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VCÖ-Mobilitätspreis 2008 geht an "Alpine Pearls"

And the winner is: "Alpine Pearls", der Zusammenschluss von 22 Tourismusgemeinden aus den sechs Alpenstaaten gewinnt den VCÖ-Mobilitätspreis 2008!

Der VCÖ-Mobilitätspreis - Österreichs größter Wettbewerb für nachhaltige Mobilität und effizienten Transport - war heuer dem Thema „Verkehr 2020“ gewidmet, 278 Projekte bedeuten Rekordteilnahme. Elf weitere Projekte wurden von Umweltminister Josef Pröll, VCÖ-Geschäftsführer Willi Nowak, bmvit-Sektionschef Christian Weissenburger und ÖBB-Personenverkehr Vorstandsdirektor Josef Halbmayr ausgezeichnet.

Fotos von der feierlichen Preisverleihung

 

Gesamtsieger: Alpine Pearls

Mit 22 Tourismusgemeinden in sechs Alpenstaaten und fast zwölf Millionen Nächtigungen ist Alpine Pearls als touristische Kooperation wohl die größte im Alpenraum. „Die Mitgliedsorte aus Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, Slowenien und der Schweiz bekennen sich per Vertrag zur umweltfreundlichen Mobilität und zur Einhaltung strenger Kriterien, kooperieren alpenweit für ein gemeinsames Marketing und rücken die sanft-mobile Urlaubsreise in den Mittelpunkt“, erläutert Karmen Mentil, Geschäftsführerin von Alpine Pearls.
In Österreich gibt es drei Mitglieds-Perlen: Hinterstoder, Werfenweng und Neukirchen. Hinterstoder lädt im Rahmen des Projekts „25 Prozent sanft-mobile Urlauber in Hinterstoder“ zur umweltschonenden Anreise. „Durch gezieltes Marketing, hohe Qualität, Service und Kooperationen im Ort wollen wir den Gästen ermöglichen, ohne das eigene Auto genussvoll mobil zu sein“, erläutert Helmut Wallner, Bürgermeister von Hinterstoder. „Von Gratis-Transfers über Shuttledienste, bis hin zu Elektrofahrzeugen und Fahrrädern im Ort wird in der Perle Werfenweng ein hochattraktives Mobilitätsservice angeboten“, so Bürgermeister Peter Brandauer, Präsident von Alpine Pearls und Vorstandsvorsitzender von „mobilito“.
Ein neues Angebot der drei österreichischen Perlen wird von -„mobilito“ koordiniert: Mit dem Spezialticket „Alpenperlen Österreich“ kann der Gast österreichweit die drei Perlen bereisen und das gesamte Netz von ÖBB und Postbus unlimitiert nutzen. Die Abholung vom Bahnhof ist ebenso selbstverständlich, wie die Beratung bei der Ticketreservierung.  „Urlaub ohne Auto bietet die Möglichkeit für Tourismusgemeinden, die starke Belastung durch Lärm- und Abgase in den Ortszentren in den Griff zu bekommen. Die Lebens- und Urlaubsqualität wird nachhaltig verbessert. Wir wünschen uns, dass sich in den nächsten Jahren viele weitere Perlen finden, die ökologisches Handeln mit ökomischem Erfolg verbinden“, so VCÖ-Geschäftsführer Willi Nowak zum Gesamtsieger des VCÖ-Mobilitätspreis 2008.

Kontakt:
Alpine Pearls, Karmen Mentil
E: info@alpine-pearls.com
www.alpine-pearls.com

Kategorie Gebietskörperschaften

1. Platz: Land Burgenland – Mobilitätszentrale: "Burgenländische Radverkehrsoffensive"
„Wir wollen, dass die Menschen auch im Alltag wieder mehr mit dem Fahrrad fahren“, so DI Thomas Perlaky von der Burgenländischen Landesregierung. „Unser Ziel ist die Anhebung des Alltagsradverkehrs auf über zehn Prozent im Gesamt-Modal-Split“, wünscht sich der Sieger in der Kategorie Gebietskörperschaften beim VCÖ-Mobilitätspreis 2008.
Die Radverkehrsoffensive besteht aus mehreren Modulen: „nextbike Burgenland“ ist ein automatisches Radverleihsystem. Darüber hinaus fungiert ein Internet-Rad-Routenplaner als Navigationssystem für Radfahrende mit touristischer Information und allen Anschlussmöglichkeiten zum Öffentlichen Verkehr.
Ein zentrales Modul bildet der Masterplan Radverkehr Burgenland. Im Rahmen von Workshops, Experten-gesprächen und umfangreichen Qualitätschecks wurden die Grundlagen für die Radverkehrsoffensive erhoben, Ziele definiert und Maßnahmen entwickelt.
Die burgenländische Landesregierung will den Trend vom Zweitauto zum Zweitrad umlenken. „Gäste und Bevölkerung werden motiviert, auf das Fahrrad umzusteigen. Sie verringern dadurch die Lärm- und Schadstoff-belastung und fördern gleichzeitig ihre Gesundheit“, weist VCÖ-Geschäftsführer Willi Nowak auf einige Vorteile des -Radfahrens hin.
 
Kontakt:  Amt der Burgenländischen Landesregierung
DI Thomas Perlaky
Europaplatz 1
7000 Eisenstadt

2. Platz in der Kategorie "Gebietskörperschaften"

Land Steiermark - S-Bahn Steiermark

„Wir sehen die S-Bahn Steiermark als Chance, die -Klimaschutzziele in Graz und seinem Umland in den Griff zu bekommen. 30 Prozent mehr Fahrgäste sind unser vorläufiges Ziel“, so DI Werner Reiterlehner vom Amt der Steiermärkischen Landesregierung. Möglich wurde die relativ kurzfristige Realisierung des Projektes durch die Erhöhung der Mineralölsteuer, da diese zusätzlichen finanziellen Mittel in der Steiermark ausschließlich für den Ausbau des Öffentlichen Verkehrs zweckgewidmet sind.
Die bereits vorhandenen Schienenäste rund um Graz sollen zu einer tragfähigen Mobilitätsalternative zum Auto ausgebaut und die Infrastruktur weiter verbessert -werden. Bis zum Jahr 2016 soll das Angebot auf den Schienenstrecken schrittweise auf einen 15-Minuten-Takt in Spitzenzeiten ausgebaut werden. Klimatisierte sowie -niederflurige Züge und eine verlässliche Kundeninformation sollen das Mitfahren zum Vergnügen machen. „Öffentliche Verkehrsmittel sind sichtlich wieder „in“. Im April 2008 sind im Vergleich zum Vorjahr um 2.060 Fahrgäste (7,5 Prozent) mehr pro Tag unterwegs gewesen“, freut sich VCÖ-Geschäftsführer Willi Nowak über die -ersten Erfolge des Projektes, das beim VCÖ-Mobilitätspreis 2008 den zweiten Platz in der Kategorie Gebiets-körperschaften erreicht hat.

Kontakt:Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung 18A, Referat für öffentlichen Personennahverkehr
DI Werner Reiterlehner
Stempfergasse 7
8010 Graz
T: 0316/877-3619
E: werner.reiterlehner@stmk.gv.at

Kategorie Unternehmen

1. Platz: raum & kommunikation - RUMBA

Eine signifikante Verringerung von Schadstoff-, Lärm- und Staubemissionen des Baustellenverkehrs im urbanen Ballungsraum ist der Hauptfokus von RUMBA. Erreicht werden soll dies durch ein optimiertes Logistikmanagement, beispielsweise durch den Transport von Fertigteilen und Bauelementen auf der Bahn statt der Straße, durch Entfernungsbeschränkungen bei Aushub und Rohbau, durch eine Sortierinsel für eine getrennte Abfallentsorgung und durch die Verminderung von Bauverkehr in der Ausbauphase sowie durch Umwelt-management (befestigte Baustraßen; Kehren, Abdecken und Bewässern von Staubträgern). Insgesamt konnte die Anzahl der Lkw-Fahrten um ein Drittel verringert werden. Die für die Baustelle am Thürnlhof, Wien Simmering erarbeiteten Methoden sind auf die meisten großen Bauvorhaben mit wahrscheinlich ähnlicher Bilanz anwendbar.

Kontakt:  raum & kommunikation
DI Thomas Romm
Lerchenfelder Gürtel 43/6
1160 Wien
Tel.: 01/78 66 559 21
E-Mail: romm@raum-komm.at

 

2. Platz: Innofreight Speditions GmbH - WoodLogistics

„Wir haben dieses multifunktionale System entwickelt, um die Produktivität des Bahnlogistik-Systems für Holztransporte zu steigern, die Kosten zu senken und die Konkurrenzfähigkeit gegenüber der Straße zu verbessern“, so Dipl.-Ing. Peter Wanek Pusset, Geschäftsführer der Innofreight Speditions GmbH. WoodLogistics bindet Schiene und Straße sowie sämtliche Produkte der Holzindustrie ein. Das Logistiksystem umfasst mehrere innovative Bausteine wie spezielle WoodTainer mit Drehentladung, Faltbehälter, Rundholz-paletten, multifunktionale Waggons, stationäre WoodTainer-kippanlage sowie ein Drehrungensystem. Durch die Einführung des Systems konnten im Jahr 2007 rund 500.000 Lkw-Fahrten vermieden werden. „Das bedeutet weniger Schadstoffe, weniger Lärm und weniger Staus. Und dieses Projekt ist ein großer Beitrag zum Klimaschutz“, betont VCÖ-Geschäftsführer Willi Nowak. Derzeit sind insgesamt mehr als 1.500 Container an 16 Standorten in Europa im Einsatz.

Kontakt: Innofreight Speditions GmbH
Dipl.-Ing. Peter Wanek-Pusset
Grazer Straße 18
8600 Bruck an der Mur
T: 03862/8989-242
E: office@innofreight.com

Kategorie Verkehrsunternehmen

1. Platz: ÖBB Infrastruktur Betrieb AG und ÖBB Personenverkehr AG: "Innovationsgemeinde Baden – INGE"

Die Gemeinde Baden wurde als Musterverkehrsstation und „Testgemeinde“ für innovativen öffentlichen Verkehr ausgewählt. Als erster Schritt wurde der Bahnhof Baden baulich optimiert. „Nachdem die Fahrgastinformation für den Fahrgast höchste Priorität besitzt, wurde der weitere Schwerpunkt auf optimale Fahrgastinformation gelegt“, so die Projektleiter Mag. Andrea Opperer (ÖBB-Infrastruktur Betrieb AG) und DI Martin Krammer (ÖBB-Personenverkehr AG) die mit dem Projekt INGE in der Kategorie Verkehrsunternehmen beim VCÖ-Mobilitätspreis 2008 den ersten Platz erreicht haben. Es entstand eine Mobilitätsdrehscheibe, die die verschiedenen Verkehrsmittel optimal miteinander vernetzt. Verkehrsträgerübergreifende Reiseplanung und Information, Barrierefreiheit und Sicherheit bilden dabei zentrale Maßnahmenpakete. „Zum ersten Mal in Österreich wurden Monitore mit weiterführenden Informationen installiert, bei denen auch die An- und Abfahrtszeiten von Bussen, Straßenbahnen und anderen Verkehrsmitteln dargestellt sind“, macht VCÖ-Geschäftsführer Willi Nowak auf die Besonderheiten des Projekts aufmerksam. Die Musterverkehrsstation soll Vorbild- und Testfunktion übernehmen, um Kundenwünsche und Verbesserungsvorschläge noch vor einer flächendeckenden Umgestaltung der Verkehrsstationen einarbeiten zu können.

Kontakt:  

ÖBB Infrastruktur Betrieb AG – Netzbetrieb-Management Verkehrsstation / ÖBB Personenverkehr AG-Systeme und Prozesse
Mag. Andrea Opperer, DI Martin Krammer
Elisabethstraße 9, 1010 Wien / Wagramer Straße 17–19, 1220 Wien
T: 01/93000-0
E: andrea.opperer@oebb.at, Martin1.Krammer@pv.oebb.at

 

2. Platz: Steirische Verkehrsbund GmbH - Freizeit mit Bus und Bahn

„Der Öffentliche Verkehr ist gerade für Wandertouren am Wochenende das optimale Verkehrsmittel, da es bei Anreise mit Bus und Bahn nicht nötig ist zum Ausgangspunkt zurückzukehren“, so Dr. Alfred Hensle von der Steirischen Verkehrsbund GmbH zum Projekt, das beim VCÖ-Mobilitätspreis 2008 in der Kategorie Verkehrsunternehmen den zweiten Platz erreicht hat. Um diese Bewusstseinsbildung zu erreichen, wurden zum einen 38 Wanderfolder aus der Serie „Wandern mit Bus & Bahn“ herausgegeben, welche detailliert beschriebene Wanderrouten mit Kartenausschnitt und Fahrplanauszug angeben. Außerdem wurde eine Internet-Freizeitdatenbank entwickelt, mit rund 250 Freizeit-Tipps, die mit Bus und Bahn erreichbar sind.
„Der Freizeitautoverkehr und damit die Schadstoffbelastung hat in der Vergangenheit stark zugenommen. Durch dieses Projekt werden die Menschen angeregt, ihren Wochenendausflug mit Bus und Bahn zu machen“, betont VCÖ-Geschäftsführer Willi Nowak.

Kontakt:  Steirische Verkehrsbund GmbH
Stephan Thaler
Friedrichgasse 13
8010 Graz
Tel.: 0316/81 21 38-22
E-Mail: stephan.thaler@verbundlinie.at

Kategorie Organisation & Vereine

1. Platz Kairos "minus99 – CO2-neutrale Mobilität in Vorarlberg"

Das Ziel: 99 Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor durch Elektro-Fahrzeuge ersetzen. Der für den Betrieb der minus99-Fahrzeuge notwendige Strom stammt dabei ausnahmslos aus regionalen, erneuerbaren Energieträgern. „94 Prozent der Pkw-Fahrten an den Werktagen in Vorarlberg sind kürzer als 50 Kilometer. Derartige Distanzen können dank Fortschritt in der Akkutechnologie mittlerweile mühelos mit voll elektrisch betriebenen Fahrzeugen zurückgelegt werden“, ist DI Christoph Breuer von Kairos überzeugt. Nach den praktischen Erfahrungen mit den ersten 15 Fahrzeugen soll minus99 im Land breit kommuniziert werden. Parallel werden eine Servicewerkstatt und ein Tankstellennetz im Land aufgebaut, um die Reichweite bei Bedarf durch Zwischenladungen zu erhöhen. Zwölf Vorarlberger Unternehmen, Gebietskörperschaften und soziale Organisationen haben bei diesem Projekt zusammengearbeitet.


Kontakt:  Kairos – Wirkungsforschung & Entwicklung
DI Christoph Breuer
Anton Walser-Gasse 4
6900 Bregenz
Tel.: 05574 / 58446
E-Mail: info@kairos.or.at


 2. Platz Verein amKumma "Mobil amKumma"

Die Gemeinden Altach, Götzis, Koblach und Mäder haben sich zur Region „amKumma“ zusammengeschlossen und arbeiten im Bereich Siedlung und Mobilität gemeindeübergreifend zusammen. „Die Menschen aus der Region  sollen einfach, sicher und unkompliziert mit Bus, Bahn, zu Fuß oder mit dem Fahrrad vorankommen“, so Obmann Bürgermeister Werner Huber. Dies soll sowohl durch gemeinsame Bebauungsplanung, der Ausarbeitung eines räumlichen Entwicklungskonzeptes als auch durch gemeinsame Suche nach Verkehrslösungen erreicht werden.
„Ich kann den vier amKumma-Gemeinden zu ihrer umfassenden Zusammenarbeit im Bereich sanfter Mobilität, Raumordnung und Nahversorgung nur gratulieren und wünsche mir viele Gemeinden, die ähnliche interkommunale Projekte ins Leben rufen“, stellt VCÖ-Geschäftsführer Willi Nowak fest.

Kontakt:    Verein amKumma
Obmann Bürgermeister Werner Huber, Michael Stabodin
Rathaus Götzis
Bahnhofstraße 15
6840 Götzis
Tel.: 05523/5986 16
E-Mail: michael.stabodin@aon.at

 

Kategorie Schulen & Bildungseinrichtungen

Gewinner: BRG und BORG 15 - EUTRAMO – European Traffic and Mobility as an Educational Leitmotif

EUTRAMO ist ein in den Schuljahren 2005–2008 durchgeführtes Comenius Schulentwicklungs- bzw. Schulpartnerschaftsprojekt, das vom BRG und BORG 15 koordiniert wurde.  „Im ersten Jahr stand die Verkehrssituation im jeweiligen Schulumfeld im Vordergrund, im zweiten wurden die Stadtverkehrskonzepte der Partnerstädte untersucht und im dritten Jahr war der transnationale Verkehr in Europa und seine Auswirkungen auf Gesellschaft und Umwelt zentrales Thema“, so Elisabeth Langer vom BRG und BORG 15.
Neben Postern und Artikeln entstanden Präsentationen und Booklets sowie ein Wiener-Linien- und ein EUTRAMO-Song. Abschließend verfassten die Schülerinnen und Schüler der Partnerschulen gemeinsam eine Petition an den Verkehrskommissar der EU, in der eine menschengerechtere und naturverträglichere Verkehrspolitik gefordert wurde. „Dieses einmalige Schulprojekt zeigt, dass das Problem- und Verantwortungsbewusstein von Jugendlichen in Bezug auf Verkehrsprobleme sehr groß ist“, so VCÖ-Geschäftsführer Willi Nowak.

Kontakt:  BRG und BORG 15, Henriettenplatz,
Dr. Elisabeth Langer
T: 01/893 67 43
E: elisabeth.l.langer@univie.ac.at

Kategorie Tourismus

Gewinner: Regionalverband Tennengau - Gästeticket Tennengau

Seit dem Jahr 2004 gibt es in der Region Tennengau das „Gästeticket Tennengau“. Jede Person, die eine Tennengauer Gästekarte, eine SalzburgerLand Card oder eine Salzburg Card besitzt, kann das Gästeticket um einen Euro erwerben; Kinder zahlen die Hälfte. Die Beförderung erfolgt auf den bereits bestehenden Linien von Postbus und S-Bahn; die Kundenfrequenz speziell während der Schwachlastzeiten kann somit angehoben werden.

„Ziel des Projektes ist, möglichst viele Wander- und Ausflugsziele in der Region Tennengau mit dem Öffentlichen Verkehr so kostengünstig erreichbar zu machen, dass die Gäste im Urlaub das Auto stehen lassen“ erklärt Christian Steiner, Geschäftsführer des Regionalverband Tennengau. Im Jahr 2007 haben bereits 39.000 Gäste der Region das 1-Euro-Gästeticket genutzt. "Ein vorbildhaftes Projekt, das den Menschen, der Umwelt und der Wirtschaft nützt,“ so VCÖ-Geschäftsführer Willi Nowak über das Gästeticket Tennengau.

Kontakt:    Regionalverband Tennengau
Geschäftsführer Christian Steiner
Mauttorpromenade 8
5400 Hallein
Tel.: 06245/70050-50
E-Mail: regionalverband@tennengau.at


Kategorie Privatpersonen

Sieger: Sonja und Konrad Metz – Energieautarke Mobilität

„Um unsere Kosten zu minimieren und CO2 einzusparen, aber dennoch individuell unterwegs sein zu können, haben sich mein Mann und ich für Elektroautos entschieden“, so Sonja Metz, Sieger beim VCÖ-Mobiliätspreis 2008 in der Kategorie Privatpersonen. Bereits im Jahr 1995 hat Konrad Metz sein erstes -Elektroauto gekauft, um umweltfreundlich zum Nachtdienst fahren zu können.
Im Jahr 2006 kaufte sich auch seine Frau Sonja ein Elektroauto. Im April 2008 wurde eine Photovoltaikanlage im Ausmaß von 23 Quadratmetern auf dem Dach des Wohnhauses angebracht. Die Photovoltaikanlage produziert im Jahr etwa 3.000 Kilowattstunden Strom und deckt somit mehr als den Energieverbrauch der beiden Elektroautos.
„Durch den Betrieb der Autos werden keine Schadstoff- und Lärm-Emissionen verursacht und durch die Photo-voltaikanlage sind die Elektroautos völlig unabhängig vom Erdöl,“ streicht VCÖ-Geschäfsführer Willi Nowak die Eigeninitiative des Ehepaares Metz hervor.

Kontakt:  Sonja Metz, Konrad Metz
T: 0664 17 08 507 (Sonja Metz),
0664 28 16 532 (Konrad Metz)
E: s.metz@apa.at, k.metz@gmx.at
www.fam-metz.at


 

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