als proaktiver Netzwerkknoten, der von vielen Stakeholdern für seine Arbeit sehr wertgeschätzt wird, weiter auszubauen. Und ich wünsche dem VCÖ weiterhin viel Erfolg dabei, die Menschen zu überzeugen und Innovation mitzugestalten. Aber ganz besonders wünsche ich allen Kolleginnen und Kollegen weiterhin viel Freude bei der Arbeit und neue Ideen für die Entwicklung in das neue Jahrzehnt des VCÖ.


Für den Verband der Bahnindustrie ist der VCÖ ein unverzichtbarer Partner, vor allem, wenn es um das Thema „Smarte und effiziente Mobilitätskonzepte der Zukunft“ geht. Wir freuen uns auf mindestens 30 weitere spannende Jahre und gratulieren dem VCÖ sehr herzlich zum Jubiläum!


Thomas Bohrn, MBA
& Mag. Wolfgang Schroll
Geschäftsführung VOR

In den letzten dreißig Jahren hat sich unsere Ostregion immens gewandelt – damals in einer Randlage, stellt unsere Region heute ein wirtschaftlich, kulturell und gesellschaftlich prosperierendes Gebiet mitten in Europa dar – mit einem geradezu exponentiell gewachsenen Verkehrsaufkommen. Wie wird sich die Region, wie werden sich die Lebenswelten der Menschen in den nächsten 30 Jahren entwickeln? Unsere Vision ist es jedenfalls, durch eine zukunftsweisende Weiterentwicklung des öffentlichen Verkehrs Impulse zu setzen und Zukunft gemeinsam mit Partnern wie dem VCÖ aktiv zu gestalten. Lag in der Vergangenheit die mittlerweile umgesetzte Schaffung eines einheitlichen Tarifsystems – Hand in Hand mit dem Ausbau des Angebots – im Fokus, so gilt es nun, unsere Anstrengungen in Richtung optimales Zusammenspiel von öffentlichem Verkehr mit aktuellen und zukünftigen individuellen Mobilitätsformen – Stichwort autonomes Fahren, shared mobility – zu lenken. Einheitliches, einfaches Routing und Ticketing für möglichst alle Mobilitätsformen inklusive. Der VCÖ war immer ein verlässlicher Fürsprecher und Partner in Sachen umweltfreundlicher, öffentlicher Verkehr. Wir werden seine Expertise und Innovationskraft auch in den nächsten 30 Jahren brauchen!


Bischof Dr.
Michael Bünker
Evangelische Kirche
(Foto: Uschmann)

Billigflieger, Dieselskandal, Feinstaub, fossile Energieverschwendung – unsere Mobilität bedroht die Schöpfung. Verantwortung für die Zukunft ist dringend notwendig! Dass es auch anders geht, zeigt der VCÖ seit 30 Jahren. Eine gerechte, klimaschonende Mobilität ist möglich.
Carry on, VCÖ! 


Die Mobilität befindet sich in einem von Digitalisierung, Klimaschutz und dem Wachstum der Ballungsräume angetriebenen Wandel. Damit gehen viele Chancen und Risiken einher. Der VCÖ übernimmt eine wichtige Rolle, indem er Lösungswege für eine menschen- und umweltfreundliche Mobilitätszukunft aufzeigt.

Ich wünsche dem VCÖ weiterhin viel Energie und Kreativität um festgefahrene Denkmuster aufzubrechen und Schritte zur nachhaltigen Mobilität aufzuzeigen.


DI Andreas Drack
Abt. Umweltschutz Land Oberösterreich
(Foto: Land Oö./Denkmair)

Der VCÖ ist einer der wichtigsten Impulsgeber in Österreich für die im Sinne des Pariser Übereinkommens notwendige Verkehrswende. Ich schätze sehr die die professionelle Aufbereitung der Informationsunterlagen, wodurch auch eine hohe Medienpräsenz gelingt. Damit erreicht der VCÖ sehr gut sowohl Entscheidungsträger als auch die Bevölkerung. Ich wünsche dem VCÖ, dass die vielen erarbeiteten Vorschläge künftig in höherem Maße aufgegriffen und zur Umsetzung gebracht werden.


Wirkungsvoller Klimaschutz ist ohne nachhaltige Mobilität nicht möglich. Mit fundierten Daten und Fakten zeigt der VCÖ einer rückwärtsgewandten Verkehrspolitik die rote Karte und setzt auf eine nicht-fossile, kluge und menschengerechte Mobilität der Zukunft. Greenpeace ist stolz darauf diese Seite an Seite mit dem VCÖ zu erkämpfen.


Dr. Günter Eichhübl
Geschäftsführung Traktionssysteme Austria GmbH

Der globale Trend zur Urbanisierung und zum Wachsen der Städte macht auch vor Österreich nicht Halt. Der öffentliche Raum, und somit auch die Verkehrsflächen, werden immer knapper. Dass diese Ressourcen gerecht auf alle Verkehrsteilnehmer entsprechend den unterschiedlichen Mobilitätsbedürfnissen verteilt werden, ist ein zentrales Anliegen des VCÖ. Dabei gab und gibt der VCÖ dem öffentlichen Personennahverkehr ein exzellentes Forum und nachhaltige Argumente. Wir wünschen dem VCÖ auch weiterhin eine breit gestreute Aufmerksamkeit, damit die Diskussion am Leben bleibt.


Der VCÖ verfolgt das Ziel eines ökologisch verträglichen, ökonomisch effizienten und sozial gerechten Verkehrssystems. So gesehen ist er ein wichtiger Treiber im Rahmen der Verkehrswende. Ich halte den VCÖ für die einzige Organisation in Österreich, die der Bevölkerung glaubhaft erklären kann, was bezüglich Mobilität bis 2050 auf uns zukommt und welche Alternativen es zum aktuellen motorisierten Individualverkehr geben kann, geben wird und geben muss. Ich wünsche dem VCÖ, dass er auch in den nächsten 30 Jahren wichtigster und konsequenter Ansprechpartner in allen Fragen unserer Mobilitäts-Zukunft bleiben möge!


Seit 30 Jahren verfolgt der VCÖ mit seinen umfangreichen Tätigkeiten das Ziel eines ökologisch verträglichen, ökonomisch effizienten und sozial gerechten Verkehrssystems. Damit ist er für die WESTbahn ein wichtiger Partner am Weg zu stärkerem Wettbewerb auf der Schiene: Mehr öffentliche Mobilität unter Einsatz von weniger Steuergeld durch wettbewerbliche Ausschreibungen, das entspricht der langfristigen Orientierung und dem Wunsch von Nachhaltigkeit, wie sie der VCÖ vertritt. Wir freuen uns, gemeinsam mit dem VCÖ dieses Thema voran zu bringen und wünschen alles Gute für die nächsten 30 (und mehr!) Jahre.


Dipl. Päd. PAss Markus Gerhartinger
Umweltbeauftragter der Erzdiözese Wien

Es wird immer klarer und deutlicher, dass wir im Bereich der Mobilität die Trendwende bei weitem noch nicht geschafft haben sondern weiter größtenteils im fossilen Zeitalter stecken geblieben sind. Daher braucht es den VCÖ mehr denn je! Er schafft es im seinen Grafiken, Daten und Fakten uns immer wieder klar zu machen, wo wir stehen oder was die eine oder andere Maßnahme bringt oder eben nicht bringt. Sehr eingeprägt haben sich bei mir die Grafiken, wie weit wir im Bereich der Mobilität von den Klimazielen entfernt sind. Der VCÖ schafft es aber auch gerade mit dem Mobilitätspreis positive Beispiele vor den Vorhang zu holen, was auch ganz wichtig ist, denn jede und jeder kann und soll in seinem Bereich einen Beitrag zu zukunftsfähiger Mobilität leisten.
Ich wünsche dem VCÖ, dass seine ausgezeichnete Expertise von immer mehr Menschen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gehört und gelesen wird, damit wir die Mobilitätswende schaffen! Alles Gute zum Geburtstag allen Mitarbeiter und Förderern des VCÖ!

 


Alles Gute dem VCÖ zu seinem 30jährigen Bestehen! Danke für den unermüdlichen Elan, mit dem Ihr euch seit drei Jahrzehnten für eine nachhaltige und sozial gerechte Mobilität in Österreich einsetzt! Eure Studien,Projekte sowie Aufklärungsarbeit machen den VCÖ zu einer unverzichtbaren Instanz auf dem Weg Österreichs hin zu einem klimaverträglichen Verkehrssystem. Österreich braucht engagierte Menschen und Organisationen wie Ihr es seid, es gibt noch viel zu tun - macht weiter so!


Dr. Günter Getzinger
IFZ Interuniversitäres Forschungszentrum Forschungsbereich Ökologische Produktpolitik

Österreichs klimapolitische Ziele sind nur durch eine Mobilitätswende erreichbar. Der VCÖ leistet dazu unverzichtbare, wissenschaftlich fundierte Lobbyarbeit!


Gratulation zum 30er! Bitte macht weiter so mit faktenbasierten, ausgeklügelten und zukunftsweisenden Vorschlägen für eine nachhaltige Verkehrspolitik!


Die Gründung und die Visionen des VCÖ hat viel mit der Gründung von SONNENTOR 1988 gemeinsam.
Gemeinsam treibt uns die Sehnsucht für eine bessere Welt, eine enkeltaugliche Mobilität oder eine giftfreie Landwirtschaft, beides brauchen wir für unsere Zukunft! Deshalb Danke für die letzten 30 Jahre und alles Gute und viel Freude für die nächsten 30 Jahre!
Es gibt viel zu tun und uns wird bestimmt nicht fad! Im Gegenteil es wird immer spannender, wann werden die Systemwandel eingeleitet und wann werden diese greifen?
Diese werden unsere Geburtstagsgeschenke werden, wir freuen uns drauf!
Bis dahin Sonnenschein obendrein aus dem schönen Waldviertel von Johannes Gutmann und dem ganzen SONNENTOR!


Mehr gehen sowie Rad fahren und weniger Autos in Städten ist sofort machbar und reduziert CO2-Emissionen und tut Gutes für unsere Gesundheit, weil die Luft besser wird und vor allem, weil wir bewegungsarmen StadtbewohnerInnen uns dann mehr bewegen. So, jetzt frage ich: Welche/r PolitikerIn und welche Lobby setzt sich entschieden und mit belegbaren Argumenten dafür ein? Kaum wer, wäre da nicht der VCÖ. Danke VCÖ.

 


ao.Univ.Prof.Mag.Dr.
Helmut Haberl
Boku Wien
Soziale Ökologie
(Foto: Heide Spitzer)

Lieber VCÖ, herzliche Gratulation zum Dreißiger. Ihr seid ein Garant für sachkundige, engagierte und kritische Arbeit für nachhaltige Mobilität. Weiter so!
Für die Zukunft wünsche ich mir eine noch stärkere Fokussierung auf strukturelle Fragen. Eine sozial-ökologischen Transformation zur nachhaltigen, klimaverträglichen Gesellschaft erfordert massives Umsteuern in der Investitionspolitik: Keine neuen Straßen, Flughäfen und Landebahnen, dafür Ausbau von Bahn und öffentlichem Nahverkehr. Eine konsequente Förderung von Radfahren und Zu-Fuß-Gehen reduziert Treibhausgase und Ressourcenverbrauch und fördert die Gesundheit.
Biokraftstoffe sind ein Irrweg. E-Mobilität mag - richtig gemacht - ihren Teil beitragen, aber ihr Ausbau wird weiter drastisch wachsende Transportvolumina nicht vollständig dekarbonisieren und viele Nachhaltigkeitsprobleme der Mobilität (Ressourcenverbrauch, Platzbedarf, Verkehrstote etc.) nicht lösen.
Die Transformation erfordert massives Umsteuern im Infrastrukturausbau und in der Entwicklung der Raumstrukturen. Das bedeutet Auseinandersetzungen und Konflikte, aber die sind auch nötig. Straßen und Landebahnen, die heute gebaut werden, sind die Verkehrserreger von morgen. Die Siedlungsmuster - also z.B. Entfernung Wohnort und Arbeitsplatz - bestimmen die zurückgelegten Kilometer. Und das für Jahrzehnte.

 


Seit 30 Jahren erlebe ich den VCÖ als eine Organisation, die uns mit eindrucksvollen Schriften und Grafiken die Situation und den Wandel im Verkehrsbereich stets anschaulich vor Augen führt. Ich habe viel dabei gelernt und zitiere die Grafiken immer gerne, wenn es um Klimaschutz in der Mobilität geht! Ich wünsche mir vom VCÖ, dass er uns auch die nächsten Jahrzehnte mit seinen Publikationen und der Beratungstätigkeit hilft, den großen Umbruch in der Mobilität zu verstehen, der zur Zeit im Gange ist. Herzliche Gratulation zum Jubiläum!

 


DI Ingmar Höbarth
Klima- und Energiefonds
(c) Klimafonds/Ringhofer

Der VCÖ ist seit 30 Jahren ein maßgeblicher Treiber für eine nachhaltige, zukunftsfähige Mobilität. Besonders schätzen wir die professionelle Zusammenarbeit mit dem VCÖ – unser gemeinsamer „Faktencheck E-Mobilität“ leistet einen wertvollen Beitrag zur öffentlichen Diskussion über das Thema Mobilität der Zukunft und räumt mit Vorbehalten gegenüber der E-Mobilität auf.


Kurt Hofstetter
Magistrat der Stadt Wien - MA 50
(Foto: Schedl)

Der VCÖ ist längst zu einer unverzichtbaren Stimme geworden, nicht nur im Bereich der Verkehrspolitik, sondern in einem gesamtgesellschaftlichen Kontext. Seine durch zahlreiche Studien und Untersuchungen belegte Expertise ergeht sich nicht in Lobbyismus sondern versucht die Interessen der Gesellschaft im Ganzen zu beleuchten und macht Zusammenhänge sichtbar und was noch wichtiger ist: auch für Nicht-Fachleute verständlich. Erst dadurch ist es möglich, komplexe Zusammenhänge abseits von „Melk-Kuh-Argumentationen“ darzustellen und neue Blickwinkel zu ermöglichen auf Aspekte der Mobilität und ihre Wechselwirkungen mit unserem Alltag sowie mit fundamentalen Rahmenbedingungen für unser Leben: Umwelt, Klima, soziale Gerechtigkeit, Zukunftstauglichkeit. Der VCÖ ist damit ein wichtiges Instrument, wenn es um das Gemeinwohl geht – um den Blick über die eigenen Interessen hinaus auf ein größeres Ganzes.
Danke dafür! Und für die Zukunft wünsche ich dem VCÖ, dass er sich auch weiterhin nicht beirren lässt, vor allem wenn die Winde rauer werden, und dass er dafür die Unterstützung einer wachsenden Zahl an Mitgliedern und Sympathisierenden erhält!


Univ.Doz.Mag.Dr.
Christine Jasch
Inst. f. Ökologische Wirtschaftsforschung

Nachhaltige Mobilität durch ökologische Steuerreform
Die wissenschaftlichen Erkenntnisse zeigen immer klarer, dass Klimawandel, Treibhausgas-Emissionen und Ressourcenknappheit in zunehmendem Maße die Möglichkeiten künftiger Generationen gefährden. Daher müssen Grenzen der Umweltnutzung definiert und Marktmechanismen zu deren Einhaltung etabliert werden. Zu einer nachhaltigen Lösung können insbesondere marktwirtschaftliche Lenkungsinstrumente in Form von Umweltabgaben, handelbaren Umweltrechten, dem Abbau umweltschädlicher Subventionen und dem Ausgleich bestehender Ungleichgewichte in der Steuerstruktur beitragen - eine ökologische Steuerreform - die den Faktor Arbeit entlastet und den Faktor Umwelt durch eine Neuregelung der Energiebesteuerung beansprucht.
Auch der VCÖ setzt sich für eine ökologische Steuerreform im Verkehrsbereich ein und trägt somit in entscheidendem Maße zur sozialen Gerechtigkeit in der Verkehrsbesteuerung, zur Reduzierung von Verkehrsabgasen und in weiterer Folge zum Aufbau eines klimaverträglichen Verkehrssystems bei. Ich möchte dem VCÖ für bisheriges Engagement danken und wünsche VCÖ zum 30. Jubiläum viel Kraft und Durchsetzungsvermögen auf dem Weg zum langfristigen zukunftsfähigen Wandel in Richtung nachhaltige Mobilität.


30 Jahre wirkungsvoller Bestand! Die Stadtbaudirektion gratuliert dem VCÖ zu den regelmäßig produzierten Denkanstößen, zur Professionalität und Faktenschärfe der Argumentation. Gerade jetzt, wo sich aus gesellschaftlichen, Klimaschutz- und Platzgründen tiefgreifende Veränderungen in den Mobilitätssystemen abzeichnen, braucht es mutige Vordenker. Wir wünschen dem VCÖ weiterhin viel Kapazität dafür.


Seit 30 Jahren macht sich der VCÖ für ökologisch verträgliche und ökonomisch effiziente Mobilitätslösungen stark und kann auf große Erfolge zurück blicken. Angesichts der Auswirkungen des Verkehrswachstums und den Folgen auf unser Klima bleibt aber noch viel zu tun. VCÖ und WWF gehen Hand in Hand, wenn es darum geht, die Mobilität neu zu denken und intelligent weiter zu entwickeln und somit einen nachhaltigen Beitrag für unseren Planeten zu leisten. Ich freue mich darauf, auch in den nächsten Jahren gemeinsame Impulse zu entwickeln und umzusetzen.


Mit kritischem Blick und fundierten Analysen betrachtete der VCÖ von Beginn an die verschiedenen Aspekte der Mobilität. In einer gesamtheitlichen Sicht tritt dabei hervor, dass Mobilität weit über das Bewegen von A nach B hinausgeht. Sie ist ein Mix aus ökonomischen sowie geografischen Möglichkeiten für Menschen in verschiedenen Lebensphasen; sie ist Ausdruck individueller Lebensweisen, die sich zum gesellschaftlichen Trend formieren können. Dafür, dass Verkehrssysteme und Mobilitäts-Gewohnheiten aus alten Mustern kippen, liefert der VCÖ seit 30 Jahren laufend Denkanstöße. Damit stellt der VCÖ schon heute für weitere 30 Jahre die Weichen in Richtung nachhaltiger Mobilität. Ich wünsche ihm Durchhaltevermögen, Mut und Kreativität.

 


Gerade im Bereich der Mobilität wird der klimaverträgliche Umbau des Energiesystems mitentschieden, die eine große technische sowie gesellschaftspolitische Herausforderungen darstellt. Der VCÖ leistet dabei im Sinne einer fachlich fundierten und dabei dennoch visionären Diskussion seit nunmehr 30 Jahren einen wesentlichen Beitrag. Im Namen der österreichischen Industrie gratuliere ich daher dem VCÖ zum Jubiläum und wünsche ihn mir auch in den kommenden Jahren und Jahrzehnten als wichtigen Impulsgeber.


Prof. Dr.Andreas Knie
Innovationszent. f. Mobilität & gesellschaftl. Wandel

Der VCÖ ist wichtig, weil das Thema Mobilität zu einer Schlüsselfrage bei der Modernisierung der Volkswirtschaften wird. Gelingt die Transformation in eine nachhaltige Verkehrskultur? Der VCÖ hat sich zu einer profilierten Stimme in diesem Prozess entwickelt. In Zukunft wäre noch mehr Engagement zu wünschen, um auch mal in überraschenden Koalitionen und Verbünden an den Reformen zu arbeiten. Wir müssen ja auch in der Lobbyarbeit neue Wege gehen.


FH-Prof.Dipl.Ing.
Otfried Knoll
Knoll Traffic & Touristic Solutions

Wenn die Mobilitätswende gelingen soll, sind alle Menschen gefordert, das Bewusstsein hierfür zu formen. Das muss im Kindergarten beginnen, Eltern und Freunde einbeziehen - besonders im jugendlichen Alter ist es wichtig, Vorbilder zu haben. Ich wünsche dem VCÖ für die Zukunft, dass er seine Tätigkeit dort konzentriert, wo es am Wichtigsten ist: in der Überzeugungsarbeit und bei jungen Menschen.


Eine wichtige Stimme in der Verkehrspolitik !
Der VCÖ ist aus dem verkehrspolitischen Diskurs in Österreich nicht wegzudenken. Viele Themen, die vor 30 Jahren noch neu waren, wie Verkehrsberuhigung, die Förderung des Radverkehrs, der Ausbau des öffentlichen Verkehrs und die Überwindung der autofixierten Verkehrsplanung der Aufbauphase des letzten Jahrtausend sind heute breiter politischer Konsens. Doch die verkehrspolitische Diskussion geht weiter, neue spannende Themen tauchen auf. E-Mobilität und selbstfahrende Fahrzeuge sind gesellschaftliche Herausforderungen. Lobbys versuchen hier vehement ihre Interessen durchzusetzen. Umso wichtiger ist es, dass der VCÖ auch in Zukunft seine Stimme für sanfte Mobilität, die Umwelt und die Vernunft erhebt. Viel Erfolg für die nächsten 30 Jahre!


Der VCÖ leistet mit seiner Arbeit einen wertvollen Beitrag dazu, das Radfahren in Städten attraktiver zu machen und die Lebensqualität zu erhöhen. Das Team von Bike Citizens wünscht alles Gute zum Jubiläum!


Dr. Angela Köppl
Öst. Inst. f. Wirtschaftsforschung
(Foto: Wifo)

Wie das Mobilitätssystem der Zukunft aussehen wird, können wir heute nicht in allen Details wissen. Dass es ein Sektor ist, der großen Veränderungen ausgesetzt ist, zeichnet sich schon heute ab. Der VCÖ hat schon bislang, nicht zuletzt mit seinen Publikationen, wesentliche Impulse für ein zukunftstaugliches Verkehrssystem gesetzt, sowohl unter sozialen Aspekten als auch Klimaaspekten. Themen, die für den VCÖ in den nächsten Jahren wichtig sein werden, sind etwa neue Kommunikationstechnologien für ein Mobilitätssystem, in dem Mobilität nicht immer mit mehr Verkehrsbewegung verbunden sein muss. Die Verschränkung von allen Verkehrsträgern für ein solches Mobilitätsverständnis, sowie ein anderes Nutzungsverhalten sind weitere Aspekte eines veränderten Mobilitätssystems. Solche grundlegenden Veränderungen brauchen Organisationen wie den VCÖ, der Themen pro aktiv aufgreift und den Dialog sucht.
Ich wünsche dem VCÖ alles Gute zum 30-jährigen Jubiläum und wünsche ihm, dass er weiterhin das bislang gezeigte Engagement für Fragen eines zukunftsfähigen Verkehrssystems beibehält.


Ing. Mag. Peter Koren
Vize-Generalsekr. d. Industriellenvereinigung
(c)IV/Johannes Zinner

Europa und Österreich haben sich langfristig zu einer Dekarbonisierung der Mobilität bekannt. Ein ambitioniertes Ziel, das große Umbrüche im Verkehrssystem sowie einen gesellschaftlichen Strukturwandel erfordert. Österreich verfügt sowohl über Konzepte als auch Technologien für diese Herausforderungen. Um die Mobilität der Zukunft umzusetzen muss auf allen Ebenen Initiative ergriffen werden. Der VCÖ ist hier ein verlässlicher Partner. In diesem Sinne herzliche Gratulation zum Jubiläum und viel Erfolg für die nächsten 30 Jahre!


Der VCÖ ist die Stimme für eine zukunftsfähige Mobilität in Österreich. Der VCÖ legt beharrlich das Augenmerk auf die neuralgischen Punkte des aktuellen Verkehrssystems. Zum 30. Geburtstag wünsche ich dem VCÖ, dass er sich in Zukunft der Frage widmen kann, wie die Mobilitätswende im Detail zu gestalten ist. Weil es nämlich dank der Arbeit des VCÖs einen breiten gesellschaftlichen Konsens geben wird, dass die Mobilitätswende in Richtung Klimaschutz, Sicherheit, Lebensqualität und Gesundheit unausweichlich und erforderlich ist.


Mag.
Birgit Mair-Markart
ÖNB Naturschutzbund Österreich
(Foto: Fotodesign Strobl)

Herzliche Gratulation, lieber VCÖ, zu deinem 30. Geburtstag! Du hast bereits vieles bewegt und erreicht und bist anerkannt als höchst engagierte, kompetente und immer sachorientierte Kraft im Einsatz für eine zukunftsfähige Mobilität. Als Naturschutzbund –Geschäftsführerin und auch als jahrzehntelanges Mitglied des VCÖ bin ich stolz auf dich und überzeugt, dass es dich heute mehr denn je braucht. Daher wünsche ich dir für die Zukunft weiterhin viel Erfolg, Mut und Wirkungskraft sowie Menschen, die deine Anliegen und deine Arbeit unterstützen!


Ing.Mag.
Andreas Matthä
CEO ÖBB-Holding AG
(Foto: ÖBB/Hauswirt)

Der VCÖ ist das „Verkehrsgewissen“ Österreichs. Er analysiert die Fakten, weist auf problematische Entwicklungen hin und zeigt Lösungswege auf. Diese Leistung ist angesichts des Klimawandels heute wichtiger denn je.
Für die ÖBB ist der VCÖ seit vielen Jahren ein wichtiger, kompetenter und kritischer Partner. Uns verbindet das gemeinsame Ziel, den Verkehr in Österreich nachhaltiger und klimafreundlicher zu gestalten. ÖBB und VCÖ werden ihren Weg in den nächsten Jahren fortsetzen und sich konsequent für die Stärkung des öffentlichen Verkehrs einsetzen, im Interesse der Menschen und der Umwelt. Denn: Bahn & Bus fahren bedeutet schließlich CO2 sparen!


DI Dr.
Alexandra Millonig
AIT - Austrian Institute of Technology, Dynamic Transportation Systems
(Foto: Bartl A.)

Ich schätze den VCÖ besonders für seine Fähigkeit, komplexe und problematische Verkehrsentwicklungen verständlich zu vermitteln und verschiedene Akteure aus Industrie, Forschung, Politik und der interessierten Öffentlichkeit zusammenzubringen. Das sind die wesentlichen Voraussetzungen, damit wir alle unsere Verantwortung für die Erreichung eines sozial gerechten, klimaverträglichen Verkehrssystems wahrnehmen und wirksame Lösungen entwickeln und umsetzen können.


Monika Mörth, MAS
Geschäftsführerin Umweltbundesamt
(Foto: UBA/Ringhofer)

Für den VCÖ ist nachhaltige Mobilität seit 30 Jahren Programm. Für unsere Zukunft ist nachhaltige Mobilität unverzichtbar, genauso wie die Antworten, die der VCÖ für die Mobilität der Zukunft liefert! Alle Gute für die weitere Arbeit!

 


Auch in den kommenden Jahren braucht es eine Organisation, die sich für ökologisch verträgliche, sozial gerechte und ökonomisch effiziente Mobilität einsetzt. Ich wünsche dem VCÖ auf diesem Weg und für alle Herausforderungen alles Gute für die Zukunft. Ad multos annos!


ao.Univ.Prof.Dr.i.R.
Manfred Neuberger
Initiative Ärzte gegen Raucherschäden
(Foto: Medienservice)

Sachinformation, Öffentlichkeitsarbeit und Verkehrspolitik sind im VCÖ seit 30 Jahren ausgewogen vertreten. Ich wünsche dieser effizienten Organisation, dass sie sich auch in Zukunft gegen Populismus behauptet und das Fachwissen über gesundheits- und umweltverträgliche Verkehrssysteme in breite Bevölkerungsschichten und an die Entscheidungsträger bringt.


Univ.Prof.Dr.
Andreas Novy
Wirtschaftsuniversität Wien, Inst. f. Multi-Level Governance and Development
(Foto: GBW)

Ich gratuliere ganz herzlich für die hervorragende Arbeit der vergangenen Jahre. Der VCÖ hat es über die Jahre geschafft, mit innovativen Formen zentrale verkehrspolitische Fragen aufzuarbeiten. Ich hoffe, dass diese hervorragende populärwissenschaftliche Forschung die Qualität der Verkehrspolitik weiter verbessert.


Auf dem Weg zur dekarbonisierten Mobilität sind starke Partner mit Mut und Pioniergeist gefragt. In diesem Sinne freuen wir uns auf weitere erfolgreiche Projekte. Herzlichen Glückwunsch!


Das Thema Mobilität unterliegt kurzfristig einem revolutionären Wandel und ist aktuell eines der interessantesten Themenfelder überhaupt. Nur mit attraktiven, vernetzten Angeboten und smarter Fahrradinfrastruktur schaffen wir den Ausstieg aus fossiler Energieversorgung. Wir schätzen die wertvollen Beiträge des VCÖ zu diesem Thema sehr und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg.

 


Dr. Arno Pilgram
Universität Wien Institut für Rechts- und Kriminalsoziologie
(Foto: IRKS)

Dem VCÖ bin ich kurz nach seiner Gründung mit Familie beigetreten – als ein Autofahrer wider Willen und aus Not, weil die Verkehrspolitik ausschließlich nach der KfZ-Branche tanzte. Ich hatte auf mehr und rascheres Echo für das Projekt einer umfassenden und zukunftsfähigen Mobilitätspolitik gehofft, wie sie der VCÖ vertritt. Es war und ist offenbar eines der dicksten Bretter, an dem der VCÖ zu bohren hat. Langsam aber ahnt die Gesellschaft, dass die Geschichte ihm Recht geben wird. Ich schätze insbesondere die unabhängigen verkehrswissenschaftlichen Analysen des VCÖ, die nicht nur auf Irrwege und Gefahren hinweisen, sondern immer auch Lösungen mit Gewinn für alle anbieten. Ich wünsche dem VCÖ eine stärkere Stimme und mehr Gewicht im politischen Alltag, in dem durch populistisches Getöse von den wichtigsten Zukunftsfragen abgelenkt wird.


Trotz Pariser Klimavertrag kommen wir in Sachen Klimaschutz nicht vom Fleck. Der zentrale Knackpunkt für erfolgreichen Klimaschutz ist die Mobilität: von allen Möglichkeiten des Energiesparens sind die Verlagerung des Personen- und Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene und der Umstieg auf sinnvolle Elektromobilitätskonzepte jene Maßnahmen mit dem größten Sparpotenzial. Umso wichtiger ist ein starker VCÖ, der nachhaltige Mobilität in Österreich voranbringt. Ich gratuliere herzlich zum 30-jährigen Jubiläum und wünsche dem VCÖ auch weiterhin viel Erfolg!

 


Wenn es den VCÖ nicht gäbe, müsste man ihn erfinden. Gerade in einer Zeit, in der die Umweltbelastung durch den Verkehr untragbar geworden ist und mit E-Mobilität und anderen umweltfreundlichen Verkehrskonzepten Rettung in letzter Minute am Horizont auftaucht, brauchen wir einen starken VCÖ. Herzlichen Glückwunsch und weiter so!


Alexandra Reinagl & Günther Steinbauer
Geschäftsführung der Wiener Linien

Liebes VCÖ-Team,
die Wiener Linien gratulieren sehr herzlich zum 30-jährigen Bestehen. Der VCÖ ist für uns ein wichtiger Partner, der sich für eine nachhaltige Verkehrspolitik und die Stärkung des öffentlichen Verkehrs einsetzt. Urbane Mobilität muss nachhaltig sein. Eines ist sicher, die Zukunft der Mobilität bleibt spannend: Die Menschen suchen vermehrt multimodale Wege. Dies gilt es bei allen Überlegungen mitzudenken. Wir freuen uns auf die nächsten 30 Jahre des gemeinsamen Weges!



Seit nunmehr 30 Jahren verfolgt der VCÖ mit großem Engagement und großem Erfolg sein Ziel, auch für zukünftige Generationen eine intakte Umwelt als Lebensgrundlage zu erhalten. Genau das streben wir als Rhomberg Gruppe ebenfalls an. Und: Gemeinsame Ziele verbinden – egal, ob wir sie mit einem sozial gerechten, klimaverträglichen Verkehrssystem erreichen, mit nachhaltiger Quartiersentwicklung oder umfänglich wiederverwertbaren Gebäuden. Daher gratuliere ich dem VCÖ herzlich zum Jubiläum und wünsche auch weiterhin viel Erfolg.


In der Zusammenarbeit mit dem VCÖ haben mich vier Dinge immer begeistert: das klare Ziel mittels Information zu überzeugen, das Durchhaltevermögen in der Zusammenarbeit mit verschiedenen PartnerInnen und KontrahentInnen, die Lust über den nationalen Tellerrand zu schauen und vor allem die außerordentlich freundlichen und kompetenten MitarbeiterInnen. Ich freue mich auf zukünftigen Austausch zu Mobilitätspolitik - zu dem ich nun aus den globalen Perspektiven von OECD und MIT beitragen werde.


Der VCÖ hat sich in den vergangenen Jahrzehnten überzeugend als die starke Stimme einer nachhaltigen Mobilitätswende positioniert. Mobilität ist eben mehr als Autoverkehr auf Basis der Nutzung fossiler Energien. Konzepte für eine nachhaltige Mobilität sind inzwischen in der Mitte des gesellschaftlichen Diskurses angekommen und gehören zu den zentralen Ansatzpunkten bei Klimaschutz und Energiewende. E-Mobilität kann in Zukunft wesentliche Beiträge zur Senkung der CO2-Emissionen des Verkehrssektors leisten, ein Thema das vom VCÖ frühzeitig aufgegriffen wurde und das in den kommenden Jahren voraussichtlich seine Wirkung durch den breiten Roll-Out der Elektrofahrzeuge entfalten kann. Die Vision einer umweltgerechteren Mobilität lebt und der VCÖ ist einer ihrer „Geburtshelfer“.


Der VCÖ ist ein Vordenker für nachhaltige Mobilitätskonzepte und gibt auch uns als Autobahnbetreiber immer wieder spannende Denkanstöße. Ich gratuliere dem VCÖ zum 30. Geburtstag und freue mich darauf, noch viele weitere Jahre konstruktiv zusammenzuarbeiten und neue Mobilitätslösungen zu diskutieren. Sei es der Ausbau der Elektromobilität, shared-mobility Konzepte oder die voranschreitende Automatisierung und Digitalisierung im Verkehrsbereich. Nur durch ein konstruktives Miteinander aller Beteiligten kann unser Mobilitätsbedürfnis langfristig und klimaverträglich sichergestellt werden. Alles Gute!


Der Sommer war heiß. Sehr heiß. Für manche zu heiß. Sommerliche Hitzeperioden sind ein Gesundheitsrisiko. In der Hitzewelle sterben Menschen, besonders gefährdet sind ältere und pflegebedürftige Personen – und da Haushalte in Vierteln mit geringem Einkommen. Um Leben zu retten, müssen wir zukünftig viel stärker die städtischen Hitzespots verringern. Dazu gehört neben vielen anderen Maßnahmen auch der Ausbau öffentlicher Verkehrsmittel. Dafür ist die Arbeit des VCÖ notwendiger denn je.


Die Verkehrswende ist ein zentrales gesellschaftspolitisches Anliegen – und wird uns die kommenden Jahre und wahrscheinlich Jahrzehnte fordern. Der VCÖ ist ein unverzichtbarer Anwalt und Promotor für dieses Anliegen, scharfzüngig, aber immer faktenbasiert und lösungsorientiert. Ich wünsche Euch alles Gute zum Geburtstag und uns allen, dass ihr mit Euren Anliegen viel Erfolg habt!

 


Univ.Prof.DI Dr.
Josef Michael Schopf
TU Wien - Forschungsbereich für Verkehrsplanung und Verkehrstechnik

Nach 30 Jahren erfolgreicher Tätigkeit hat der VCÖ eine Bedeutung erreicht, über die in verkehrspolitischen Diskussionen nicht mehr hinweg gesehen werden kann. In Zeiten des Umbruchs im Mobilitätsbereich – von der Begegnungszone bis zu automatisierten Fahrzeugen – fällt einem Korrektiv bezüglich einer sozial gerechten und klimaverträglichen Mobilität eine entscheidende Aufgabe zu. Der VCÖ ist prädestiniert, in diesem Sinn weiter eine wegweisende Rolle zu übernehmen. Schon im allgemeinen Interesse ist daher dem VCÖ eine erfolgreiche Zukunft zu wünschen und diesen Wünschen schließe ich mich herzlich an.


Dr. Margit Schratzenstaller
Öst. Inst. f. Wirtschaftsforschung

Sein Einsatz für ökologisch nachhaltigere Strukturen des Verkehrs, ohne dabei auf soziale und ökonomische Aspekte zu vergessen, macht den VCÖ zu einem unverzichtbaren Akteur in der österreichischen Klimapolitik. Ich wünsche dem VCÖ weiterhin viel Energie und natürlich Erfolg bei der Verfolgung seines zentralen Anliegens einer nachhaltigen Verkehrspolitik!


Mag.Thomas Schuh
Nachhaltigkeitskoordinator ÖBB Infrastruktur AG
(Foto: ÖBB/Hardt)

Wir leben im 21 Jhdt und stehen vor immer komplexeren, globalen Herausforderungen. Eine der dringlichsten Veränderungen, die wir angehen müssten ist die Energiewende, die ursächlich mit der Verkehrswende verknüpft ist. 

Unser Verkehrssystem ist jedoch tief im Fossilzeitalter stecken geblieben. Obwohl theoretisch, international Konsens über die Zielsetzungen in Form eines Klimaschutzabkommens und der nachhaltigen Entwicklungsziele der UN besteht, bleibt die Politik völlig mutlos und phantasielos.Nun müssen sogar schon höchstgerichtliche Urteile her, um auch nur die Möglichkeit von Fahrverboten zum Schutz der Gesundheit zu legitimieren.
Der VCÖ muss daher weiterhin mit aller Kraft daran arbeiten, den Weg aus Fossilistan aufzuzeigen, auch wenn sich die Politik wenig empfänglich dafür zeigt. Dafür wünsche ich dem VCÖ die Ausdauer eines Triple-Ironmans, denn ohne extrem langen Atem, erreicht man in diesem Bereich leider gar nichts.


Wenn die Politik trotz Klimaschutzabkommen und Nachhaltigkeitsstrategien eine Waldviertelautobahn oder Tempo 140 erwägt, ist eine vernunftbasierte Gegenposition wichtiger denn je.

 


Henriette Spyra, MA
Leiterin Stabstelle Mobilitätswende & Dekarbonisierung, BM für Verkehr, Innovation und Technologie
(Foto: bmvit)

Mut neu zu denken, umfassend informieren und den Blick auf nachhaltige Mobilitatslösungen lenken - dafür steht der VCÖ seit nunmehr 30 Jahren. Der VCÖ ist damit eine wichtige Stimme im Transformationsprozess, der nötig ist, um eine Mobilitätswende hin zu einem Post-fossilen Verkehrssystem positiv zu gestalten.


Dr. Karl Steininger
Wegener Zentrum f. Klima & Globalen Wandel
(Foto: Furgler-Graz)

Der VCÖ greift in Österreich die äußerst wichtige Rolle der öffentlichen Bewusstmachung der Chancen eines für uns alle nachhaltigen Mobilitätssystems sehr effektiv auf, alles Gute dafür auch weiterhin!


Dip.-Ing. Mag.
Stephan Turnovszky
Weihbischof Erzdiözese Wien
(Foto: Doleschal S.)

Warum ich als röm.-kath. Bischof den VCÖ unterstütze? Nicht erst seit Papst Franziskus 2015 seine Enzyklika „Laudato Si“ veröffentlicht hat, aber seitdem noch aufmerksamer, sehen Katholiken unsere Welt als „Schöpfung“: Das schließt Verantwortung ein gegenüber dem Schöpfer, der uns die Erde anvertraut hat. Als vernunftbegabte Menschen tragen wir Verantwortung für alle Geschöpfe, besonders für die Mitmenschen, vor allem für die schwächsten unter ihnen. Gibt es schwächere als die Menschen zukünftiger Generationen, die sich noch nicht einmal für ihr Wohl zu Wort melden können? Sorge um Nachhaltigkeit und die Bewahrung der Schöpfung ist deshalb Pflicht (und nicht Kür!) für Christen und Christinnen! In meinem Verantwortungsbereich versuche ich mit gutem Beispiel und einschlägigen Initiativen voranzugehen. Ideen dazu verdanke ich immer wieder dem VCÖ. So planen wir für 2019 statt einer gemeinschaftlichen Flugreise gerade eine große ökologische Wallfahrt mit einem Sonderzug durch Österreich.
Seit vielen Jahren bin ich als Christ gerne und mit Überzeugung Mitglied im VCÖ, weil er mit Pioniergeist und zukunftsweisenden Konzepten zur Schöpfungsbewahrung im Verkehrsbereich vorangeht. Ich verdanke ihm fundierte Information und großartige Anregungen und unterstütze seine Stimme in der Öffentlichkeit.
Was ich dem VCÖ wünsche? Dass er weiterhin aufrüttelnd und mutig informiert, Alternativen aufzeigt, sich nicht parteipolitisch vereinnahmen lässt, Anwalt der Schwachen bleibt und Gehör findet. Und dass seine Anliegen einmal zum gesellschaftlichen Konsens werden!
Deshalb: Ad multos annos, VCÖ!


Bundespräsident Dr. Alexander Van der Bellen
Bundespräsident Österreich
(Foto: Weismann J.)

Herzliche Gratulation zum Jubiläum „30 Jahre VCÖ Mobilität mit Zukunft“.

Der Klimaschutz ist eine der größten Herausforderungen, vor der die Weltgemeinschaft heute steht. Auch Österreich hat sich verpflichtet, seinen Beitrag zur Erreichung der UN-Klimaziele von Paris zu leisten. Die klimafreundliche Gestaltung des Verkehrs bzw. des gesamten Mobilitätssystems ist dabei von zentraler Bedeutung. Vor diesem Hintergrund ist klar, wie wichtig der Beitrag des VCÖ in den kommenden Jahren zur Lösung der ökologischen Herausforderungen ist. Dazu gehört die fundierte Aufbereitung von relevanten Themen ebenso wie der kontinuierliche Austausch zwischen Forschung, Politik, Unternehmen und den zivilgesellschaftlichen Organisationen.
Anlässlich des Jubiläums danke ich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des VCÖ sehr herzlich für das bisherige Engagement und wünsche viel Erfolg für die nächsten 30 Jahre!

BP Alexander Van der Bellen


Wir stehen vor einer Zäsur, der fossile Antrieb gerät zunehmend unter Druck, klimafreundliche Elektrofahrzeuge und Mobilitätsangebote erobern auch Österreichs Straßen. Ein seit Jahrzehnten unersetzlicher Treiber und Impulsgeber für diese Mobilitätswende ist dabei der VCÖ. Dessen Expertise wird auch in Zukunft wichtige Impulse für innovative und klimaverträgliche Verkehrslösungen liefern.


SC Mag. Christian Weissenburger
BM f. Verkehr, Innovation & Technologie

Im Verkehr kommt auf uns alle ein bedeutender Innovationsschub zu. Elektrisch betriebene Kraftfahrzeuge und teilautomatisches und in absehbarer Zeit voraussichtlich auch vollautomatisches (autonomes) Fahren auf Straßen werden die Zukunft der Mobilität prägen. Diese Innovationen haben zweifellos Vorteile, z.B. mehr Verkehrssicherheit durch Driver-Assistance Systeme, sie sind aber auch mit Risiken verbunden. Der VCÖ als von Unternehmensinteressen und tagespolitischen Einflussnahmen unabhängige Organisation mit hoher fachlicher Kompetenz ist in dynamischen Zeiten auch für Bundesministerien ein wichtiger Partner im fachlichen Dialog, der Fakten und konstruktive Vorschläge in Diskussionen einbringt.
Gerade faktenbasierte und inhaltlich konstruktive Beiträge machen den VCÖ zu einer wichtigen Organisation auf dem Weg in ein sozial gerechtes, klimaverträgliches Verkehrssystem. Hervorzuheben ist das breite inhaltliche Spektrum des VCÖ, in dem bei aller Faszination von technischen Entwicklungen das Gehen und Radfahren als umweltverträgliche und gesundheitsfördernde, aktive Mobilitätsformen große Bedeutung haben. Intermodalität, im Sinne einer Kombination von umweltfreundlichen, sicheren und effizienten Verkehrsmitteln hat sowohl in den fachlichen Beiträgen des VCÖ als auch in der Politik und bei der Umsetzung von Maßnahmen des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) einen hohen Stellenwert.
Auch im Namen meiner Mitarbeiter/innen wünsche ich dem VCÖ und auch uns im bmvit eine noch lang andauernde, erfolgreiche Zusammenarbeit zur Gestaltung nachhaltig verträglicher Mobilität.


Mag. Arnulf Wolfram
Leiter Mobility bei Siemens AG Österreich
(Foto: Siemens)

Weltweit werden bis zum Jahr 2050 etwa 80 Prozent aller Menschen in Städten wohnen, auch in Österreich ist der Trend zu größeren Ballungsräumen schon heute ersichtlich. Damit liegen große Herausforderungen vor uns: In der Gebäudetechnik, bei der Stromerzeugung und –verteilung, bei der Emissionsbekämpfung und auch bei der Frage der Weiterentwicklung der öffentlichen Mobilität. Mit unserer Technologie werden Städte zu Smart Cities, dennoch braucht es auf dem Weg zur nachhaltigeren Zukunft auch eine breite Bewusstseinsbildung. Dabei spielt der VCÖ mit seinem hohen Engagement eine große Rolle. Gratulation und weiter so!


Die nächsten Jahre werden zeigen, ob die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens erfolgreich sein wird und der Weg in eine nachhaltige Gesellschaft eingeschlagen werden konnte. In diesen entscheidenden Jahren ist der VCÖ wichtiger denn je: die Umsetzung von ökologisch verträglichen, sozial gerechten und ökonomisch effizienten Mobilitätskonzepten ist ein zentraler Pfeiler in der Bewältigung des Klimawandels. Neben der fachlich fundierten Arbeit leistet der VCÖ vor allem auch durch die Vernetzung mit Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft einen zentralen Beitrag, um Österreich bei der Bewältigung der großen gesellschaftlichen Herausforderungen zu unterstützen. Das Climate Change Centre Austria (CCCA), das Netzwerk der österreichischen Klimaforschungseinrichtungen, gratuliert zu 30 Jahren unverzichtbarer Arbeit!


Univ.Prof.Dipl.Ing.
Sibylla Zech
Regionalplanung (TU Wien)
bzw. Stadtland

30 Jahre VCÖ bedeutet das Engagement einer ganzen Generation für nachhaltige Mobilität. Ein Engagement, das vor dem Hintergrund globaler Megetrands, die wir auch in Österreich verspüren, wichtiger und herausfordernder denn je ist.