Presseaussendung Archiv

Österreich hat beim Straßenverkehr pro Kopf zweithöchste CO2-Emissionen in der EU

VCÖ (Wien, 27. November 2019) – Österreichs Straßenverkehr hat mit 2,65 Tonnen CO2 die zweithöchsten Pro-Kopf -Emissionen der EU, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der EU-Kommission zeigt. Seit dem Jahr 1990 sind die CO2-Emissionen des Verkehrs in Österreich dreimal so stark gestiegen wie im EU-Schnitt. In drei EU-Staaten – Schweden, Finnland und Italien – sind die Emissionen des Straßenverkehrs seit dem Jahr 1990 gesunken. Die massive Zunahme des Kfz-Verkehrs und die niedrige Besteuerung von Diesel verschlechtern Österreichs Klimabilanz. Der VCÖ fordert, dass im Nationalen Klima- und Energieplan verstärkte Klimaschutz-Maßnahmen für den Verkehr festgeschrieben werden. Unter anderen braucht es eine umfassende Ökologisierung des Steuersystems und den verstärkten Ausbau des Öffentlichen Verkehrs und der Rad-Infrastruktur.

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Wiens Pkw ergeben aneinandergereiht Autokolonne von Wien nach Jerusalem

VCÖ (Wien, 26. November 2019) – Der Platzbedarf von Wiens rund 712.000 Pkw ist groß. Nebeneinandergestellt würden sie eine Fläche von mehr als 10 Quadratkilometer benötigen, das entspricht etwa der gemeinsamen Fläche der Bezirke 4 bis 9, verdeutlicht der VCÖ. Carsharing kann die Pkw-Anzahl deutlich reduzieren. Der VCÖ fordert unter anderem ein Carsharing-Gesetz und für E-Carsharing reduzierte Parktarife.

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Heuer bereits 52 Fußgänger bei Verkehrsunfällen getötet – fast jedes 2. Opfer älter als 74 Jahre

VCÖ (Wien, 22. November 2019) – Bereits 52 Fußgängerinnen und Fußgänger wurden seit Jahresanfang in Österreich bei Verkehrsunfällen getötet und damit um vier mehr als im gesamten Vorjahr, macht der VCÖ aufmerksam. 25 Todesopfer waren älter als 74 Jahre. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen für ein seniorengerechtes Verkehrssystem. Im Ortsgebiet erhöhen Verkehrsberuhigung und Tempo 30 statt 50 die Sicherheit. Außerhalb des Ortsgebietes sind Gehwege nötig, vor allem zwischen Siedlungen und dem nächstgelegenen Ortsgebiet.

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Bereits 55% des gesamten Alpen-Lkw-Transports rollen über den Brenner

VCÖ (Wien, 19. November 2019) – Seit dem Jahr 2000 ist der Lkw-Verkehr über die Schweizer Pässe um ein Drittel zurückgegangen, über den Brenner gab es im gleichen Zeitraum eine Zunahme um über 50 Prozent, wie eine nun veröffentlichte Studie des Schweizer Bundesamts für Verkehr zeigt. Der VCÖ weist darauf hin, dass auch heuer der Alpen-Transit in der Schweiz im Unterschied zum Brenner rückläufig ist. Die Transitroute über den Brenner ist aufgrund der zu niedrigen Lkw-Maut in Deutschland und Italien am billigsten, so die Schweizer Studie. Der VCÖ fordert eine Lkw-Mindestmaut in der EU. Bis dies geschieht, ist von Deutschland, Österreich und Italien rasch die diskutierte Korridormaut umzusetzen. In Österreich ist die Abschaffung der Steuerbegünstigung von Diesel notwendig.

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Dieselanteil bei Neuwagen auf niedrigstem Stand seit 1993

VCÖ (Wien, 14. November 2019) – Der Dieselanteil bei den Neuwagen ist heuer mit rund 38 Prozent auf das niedrigste Niveau seit dem Jahr 1993 gesunken. Im Bundesländer-Vergleich ist im Burgenland der Dieselanteil am niedrigsten, berichtet der VCÖ. Österreichweit werden sieben von zehn neuen Diesel-Pkw auf Firmen oder andere juristische Personen zugelassen, in Wien sogar 86 Prozent. Der VCÖ spricht sich für die Abschaffung der Steuerbegünstigung von Dieseltreibstoff aus.

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Österreich bei E-Ladestationen in Europa unter Top 10 – Niederlande ist Spitzenreiter

VCÖ (Wien, 12. November 2019) – Mit 45,7 öffentlichen E-Ladestationen pro 100.000 Einwohner liegt Österreich im Europa-Vergleich an achter und in der EU an 6. Stelle, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Europas Spitzenreiter bei den E-Ladestationen sind die Niederlande und Norwegen. E-Autos werden vor allem zu Hause geladen. Derzeit behindern rechtliche Hürden im Wohnrecht den Ausbau der E-Ladeinfrastruktur in Wohnhausanlagen. Der VCÖ fordert eine rasche Reform des Wohnrechts und die Verankerung eines praktikablen „Right to Plug“.

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VCÖ: Umstieg vom Auto auf Bahn reduziert CO2-Emissionen im Schnitt um 93 Prozent

VCÖ (Wien, 11. November 2019) – Der Umstieg vom Auto auf Bahn oder Bus ist eine der wirksamsten Klimaschutzmaßnahmen. Wer 1.000 Kilometer mit dem Bus statt mit dem Auto fährt vermeidet im Schnitt 165 Kilogramm CO2 und wer mit der Bahn fährt sogar 202 Kilogramm, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten des Umweltbundesamts zeigt. Der VCÖ weist darauf hin, dass in Österreich nicht einmal alle 124 regionalen Zentren gut mit dem Öffentlichen Verkehr erreichbar sind. Der VCÖ fordert von der kommenden Bundesregierung verstärkte Investitionen, damit künftig alle regionalen Zentren und alle 201 Städte sehr gut mit dem Öffentlichen Verkehr erreichbar sind.

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VCÖ: Heuer bereits 358 Verkehrstote in Österreich

VCÖ (Wien, 8. November 2019) – Seit Jahresanfang wurden in Österreich bereits  358 Menschen bei Verkehrsunfällen getötet, informiert der VCÖ. Die Zahl der Verkehrstoten stagniert auf hohem Niveau. Der VCÖ erinnert daran, dass es gerade in der dunklen Jahreszeit wichtig ist, auf Sicht zu fahren. Das heißt konkret, Tempo verringern und Aufmerksamkeit erhöhen. Der VCÖ fordert Tempo 30 statt 50 im Ortsgebiet, die Aufnahme von Handy am Steuer ins Vormerksystem sowie sichere Geh- und Radwege zwischen Siedlungen und dem nächsten Ortsgebiet.

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VCÖ zu Klimaplan: Verstärkte Maßnahmen im Verkehr nötig

VCÖ (Wien, 4. November 2019) – Der neue Klimaplan der Bundesregierung brachte im Verkehrsbereich Nachbesserungen, bleibt aber bei den Maßnahmen zu unkonkret, stellt der VCÖ fest. Der Verkehr ist Österreichs größter Problemsektor beim Klimaschutz. Anstatt zu sinken, sind die klimaschädlichen Emissionen des Verkehrs in den vergangenen vier Jahren gestiegen. Auch für heuer ist mit keiner Trendwende zu rechnen. Der VCÖ fordert den starken Ausbau der Infrastruktur für klimafreundliche Mobilität und verstärkte Maßnahmen zur Reduktion des Verkehrsaufwands.

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Energieverbrauch des Verkehrs in Österreich so hoch wie noch nie – Energiewende steckt im Stau

VCÖ (Wien, 24. Oktober 2019) – Der Verkehr ist beim Energieverbrauch Österreichs größter Problemsektor, wie die heute veröffentlichte VCÖ-Publikation „Energiewende im Verkehr“ zeigt. Im Vorjahr benötigte der Verkehr so viel Energie wie noch nie zuvor, seit dem Jahr 1990 hat sich der Verbrauch nahezu verdoppelt und der Kfz-Verkehr bezieht über 90 Prozent seiner Energie aus Erdöl. Um die von der vergangenen Bundesregierung beschlossenen Klimaziele erreichen zu können, muss der Verkehr seinen Energieverbrauch stark reduzieren, betont der VCÖ.

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