VCÖ-Mobilitätspreis Salzburg

Mobilitätskarte Pinzgau gewinnt VCÖ-Mobilitätspreis Salzburg

Der diesjährige Gewinner des VCÖ-Mobilitätspreises Salzburg ist die Mobilitätskarte Pinzgau, die vom Verkehrsverbund Salzburg in Kooperation mit den Pinzgauer Regionen heuer eingeführt wurde. Von 1. Mai bis 31. Oktober können die Urlaubsgäste alle öffentlichen Verkehrsmittel im gesamten Pinzgau kostenlos benützen. Neben den Zügen der ÖBB und der Pinzgauer Lokalbahn sind auch die Regionalbusse im Angebot enthalten.

„Durch die Mobilitätskarte werden pro Saison 300.000 touristische Fahrten über Linienbusse und Bahnen abgewickelt. Diese Zahl kann sich noch mehr als verdoppeln. Anfang 2020 profitieren die Einheimischen zusätzlich: Mit Regionentickets um 365 Euro im Jahr kann das gesamte Öffi-Angebot im Pinzgau genützt werden“, gratuliert Landesrat Stefan Schnöll.

Den VCÖ-Mobilitätspreis Salzburg nahmen Verkehrsverbund Salzburg Geschäftsführerin Allegra Frommer, die Geschäftsführerin der Zell am See Tourismus GmbH Renate Ecker sowie Hubert Nöckler vom  Verkehrsverbund Salzburg entgegen.

Radhauptnetz der Stadt Salzburg als vorbildliches Projekt prämiert

Bis zum Jahr 2025 möchte die Stadt Salzburg den Radverkehrsanteil von derzeit 20 auf 24 Prozent erhöhen. Um dieses Ziel zu erreichen, wird die Rad-Infrastruktur ausgebaut und verbessert. Neben den Radrouten entlang der beiden Salzachufer umfasst das Radhauptnetz zwölf Radialrouten ins Umland, drei Ringrouten und eine Nord-Süd-Verbindung. Insgesamt werden 150 Einzelmaßnahmen umgesetzt, um ein durchgängiges Radnetz mit hoher Qualität zu schaffen. Die Infrastruktur hat zentralen Einfluss auf das Mobilitätsverhalten. Infrastruktur, die gebaut wird, wird genutzt. Das gilt für Radwege genauso wie für Straßen“, stellt VCÖ-Experte Gansterer fest. Die Auszeichnung als vorbildliches Projekt beim VCÖ-Mobilitätspreis Salzburg nahm Bürgermeister-Stellvertreterin Barbara Unterkofler entgegen.

Vorbildliches Projekt W3-Shuttle

Seit dem Ende 2018 steht das Werfenweng Shuttle unter dem neuen Namen „W3-Shuttle“ nicht nur der Bevölkerung von Werfenweng zur Verfügung, sondern auch der Bevölkerung der Gemeinden Pfarrwerfen und Werfen-Tenneck. Das „W3-Shuttle“ ist ein Anrufsammeltaxi für bis zu acht Personen, das auf fünf verschiedenen Kursen unterwegs ist und fünf Bediengebiete abdeckt. Fahrgäste können sich in einem der fünf Bediengebiete an einer Wunschadresse abholen lassen.

Bereits im Jahr 2002 als Zwei-Stunden-Takt zum Bahnhof Bischofshofen eingeführt, erfreut sich das Shuttle-Angebot sowohl bei den Urlaubsgästen als auch bei der einheimischen Bevölkerung  zunehmender Beliebtheit. Seit dem Jahr 2015 gibt es eine zusätzliche Verbindung für Pendlerinnen und Pendler zum Bahnhof Werfen. Die Fahrgastzahlen haben sich seit dem Jahr 2002 von 4.400 auf zuletzt rund  26.000 versechsfacht. Im 1. Quartal 2019 verzeichnete das Shuttle um 35 Prozent mehr Fahrgäste als im 1. Quartal des Vorjahres. Für heuer werden insgesamt 36.000 Fahrgäste erwartet.

Landesrat Stefan Schnöll, VCÖ-Experte Markus Gansterer und ÖBB-Postbus Regionalmanager Peter Schmolmüller zeichneten das „W3-Shuttle" als vorbildliches Projekt beim VCÖ-Mobilitätspreis Salzburg aus. Die Auszeichnung nahmen Werfenwengs Bürgermeister Peter Brandauer, Werfens Bürgermeister Hubert Stock und Pfarrwerfens Vizebürgermeisterin Waltraud Pichler entgegen.

Car- und Bikesharing statt Pkw-Parkplätze: Wohnbauprojekt ausgezeichnet

Auch der Wohnbauträger MB Projekt hat für sein Projekt „Stellplatzreduziertes Wohnen mit Bike- und Carsharing“ die Auszeichnung „Vorbildliches Projekt beim VCÖ-Mobilitätspreis  Salzburg“ erhalten. Die Geschäftsführer Fabian Vorderegger und Siegfried Vorderegger nahmen die Auszeichnung entgegen. Beim Gebäude in der Münchner Bundesstraße 108 werden zwei Carsharing-Fahrzeuge, eines davon ein E-Autos sowie Elektro-Fahrräder, E-Scooter und ein E-Transportfahrrad zum Verleihen angeboten. Zusätzlich sind die Autostellplatzkosten nicht Teil der Miete. Damit können die Mieten für Kleinwohnungen um bis zu 3 Euro pro Quadratmeter reduziert werden. Das Wohn- und Bürogebäude ist sehr gut mit dem Öffentlichen Verkehr erreichbar.

Der VCÖ-Mobilitätspreis Salzburg stand unter dem Motto „Mobilitätswende voranbringen“ und wird vom VCÖ in Kooperation mit dem Land Salzburg und den ÖBB durchgeführt. „Die Mobilitätsbedürfnisse der Menschen ändern sich laufend. Gleichzeitig müssen wir gerade im Verkehrsbereich die Auswirkungen des Klimawandels bekämpfen und effektiv gegensteuern. Daher unterstützen wir den VCÖ-Mobilitätspreis als größtes Busunternehmen in Österreich aus vollster Überzeugung“, so Peter Schmolmüller, Regionalmanager Nord bei ÖBB-Postbus.

Der VCÖ-Mobilitätspreis Salzburg wird vom VCÖ in Kooperation mit dem Land Salzburg und den ÖBB durchgeführt:

      

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