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VCÖ: 2,5 Millionen Haushalte haben ein Fahrrad - Fahrrad jetzt einem Service unterziehen

Ausgabe: 2008-026 vom 27.02.2008

Der warme Februar hat für viele zu einem frühen Beginn der Fahrradsaison geführt.

Der VCÖ weist darauf hin, dass rund 2,5 Millionen Haushalte in Österreich mindestens ein Fahrrad besitzen.

Immer mehr nutzen es für Alltagsfahrten. Neben jenen Radfahrerinnen und Radfahrer, die auch im Winter eifrig in die Pedale treten, gibt es viele, die ihr Fahrrad im Winter im Keller parken. Der VCÖ empfiehlt, vor der ersten Ausfahrt, das Fahrrad unbedingt einem Service zu unterziehen. Vor allem Bremsen und Beleuchtung sind nach langer Winterpause zu kontrollieren. Schlecht gewartete Fahrräder sind ein Sicherheitsrisiko, warnt der VCÖ.

Sieben von zehn Haushalten in Österreich besitzen mindestens ein Fahrrad. „Damit sind rund 2,5 Millionen Haushalte mit einem Fahrrad ausgerüstet. Immer mehr nutzen die Vorteile des Fahrrads im Alltag. Radfahren ist gesund, umweltfreundlich und gerade in Zeiten steigender Spritpreise günstig. Und in der Stadt ist man meist mit dem Fahrrad am schnellsten am Ziel“, stellt VCÖ-Experte DI Martin Blum fest.

Viele haben ihrem Fahrrad eine Winterpause gegönnt. Der VCÖ rechnet, dass nur etwa jedes zehnte Fahrrad in den Wintermonaten im Einsatz ist. „Nach einer längeren Standzeit im Winter brauchen Fahrräder unbedingt ein Service. Besonders auf die Bremsen, Reifendruck und die Beleuchtung ist zu achten“, empiehlt VCÖ-Experte Blum.

Schlecht eingestellte Bremsen, alte Bremsseile oder abgefahrene Bremsbacken sind ein Sicherheitsrisiko. Bei einem Service sind unter anderem die Reifen, die Ketten, die Speichen, und der Zustand des Rahmens zu prüfen. Der VCÖ weist darauf hin, dass Ketten nach etwa 3.000 Kilometern auszutauschen sind. „Eine alte oder auch eine schlechte geölte Kette kann reißen und damit zu Stürzen führen“, macht VCÖ-Experte Blum aufmerksam.

Besonderes Augemerk ist auf die Beleuchtung zu legen. Wer in der Dämmerung oder gar Dunkelheit unbeleuchtet mit dem Fahrrad unterwegs ist, ist für andere kaum sichtbar und riskiert schwere Unfälle. Der VCÖ empfiehlt Lichtanlagen, die am Stand nachleuchten.

Im Durchschnitt fährt jede Person in Österreich rund 180 Kilometer pro Jahr im Alltag mit dem Fahrrad. „Im internationalen Vergleich hat Österreich noch einiges aufzuholen. Die Dänen fahren mehr als 950 Kilometer pro Person und Jahr. Die Bedingungen für das Radfahren sind zu verbessern. In Österreich ist bei den Bundesländern Vorarlberg das Vorbild, bei den Städten hat Salzburg die Nase vorne“, stellt VCÖ-Experte Blum fest. Der VCÖ fordert mehr verkehrsberuhigte Zonen im Ortsgebiet und Radwege entlang von Freilandstraßen.

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