Presseaussendung Archiv

Im Vorjahr wurden in Österreich deutlich weniger Fahrräder gestohlen - 22.568 Fahrraddiebstähle

VCÖ (Wien, 7. Mai 2019) – Im Vorjahr ging in Österreich die Zahl der Fahrraddiebstähle zum vierten Mal in Folge zurück, macht der VCÖ aufmerksam. Insgesamt wurden 22.568 Fahrräder gestohlen. Zwei Drittel der Fahrraddiebstähle passierten in den Landeshauptstädten. Der VCÖ betont, dass es bei Freizeiteinrichtungen, bei Bahnhöfen und auch bei Wohnhausanlagen und Bürogebäuden mehr sowie auch gesicherte Fahrradabstellanlagen braucht. Der VCÖ rät, das abgestellte Fahrrad immer abzusperren und ein gutes Fahrradschloss zu verwenden.

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VCÖ: Im Vorjahr in Österreich erstmals mehr als 300 Millionen Bahn-Fahrgäste

VCÖ (Wien, 3. Mai 2019) – Im Vorjahr gab es erstmals in Österreich mehr als 300 Millionen Bahn-Fahrgäste, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Neben der ÖBB konnten auch Österreichs 19 Regionalbahnen, die nicht zur ÖBB gehören, deutlich zulegen, informiert der VCÖ. Spitzenreiter bei den Regionalbahnen war die Badener Bahn mit 12,7 Millionen Fahrgästen. Den stärksten Fahrgastzuwachs erzielten die Zillertalbahn und die Traunseetram. Der VCÖ fordert einen verstärkten Ausbau der Regionalbahnen und häufigere Verbindungen.

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Mangelnder Klimaschutz im Verkehr kann Österreich viele Milliarden Euro kosten

VCÖ (Wien, 2. Mai 2019) – Auf Österreich rollt aufgrund mangelndem Klimaschutz eine Kostenlawine zu, warnt der VCÖ. Allein der bei Verfehlen der Klimaziele nötige Zukauf von Emissionszertifikaten kann Österreich über sechs Milliarden Euro kosten. Größter Problemsektor beim Klimaschutz ist der Verkehr. Dessen Emissionen sind statt zu sinken in den vergangenen vier Jahren massiv gestiegen. Die Verkehrszunahme macht die Einsparungen anderer Sektoren wieder zunichte. Der VCÖ fordert unter anderem deutlich mehr Bahn- und Busverbindungen sowie eine Infrastruktur-Milliarde für den Radverkehr.

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Verkehr kann Klimaziele nur mit ökologischer Steuerreform erreichen

VCÖ (Wien, 29. April 2019) – Ohne umfassende ökologische Steuerreform droht Österreich bei der Erreichung der Klimaziele des Verkehrs zu scheitern, stellt der VCÖ fest. Im Vorjahr sind die CO2-Emissionen des Verkehrs anstatt zu sinken zum vierten Mal in Folge auf bereits rund 24 Millionen Tonnen gestiegen. Damit müssen innerhalb der nächsten elf Jahre die jährlichen Emissionen um über ein Drittel reduziert werden, um das Klimaziel zu erreichen. Der VCÖ fordert die Einführung einer CO2-Abgabe nach schwedischem Vorbild sowie die Streichung klimaschädlicher Förderungen, die laut WIFO allein im Verkehrsbereich mehr als 2,3 Milliarden Euro pro Jahr betragen.

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VCÖ: Test von Öamtc belegt, dass Lkw-Abbiegeassistenten gut funktionieren

VCÖ (Wien, 25. April 2019) – Es gibt bereits gut funktionierende Nachrüstlösungen für Lkw-Abbiegeassistenten. Das ist das zentrale Ergebnis von Tests, die der Öamtc durchgeführt hat. Der „tote Winkel“ bei Lkw stellt eine große Unfallgefahr für alle dar, die zu Fuß, mit dem Fahrrad oder Moped und Motorrad unterwegs sind. Der VCÖ spricht sich für die rasche Nachrüstung von Lkw mit funktionierenden Abbiegeassistenten aus. Zudem sind die gesetzlichen Grundlagen zu schaffen, damit Städte und Gemeinden Fahrverbote für gefährliche Lkw erlassen können.

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Wien hat pro Kopf die niedrigsten CO2-Emissionen des Verkehrs - Aber Verkehr ist Wiens größtes CO2-Problem

VCÖ (Wien, 25. April 2019) – Im Bundesländer-Vergleich weist Wien pro Kopf die niedrigsten CO2-Emissionen des Verkehrs auf. Mit 1,8 Tonnen sind die Pro-Kopf-Emissionen um rund 50 Prozent niedriger als im Österreich-Schnitt, macht der VCÖ aufmerksam. Aber der Verkehr ist der größte Klimasünder in Wien. Um die Klimabilanz des Verkehrs zu verbessern hat der VCÖ heute gemeinsam mit der Stadt Wien und den ÖBB den VCÖ-Mobilitätspreis Wien gestartet, der heuer unter dem Motto „Mobilitätswende voranbringen“ steht. Gesucht sind Projekte und Ideen, die die Mobilität und den Gütertransport klimaverträglicher machen.

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Lärmbelastung durch Straßenverkehr in Österreich massiv gestiegen

VCÖ (Wien, 24. April 2019) – Die enorme Zunahme des Kfz-Verkehrs in Österreich hat auch zu deutlich mehr Verkehrslärm geführt, macht der VCÖ am heutigen internationalen Tag gegen Lärm aufmerksam. Seit dem Jahr 2007 ist die Zahl der Personen in Österreich, die tagsüber einem zu hohen Lärm durch den Straßenverkehr ausgesetzt sind, um fast 840.000 auf über 2,8 Millionen gestiegen. Dauerhafter Verkehrslärm macht krank. Der VCÖ fordert mehr Verkehrsberuhigung in den Städten und die stärkere Förderung von leiser Mobilität, dem Gehen und dem Radfahren. Zudem ist der Lkw-Verkehr vor allem in den Städten deutlich zu reduzieren.

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Osterreiseverkehr mit hoher Anzahl an Verkehrstoten - Österreich derzeit von Verkehrssicherheitszielen weit entfernt

VCÖ (Wien, 23. April 2019) – Sieben Menschen kamen heuer bei Verkehrsunfällen am Osterwochenende ums Leben. Der VCÖ weist darauf hin, dass die Zahl der schweren Verkehrsunfälle seit Jahresbeginn sehr hoch ist. Österreich droht seine Verkehrssicherheitsziele deutlich zu verfehlen. Der VCÖ  fordert daher verstärkte Maßnahmen gegen die Hauptunfallursachen zu hohes Tempo und Ablenkung am Steuer. Zudem ist das öffentliche Verkehrsangebot in den Regionen massiv zu verbessern.

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Foto: J.Limberger 4nature-klein

Rund 19.000 Hasen wurden im Vorjahr Opfer des Straßenverkehrs

VCÖ (Wien, 18. April 2019) – Im Vorjahr sind weniger Feldhasen auf Österreichs Straßen dem Straßenverkehr zum Opfer gefallen als im Jahr davor, informiert der VCÖ. Aber die Opferzahl ist nach wie vor extrem hoch: Rund 19.000 Hasen kamen unter die Räder. Der Lebensraum von Feldhasen wird von immer mehr Straßen durchschnitten. Bereits mehr als 130.000 Kilometer Gemeinde-, Landes- und Bundesstraßen gibt es in Österreich. Der Verkehr beansprucht bereits eine Fläche von 2.070 Quadratkilometer. Der VCÖ spricht sich für den Schutz von Naturgebieten vor dem Aus- und Neubau von Straßen aus.

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Foto: Petra Bork pixelio

VCÖ begrüßt Vorschlag einer CO2-Lenkungsabgabe

VCÖ (Wien, 12. April 2019) – Der VCÖ begrüßt den Vorschlag von Niederösterreichs LH-Stv. Stefan Pernkopf im Zuge der Steuerreform eine CO2-Lenkungsabgabe einzuführen. Die CO2-Abgabe hat sich unter anderem bereits in Schweden, Norwegen und der Schweiz sehr gut bewährt. Das Klimaziel ist nur mit einer umfassenden ökologischen Steuerreform erreichbar, wie auch der vom Verkehrsministerium beauftragte Sachstandsbericht Mobilität sehr deutlich zeigt.

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