Aus der Praxis: Daniela Knieling

Es braucht stärkere politische Vorgaben, um nachhaltige Entwicklung zu beschleunigen

Eine wachsende Zahl an Unternehmen in Österreich entscheidet sich dazu, ökologische sowie soziale Ziele im Kerngeschäft zu integrieren. Sie erkennen die Synergie zwischen Nachhaltigkeit und wirtschaftlichem Erfolg und setzen nachhaltige Transformation als innovationstreibende Kraft ein. Dies zeigen bereits knapp 300 respACT-Mitgliedsunternehmen sowie die jährlichen Einreichungen für den TRIGOS, eine Auszeichnung für Unternehmen mit Verantwortung. Nachdem sich Österreich verpflichtet hat, die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDG) bis zum Jahr 2030 umzusetzen, braucht es zusätzlich stärkere politische Vorgaben, um nachhaltige Entwicklung zu beschleunigen.

Besonders der Transportsektor spielt dabei als zweitgrößter CO2-Emittent weltweit eine wichtige Rolle. Der Verkehr von morgen soll leise, sauber, effizient und klimaverträglich sein. Daher gilt es, verstärkt in technologischen Fortschritt für eine Abkehr von fossilen Brennstoffen zu investieren. Zusätzlich bietet Transparenz entlang der Lieferkette eine informationsreichere Entscheidungsgrundlage für Unternehmen, um den Güterverkehr effizient und klimaverträglich zu einer Wertschöpfungskette zu transformieren.

Daniela Knieling
Geschäftsführerin von respACT Austrian Business Council for Sustainable Developement, Österreichs führender Unternehmensplattform zu CSR und nachhaltiger Entwicklung

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