VCÖ-Blog

Der VCÖ-Blog will eine Plattform für innovative, vorausschauende, gesellschaftlich relevante, fachlich qualifizierte und inspirierende Inhalte rund um das Thema Mobilität mit Zukunft bieten.
Regelmäßige Beiträge des VCÖ, immer Mitte des Monats kompakt per E-Mail verschickt, zu jeweils einem ausgewählten Aspekt von Verkehr, Mobilität und Transport können Sie unter folgendem Link bestellen

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Die Lücke zum CO2-Ziel im Verkehr wird größer statt kleiner. Es braucht eine Vielzahl an raschen und wirksamen Maßnahmen. Wäre der CO2-Ausstoß des Verkehrs wenigsten um jährlich nur ein Prozent im Durchschnitt reduziert worden, wäre das verbleibende CO2-Budget für Österreich um mehr als 20 Prozent größer. 

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Gastbeitrag
Astrid Schöggl, Masterarbeit WU Wien

Eine große Studie der UC Davis beschreibt eine Mobilitätswende durch 3 Revolutionen im Verkehr: Automatisierung, Elektrifizierung, Sharing. Zusammen könnten diese 3 Faktoren 80% CO2-Emissionen einsparen, so die AutorInnen. Eine vertiefte Recherche zeigt die Problematiken solcher Abschätzungen auf.  

 

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Glauben Sie noch den Autoherstellern? Es ist das gleiche Spiel bei allen neuen Umweltmaßnahmen im Autobereich: Erst behaupten die Autohersteller, die Vorgaben seien technisch überhaupt nicht machbar. Dann seien sie zwar machbar aber nur zu enormen Kosten, die Arbeitsplätze und Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Branche gefährdeten, wenn nicht gar den Wirtschaftsstandort ...

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Ein heißer Sommer 2018 ist zu Ende. Wien und Bregenz verzeichneten mit 32 bzw. 16 Hitzetagen mit mindestens 30 Grad Höchstwert neue Rekorde. In Wien gab es insgesamt 40 Tropennächte, und damit mehr als in jedem anderen Sommer seit Messbeginn. Diese Hitzewellen ohne Abkühlung in der Nacht sind nicht bloß unangenehm, sie wirken sich negativ auf unsere Gesundheit aus, wie der neue Sachstandsbericht Gesundheit, Demographie und Klimawandel zeigt ...

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Interessensvertreter von Industrie und Autobranche bemühen derzeit den Begriff der Technologieneutralität. Die Bundesregierung hat ihn als Leitprinzip in die österreichische Energie- und Klimastrategie aufgenommen. Aber was bedeutet „technologieneutral“ im Zeitraum bis zum Jahr 2030? Spätestens dann sollten keine Pkw, die Benzin oder Diesel verbrennen, mehr neu zugelassen werden, damit Österreichs Klimaziele im Verkehr erreichbar bleiben.....

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Zum ersten Mal seit dem Jahr 2010 ist der Durchschnittsverbrauch der europaweit neu zugelassenen Pkw im Jahr 2017 im Vorjahresvergleich gestiegen (CO2 pro Kilometer laut Normverbrauch). Diesel-Fans sehen den Grund in den rückläufigen Verkäufen von Diesel-Pkw. Doch das ist ein Fehlschluss. Im Gegenteil...

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Im Jahr 2030 darf der Verkehr höchstens 15,7 Millionen Tonnen klimaschädliche Treibhausgase ausstoßen – so das Ziel der Klima- und Energiestrategie von Österreichs Bundesregierung: „Im Mobilitätsbereich sind aufgrund massiver Emissionssteigerungen um 66 % seit 1990 besondere Reduktionen gefordert.“

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Mobilität unabhängig von Alter, Gesundheit und finanziellen Mitteln sicherstellen
In den Jahren 1961 bis 2000 wurden in Österreich etwas mehr als eine Million Einfamilienhäuser errichtet – sehr oft weit von Ortszentrum, Nahversorgung oder Öffentlichem Verkehr entfernt. Im Jahr 2025 werden etwa 1,9 Millionen Menschen in Österreich 65 Jahre oder älter sein – das sind um 300.000 Personen mehr als heute. Können verschiedene Einrichtungen von zu Hause nur mit dem Pkw erreicht werden, sind neben älteren Menschen auch Kinder, Jugendliche und andere Personen ohne die Möglichkeit, jederzeit selbst Auto zu fahren, in ihrer Mobilität massiv eingeschränkt...

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Energieeffizienter Öffentlicher Verkehr
Allein der Pkw-Verkehr der Privathaushalte im Bundesland Vorarlberg verbraucht beinahe so viel Energie wie alle Bahnen in Österreich im Personenverkehr. Mit diesem Energieaufwand wurden im Jahr 2016 in Vorarlberg 2,3 Milliarden Personenkilometer mit dem Auto zurückgelegt, dagegen mit der Bahn in ganz Österreich 12,6 Milliarden Personenkilometer.

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In keinem anderen EU-Staat werden pro Kopf so viele Kilometer mit Bahn, Straßenbahn und U-Bahn gefahren wie in Österreich. Im Jahr 2016 wurden in Österreich pro Kopf 2.265 Kilometer auf der Schiene zurückgelegt. In Europa sind es nur beim Spitzenreiter Schweiz, dank dessen dichten Bahnnetzes, noch mehr Schienenkilometer.

Es geht nicht um punktuelle Verbesserungen, sondern um einen massiven Ausbau des Öffentlichen Verkehrs insgesamt. Beispielsweise ist aufgrund der Flexibilisierung von Arbeitszeiten und der Zunahme an Teilzeitjobs auch außerhalb der klassischen Pendelzeiten für ein gutes Angebot mit regelmäßigen Verbindungen zu sorgen.

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