Presseaussendung Archiv

In der Ferienzeit ist öffentliches Verkehrsangebot in vielen Regionen stark reduziert

VCÖ (Wien, 9. Juli 2019) – In vielen Bezirken Österreichs ist das öffentliche Verkehrsangebot in den Ferien stark reduziert, wie eine VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der ÖROK zeigt. So erreichen im burgenländischen Bezirk Jennersdorf in den Ferien nur elf Prozent der Bevölkerung das nächste regionale Zentrum mit dem Öffentlichen Verkehr innerhalb einer halben Stunde. Der VCÖ fordert ein gutes Mindestangebot an Bahn- und Busverbindungen auch in der schulfreien Zeit. Neben mehr finanzieller Unterstützung für den Öffentlichen Verkehr der Regionen ist auch eine verstärkte Kooperation mit der Tourismuswirtschaft nötig.

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Österreicher bei Bahnreisen laut EU-Studie im Spitzenfeld

VCÖ (Wien, 8. Juli 2019) – Bei Reisen mit der Bahn gehören die Österreicherinnen und Österreicher zu den Top 5 in der EU, wie eine Erhebung von Eurostat zeigt. Elf Prozent der Reisen mit Übernachtung werden mit der Bahn gemacht. Spitzenreiter ist Frankreich vor Deutschland. Der VCÖ fordert den raschen Ausbau und die Beschleunigung grenzüberschreitender Bahnverbindungen. Für Österreichs Tourismusregionen ergibt sich dadurch großes zusätzliches Potenzial. Zudem kann damit auch die Verkehrsbelastung auf den heimischen Transitrouten reduziert werden, betont der VCÖ.

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Im Vorjahr stiegen Sommerurlaubsreisen mit der Bahn um 23 Prozent

VCÖ (Wien, 3. Juli 2019) – Die Österreicherinnen und Österreich wählen immer häufiger die Bahn für ihre Reise in den Sommerurlaub, macht der VCÖ aufmerksam. Im Vorjahr wurden bereits rund 690.000 Sommerurlaubsreisen mit der Bahn gemacht, um rund 130.000 mehr als im Jahr davor. Von Wien aus sind acht EU-Hauptstädte mit einer Direktverbindung erreichbar, 13 Hauptstädte sind binnen 14 Stunden mit der Bahn erreichbar, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Der VCÖ fordert, dass in der EU die grenzüberschreitenden Bahnverbindungen stark ausgebaut und beschleunigt werden.

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VCÖ-Analyse: So stark nimmt Autoverkehr im Sommer auf Transitautobahnen zu

VCÖ (Wien, 2. Juli 2019) – An den Freitagen und Samstagen im Juli sind auf der Brennerautobahn im Schnitt um rund 40 Prozent mehr Autos unterwegs als im Jahresschnitt, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Auch auf der Tauernautobahn, der Karawankenautobahn sowie auf den südlichen Abschnitten der A2 nimmt der Autoverkehr im Sommer massiv zu. Der VCÖ fordert den Ausbau grenzüberschreitender Bahnverbindungen in der EU. Auch eine zeitlich gestaffelte Maut auf der Brenner- und Tauernautobahn hilft, die Staus zu reduzieren.

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VCÖ zur Halbjahres-Unfallbilanz: Österreich droht Verkehrssicherheitsziele massiv zu verfehlen

VCÖ (Wien, 1. Juli 2019) – Im 1. Halbjahr kamen heuer in Österreich laut BMI bereit 195 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben. Allein in den ersten sechs Monaten verloren in Österreich fast so viele Menschen ihr Leben durch Verkehrsunfälle wie in der Schweiz im gesamten Vorjahr, macht der VCÖ aufmerksam. Von seinem Verkehrssicherheitsziel für das Jahr 2020 ist Österreich weit entfernt. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen gegen Schnellfahren und Handy am Steuer. Da der Öffentliche Verkehr deutlich sicherer ist als Autofahren, trägt auch die stärkere Verlagerung des Verkehrs auf Bahn und Bus zur Verkehrssicherheit bei.

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Im Vorjahr erstmals mehr Alpentransit über Brenner als über Schweiz und Frankreich zusammen!

VCÖ (Wien, 26. Juni 2019) – Erstmals waren im Vorjahr über den Brenner mehr Lkw unterwegs als über alle Schweizer und die französischen Alpenübergänge Frejus und Mont Blanc zusammen, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Und während in der Schweiz die Zahl der alpenquerenden Lkw-Fahrten seit dem Jahr 2010 um ein Viertel zurückgegangen ist, nahm über den Brenner die Zahl der Lkw-Fahrten seit dem Jahr 2010 um 30 Prozent zu. Der VCÖ fordert eine EU-weite Mindestmaut für Lkw und ein Ende der Steuerbegünstigung von Diesel. Zudem soll eine Alpentransitbörse eingeführt und die Zahl der Lkw-Fahrten gedeckelt werden.

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Spritpreise in den Urlaubsländern meist deutlich höher als in Österreich

VCÖ (Wien, 24. Juni 2019) – In den fünf beliebtesten Urlaubsreisezielen der Österreicherinnen und Österreicher – Italien, Kroatien, Deutschland, Spanien und Griechenland – ist das Tanken teurer als in Österreich, berichtet der VCÖ. Für 50 Liter Diesel ist in Italien im Schnitt um rund 14 Euro mehr zu bezahlen, für 50 Liter Eurosuper um fast 17 Euro mehr. Diesel ist mittlerweile nur mehr in drei EU-Ländern billiger als in Österreich. Der VCÖ betont, dass mit spritsparendem Fahrstil der Spritverbrauch deutlich reduziert werden kann. Wichtig ist zudem am Urlaubsort Autofahrten zu vermeiden, auch als Beitrag zum Klimaschutz.

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Hohes Unfallrisiko in den beliebtesten Urlaubsländern der Österreicher

VCÖ (Wien, 19. Juni 2019) – In den beiden beliebtesten Urlaubsländern der Österreicherinnen und Österreicher, Italien und Kroatien, ist das Unfallrisiko höher als in Österreich, informiert der VCÖ. Die höchste Verkehrssicherheit weisen in Europa Norwegen, die Schweiz und Großbritannien auf. Alle drei Staaten haben niedrigere Tempolimits als Österreich. Die Strafen, etwa für Schnellfahren oder Handy am Steuer sind in zahlreichen Ländern höher als in Österreich. Für die sichere Fahrt empfiehlt der VCÖ gleiten statt rasen, don’t drink & drive, don’t phone & drive und am Urlaubsort wenn möglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren.

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Österreichs Energie- und Klimaplan braucht im Verkehr massive Nachbesserungen

VCÖ (Wien, 18. Juni 2019) – Die heute veröffentlichte Stellungnahme der EU-Kommission zu Österreichs Entwurf für den Nationalen Energie- und Klimaplan muss zu deutlichen Nachbesserungen im Verkehrsbereich führen. Der VCÖ betont, dass der Infrastrukturausbau in vielen Bereichen im Widerspruch zu den Klimazielen steht. Die Mängel im Öffentlichen Verkehrsnetz und bei den Radwegen sind rasch zu beheben. Der VCÖ fordert zudem einen Stopp der Zersiedelung und eine ökosoziale Steuerreform, die klimaverträgliches Verhalten belohnt.

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Trotz Klimakrise ist jeder 3. Neuwagen in Österreich ein SUV – die Hälfte davon sind Firmenwagen

VCÖ (Wien, 14. Juni 2019) – Jeder dritte neuzugelassene Pkw war heuer ein SUV oder Geländewagen, macht der VCÖ aufmerksam. Auffallend ist, dass die Zahl der auf private Haushalte neuzugelassenen SUV gesunken ist, während die Anzahl der SUV, die auf Firmen oder andere juristische Personen angemeldet wurden, gestiegen ist. Die SUV stoßen mehr klimaschädliches CO2 aus als vergleichbare herkömmliche Modelle. Da Neuwagen viele Jahre in Betrieb bleiben, erschwert der SUV-Boom das Erreichen der Klimaziele. Den hohen Anteil an Firmenwagen sieht der VCÖ als Chance, durch eine stärkere Ökologisierung der Firmenwagenbesteuerung eine raschere Trendwende am Automarkt einzuleiten.

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