VCÖ-Mobilitätspreis Burgenland

Sujet VCÖ-Mobilitätspreis 2021

Innovative Projekte und Konzepte für eine Mobilität mit Zukunft gesucht

Der Verkehrsbereich befindet sich mitten in mehreren Transformationsprozessen: Weg vom Verbrennungsmotor hin zu emissionsfreien Antrieben, weg von der autozentrierten hin zur multimodalen Mobilität, weg vom Privatbesitz an Verkehrsmitteln hin zu verstärktem Sharing. Beschleunigt werden die Veränderungen durch die Digitalisierung.

Im Jahr 2021 ist der 30. VCÖ-Mobilitätspreis den großen Veränderungen im Verkehrsbereich gewidmet und steht unter dem Motto „Aufbruch in der Mobilität“. Gerade in der sich verschär­fenden Klimakrise spielt die Verkehrswende eine zentrale Rolle. Heute ist der Verkehr der größte Verursacher klimaschädlicher Emissionen, morgen soll Verkehr der Antrieb für Verbesserungen am Weg zum Klimaziel sein. Es gilt, heute den Boden zu bereiten für eine nachhaltige und sozial gerechte Mobilität von morgen und übermorgen.

„Der Ausbau der klimafreundlichen Mobilität ist zentraler Bestandteil der neuen burgenländischen Gesamtverkehrsstrategie, die wir demnächst präsentieren werden. Einen ganz prominenten Platz nimmt das Alltagsradfahren ein, das wir seitens des Landes forcieren und damit auch dem Wunsch der Bevölkerung entsprechen. Mein Ziel: Das Burgenland soll sich in den kommenden Jahren Schritt für Schritt zum Radland Nummer 1 entwickeln“, so Verkehrslandesrat Heinrich Dorner. Aktuell nehmen in allen Bezirken Radbasisnetze mehr und mehr Gestalt an, das Land unterstützt die Gemeinden auch finanziell. Dorner: „Heuer werden in neun Gemeinden Projekte mit insgesamt rund zwei Millionen Euro umgesetzt. Radfahren in den Kommunen wird damit noch attraktiver und sicherer“.

Wer womit am VCÖ-Mobilitätspreis Burgenland teilnehmen kann

Der VCÖ-Mobilitätspreis Burgenland zeigt Jahr für Jahr mit vorbildlichen Projekten, dass die Verkehrswende möglich ist. Teilnehmen können umgesetzte Projekte und Maßnahmen ebenso wie noch nicht umgesetzte Konzepte und Pilotprojekte sowie Forschungsarbeiten, um die Mobilitätswende voranzubringen. Der Wettbewerb wird in Kooperation mit dem Land Burgenland und den ÖBB durchgeführt. Teilnehmen können Unternehmen, Start-Ups, Gemeinden, Städte und Bezirke, Forschungs- und Bildungseinrichtungen, Vereine, Studierende, Initiativen und Privatpersonen. Auch internationale Projekte sind willkommen.

ÖBB-Regionalmanager Christof Hermann ruft zur Teilnahme am VCÖ-Mobilitätspreis Burgenland auf und betont: "Als größtes Klimaschutzunternehmen Österreichs verstehen wir uns als Teil der nachhaltigen Mobilitätswende. Die ÖBB sind seit über 100 Jahren elektrisch unterwegs, unsere Züge fahren heute mit 100 Prozent grünen Bahnstrom und sparen so insgesamt rund 4,2 Millionen Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr ein. Neben der laufenden Ausweitung unseres Verkehrsangebotes im Nah- und Regionalverkehr bauen wir mit ÖBB 360° – E-Autos, E-Scootern und (E)-Fahrrädern – auch die digitale und klimafreundliche Mobilität für die erste und letzte Meile von und zum Bahnhof aus."

Mobilitätswende braucht Mut und Praxis

Verkehr ist Österreichs größtes Klimaschutzproblem. Wie kann Verkehr auf Klimakurs gebracht werden? Wie kann Mobilität sozial gerecht, wirtschaftlich effizient und ökologisch nachhaltig gestaltet werden? Wie können Unternehmen Mobilität oder Gütertransport ökologisch verträg­licher abwickeln. Was können Gemeinden, Städte und Schulen und Universitäten tun? Gesucht werden Einreichungen etwa zu folgenden Themenbereichen:

  • Bewegungsaktive Mobilität
  • "Design for All" – Generationengerechte und sozial inklusive Mobilität
  • Öffentlicher und öffentlich zugänglicher Verkehr, Multimodalität
  • Güterverkehr, Transport und Logistik
  • Raumordnung, Siedlungsentwicklung und Wohnen
  • Infrastrukturelle Lösungen und Maßnahmen zur Entsiegelung
  • Mobilitätsmanagement (Unternehmen, Schulen, Freizeit, Tourismus)
  • Kinder- und Jugendmobilität
  • Digitalisierung in der Mobilität
  • Energiewende und Elektrifizierung in der Mobilität
  • Mobility as a Service (MaaS) and Sharing

Siemens unterstützt beim VCÖ-Mobilitätspreis Österreich die Auszeichnung von Projekten und Konzepten, die mit Hilfe von Digitalisierung zu einem nachhaltigen Verkehrssystem beisteuern. Das beste Projekt zum Thema Raumordnung, Siedlungsentwicklung und Bodenentsiegelung wird mit Unterstützung der Hagelversicherung ausgezeichnet. Auch die beste Einreichung zum Thema "Design for All" – Generationengerechte und sozial inklusive Mobilität wird in einer eigenen Kategorie, gefördert durch das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, prämiert.

Ihr Projekt hat die Chance auf zwei Auszeichnungen

Beim VCÖ-Mobilitätspreis Burgenland 2021 werden die besten Projekte und Konzepte des Bundeslands durch den VCÖ, Landesrat Heinrich Dorner und die ÖBB ausgezeichnet. Zusätzlich nimmt Ihr eingereichtes Projekt beim VCÖ-Mobilitätspreis Österreich teil und wird von einer Fachjury bewertet. Die Top-Fünf Projekte jeder Kategorie können über ein Online-Publikumsvoting Zusatzpunkte erhalten.

Im September 2021 wird der VCÖ-Mobilitätspreis Österreich in feierlichem Rahmen durch den VCÖ, das Klimaschutzministerium und die ÖBB verliehen.

Vorbildliche Projekte werden in der VCÖ-Online-Datenbank präsentiert

Vollständige Einreichungen werden, wenn gewünscht, in der VCÖ-Online-Datenbank für vorbildliche Mobilitätsprojekte unter www.mobilitaetsprojekte.vcoe.at präsentiert und dadurch einem breiten Publikum zugänglich gemacht.

 

In Kooperation mit:

 

Früh einreichen zahlt sich aus

Wenn Sie bis 30. April 2021 einreichen, erhalten Sie als kleines Dankeschön kostenlos das VCÖ-Medienpaket im Wert von 200 Euro (keine Barablöse möglich). Das Abonnement endet automatisch am 31.12.2021, ohne dass Sie kündigen müssen. Informationen zum Medienpaket finden Sie hier.

Ausgezeichnete Projekte

Wählen Sie ein Jahr aus und informieren Sie sich über die beim VCÖ-Mobilitätspreis ausgezeichneten Projekte (PDF-Dokumente).

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Das Video zum Siegerprojekts des VCÖ-Mobilitätspreis 2020

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