Presseaussendung Archiv

VCÖ: Graz auch im Jahr 2017 Feinstaub-Hochburg Österreichs

VCÖ (Wien, 28. Dezember 2017) – Die Grazer Bevölkerung war heuer der stärksten Feinstaubbelastung Österreichs ausgesetzt, macht der VCÖ aufmerksam. Im Vergleich zum Vorjahr war heuer an deutlich mehr Tagen zu viel Feinstaub in der Grazer Luft. Auch in Leibnitz wurde der Jahresgrenzwert überschritten. Eine hohe Feinstaubbelastung weisen auch Linz, Kittsee und Köflach auf. Der VCÖ betont, dass es verstärkte Maßnahmen zur Verringerung der von Verkehr, Industrie und Heizen verursachten Luftverschmutzung braucht. Zum Jahreswechsel sorgen vielerorts zudem Feuerwerke für dicke Luft.

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VCÖ: Lkw-Verkehr auf Österreichs Autobahnen heuer stark gestiegen

VCÖ (Wien, 22. Dezember 2017) – Der Lkw-Verkehr auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen hat heuer erneut stark zugenommen, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Asfinag zeigt. Bei 83 von 105 ausgewerteten Zählstellen nahm der Lkw-Verkehr um mehr als zwei Prozent zu, bei 42 sogar um mehr als vier Prozent. Um das im Regierungsprogramm festgelegte Ziel der Verlagerung von der Straße auf die Schiene zu erreichen, ist ein umfassendes Maßnahmenpaket nötig, betont der VCÖ. Betriebliche Gleisanschlüsse sind zu forcieren, bestehende Anreize zum Transport auf der Straße abzubauen.

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VCÖ: In Österreich wird im EU-Vergleich am meisten mit Bahn, Bim & U-Bahn gefahren

VCÖ (Wien, 21. Dezember 2017) – In keinem EU-Land werden pro Einwohner so viele Kilometer mit Bahnen, Straßenbahnen und U-Bahnen gefahren wie in Österreich, zeigt eine aktuelle VCÖ-Analyse. Im Vorjahr wurden in Österreich pro Kopf 2.265 Kilometer auf der Schiene zurückgelegt. Spitzenreiter in Europa ist dank des dichten Bahnnetzes die Schweiz. Der VCÖ betont, dass Österreichs Ballungsräume und die Regionen mehr Bahnverbindungen benötigen.

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VCÖ: Österreich importierte seit dem Jahr 2000 um 75 Milliarden Euro Erdöl für Verkehr

VCÖ (Wien, 18. Dezember 2017) – Die Abhängigkeit des Kfz-Verkehrs von Erdöl kommt Österreich sehr teuer, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Allein die für den Verkehrssektor nötigen Erdölimporte summierten sich seit dem Jahr 2000 auf rund 75 Milliarden Euro. Ein großer Teil der Importe kommt aus politisch instabilen Regionen. Die Diesel-Importe haben sich seit dem Jahr 2000 mehr als verdoppelt und sind fünf Mal so hoch wie die Importe von Benzin. Der VCÖ betont, dass die Steuerbegünstigung von Diesel ein kontraproduktiver Anreiz ist, der auch die E-Mobilität behindert.

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VCÖ zu Regierungsprogramm: Mit Prinzipien Nachhaltigkeit und Generationengerechtigkeit Verkehr zukunftsfit machen

VCÖ (Wien, 17. Dezember 2017) – Auf die künftige Regierung warten im Verkehr große Herausforderungen. Der Verkehr steht vor den größten Änderungen seit der Massenmotorisierung. Zudem ist die zum Ziel gesetzte Energiewende nur mit einer Verkehrswende erreichbar. Der umfassende Ausbau des Öffentlichen Verkehrs ist dabei vorrangig, betont der VCÖ. Die Ladeinfrastruktur für E-Mobilität ist stark auszubauen. Das Ziel der Verlagerung des Gütertransports von der Straße auf die Schiene ist auch in den konkreten Maßnahmen zu befolgen.

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VCÖ: Österreich steuert auf niedrigste Anzahl an Verkehrstoten zu – aber heuer bereits 398 Todesopfer

VCÖ (Wien, 15. Dezember 2017) – Österreich steuert auf die niedrigste Anzahl von Verkehrstoten seit Bestehen der Unfallstatistik zu. Seit Jahresanfang kamen aber bereits 398 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben, berichtet der VCÖ. Damit sterben in Österreich im Straßenverkehr fast doppelt so viele Menschen wie in der Schweiz. Dort wird unter anderem konsequent gegen Schnellfahren vorgegangen, viele Orte haben eine fußgängerfreundliche Verkehrsplanung und es gibt ein dichtes Bahnnetz mit häufigen Verbindungen.

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VCÖ: Österreichs Haushalte verabschieden sich beim Neuwagenkauf vom Diesel – Zwei Drittel der Diesel-Pkw werden von Firmen gekauft

VCÖ (Wien, 13. Dezember 2017) – Private Haushalte entscheiden sich beim Neuwagenkauf immer häufiger gegen Diesel, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Der Diesel-Anteil bei den von den Haushalten gekauften Neuwagen ist von 46,6 Prozent im Jänner auf 33,7 Prozent im November gesunken. Der VCÖ weist darauf hin, dass heuer bereits zwei Drittel der neuen Diesel-Pkw auf „juristische Personen“, also auf Firmen und Organisationen zugelassen wurden. Der Diesel-Anteil ist bei großen SUV und Modellen der Oberklasse mit über 80 Prozent achtmal so hoch wie bei Kleinwagen. Der VCÖ fordert die Abschaffung der Steuerbegünstigung von Diesel-Treibstoff.

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VCÖ: Österreich wird 6. Land in EU mit Rauchverbot im Auto, wenn Kinder und Jugendliche mitfahren

VCÖ (Wien, 12. Dezember 2017) – Beim Rauchverbot in der Gastronomie bleibt Österreich ein Schlusslicht in Europa, aber es kommt ein Rauchverbot im Auto, wenn unter 18-Jährige mitfahren. Damit wird Österreich das sechste Land in der EU mit dieser Regelung, macht der VCÖ aufmerksam. Durch Rauchen am Steuer erhöht sich aber auch das Unfallrisiko. In Norwegen gilt im Ortsgebiet ein generelles Rauchverbot beim Autofahren, damit die Aufmerksamkeit dort, wo Kinder unterwegs sind, nicht negativ beeinträchtigt wird. Der VCÖ betont, dass aus Sicht der Gesundheit und der Verkehrssicherheit die Devise „Don’t smoke & drive“ gelten sollte.

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VCÖ-Pendlercheck hat 127 Verbindungen untersucht: Öffentlicher Verkehr deutlich günstiger als Pkw

VCÖ (Wien, 8. Dezember 2017) – Bahn und Auto im Pendlerkostenvergleich: Der VCÖ hat 127 Pendlerverbindungen in Österreich analysiert. Das Ergebnis: Wer mit Öffentlichem Verkehr zur Arbeit pendelt, kann sich im Vergleich zum Auto bis zu mehrere tausend Euro pro Jahr sparen. Besonders günstig ist das Pendeln mit dem Öffentlichen Verkehr in Vorarlberg und Tirol, wo es eine landesweite Jahreskarte gibt. Insgesamt arbeiten in Österreich 2,15 Millionen Personen außerhalb ihres Wohnortes. Der VCÖ fordert, dass bis zum Jahr 2020 jedes regionale Zentrum gut mit Öffentlichem Verkehr erreichbar ist. Zudem braucht es in den Ballungsräumen mehr Bahn- und Busverbindungen.

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VCÖ: Lkw sind tödlicher Unfallgegner – Verstärkte Maßnahmen gegen „toten Winkel“ nötig

VCÖ (Wien, 7. Dezember 2017) – Lkw sind ein tödlicher Unfallgegner. Im Vorjahr endete jeder 18. Verkehrsunfall mit Lkw-Beteiligung tödlich, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Allein zwischen 2012 und 2016 wurden bei Lkw-Unfällen in Österreich 318 Menschen getötet. Viele schwere Lkw-Unfälle sind die Folge des „toten Winkels“. Dabei gibt es bereits Lkw-Modelle, die keinen „toten Winkel“ haben. Die EU ist gefordert, Sicherheitsvorgaben verpflichtend vorzuschreiben, betont der VCÖ.

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