Mit dem E-Bike statt mit dem Auto pendeln

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin

Der Pendelverkehr Richtung Berlin könnte mit dem Einsatz von Elektro-Fahrrädern reduziert werden. Die vielen Vorteile liegen auf der Hand: auf einem Parkplatz für ein Auto können bis zu sechs E-Bikes geparkt werden, diese sind außerdem leise, abgasfrei und schonen das Klima. Mit dem elektrischen Motor wird Radfahren auch über längere Distanzen und für alle Bevölkerungsgruppen attraktiver und leichter.
Die Grundidee des Projektes „E-Bike pendeln“ ist, Berufstätige, die im Umland von Berlin wohnen und in der Stadt arbeiten, durch den erlebten Fahrspaß zum Umstieg vom Auto aufs Elektrofahrrad zu motivieren. Zudem sind zusätzliche Fahrradabstellanlagen an Bahnhöfen geplant, um die Weiterfahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu ermöglichen.
Das Projekt wird durch mehrere Unternehmen, die E-Fahrräder und Zubehör zur Verfügung stellen, unterstützt.
Von Juli des Jahres 2014 bis September des Jahres 2015 nahmen 325 Beschäftigte ausgewählter Unternehmen an einem Test teil. Dazu standen ihnen während 36 Testwochen verschiedene Elektroräder für die Arbeitswege und den Alltag zur Verfügung. Bei rund der Hälfte der Arbeitswege wurde das Auto durch das Elektro-Fahrrad ersetzt. Die neuen Elektro-Fahrräder haben ein erhebliches Potential, Autofahrten zu reduzieren und sind zudem kostengünstiger als Autofahren. Um eine Verlagerung von Pkw-Verkehr auf E-Bikes zu begünstigen, werden im Südwesten von Berlin wichtige Routen für den Radverkehr aufgewertet und sichere Parkmöglichkeiten an den ausgewählten Bahnhöfen geplant. Verbesserungen, die auch dem übrigen Radverkehr zugute kommen.

Nähere Informationen zu dem Projekt finden Sie unter

https://difu.de/publikationen/difu-berichte-12016/pendeln-mit-rueckenwind.html

Kontakt

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin
Am Köllnischen Park 3, D -10179 Berlin
Tel: +49 30 90251512
E-Mail
Partnerin / Partner Difu, Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH

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