VCÖ-Mobilitätspreis Tirol

Der Verkehr ist das größte Klimaschutzproblem Tirols. Vom Klimaziel ist Tirols Verkehr noch ein großes Stück entfernt. Um Tirol diesem Ziel näher zu bringen, hat der VCÖ gemeinsam mit LHStvin Ingrid Felipe und den ÖBB den VCÖ-Mobilitätspreis Tirol gestartet. Gesucht sind Projekte und Ideen, die die Mobilität und den Gütertransport klimafreundlicher machen. Schwerpunkte des diesjährigen VCÖ-Mobilitätspreises sind Raumordnung und verkehrssparende Siedlungsentwicklung, Digitalisierung und Sharing sowie klimaverträgliche Gütertransporte und Lieferdienste.

Damit Tirol die Klimaziele erreicht, ist der Anteil der zu Fuß, mit dem Fahrrad sowie mit Bahn und Bus zurückgelegten Strecken zu erhöhen, der Anteil der Autofahrten zu reduzieren. Laut Umweltbundesamt verursacht ein Pkw mit Diesel- oder Benzinmotor pro Personenkilometer rund viermal so viel CO2 wie ein Bus und sogar 15 Mal so viel CO2 wie die Bahn. "Die Strategie, um das Klimaziel zu erreichen heißt: Verkehr vermeiden, Verkehr verlagern und als dritter Schritt den Energieverbrauch verringern. Nicht vermeidbare Autofahrten sind verstärkt auf E-Autos zu verlagern", ruft VCÖ-Experte Michael Schwendinger zur Teilnahme am VCÖ-Mobilitätspreis Tirol auf .

Österreichs Klimaziele geben eine klare Marschrichtung vor: Bis zum Jahr 2030 sind die CO2-Emissionen des Verkehrs um ein Drittel zu reduzieren, bis zum Jahr 2050 muss dem Verkehr der komplette Ausstieg aus Erdöl gelungen sein. „Hier müssen wir auf allen Ebenen – im Land, im Bund und auf Unionsebene – ambitioniert anpacken und mutige, nachhaltige Entscheidungen treffen. Der Umwelt und der Gesundheit muss der Vorrang gegenüber anderen Interessen gegeben werden!“, ist Mobilitätslandesrätin Ingrid Felipe überzeugt.

© Land Tirol/Oswald 

Der VCÖ-Mobilitätspreis Tirol wird vom VCÖ in Kooperation mit dem Land Tirol und den ÖBB durchgeführt und auch vom Verkehrsverbund Tirol und der TIWAG unterstützt. Christian Wieser von der ÖBB-Infrastruktur betont: „Wir als ÖBB sind Teil der Lösung im Kampf gegen den Klimawandel. Wir tragen durch unsere Investitionen in die Infrastruktur und neue Züge gemeinsam mit verlässlichen Partnern wie dem Land Tirol dazu bei, dass immer mehr Menschen auf der Schiene unterwegs sind.“

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Wer womit am VCÖ-Mobilitätspreis Tirol teilnehmen kann

Beim VCÖ-Mobilitätspreis Tirol können bereits umgesetzte oder in der Umsetzung gesicherte Projekte und Maßnahmen genauso eingereicht werden, wie innovative Konzepte und Ideen sowie Forschungsarbeiten, die eine gesellschaftliche und ökologische Mobilitätswende vorantreiben.

Gesucht werden Einreichungen etwa zu folgenden Themenbereichen:

  • Mobility as a Service, Öffentlicher Verkehr und Multimodalität
  • Mobilitätsmanagement in Unternehmen, Bildungseinrichtungen, im Wohnbereich, etc.
  • Digitalisierung, Apps, Automatisierung
  • Raumordnung, Siedlungsentwicklung, öffentlicher Raum, öffentliche Verkehrsplanung
  • Barrierefreie Mobilität und soziale Teilhabe
  • Bewegungsaktive Mobilität
  • Elektrifizierung, E-Mobilität, Technologie und Energieeffizienz
  • Transport, Logistik, Güterverkehr

Der VCÖ-Mobilitätspreis, Österreichs größter Wettbewerb für klimaverträgliche Mobilität und nachhaltigen Gütertransport, zeigt Jahr für Jahr mit vorbildlichen Projekten, dass die Mobilitätswende möglich ist. Teilnehmen können umgesetzte Projekte und Maßnahmen ebenso wie noch nicht umgesetzte Konzepte, Pilotprojekte und Ideen sowie Forschungsarbeiten, um die Mobilitätswende voranzubringen. Der Wettbewerb wird in Kooperation mit dem Verkehrsministerium, dem Nachhaltigkeitsministerium und den ÖBB durchgeführt. Teilnehmen können Unternehmen, Start-Ups, Gemeinden, Städte und Bezirke, Forschungs- und Bildungseinrichtungen, Vereine, Studierende, Initiativen und Privatpersonen. Auch internationale Projekte sind willkommen.

 

Der VCÖ-Mobilitätspreis Tirol wird vom VCÖ in Kooperation mit dem Land Tirol und den ÖBB durchgeführt:

       

Der VCÖ-Mobilitätspreis Tirol wird unterstützt von:

       

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Ausgezeichnete Projekte

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