Presseaussendung Archiv

VCÖ (Wien, 26. August 2020) – Im Vorjahr hat der Lkw-Verkehr in Österreich bereits 8,8 Millionen Tonnen CO2 verursacht und damit mehr als doppelt so viel wie im Jahr 1990, wie die heute veröffentlichte VCÖ-Publikation „Güterverkehr auf Klimakurs bringen“ zeigt. Die Emissionen des Lkw-Verkehrs sind deutlich stärker gestiegen als jene des Verkehrs insgesamt. Pro 1.000 Tonnenkilometer verursachen 40-Tonnen-Lkw rund 20 Mal so viele Treibhausgase wie die Schiene. Der VCÖ fordert verstärkte Klimaschutz-Maßnahmen im Güterverkehr.

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VCÖ (Wien, 21. August 2020) – Im Vorjahr hat die Exekutive in Österreich 123.888 Lenkerinnen und Lenker beim Handy-Telefonieren am Steuer erwischt, um 8.418 mehr als im Jahr 2018. Wer mit dem Handy am Ohr telefoniert, reagiert so schlecht wie ein Alko-Lenker mit 0,8 Promille, macht der VCÖ aufmerksam. Es wurden vier Mal so viel Handy-Lenker wie Alko-Lenker erwischt. Wer während des Lenkens ein SMS oder E-Mail schreibt, ist bis zu zwei Sekunden im Blindflug unterwegs, das Unfallrisiko steigt auf bis zu das 23-Fache. Der VCÖ fordert die Aufnahme von Handy am Steuer ins Vormerksystem und verstärkte Kontrollen insbesondere im Ortsgebiet.

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VCÖ (Wien, 20. August 2020) – Der Radfahrboom in Wien hält an: Heuer gab es den radfahrstärksten Juli seit Beginn der Messungen. Insgesamt waren bei den 13 Radverkehrszählstellen um 17,3 Prozent mehr Radfahrerinnen und Radfahrer unterwegs als im Juli des Vorjahres, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Die meisten Radfahrenden wurden am Opernring gezählt, nämlich über 230.000. Der VCÖ fordert den stärkeren Ausbau der Rad-Infrastruktur sowie die rasche Beseitigung von Engstellen.

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VCÖ (Wien, 17. August 2020) – Die Niederlande ist der EU-Spitzenreiter bei den E-Pkw-Neuzulassungen. Neun Prozent der Neuwagen fahren dort ausschließlich mit Strom. Österreich weist mit 4,2 Prozent den fünfthöchsten Anteil in der EU auf, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Den höchsten E-Pkw-Anteil Europas haben Norwegen mit fast 47 Prozent und Island mit 27 Prozent. Die für das Erreichen der Klimaziele notwendige Energiewende geht in Österreich zu langsam voran. Fehlende CO2-Bepreisung und die Steuerbegünstigung von Diesel sind Hindernisse für die E-Mobilität, betont der VCÖ.

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VCÖ (Wien, 7. August 2020) – Der Covid-19 bedingte Verkehrsrückgang auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen war im 1. Halbjahr sehr verschieden, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Asfinag zeigt. Am stärksten reduzierte sich die Verkehrsbelastung auf den Transitautobahnen. Was auffällt: Der Pkw-Verkehr ging auf allen Autobahnen um ein Vielfaches stärker zurück als der Lkw-Verkehr. Und im Juni war die Belastung durch den Lkw-Verkehr auf einzelnen Abschnitten der A1, A2, A7, A8, A9, A14 und A22 bereits wieder höher als im Juni 2019. Der VCÖ fordert einen Klimabonus für Betriebe, die ihren Gütertransport auf die Schiene verlagern und ein rasches Ende des Dieselprivilegs.

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VCÖ (Wien, 6. August 2020) – Mit Österreichs Regionalbahnen waren im Vorjahr 38,6 Millionen Fahrgäste unterwegs, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Damit haben die kleineren Bahnen die Zahl ihrer Fahrgäste erneut gesteigert, um rund 800.000. Insgesamt verzeichnete Österreich im Jahr 2019 mit 316,4 Millionen einen neuen Rekord an Bahn-Fahrgästen. Infolge von Covid-19 sind heuer deutlich weniger Personen in den Zügen unterwegs. Da die Klimaziele nur mit einer starken Zunahme des Bahnverkehrs zu erreichen sind, ist jetzt der Ausbau des Schienennetzes voranzutreiben, um in Zukunft ausreichend Kapazitäten zu haben, betont der VCÖ.

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VCÖ (Wien, 4. August 2020) – Im 1. Halbjahr wurde in Österreich deutlich weniger Diesel und Benzin getankt als im 1. Halbjahr 2019. Zudem waren heuer die Spritpreise um rund zehn Prozent niedriger. In Summe gaben in Österreich Autofahrerinnen und Autofahrer um mehr als eine Milliarde Euro weniger für Diesel und Benzin aus als im 1. Halbjahr des Vorjahres, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Der Erdölverbrauch des Verkehrs ist aber nach wie vor hoch. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen, um die Erdölabhängigkeit des Verkehrs zu reduzieren.

 

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VCÖ (Wien, 27. Juli 2020) – In 31 der 115 Bezirke und Statutarstädte Österreichs passierte seit dem Jahr 2015 ein tödlicher Kinderunfall im Straßenverkehr, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. Insgesamt verloren 47 Kinder ihr Leben, die meisten als Pkw-Insassen oder als Fußgänger. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen für ein kindgerechtes Verkehrssystem in Städten und Gemeinden sowie schärferes Vorgehen gegen Raser und andere Risikolenker.

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VCÖ (Wien, 22. Juli 2020) – Österreichs heute präsentierte Treibhausgasbilanz ist für den Verkehrsbereich eine Blamage: Zum 5. Mal in Folge sind die CO2-Emissionen des Verkehrs gestiegen statt zu sinken, die Emissionen des Güterverkehrs haben sich seit dem Jahr 1990 mehr als verdoppelt, allein der Lkw-Verkehr verursacht bereits mehr Emissionen als der gesamte Gebäudesektor. Der VCÖ fordert ein rasches Ende des Dieselprivilegs, das Vorziehen der ökosozialen Steuerreform und, dass die Infrastrukturpolitik in Einklang mit den Klimazielen gebracht wird.

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VCÖ (Wien, 20. Juli 2020) – Seit dem Jahr 2010 nahm die Zahl der Lasten- und Sattelzüge über die Schweizer Alpenpässe um ein Viertel ab, über den Brenner um ein Drittel zu, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Im Vorjahr fuhren damit über den Brenner bereits dreimal so viele Lasten- und Sattelzüge wie über alle Schweizer Alpenpässe zusammen. Ein Grund für diese Entwicklung: Die Route über den Brenner ist billiger als über die Schweiz. Der VCÖ fordert daher eine Lkw-Mindestmaut in der EU und die Abschaffung der Steuerbegünstigung von Diesel.

 

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