Presseaussendung Archiv

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Todesfallen bei Lkw rasch beseitigen - Nachrüstung mit Abbiegeassistenten beschließen

VCÖ (Wien, 5. Februar 2019) – Der „tote Winkel“ bei Lkw ist für alle, die zu Fuß, mit dem Fahrrad, Moped oder Motorrad unterwegs sind, lebensgefährlich. Eltern fordern nun in einer Petition an Verkehrsminister Norbert Hofer die verpflichtende Nachrüstung von Lkw mit Abbiegeassistenten. Der VCÖ ruft zur Unterzeichnung der Petition auf.

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Verstärkte Maßnahmen gegen „toten Winkel“ bei Lkw nötig

VCÖ (Wien, 1. Februar 2019) – Nach dem schrecklichen Unfall gestern in Wien, bei dem ein Kind am Schutzweg von einem rechtsabbiegenden Lkw tödlich verletzt wurde, fordert der VCÖ verstärkte Maßnahmen gegen den „toten Winkel“ bei Lkw. Im Vorjahr waren nach vorläufigen Daten Lkw an 14 tödlichen Fußgänger- und Radfahrerunfällen beteiligt. Neben einer verpflichtenden Nachrüstung von Lkw mit Abbiegeassistenten und zusätzlichem Spiegel braucht es auf EU-Ebene rascher als geplant strengere Vorgaben für neue Lkw.

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Klimabilanz des Verkehrs ist „Nicht Genügend“ - Umfassendes Maßnahmenpaket nötig

VCÖ (Wien, 29. Jänner 2019) – Anstatt zu sinken, nehmen die CO2-Emissionen des Verkehrs weiter zu, weist der VCÖ auf die heute präsentierte Klimabilanz des Umweltbundesamts hin. Seit dem Jahr 1990 haben die CO2-Emissionen des Verkehrs sogar um rund zehn Millionen Tonnen zugenommen. Die Verkehrszunahme macht die Einsparungen der anderen Sektoren wieder zunichte. Der VCÖ betont, dass es rasch ein umfassendes Maßnahmenpaket braucht, damit der Verkehr seine Klimaziele erreichen kann. Es braucht mehr Bahn- und Busverbindungen, den massiven Ausbau der Infrastruktur für den Radverkehr und ökosoziale Steuerreform mit einer CO2-Abgabe.

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VCÖ-Pendlercheck: Bahnpendler vermeiden große Mengen CO2 – Derzeit pendeln dreimal so viele mit Auto wie mit Öffentlichem Verkehr

VCÖ (Wien, 28. Jänner 2019) – Der Arbeitsweg ist der häufigste Grund in Österreich mobil zu sein. Derzeit fahren rund dreimal so viele mit dem Auto zur Arbeit wie mit öffentlichen Verkehrsmitteln, macht der VCÖ aufmerksam. Damit Österreich seine Klimaziele erreichen kann, ist der Anteil der Bahnpendler deutlich zu erhöhen. Österreichs Bahnpendler vermeiden große Mengen an CO2. Der VCÖ betont, dass es aufgrund der flexibleren Arbeitszeiten auch außerhalb der klassischen Pendlerzeiten häufigere Verbindungen braucht. Zudem ist betriebliches Mobilitätsmanagement zu forcieren.

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In Oberösterreich im Verhältnis zur Einwohnerzahl die meisten Verkehrstoten in Österreich, die wenigsten in Wien

VCÖ (Wien, 25. Jänner 2019) – Pro Million Einwohner kamen im Vorjahr in Österreich 45 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben. In Oberösterreich war die Anzahl der Verkehrstoten im Verhältnis zur Einwohnerzahl mit 65  pro Million Einwohner am höchsten und in Wien mit 8 am niedrigsten, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Der VCÖ weist darauf hin, dass Österreich derzeit von seinem Verkehrssicherheitsziel, weniger als 292 Verkehrstote im Jahr 2020, weit entfernt ist. Verstärkte Maßnahmen gegen die Hauptunfallursachen Ablenkung und zu hohes Tempo sind nötig. Zudem setzt sich der VCÖ für mehr verkehrssichere Alternativen zum Auto in den Regionen ein. Discobusse, Anrufsammeltaxis und insgesamt mehr Bahn- und Busverbindungen erhöhen die Verkehrssicherheit.

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VCÖ fordert für Österreich Ausstiegsplan für Verbrennungsmotor

VCÖ (Wien, 22. Jänner 2019) – In Schweden soll ab dem Jahr 2030 kein Neuwagen mehr mit Verbrennungsmotor verkauft werden. Damit folgt Schweden mit seinem Ausstiegsplan aus Benzin und Diesel anderen Staaten, wie Norwegen, Dänemark, Niederlande, Großbritannien und Island. Der VCÖ fordert für Österreich einen konkreten Zeitplan zum Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor. Spätestens ab dem Jahr 2030 sollen keine mit Diesel oder Benzin betriebene Neuwagen verkauft werden. In Österreich sind die CO2-Emissionen des Verkehrs im Vorjahr zum vierten Mal in Folge gestiegen. Der Umstieg auf erneuerbare Energieträger im Verkehr ist zu beschleunigen.

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Im Vorjahr war jeder 2. tödlich verunglückte Fußgänger älter als 65 Jahre

VCÖ (Wien, 17. Jänner 2019) – Die Zahl der tödlichen Fußgängerunfälle ist in Österreich im Vorjahr um ein Drittel zurückgegangen. Aber nach wie vor sind Seniorinnen und Senioren die häufigste Opfergruppe, macht der VCÖ aufmerksam. 24 der 45 bei Verkehrsunfällen getöteten Fußgängerinnen und Fußgänger waren 65 Jahre oder älter. Drei Viertel der tödlichen Fußgängerunfälle passierten im Ortsgebiet. Der VCÖ spricht sich für Verkehrsberuhigung insbesondere in Wohngebieten aus sowie für Gehwege zwischen Siedlungen und dem nächstgelegenen Ort.

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In Wien Innere Stadt ist SUV-Anteil um die Hälfte höher als im Tiroler Bezirk Reutte

VCÖ (Wien, 14. Jänner 2019) – Bereits jeder dritte Neuwagen in Wien war im Vorjahr ein SUV oder ein Geländewagen, berichtet der VCÖ. Im 1. Bezirk ist der Anteil der neuzugelassenen SUV um die Hälfte höher als im Tiroler Bezirk Reutte. Sieben von zehn SUV wurden in Wien auf Firmen  oder andere juristische Personen zugelassen. SUV verbrauchen mehr Sprit als vergleichbare herkömmliche Modelle und stoßen damit auch mehr klimaschädliches CO2 aus. Der VCÖ fordert, dass der Sachbezug für Firmenwagen mit höherem CO2-Ausstoß erhöht wird.

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Seit dem Jahr 2005 hat sich Anzahl neuer SUV vervierfacht

VCÖ (Wien, 10. Jänner 2019) – Im Vorjahr wurden in Österreich erstmals mehr als 100.000 SUV und Geländewagen neu zugelassen, macht der VCÖ aufmerksam. Die Anzahl neuer SUV hat sich seit dem Jahr 2005 vervierfacht. Dieser Trend erschwert das Erreichen der Klimaziele, da SUV einen höheren CO2-Ausstoß haben als vergleichbare herkömmliche Modelle. Eine Abschaffung der NoVA würde diese Entwicklung weiter verschärfen. Autos mit hohem CO2-Ausstoß wären dann billiger als heute. Da E-Autos von der NoVA befreit sind, würde eine Abschaffung der NoVA auch die von der Regierung verlängerte Ankaufprämie für E-Autos wirkungslos machen.

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Dieseltreibstoff wurde im Vorjahr mit rund 710 Millionen Euro steuerlich begünstigt

VCÖ (Wien, 8. Jänner 2019) – Die Steuerbegünstigung für Diesel betrug im Vorjahr in Österreich rund 710 Millionen Euro, macht der VCÖ aufmerksam. Die Mineralölsteuer auf Diesel ist um 8,5 Cent pro Liter niedriger als auf Benzin. Mit 8,4 Milliarden Liter wurde im Jahr 2018 so viel Diesel wie noch nie getankt. Größter Nutznießer der Steuerbegünstigung ist der Lkw-Verkehr. Der VCÖ spricht sich für ein Ende der Steuerbegünstigung von Diesel aus.

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