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Mobil sein dabei sein: Das Seniorenprojekt Salzburg hat beim diesjährigen VCÖ-Mobiltätspreis Salzburg zum Thema multi-modal-mobil gewonnen. Der VCÖ hat am 15. September 2009 gemeinsam mit LH-Stv. Wilfried Haslauer und dem ÖBB-Postbus den Sieger ausgezeichnet.
Die Salzburgerinnen und Salzburger sind zunehmend vielfältig mobil, gleichzeitig verliert das Auto an Bedeutung. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung des VCÖ. Die Menschen in Salzburg nutzen zunehmend andere Formen der Mobilität, sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad mobil, betont VCÖ-Expertin Mag. Susanne Hitter-Fertl.
Eine nachhaltige Verkehrspolitik und ein Ausbau des Öffentlichen Verkehrs sind zentrale Bestandteile der Klimaschutzpolitik des Landes, betont Salzburgs Verkehrsreferent Landeshauptmann-Stv. Dr. Wilfried Haslauer.
Die Abhängigkeit vom eigenen Auto in Salzburg wird geringer, das zeigt die aktuelle VCÖ-Untersuchung. Die Gesamtzahl der mit privaten Pkw gefahrenen Kilometer in Salzburg ist seit dem Jahr 2006 um 32 Millionen Kilometer auf rund 3,3 Milliarden Kilometer gesunken. Die individuelle Mobilität der Salzburgerinnen und Salzburger sinkt dadurch nicht, ganz im Gegenteil: Mehr als 50.000 Personen fahren täglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln. 40.000 nutzen Bus, Bahn oder Straßenbahn mehrmals pro Woche. Noch höher ist die Zahl der Radfahrbegeisterten: 151.000 Menschen und damit rund 34 Prozent aller in Salzburg lebenden Personen über 15 Jahre legen ihre Alltagswege täglich oder mehrmals pro Woche mit dem Fahrrad zurück. Das Auto nutzen 74 Prozent der Salzburgerinnen und Salzburger regelmäßig. Das am häufigsten genutzte Verkehrsmittel sind die eigenen Beine: 85 Prozent gehen einen Teil ihrer Wege zu Fuß.
Mobil sein dabei sein: Das Seniorenprojekt in Salzburg gewinnt VCÖ-Mobilitätspreis Salzburg 2009
Den diesjährigen VCÖ-Mobilitätspreis Salzburg gewinnt Mobil sein dabei sein: Das Seniorenprojekt in Salzburg. Für das Projekt nahmen heute in Salzburg die Projektträger Angelika Gasteiner von der Salzburg AG und Susanne Schinagl vom Zentrum für Generationen und Barrierefreiheit (ZGB) den VCÖ-Mobilitäspreis Salzburg 2009 entgegen. Überreicht wurde der VCÖ-Mobilitätspreis von LH-Stv. Wilfried Haslauer, ÖBB-Postbus Regionalmanager Gernot Hubner und VCÖ-Expertin Susanne Hitter-Fertl.
Das Seniorenprojekt in der Stadt Salzburg hat sich zum Ziel gesetzt, die Generation der Autofahrerinnen und Autofahrer, die nun nach und nach in den Ruhestand geht, für nachhaltige Verkehrsmittel zu begeistern. Dazu gehören nicht nur Gehen, Radfahren oder öffentliche Verkehrmitteln, sondern auch die Nutzung von Carsharing und Leihrädern. Im Rahmen des Projektes von ZGB und StadtBus werden Mobilitätstage, Mobilitätstrainings und Kongresse veranstaltet.
Als Aufsichtsratsvorsitzenden des Salzburger Verkehrsverbundes und als Verkehrsreferent des Landes freut es mich besonders, dass heuer der StadtBus gemeinsam mit ZGB den Sieg beim VCÖ-Mobilitätspreis 2009 davon getragen hat. Das Projekt "Mobil sein dabei sein" ist erstens ein tolles Angebot für ältere Menschen, wenn ihnen dabei geholfen wird, so lange wie möglich mobil zu bleiben und sicher unterwegs zu sein. Zweitens entspricht es voll und ganz den Zielen der Verkehrspolitik des Landes neben dem Ausbau des Angebots im Öffentlichen Verkehr ein großes Augenmerk auf Qualitäts- und Komfortverbesserungen zu legen und drittens ist der StadtBus der Salzburg AG ein ganz wichtiger Partner im Salzburger Verkehrsverbund, mit dem wir hervorragend zusammenarbeiten. Das sagt Salzburgs Verkehrsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Wilfried Haslauer bei der Präsentation des Siegerprojektes des diesjährigen VCÖ-Mobilitätspreises in der Salzburg AG. Das Siegerprojekt aus Salzburg widmet sich einem wichtigen Punkt: Menschen und dazu gehören in vielen Fällen die der älteren Generation die hauptsächlich das eigene Auto als Verkehrsmittel nutzen, sind sich oft der Vorteile, die eine Zug- oder Busfahrt oder auch Strecken mit dem Rad zu fahren haben kann, nicht bewusst. Das Seniorenprojekt in Salzburg bringt Menschen eine multimodalere Mobilität näher und trägt auch wesentlich dazu bei, dass Seniorinnen und Senioren selbstständig mobil bleiben, so VCÖ-Expertin Hitter-Fertl.
Auch Gernot Hubner, ÖBB-Postbus Regionalmanager in Salzburg gratuliert: Die Gewinner haben es geschafft, die große Bedeutung von Mobilität für ältere Menschen in der Öffentlichkeit, aber auch bei den Verkehrsunternehmen selbst, noch bewusster zu machen.
Der VCÖ-Mobilitätspreis Salzburg wurde dieses Jahr zum fünften Mal in Kooperation mit dem Land Salzburg, dem ÖBB-Postbus sowie dem Salzburger Verkehrsverbund durchgeführt.
VCÖ: Salzburgerinnen und Salzburger sind vielfältig mobil Verkehrsmittelwahl bei den täglichen Wegen (Nutzung täglich bzw. mehrmals pro Woche; Bevölkerung ab 15) Gehen: 85 Prozent (mindestens 250 Meter) Pkw: 74 Prozent Fahrrad: 34 Prozent Öffentlicher Verkehr: 20 Prozent Motorrad, Moped etc.: 3 Prozent Quelle: Statistik Austria, VCÖ 2009
Die bisherigen Gewinner vom VCÖ-Mobilitätspreis Salzburg Jahr 2008: Regionalverband Tennengau Jahr 2007: St. Johann im Pongau Jahr 2006: MDF Hallein Jahr 2005: Akzente Salzburg
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