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Eine aktuelle VCÖ-Untersuchung zeigt, dass rund jede vierte Person, die im Sommer mit dem Rad fährt auch im Winter im Alltag radelt Tendenz steigend. Der VCÖ weist darauf hin, dass vor dem Winter beim Fahrrad unbedingt ein Service-Check gemacht werden soll. Der VCÖ fordert die Verbesserung der Bedingungen zum Radfahren in Österreich.
Der Radfahrboom, den Österreich heuer erlebt hat, wird sich in den Wintermonaten fortsetzen, ist VCÖ-Experte DI Martin Blum überzeugt. Eine aktuelle VCÖ-Untersuchung auf Basis von Radverkehrszählungen zeigt, dass bereits in den vergangenen Jahren immer mehr Österreicherinnen und Österreicher auch von Dezember bis Februar mit dem Fahrrad gefahren sind: In den vergangenen beiden Wintersaisonen ist jeder vierte auch im Winter mit dem Fahrrad gefahren, im Durchschnitt der Wintersaisonen 2005 bis 2007 war es jeder fünfte. In den Jahren 2002 bis 2004 nutzte nur jeder siebte auch im Winter das Fahrrad.
Vor allem in den Städten erfreut sich das Fahrrad für Alltagswege einer zunehmenden Beliebtheit. Der VCÖ rechnet, dass heuer rund 400.000 Österreicherinnen und Österreicher in den Wintermonaten zumindest gelegentlich Rad fahren.
Das Fahrrad sollte auf jeden Fall winterfit gemacht werden, betont der VCÖ. Das heißt unter anderem, die Ketten ölen, die Bremsen optimal einstellen, den Sattel etwas niedriger stellen. Sehr wichtig ist in der dunklen Jahreszeit eine gute Beleuchtung. Der VCÖ empfiehlt ein Standlicht dieses leuchtet auch, wenn das Fahrrad steht, etwa bei der Kreuzung. Für Autofahrerinnen und Autofahrer heißt es entsprechend rücksichtsvoll zu fahren und vor allem beim Abbiegen daran zu denken, dass auch im Winter Radfahrerinnen und Radfahrer unterwegs sind.
Die Gemeinden sind gefordert, auch Radwege und Radfahrstreifen bestens von Schnee und Eis zu räumen. Der VCÖ sieht insgesamt die Verkehrspolitik gefordert, die Bedingungen zum Radfahren in Österreich zu verbessern. Was eine radfahrfreundliche Verkehrsplanung ist, sieht man in Dänemark und in den Niederlanden. Dem Radfahren wird ausreichend Platz gegeben, verkehrsberuhigte Zonen sorgen für Sicherheit. Wenn es Radwege gibt, dann sind diese breit genug, nennt VCÖ-Experte Blum einige Beispiele. Aufzuholen hat Österreich auch in den ländlichen Regionen, wo meist Radwege entlang von Freilandstraßen fehlen.
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