VCÖ begrüßt Verkehrssicherheitspaket für Schülertransporte

VCÖ (Wien, 9. April 2014) - Der VCÖ begrüßt das heute von Verkehrsministerin Doris Bures präsentierte Verkehrssicherheitspaket für Schülertransporte. Die verbesserte Ausbildung und die 0,1 Promille-Grenze für Lenkerinnen und Lenker von Schulbussen erhöhen die Verkehrssicherheit. Der VCÖ weist darauf hin, dass bereits bei 0,5 Promille das Unfallrisiko doppelt so hoch ist wie bei 0,0 Promille. Angesichts der heuer stark gestiegenen Anzahl tödlicher Verkehrsunfälle spricht sich der VCÖ für eine Ausweitung des Vormerksystems aus. Zu hohes Tempo und die Benützung des Mobiltelefons während des Lenkens des Fahrzeugs sollen Teil des Vormerksystems werden.

"Schulbusse sind für die Mobilität vieler Kinder sehr wichtig. Deshalb sind die heute präsentierten Verkehrssicherheitsmaßnahmen sehr zu begrüßen", stellt VCÖ-Expertin DI Bettina Urbanek fest. Mit 0,1 Promille wird die Devise "Don't drink and drive" für Schulbuslenker gesetzlich festgeschrieben. Völlig zurecht, denn bereits 0,5 Promille erhöhen das Unfallrisiko um das Doppelte.

Angesichts der starken Zunahme der tödlichen Verkehrsunfälle in Österreich - bereits mehr als 120 Menschen kamen in den ersten 100 Tagen bei Verkehrsunfällen ums Leben - tritt der VCÖ für weitere Verkehrssicherheitsmaßnahmen ein. Neben verstärkten Bewusstseinskampagnen für mehr Aufmerksamkeit im Straßenverkehr und einem bundesweiten Disco- und Nachtbusnetz soll auch das Vormerksystem erweitert werden. Auch Schnellfahren und die Benützung des Mobiltelefons am Steuer sollen ins Vormerksystem aufgenommen werden.

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