Ergebnisse der VCÖ-Befragung "Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf das Mobilitätsverhalten"

Die für die Bewältigung Covid-19-Pandemie für Österreich nötigen Beschränkungen in unserer alltäglichen Bewegungsfreiheit haben massiv auf unsere Mobilität Einfluss genommen. Von 23. März bis 13. April 2020 hat der VCÖ Interessierte sowie Unterstützerinnen und Unterstützer des VCÖ um ihre Einschätzungen der Mobilität nach der Covid-19-Pandemie gebeten. 2.500 Personen haben teilgenommen.

Unterstützen Sie den VCÖ jetzt, damit aus Covid-19 lernend die Weichen für den Klimaschutz richtig gestellt werden. Denn im Gegensatz zur aktuellen Situation, wird es gegen die Klimakrise keine Medikamente und keine Impfungen geben.

Maßnahmen für eine Mobilität mit Zukunft

Aus den Antworten wird deutlich, dass nach Abklingen der Covid-19-Pandemie die erforderlichen Investitionen in unser Verkehrssystem, in nachhaltige Mobilität fließen sollen. Flugverkehr und Automobilität mit fossilen Kraftstoffen sollen nicht mehr wie in der Vergangenheit gefördert werden. Im Gegenzug sollen verstärkt Finanzmittel zum Öffentlichen Verkehr und zur aktiven Mobilität sowie in digitale Infrastrukturen fließen.

Für die Zeit nach Covid-19 halten 97 Prozent der Teilnehmenden den Ausbau der Infrastruktur des Öffentlichen Verkehr für wichtig oder sehr wichtig. Die Verdichtung des Öffentlichen Verkehrs auch für kleine Gemeinden und Regionen wird von 95 Prozent als wichtig erachtet. Auch der Ausbau der Infrastruktur für das Gehen und Radfahren, Beschränkungen für den Flugverkehr durch Steuern und Gebühren und eine Vorverlegung der Ökologisierung des Steuersystems werden mit mehr als 90 Prozent für wichtig oder sehr wichtig erachtet. Bis auf die Unterstützung der Autobranche mit öffentlichen Geldern finden auch alle anderen genannten Maßnahmen hohe Zustimmung.

Mobilität nach der Covid-19-Pandemie

Hinsichtlich der zukünftigen Mobilität haben sich die Befragten weniger Fliegen und Autofahren, dafür mehr Gehen und Radfahren vorgenommen.

Konkret planen 28 Prozent der Teilnehmenden nach Abklingen der Covid-19-Pandemie mehr oder viel mehr zu Gehen. 26 Prozent möchten mehr mit dem Fahrrad fahren. Demgegenüber hat niemand vor, weniger zu Gehen und nur fünf Prozent werden weniger Radfahren. Den Öffentlichen Nah- und Fernverkehr wollen jeweils 17 Prozent mehr nützen, wobei nur sehr wenige Teilnehmende die Öffis weniger als zuvor nutzen möchten. Das Auto wollen in Zukunft 23 Prozent künftig weniger oft verwenden, 13 Prozent planen weniger oft im Auto mitzufahren. 35 Prozent wollen nach Abklingen der Covid-19-Pandemie weniger fliegen, wogegen nur ein Prozent das Flugzeug in Zukunft öfter nutzen möchte.

Öffi-Nutzung, Home Office und Videokonferenzen

Klar zeigt sich auch, dass der Öffentliche Verkehr für die VCÖ-Unterstützenden ein noch größeres Gewicht erhalten soll als er es ohnehin schon hatÜber 90 Prozent wollen gleich viel oder öfter im Öffentlichen Verkehr unterwegs sein als vor der Covid-19-Pandemie. 81 Prozent möchten den Öffentlichen Verkehr gleich oft wie vorher nützen. 13 Prozent wollen öfter mit den Öffis unterwegs sein und nur sechs Prozent weniger oft.

Die Veränderungen im Zuge der Covid-19-Pandemie wirken sich auch auf unsere Art zu arbeiten aus. 39 Prozent der Befragten gaben an, auch nach den aktuellen Beschränkungen häufiger im Home Office zu arbeiten. 49 Prozent wollen künftig Video-Konferenez persönlichen Meetings häufiger den Vorzug geben.

Den VCÖ unterstützen und die Weichen für Klimaschutz stellen

Die Covid-19-Pandemie verändert unsere Mobilität heute und in Zukunft. Jetzt gilt es mit ganzem Einsatz die Chance zu nützen, unsere Mobilität in Richtung Klimaverträglichkeit zu gestalten und alte Strukturen hinter uns zu lassen.

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