VCÖ-Schriftenreihe "Mobilität mit Zukunft"

Die Gesellschaft ändert sich und mit ihr das Mobilitätsverhalten. Wir stehen am Anfang der größten Änderungen im Verkehrsbereich seit Beginn der Massenmotorisierung. Auch weil das Klimaabkommen von Paris das Ende der fossilen Energie eingeläutet hat. Doch der öffentliche Raum wird noch vom Auto dominiert, Richtlinien und Verordnungen sind nach wie vor auf den motorisierten Individualverkehr ausgerichtet. Unser Verkehrssystem ist bei weitem noch nicht zukunftstauglich.

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Regionale Zentren haben aufgrund ihrer sozialen und wirtschaftlichen Funktionen eine wichtige Bedeutung für ländliche Räume. Ihre Attraktivität wird dabei wesentlich von der Erreichbarkeit mit dem Öffentlichen Verkehr bestimmt. Gefordert sind regionale Masterpläne für Mobilität, die Standards zur Mindestversorgung und Qualität festlegen, genauso wie neue Modelle in der Raumordnung und eine Siedlungsentwicklung, die leistungsfähige öffentliche Verkehrssysteme fördert.

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Ökonomische und gesellschaftliche Entwicklungen haben auch bei der Freizeitmobilität zu deutlichen Veränderungen geführt. Flexibler werdende Arbeitsformen, eine stetig steigende Auswahl an Freizeitangeboten sowie eine wachsende Anzahl an aktiven älteren Menschen machen den Freizeitverkehr zu einer besonderen Herausforderung für das Ziel eines erdölfreien Verkehrssystems, das es laut Welt-Klimavertrag von Paris bis zum Jahr 2050 zu erreichen gilt.

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Der Klimavertrag von Paris bedeutet, dass der Verkehr bis zum Jahr 2050 erdölfrei werden muss. Städte nehmen dabei eine wichtige Vorreiterrolle ein. Die Voraussetzungen für eine klimaverträgliche Mobilität und einen CO2-freien Gütertransport sind in Städten besser als in ländlichen Regionen. Gleichzeitig stehen Städte vor der Herausforderung eines starken Bevölkerungswachstums und der damit steigenden Mobilitätsbedürfnisse.

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