Presseaussendung Archiv

VCÖ: Heuer sinkt erstmals auch bei neuen Firmenwagen Dieselanteil auf unter 50 Prozent

VCÖ (Wien, 20. Dezember 2018) – Der Anteil der Diesel-Pkw bei den Neuzulassungen sinkt in Österreich rapide. Der VCÖ weist darauf hin, dass heuer erstmals auch bei Firmenwagen der Dieselanteil auf unter 50 Prozent fällt. Bei den von privaten Haushalten gekauften Neuwagen macht der Diesel nur mehr 31 Prozent aus. Während drei Viertel der großen SUV und der Modelle der Oberklasse mit Diesel fahren, sind es bei den Kleinwagen nur sieben Prozent. Der VCÖ fordert die Abschaffung der antiquierten Steuerbegünstigung auf Dieseltreibstoff.

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VCÖ: Graz hat Feinstaub-Jahresgrenzwert bereits überschritten

VCÖ (Wien, 19. Dezember 2018) – Gestern war in Graz der 36. Tag mit zu hoher Feinstaubbelastung. Damit hat die steirische Landeshauptstadt den EU-Jahresgrenzwert überschritten, macht der VCÖ aufmerksam. Graz ist seit Jahren die Stadt mit der höchsten Feinstaubbelastung Österreichs. Der VCÖ spricht sich für verstärkte Maßnahmen für saubere Mobilität aus. Neben mehr öffentlichen Verkehrsverbindungen ist die Infrastruktur für den Radverkehr verstärkt auszubauen. Zudem sollen Lieferdienste auf emissionsfreie Fahrzeuge umgestellt werden.

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VCÖ: Realer Spritverbrauch von Österreichs Autoflotte sinkt zu langsam

VCÖ (Wien, 18. Dezember 2018) – Die Einigung auf die künftigen CO2-Grenzwerte für neue Pkw und Klein-Transporter ist ein wichtiger Schritt zum Klimaziel und zur Reduktion des realen Spritverbrauchs, betont der VCÖ. Der VCÖ weist darauf hin, dass in den vergangenen Jahren der tatsächliche Spritverbrauch von Österreichs Autoflotte kaum gesunken ist. Bei Diesel-Pkw liegt der reale Verbrauch im Schnitt bei rund 6,5 Liter pro 100 Kilometer, das ist nur ein halber Liter weniger als im Jahr 2000. Der VCÖ fordert die Einführung einer CO2-Abgabe nach schwedischem Vorbild sowie einen Ausstiegsplan aus Diesel und Benzin.

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VCÖ: Nach Klimagipfel niedrigeren CO2-Grenzwert für neue Lkw und Pkw beschließen

VCÖ (Wien, 17. Dezember 2018) – Der Verkehr ist Österreichs größtes Sorgenkind beim Klimaschutz. Die Zunahme des Straßenverkehrs macht die Einsparungen der anderen Sektoren zunichte, macht der VCÖ aufmerksam. Die letzten Tage von Österreichs EU-Präsidentschaft sind nun entscheidend, wie viel klimaschädliches CO2 künftig neue Lkw und neue Pkw ausstoßen. Mehr als 30 große Unternehmen, von IKEA, DB Schenker bis hin zu SPAR und Österreichs POST AG fordern für Lkw einen niedrigeren CO2-Grenzwert als derzeit vorgesehen ist.

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VCÖ: Nach Klimagipfel ambitionierte Maßnahmen in Österreich umsetzen

VCÖ (Wien, 16. Dezember 2018) - Mit der Einigung in Katowice ist ein Schritt Richtung Klimaziel gesetzt worden, viele weitere müssen rasch folgen, betont der VCÖ. In Österreich haben eine ökosoziale Steuerreform sowie mehr Tempo bei der Verkehrswende und Energiewende oberste Priorität. Es braucht ein dichteres öffentliches Verkehrsnetz, einen starken Ausbau der Rad-Infrastruktur und eine verkehrsparende Siedlungspolitik. Auf EU-Ebene ist in der kommenden Woche ein niedriger CO2-Grenzwert für Neuwagen zu beschließen, stellt der VCÖ fest.

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VCÖ: Bezirk Liezen hat österreichweit höchsten Anteil von E-Autos bei Neuwagen - bereits jeder 10. Neuwagen fährt mit Strom

VCÖ (Wien, 13. Dezember 2018) – Der Bezirk Liezen ist heuer Österreichs Champion bei den E-Autos, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Fast zehn Prozent der neuzugelassenen Pkw fahren im obersteirischen Bezirk nur mit Strom. An zweiter Stelle liegen der Bezirk Rohrbach in Oberösterreich und Wien Innere Stadt mit knapp mehr als sechs Prozent. Österreichweit liegt der Anteil der E-Pkw bei 1,9 Prozent. Jetzt im Finale von Österreichs EU-Präsidentschaft kann ein wichtiger Schritt gesetzt werden, damit die Zahl der E-Automodelle rascher zunimmt. Nächste Woche findet die letzte Verhandlungsrunde über die zukünftigen CO2-Grenzwerte für Neuwagen statt. Ein niedriger CO2-Grenzwert sowie in Österreich Verbesserungen bei der Firmenwagenbesteuerung würden die klimaschädlichen Emissionen des  Autoverkehr deutlich reduzieren, betont der VCÖ.

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Klimapolitik auf dem Prüfstand: ExpertInnen sehen massiven Nachholbedarf in Österreich

VCÖ / Global 2000 / Universität Graz (Wien, 7. Dezember 2018) - Heute endet die Stellungnahmemöglichkeit für Mitglieder des im geltenden Klimaschutzgesetz verankerten Nationalen Klimaschutzkomitees zum Konsultationsentwurf des Nationalen Energie- und Klimaplans (NEKP) für Österreich. Sowohl VertreterInnen der Wissenschaft, als auch Umweltorganisationen sehen die präsentierten Ergebnisse kritisch.

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VCÖ: Autoverkehr in Österreich hat sich binnen 30 Jahren verdoppelt

VCÖ (Wien, 6. Dezember 2018) – Noch nie wurde in Österreich so viel Auto gefahren wie heute. In den vergangenen 30 Jahren hat sich der Autoverkehr verdoppelt, in den vergangenen 50 Jahren sogar verfünffacht, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Es gab nur fünf Jahre seit dem Jahr 1960, in denen der Autoverkehr zurückgegangen ist, zuletzt im Jahr 2012. Die Anzahl der Insassen pro Auto ist massiv gesunken, in 100 Pkw sitzen heute im Schnitt nur noch 115 Personen. Der VCÖ betont, dass Österreich die Klimaziele nur mit einer Reduktion des Autoverkehrs erreichen kann.

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VCÖ: CO2-Emissionen durch Flugverkehr in Österreich seit 1990 mehr als verdoppelt

VCÖ (Wien, 5. Dezember 2018) – Die CO2-Emissionen des Flugverkehr sind seit dem Jahr 1990 um mehr als das Doppelte gestiegen und damit von allen Verkehrsträgern am stärksten, macht der VCÖ aufmerksam. Pro Personenkilometer verursacht der Flugverkehr doppelt so viele CO2-Emissionen wie Diesel- und Benzin-Pkw und sogar 31 Mal so viel CO2 wie die Bahn. Der VCÖ weist darauf hin, dass ausgerechnet der Klimasünder Flugverkehr für seinen Treibstoff keine Mineralölsteuer bezahlt. Zusätzlich sind die Tickets für internationale Flüge im Gegensatz zu Bahntickets zur Gänze von der Umsatzsteuer befreit.

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VCÖ: Bodenverbrauch durch Verkehrsflächen nimmt täglich im Ausmaß von zwei Fußballfeldern zu

VCÖ (Wien, 4. Dezember 2018) – Der Bodenverbrauch durch Verkehrsflächen hat in Österreich massiv zugenommen, macht der VCÖ aufmerksam. Täglich werden in Österreich Flächen im Ausmaß von zwei Fußballfeldern für den Verkehr verbaut. Im Verhältnis zur Einwohnerzahl hat das Burgenland den höchsten Flächenverbrauch, Wien den mit Abstand niedrigsten. Die Infrastrukturpolitik steht im Widerspruch zu den Klimazielen. Zudem sind ein Stopp der Zersiedelung und die Stärkung der Ortskerne nötig, betont der VCÖ.

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