Presseaussendung Archiv

VCÖ: Spritpreise in Österreich heuer erneut deutlich gesunken

VCÖ (Wien, 29. Dezember 2016) – Diesel und Eurosuper waren im Jahr 2016 deutlich billiger als im Vorjahr, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Nach vorläufigen Daten kostete ein Liter Diesel im Schnitt 1,03 Euro, und damit um neun Cent weniger als im Jahr 2015. Für einen Liter Eurosuper waren heuer im Schnitt 1,11 Cent zu bezahlen, im Vorjahr waren es 1,20 Euro. Seit dem Jahr 2012 sind die Spritpreise jedes Jahr gesunken. Diesel war heuer um 38 Cent pro Liter billiger als im Jahr 2012. Der VCÖ fordert, dass der reale Spritverbrauch der Neuwagen deutlich gesenkt wird.

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VCÖ: In Österreich heuer weniger Verkehrstote als im Vorjahr – aber 423 Todesopfer

VCÖ (Wien, 23. Dezember 2016) – Die Zahl der Verkehrstoten ist in Österreich heuer deutlich zurückgegangen, macht der VCÖ aufmerksam. Seit Jahresbeginn sind 423 Menschen im Straßenverkehr ums Leben gekommen, um 56 weniger als am Ende des Vorjahres. Neben Maßnahmen gegen die Hauptunfallursachen zu hohes Tempo sowie Ablenkung kann durch den Ausbau des Öffentlichen Verkehrs sowie die Verbesserung der Infrastruktur für Gehen und Radfahren  die Verkehrssicherheit weiter erhöht werden, betont der VCÖ.

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VCÖ: Spritverbrauch bereits um 42 Prozent höher als angegeben!

VCÖ (Wien, 21. Dezember 2016) – Ein heute in Brüssel veröffentlichter Bericht zeigt, dass je nach Hersteller der Spritverbrauch im Schnitt zwischen 35 und 54 Prozent höher als angegeben ist. Seit dem Jahr 2006 hat sich die Differenz zwischen Herstellerangaben und tatsächlichem Verbrauch von durchschnittlich 14 auf 42 Prozent verdreifacht. Bei Neuwagen bedeutet in Österreich ein Mehrverbrauch von fast zwei Litern pro 100 Kilometer fast 300 Euro pro Jahr an zusätzlichen Spritkosten, macht der VCÖ aufmerksam. Zudem verursacht der Mehrverbrauch große Mengen an zusätzlichem CO2 und torpediert die Klimaschutzmaßnahmen der einzelnen Staaten.

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VCÖ: Schere zwischen Stadt und Land geht in der Mobilität zunehmend auseinander

VCÖ (Wien, 16. Dezember 2016) – Die Schere zwischen Stadt und Land ist beim Mobilitätsverhalten in den vergangenen 20 Jahren stark auseinander gegangen, wie die heute vom Verkehrsministerium veröffentlichte Mobilitätserhebung zeigt. Infolge der Zersiedelung ist der Verkehrsaufwand in Österreich stark gestiegen. Um Österreichs Verkehr auf Klimakurs zu bringen, ist eine massive Verbesserung des Mobilitätsangebots in den Regionen nötig, betont der VCÖ.

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VCÖ: Bereits jeder 4. Neuwagen in Österreich ist ein SUV – höchster Anteil im Burgenland

VCÖ (Wien, 15. Dezember 2016) – In Österreich wurden heuer so viele SUV und Geländewagen wie noch nie gekauft, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Bereits jeder vierte Neuwagen in Österreich ist ein SUV. Im Bundesländer-Vergleich weist das Burgenland den höchsten Anteil von SUV und Geländewagen auf. Eine aktuelle Studie des deutschen Statistischen Bundesamts zeigt, dass SUV und Geländewagen deutlich mehr Sprit verbrauchen und damit mehr CO2 verursachen als vergleichbare herkömmliche Modelle. Zudem fahren drei Viertel der SUV mit Diesel. Dieselabgase sind hauptverantwortlich für die zu hohe Stickstoffdioxidbelastung in Österreich.

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VCÖ: Anteil Alko-Unfälle in Städten am niedrigsten, in Bezirken Hermagor und Scheibbs am höchsten

VCÖ (Wien, 9.Dezember  2016) – In Wels ist der Anteil der Alko-Unfälle an den Verkehrsunfällen österreichweit am niedrigsten, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Knapp dahinter liegen mit Graz, Wien, Waidhofen/Ybbs, Wr. Neustadt und Linz fünf weitere Städte. In den Bezirken Hermagor und Scheibbs ist der Anteil der Alko-Unfälle am höchsten. Discobusse, Anrufsammeltaxis und Bahnverbindungen am späteren Abend sind eine wirksame Maßnahme gegen Alko-Unfälle, betont der VCÖ.

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VCÖ: Im EU-Vergleich wird in Österreich besonders viel Diesel getankt

VCÖ (Wien, 6. Dezember 2016) – 78 Prozent der in Österreich getankten Treibstoffmenge ist Diesel. Damit liegt Österreich deutlich über den EU-Schnitt, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Pro Kopf wird nur in Luxemburg noch mehr Diesel getankt als in Österreich. Die Mineralölsteuer auf Diesel ist in Österreich um 8,5 Cent pro Liter niedriger als auf Eurosuper, obwohl beim Verbrennen von Diesel deutlich mehr gesundheitsschädliche Schadstoffe entstehen. Die Steuerbegünstigung von Diesel ist nicht gerechtfertigt, betont der VCÖ.

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VCÖ: Jeder 6. Alltagsradfahrer tritt das ganze Jahr über regelmäßig in die Pedale

VCÖ (Wien, 2. Dezember 2016) – Für immer mehr in Österreich ist das Fahrrad ein Verkehrsmittel für das ganze Jahr. Der VCÖ weist darauf hin, dass jeder sechste Alltagsradfahrer auch im Winter regelmäßig in die Pedale tritt, ein weiteres Viertel fährt zumindest ab und zu. Elektro-Fahrräder sind zumindest bis minus zehn Grad Celsius gut nutzbar. Für die sichere Radfahrt im Winter besonders wichtig: Eine gute Beleuchtung, sehr aufmerksam fahren und auf gut geölte Kette achten.

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VCÖ: Verkehr in Österreich verbraucht bereits 5-fache Fläche Wiens

VCÖ (Wien, 1. Dezember 2016) – Die Verbauung durch Verkehrsflächen schreitet in Österreich ungebremst voran, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Bereits 2.060 Quadratkilometer verbraucht die Verkehrsinfrastruktur in Österreich. Im vergangenen Jahr wurden im Schnitt täglich 2,5 Hektar allein für Verkehrsflächen verbaut, das entspricht der Fläche von vier Fußballfeldern. Durch mehr Bahn- und Busverbindungen, die Stärkung der Ortszentren und ein Ende der Zersiedelung, kann der Flächenverbrauch des Verkehrs verringert werden.

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VCÖ: 20 Millionen neuere Diesel-Pkw in EU verursachen zu hohe Emissionen

VCÖ (Wien, 29. November 2016) – Rund 26 Millionen Diesel-Pkw der EURO 5 und EURO6 Abgasklassen verursachen beim Fahren viel größere Mengen an gesundheitsschädlichen Schadstoffen als im Labor ermittelt wurde, nur sechs Millionen davon waren bisher von Rückrufen betroffen. Die Nationalen Typisierungsbehörden lassen nach wie vor rund 20 Millionen besonders „schmutzige“ Diesel-Pkw auf Europas Straßen fahren. Derzeit darf ein Pkw, der in einem Land typisiert wurde, in der gesamten EU fahren. Der VCÖ fordert, dass in Zukunft nicht mehr nationale Behörden über die EU-weite Zulassung bestimmen, sondern eine unabhängige Behörde auf EU-Ebene.

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