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<title>VCÖ Presseaussendungen</title>
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<description>VCÖ Presseaussendungen</description>
<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 14:31:58 +0200</pubDate>
<lastBuildDate>Fri, 30 Jul 2010 14:31:58 +0200</lastBuildDate>	
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<title><![CDATA[VCÖ: Im 1. Halbjahr wurde in Österreich deutlich mehr Sprit getankt]]></title>
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<description><![CDATA[
Ausgabe: 2010-120 vom 30.07.2010<br>
Vor allem Verbrauch von Diesel durch Lkw-Verkehr zugenommen 

<p>&nbsp;VC&Ouml; fordert Ende des Steuerprivilegs auf Dieseltreibstoff<br>
&nbsp;</p>
<p>Das erste Mal seit drei Jahren ist der Spritverbrauch in &Ouml;sterreich gestiegen. Der VC&Ouml; weist darauf hin, dass im 1. Halbjahr um rund 150 Millionen Liter mehr getankt wurde als im 1. Halbjahr 2009. Die Zunahme ist auf den stark gestiegenen Lkw-Verkehr zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, so der VC&Ouml;. Der VC&Ouml; betont, dass durch die im Vergleich zu Benzin niedrigere Besteuerung von Diesel &Ouml;sterreichs Budget Einnahmen von 600 bis 650 Millionen Euro pro Jahr entgehen.</p>
<p>In &Ouml;sterreich ist im 1. Halbjahr der Spritverbrauch gestiegen. Eine aktuelle VC&Ouml;-Untersuchung zeigt, dass im 1. Halbjahr rund 4,65 Milliarden Liter Diesel und Benzin getankt wurden. Das sind um rund 150 Millionen Liter mehr als im 1. Halbjahr 2009. &bdquo;Die Zunahme geht zur G&auml;nze auf das Konto des Lkw-Verkehrs. Es sind wieder deutlich mehr Lkw auf den Stra&szlig;en unterwegs, was sowohl f&uuml;r &Ouml;sterreichs Klimabilanz als auch f&uuml;r die Erreichung der Ziele der Energiestrategie negativ ist&ldquo;, stellt VC&Ouml;-Experte DI Martin Blum fest. Der Verbrauch von Benzin blieb im ersten Halbjahr de facto gleich.</p>
<p>Der VC&Ouml; betont, dass durch den Mehrverbrauch an Treibstoff die Kyoto-Ziele f&uuml;r &Ouml;sterreich in noch weitere Entfernung ger&uuml;ckt sind. Allein der im ersten Halbjahr zus&auml;tzlich verbrauchte Dieseltreibstoff belastet &Ouml;sterreichs Klimabilanz mit fast 400.000 Tonnen CO2. Das Verbrennen von einem Liter Diesel verursacht im Vergleich zu Benzin um fast 13 Prozent mehr CO2. Trotzdem ist die Mineral&ouml;lsteuer auf Diesel um 9,5 Cent pro Liter niedriger als auf Benzin.</p>
<p>Die VC&Ouml;-Untersuchung zeigt, dass dem &ouml;sterreichischen Staatshaushalt durch die niedrigere Besteuerung von Diesel allein im Vorjahr Einnahmen von rund 650 Millionen Euro entgangen sind. &bdquo;Angesichts der angespannten Budgetsituation ist das Steuerprivileg auf Diesel nicht mehr zu rechtfertigen.&ldquo;, fordert VC&Ouml;-Experte Blum das Ende der steuerlichen Bevorzugung von Diesel. Zum Vergleich: Die 13. Familienbeihilfe, deren Streichung diskutiert wird, kostet rund 250 Millionen Euro im Jahr. &bdquo;Das Steuerprivileg auf Diesel beizubehalten, w&auml;hrend bei Sozialleistungen, der Bildung oder im Gesundheitsbereich gespart wird, w&auml;re eine Chuzpe&ldquo;, stellt VC&Ouml;-Experte Blum fest.</p>
<p>VC&Ouml;: Spritverbrauch im 1. Halbjahr 2010 gestiegen (Verbrauch von Diesel und Benzin in Milliarden Liter) 1. Halbjahr 2010: 4,65 Milliarden Liter 1. Halbjahr 2009: 4,50 Milliarden Liter 1. Halbjahr 2008: 4,70 Milliarden Liter 1. Halbjahr 2007: 4,82 Milliarden Liter 1. Halbjahr 2006: 4,75 Milliarden Liter<br>
Quelle: VC&Ouml; 2010<br>
&nbsp;</p>

]]></description>
<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 11:05:45 +0200</pubDate>
</item> 
<item>
<title><![CDATA[VCÖ: In Österreich 20 bis 25 Verkehrstote pro Jahr wegen übermüdeter Lkw-Fahrer!]]></title>
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<description><![CDATA[
Ausgabe: 2010-118 vom 29.07.2010<br>
Pkw-Insassen und Fußgänger sind Hauptopfer tödlicher Lkw-Unfälle!<p>&nbsp;VC&Ouml; fordert deutlich mehr Kontrollen und h&ouml;here Strafen</p>
<p>&Uuml;berm&uuml;dete Lkw-Fahrer sind eine t&ouml;dliche Gefahr im Stra&szlig;enverkehr. Der VC&Ouml; weist darauf hin, dass bis zu 25 Prozent der t&ouml;dlichen Lkw-Unf&auml;lle deshalb passierten, weil der Lkw-Fahrer &uuml;berm&uuml;det war. In den vergangenen f&uuml;nf Jahren sind in &Ouml;sterreich bei Unf&auml;llen mit Lkw-Beteiligung 539 Menschen get&ouml;tet worden. Eine aktuelle VC&Ouml;-Untersuchung zeigt, dass jedes zweite Todesopfer ein Pkw-Insasse war, jedes achte Todesopfer ein Fu&szlig;g&auml;nger. Der VC&Ouml; fordert, dass die Zahl der Lkw-Kontrollen und die Strafen deutlich erh&ouml;ht werden.</p>
<p>Eine umfangreiche Studie in Deutschland hat ergeben, dass &uuml;berm&uuml;dete Lkw-Fahrer 16 Prozent der t&ouml;dlichen Lkw-Unf&auml;lle verursachen. F&uuml;r &Ouml;sterreich ist aufgrund des hohen Anteils des Lkw-Transit mit einem Anteil von rund 25 Prozent zu rechnen. Der VC&Ouml; betont, dass in &Ouml;sterreich in den vergangenen f&uuml;nf Jahren im Schnitt 20 bis 25 Menschen pro Jahr wegen &uuml;berm&uuml;deter Lkw-Fahrer ums Leben gekommen sind.</p>
<p>&bdquo;Das Aufdecken manipulierter Fahrtenschreiber in der Steiermark und in Salzburg macht deutlich, dass die Nichteinhaltung der gesetzlichen Lenk- und Ruhezeiten weit verbreitet ist. &Uuml;berm&uuml;dete Lkw-Fahrer sind eine enorme Gefahr f&uuml;r die anderen Verkehrsteilnehmer&ldquo;, stellt VC&Ouml;-Experte DI Martin Blum fest. Wie gef&auml;hrlich Sekundenschlaf in folge nicht eingehaltener Ruhezeiten ist, macht folgendes Beispiel deutlich: Ist ein Lkw mit Tempo 80 unterwegs, legt er in einer Sekunde 22 Meter zur&uuml;ck. Bei Sekundenschlaf im Blindflug.</p>
<p>In den Jahren 2005 bis 2009 wurden insgesamt 539 Menschen bei Verkehrsunf&auml;llen mit Lkw-Beteiligung get&ouml;tet. Die VC&Ouml;-Untersuchung zeigt, dass Pkw-Insassen und Fu&szlig;g&auml;nger die Hauptopfer der Lkw-Unf&auml;lle sind. Rund 54 Prozent der bei Verkehrsunf&auml;llen mit Lkw-Beteiligung t&ouml;dlich Verungl&uuml;ckten waren Pkw-Insassen, weitere 13 Prozent Fu&szlig;g&auml;nger. Neun Prozent der t&ouml;dlich Verungl&uuml;ckten waren die Insassen der Lkw. &bdquo;Auffallend sind die gro&szlig;en Unterschiede in den Bundesl&auml;ndern. In Wien waren fast zwei Drittel der bei Lkw-Unf&auml;llen Get&ouml;teten Fu&szlig;g&auml;nger, in Vorarlberg war jedes zweite Todesopfer ein Radfahrer und in allen anderen Bundesl&auml;ndern waren Pkw-Insassen die Hauptopfer&ldquo;, weist VC&Ouml;-Experte Blum auf weitere Daten hin.</p>
<p>Lkw-Unf&auml;lle waren im Zeitraum der Jahre 2005 bis 2009 f&uuml;r 15,3 Prozent der Verkehrstoten verantwortlich. Die VC&Ouml;-Untersuchung zeigt, dass Wien den h&ouml;chsten Anteil aufweist: Lkw waren bei 18,9 Prozent der t&ouml;dlichen Unf&auml;lle beteiligt. Salzburg hat mit 18,1 Prozent den zweith&ouml;chsten Anteil. Am wenigsten sind Lkw in der Steiermark an t&ouml;dlichen Unf&auml;llen beteiligt, mit einem Anteil von 12,5 Prozent.</p>
<p>Der VC&Ouml; fordert mehr Lkw-Kontrollen in &Ouml;sterreich. Im Vorjahr wurden 107.000 Lkw kontrolliert. Diese Anzahl sollte bis zum Jahr 2013 auf 200.000 Kontrollen verdoppelt werden. Zudem sind die Geldstrafen f&uuml;r Fr&auml;chter, die Ruhezeiten nicht einhalten und Tachos manipulieren, drastisch zu erh&ouml;hen. Wirksam sind zudem auch Zeitstrafen, die in Spanien und Frankreich erfolgreich umgesetzt werden.</p>
<p>Der VC&Ouml; weist auf einen weiteren Aspekt hin: Nicht eingehaltene Ruhezeiten verbilligen den Transport auf der Stra&szlig;e, f&uuml;hren zur Verlagerung des G&uuml;terverkehrs von der Schiene auf die Stra&szlig;e und damit zur Zunahme des Lkw-Verkehrs auf &Ouml;sterreichs Stra&szlig;en. Wie sehr eine Abnahme des Lkw-Verkehrs zu mehr Verkehrssicherheit f&uuml;hrt, zeigte das Krisenjahr 2009: Die Zahl der bei Lkw-Unf&auml;llen in &Ouml;sterreich t&ouml;dlich Verungl&uuml;ckten ist im Vorjahr um 26 Prozent zur&uuml;ckgegangen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>VC&Ouml;: Mehr als 500 Todesopfer bei Lkw-Unf&auml;llen in &Ouml;sterreich seit 2005 </strong>(Verkehrstote bei Verkehrsunf&auml;llen mit Lkw-Beteiligung)</p>
<p>Jahr 2009: 82 Todesopfer<br>
Jahr 2008: 111 Todesopfer<br>
Jahr 2007: 90 Todesopfer<br>
Jahr 2006: 127 Todesopfer<br>
Jahr 2005: 129 Todesopfer</p>
<p>Quelle: Statistik Austria, VC&Ouml; 2010</p>
<p><br>
<strong>VC&Ouml;: Pkw-Insassen sind die Hauptopfer von Unf&auml;llen mit Lkw-Beteiligung </strong>(Anteil der bei Verkehrsunf&auml;llen mit Lkw-Beteiligung t&ouml;dlich Verungl&uuml;ckten)</p>
<p>Pkw-Insassen: 55 Prozent<br>
Fu&szlig;g&auml;nger: 13 Prozent<br>
Lkw-Insassen: 9 Prozent<br>
Moped &amp; Motorrad: 8 Prozent<br>
Radfahrer: 8 Prozent<br>
Insassen von Klein-Lkw: 6 Prozent<br>
Sonstiges: 1 Prozent</p>
<p>Quelle: Statistik Austria, VC&Ouml; 2010</p>
<p><br>
<strong>VC&Ouml;: In Wien ist Anteil der Lkw an t&ouml;dlichen Unf&auml;llen am h&ouml;chsten </strong>(Zeitraum 2005 bis 2009)</p>
<p>Wien: 18,9 Prozent<br>
Salzburg:18,1 Prozent<br>
Burgenland: 16,8 Prozent<br>
Tirol: 15,9 Prozent<br>
Nieder&ouml;sterreich: 15,9 Prozent<br>
Ober&ouml;sterreich: 15,0 Prozent<br>
Vorarlberg: 14,9 Prozent<br>
K&auml;rnten: 14,0 Prozent<br>
Steiermark: 12,5 Prozent<br>
&Ouml;sterreich: 15,3 Prozent</p>
<p>Quelle: Statistik Austria, VC&Ouml; 2010<br>
<br>
&nbsp;</p>

]]></description>
<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 10:15:17 +0200</pubDate>
</item> 
<item>
<title><![CDATA[VCÖ-Kritik: Verkehrsabsetzbetrag seit Einführung im Jahr 1988 nicht erhöht]]></title>
<link>http://www.vcoe.at/start.asp?ID=8460</link>
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<description><![CDATA[
Ausgabe: 2010-117 vom 28.07.2010<br>
Im gleichen Zeitraum ist Pendlerpauschale um Zweieinhalbfaches gestiegen 

<p>VC&Ouml; fordert Erh&ouml;hung des Verkehrsabsetzbetrags auf mindestens 450 Euro</p>
<p>Der Verkehrsabsetzbetrag, der allen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zusteht, wurde seit seiner Einf&uuml;hrung im Jahr 1988 nicht mehr erh&ouml;ht, kritisiert der VC&Ouml;. Durch die Inflation ist der Absetzbetrag heute nur mehr halb so viel wert wie vor 22 Jahren. Der VC&Ouml; weist darauf hin, dass im gleichen Zeitraum die Pendlerpauschale um das zweieinhalb Fache gestiegen ist und das Kilometergeld um insgesamt 68 Prozent. Der VC&Ouml; fordert eine Erh&ouml;hung des Verkehrsabsetzbetrages und eine Reform der Pendlerpauschale.</p>
<p>Rund 2,7 Millionen unselbst&auml;ndig Besch&auml;ftigte in &Ouml;sterreich wohnen so nahe am Arbeitsplatz, dass sie keine Pendlerpauschale beziehen, wie eine aktuelle VC&Ouml;-Untersuchung zeigt. Sie erhalten aber, so wie die Pendlerinnen und Pendler, den Verkehrsabsetzbetrag. Dieser wird automatisch bei der Lohnberechnung ber&uuml;cksichtigt und soll die Aufwendung f&uuml;r die Fahrt zwischen Wohnung und Arbeit abdecken. &bdquo;Der Absetzbetrag betr&auml;gt heute 291 Euro, das sind umgerechnet 4.000 Schilling und ist damit genauso hoch wie bei der Einf&uuml;hrung im Jahr 1988. Seither gab es keine einzige Erh&ouml;hung. Damit ist allein durch die Teuerung der Absetzbetrag nur mehr die H&auml;lfte wert&ldquo;, kritisiert VC&Ouml;-Experte DI Martin Blum.</p>
<p>Die Lebenserhaltungskosten sind heute um rund 52 Prozent h&ouml;her als im Jahr 1988. Der VC&Ouml; weist darauf hin, dass das Kilometergeld f&uuml;r dienstliche Autofahrten seit dem Jahr 1988 um 68 Prozent von 25 auf 42 Cent erh&ouml;ht wurde, die Pendlerpauschale je nach Kategorie sogar um 137 bis 161 Prozent. Die VC&Ouml;-Untersuchung zeigt, dass beispielsweise das gro&szlig;e Pendlerpauschale f&uuml;r jene, die 25 Kilometer vom Arbeitsplatz entfernt wohnen, heute 1.356 Euro im Jahr betr&auml;gt, im Jahr 1988 waren es umgerechnet rund 523 Euro.</p>
<p>&bdquo;Die Bundesregierung betont in ihrer Klimaschutz-Strategie und in ihrer Energiestrategie, dass kurze Arbeitswege f&uuml;r die Verringerung der Treibhausgas-Emissionen und des Energieverbrauchs wichtig sind. Die nicht erfolgte Erh&ouml;hung des Verkehrsabsetzbetrages bei gleichzeitiger Erh&ouml;hung der Pendlerpauschale steht dazu im Widerspruch. Zudem ist fraglich, ob das Auseinanderdriften von Pendlerpauschale und Verkehrsabsetzbetrag rechtlich noch haltbar ist und, ob dies nicht dem Gleichheitsgrundsatz widerspricht&ldquo;, stellt VC&Ouml;-Experte Blum fest.</p>
<p>Der VC&Ouml; fordert die Erh&ouml;hung des Verkehrsabsetzbetrages von derzeit 291 Euro auf mindestens 450 Euro, wodurch die Teuerung seit dem Jahr 1988 ausgeglichen wird. Gleichzeitig soll die Pendlerpauschale grundlegend reformiert werden. &bdquo;Das derzeitige System der Pendlerf&ouml;rderung ist sozial ungerecht und &ouml;kologisch kontraproduktiv. Das Gie&szlig;kannensystem f&uuml;hrt dazu, dass auch viele Wohlhabende eine Pendlerf&ouml;rderung erhalten. Zudem bevorzugt das derzeitige System Besserverdienende, denn die Pendlerpauschale verringert die Lohnsteuerbemessungsgrundlage, wodurch Wohlhabende st&auml;rker profitieren als schlechter Verdienende. Und &ouml;kologische Kriterien werden derzeit &uuml;berhaupt nicht ber&uuml;cksichtigt&ldquo;, macht VC&Ouml;-Experte Blum aufmerksam. Im Jahr 2008 machten 51.000 Schilling-Million&auml;re in Summe rund 60 Millionen Euro Pendlerpauschale geltend.</p>
<p>R&uuml;ckfragen: VC&Ouml;-Kommunikation, Christian Gratzer (01) 8932697, (0699)18932695</p>
<p>VC&Ouml;: Verkehrsabsetzbetrag seit Einf&uuml;hrung im Jahr 1988 nicht mehr erh&ouml;ht</p>
<p>Verkehrsabsetzbetrag:<br>
Im Jahr 2010: 291 Euro (&Auml;nderung null Prozent) Im Jahr 1988: 4.000 Schilling (=291 Euro)<br>
Quelle: BMF, VC&Ouml; 2010</p>
<p>Pkw-Kilometergeld<br>
Im Jahr 2010: 42 Cent (plus 68 Prozent) Im Jahr 1988: 3,50 Schilling (= 25 Cent)<br>
Quelle: BMF, VC&Ouml; 2010</p>
<p>Gro&szlig;es Pendlerpauschale</p>
<p>Im Jahr 2010 (in Klammer Erh&ouml;hung seit dem Jahr 1988):<br>
2 bis 19 km: 342 Euro pro Jahr (plus 211 Euro &ndash; plus 161 Prozent) 20 bis 39 km: 1.356 Euro pro Jahr (plus 833 Euro &ndash; plus 159 Prozent) 40 bis 59 km: 2.361 Euro pro Jahr (plus 1.445 Euro &ndash; plus 158 Prozent) &Uuml;ber 60 km: 3.372 Euro pro Jahr (plus 2.064 Euro &ndash; plus 158 Prozent)<br>
Quelle: BMF, VC&Ouml; 2010</p>
<p>Kleines Pendlerpauschale</p>
<p>Im Jahr 2010 (in Klammer Erh&ouml;hung seit dem Jahr 1988):<br>
20 bis 39 km: 630 Euro pro Jahr (plus 368 Euro &ndash; plus 141 Prozent) 40 bis 59 km: 1.242 Euro pro Jahr (plus 719 Euro &ndash; plus 137 Prozent) &Uuml;ber 60 km: 1.857 Euro pro Jahr (plus 1.072 Euro &ndash; plus 137 Prozent)<br>
Quelle: BMF, VC&Ouml; 2010</p>
<p>Das gro&szlig;e Pendlerpauschale gilt f&uuml;r Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, deren Arbeitsplatz mindestens zwei Kilometer von der Wohnung entfernt ist. Ben&uuml;tzung des &ouml;ffentlichen Verkehrs ist nicht m&ouml;glich oder nicht zumutbar.</p>
<p>Das kleine Pendlerpauschale gilt f&uuml;r Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, deren Arbeitsplatz mindestens 20 Kilometer von der Wohnung entfernt ist. Ben&uuml;tzung eines &ouml;ffentlichen Verkehrsmittels ist m&ouml;glich und zumutbar.<br>
&nbsp;</p>

]]></description>
<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 09:51:38 +0200</pubDate>
</item> 
<item>
<title><![CDATA[VCÖ-Untersuchung: Die 60-Jährigen sind Österreichs fleißigste Radfahrer!]]></title>
<link>http://www.vcoe.at/start.asp?ID=8459</link>
<guid>http://www.vcoe.at/start.asp?ID=8459</guid>
<description><![CDATA[
Ausgabe: 2010-116 vom 26.07.2010<br>
Die 20-Jährigen und die über 70-Jährigen fahren am wenigsten<p>&nbsp;VC&Ouml; fordert bundesweite Radverkehrsoffensive nach Vorarlberger Vorbild</p>
<p>&Uuml;berraschendes Ergebnis einer aktuellen VC&Ouml;-Untersuchung: Nicht die Jungen treten im Alltag am h&auml;ufigsten in die Pedale, sondern die 60-J&auml;hrigen. 30 Prozent der 60 bis 69-J&auml;hrigen fahren t&auml;glich oder mehrmals die Woche mit dem Rad, bei den 20 bis 29-J&auml;hrigen sind es nur rund 18 Prozent. Die VC&Ouml;-Untersuchung zeigt, dass gleich viele M&auml;nner und Frauen im Alltag Radfahren. Der VC&Ouml; fordert eine bundesweite Radverkehrsoffensive nach Vorbild Vorarlbergs.</p>
<p>Das Fahrrad ist ein Verkehrsmittel f&uuml;r Jung und Alt, wie eine aktuelle VC&Ouml;-Untersuchung auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. Die flei&szlig;igsten Alltagsradfahrer &Ouml;sterreichs sind die 60 bis 69-J&auml;hrigen: 30 Prozent dieser Altersgruppe fahren t&auml;glich oder mehrmals in der Woche mit dem Fahrrad. An zweiter Stelle liegen die 15 bis 19-J&auml;hrigen mit 27 Prozent.</p>
<p>Der VC&Ouml; weist darauf hin, dass in der Gruppe der 20 bis 29-J&auml;hrigen der Anteil jener, die im Alltag h&auml;ufig Radfahren mit rund 18 Prozent genauso niedrig ist wie in der Gruppe der &uuml;ber 70-J&auml;hrigen. Innerhalb der Gruppe der 20- bis 29-J&auml;hrigen sind es vor allem Studierende, die Radfahren. &bdquo;In dieser Altersgruppe nutzen derzeit wenige Berufst&auml;tige das Fahrrad. Bewusstseinskampagnen sollten st&auml;rker diese Zielgruppe ansprechen&ldquo;, stellt VC&Ouml;-Experte DI Martin Blum fest. 41 Prozent der 20 bis 29-J&auml;hrigen fahren im Alltag nie mit dem Fahrrad. Bei den 40- bis 49-J&auml;hrigen gibt es nur 34 Prozent, die nie mit dem Fahrrad fahren.</p>
<p>Die VC&Ouml;-Untersuchung zeigt, dass insgesamt bereits 24 Prozent der &Ouml;sterreicherinnen und &Ouml;sterreicher &uuml;ber 15 Jahre t&auml;glich oder mehrmals in der Woche Alltagswege mit dem Rad zur&uuml;cklegen. Das Fahrrad ist &uuml;brigens das einzige Verkehrsmittel, das im Alltag von gleich vielen M&auml;nnern und Frauen genutzt wird.</p>
<p>Der VC&Ouml; fordert eine bundesweite Radverkehrsoffensive nach Vorarlberger Vorbild. In Vorarlberg fahren 36 Prozent der &uuml;ber 15-J&auml;hrigen t&auml;glich oder mehrmals in der Woche mit dem Fahrrad. &bdquo;Vorarlberg f&ouml;rdert seit Jahren das Radfahren. Es werden Radwege entlang von Freilandstra&szlig;en gebaut, im Ortsgebiet wird dem Radfahren ausreichend Platz einger&auml;umt. Unternehmen setzen Anreize, damit die Besch&auml;ftigten mit dem Rad zur Arbeit fahren&ldquo;, nennt VC&Ouml;-Experte Blum einige umgesetzte Ma&szlig;nahmen.</p>
<p>Und das Klima zwischen Radfahrenden und Autofahrenden ist in Vorarlberg deutlich besser, wie die diesj&auml;hrige VC&Ouml;-Radfahrumfrage zeigt. So erleben &Ouml;sterreichweit 55 Prozent der Radfahrer, dass Autofahrer nicht mit ausreichendem Seitenabstand &uuml;berholen, in Wien sogar 67 Prozent, in Vorarlberg sind es nur 36 Prozent. In Vorarlberg f&uuml;hlen sich 37 Prozent der Radfahrer von Autofahrern ernst genommen, in &Ouml;sterreich 24 Prozent und in Wien nur 17 Prozent.</p>
<p>VC&Ouml;: Die 60-J&auml;hrigen sind die flei&szlig;igsten Alltagsradfahrer (Anteil jener, die t&auml;glich oder mehrmals die Woche im Alltag Radfahren)</p>
<p>60 bis 69-J&auml;hrige: 30 Prozent<br>
15 bis 19-J&auml;hrige: 27 Prozent<br>
40 bis 49-J&auml;hrige: 26 Prozent<br>
50 bis 59-J&auml;hrige: 25 Prozent<br>
30 bis 39-J&auml;hrige: 24 Prozent<br>
20 bis 29-J&auml;hrige: 18 Prozent<br>
70 Jahre und &auml;lter: 18 Prozent<br>
&Ouml;sterreich gesamt: 24 Prozent<br>
Quelle: Statistik Austria, VC&Ouml; 2010</p>
<p>VC&Ouml;: In der Gruppe der 40 bis 49-J&auml;hrigen gibt es die wenigsten &bdquo;Nicht-Radfahrer&ldquo; (Anteil jener, die im Alltag nie Rad fahren)</p>
<p>40 bis 49-J&auml;hrige: 34 Prozent<br>
15 bis 19-J&auml;hrige: 36 Prozent<br>
30 bis 39-J&auml;hrige: 36 Prozent<br>
50 bis 59-J&auml;hrige: 39 Prozent<br>
20 bis 29-J&auml;hrige: 41 Prozent<br>
60 bis 69-J&auml;hrige: 42 Prozent<br>
70 Jahre und &auml;lter: 68 Prozent<br>
&Ouml;sterreich gesamt: 42 Prozent<br>
Quelle: Statistik Austria, VC&Ouml; 2010<br>
&nbsp;</p>

]]></description>
<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 11:52:18 +0200</pubDate>
</item> 
<item>
<title><![CDATA[VCÖ erwartet E-Bike Boom: Jeder 10. Radfahrer hat sehr großes Interesse an Elektro-Fahrrädern]]></title>
<link>http://www.vcoe.at/start.asp?ID=8458</link>
<guid>http://www.vcoe.at/start.asp?ID=8458</guid>
<description><![CDATA[
Ausgabe: 2010-115 vom 22.07.2010<br>
Interesse nimmt österreichweit stark zu - im Burgenland und Vorarlberg ist Interesse am größten 

<p>VC&Ouml; fordert Radweg-Offensive entlang von Freilandstra&szlig;en<br>
&nbsp;</p>
<p>Immer mehr &Ouml;sterreicherinnen und &Ouml;sterreicher k&ouml;nnen sich vorstellen, ein Elektrofahrrad zu kaufen. Der VC&Ouml; weist darauf hin, dass bereits jeder zehnte Radfahrer in &Ouml;sterreich den Kauf eines Elektrofahrrads ernsthaft in Erw&auml;gung zieht. Die VC&Ouml;-Radfahrumfrage zeigt, dass im Vergleich zum Vorjahr das Interesse an E-Bikes massiv gestiegen ist. Das gr&ouml;&szlig;te Interesse gibt es im Burgenland und in Vorarlberg. Der VC&Ouml; fordert eine Radwegoffensive entlang von Freilandstra&szlig;en.</p>
<p>Das Interesse an Elektrofahrr&auml;dern ist in &Ouml;sterreich ungebremst. &bdquo;Mehr als 20.000 Elektrofahrr&auml;der werden heuer in &Ouml;sterreich verkauft werden, das ist im Vergleich zum Vorjahr fast eine Verdoppelung. Vor allem &auml;ltere Menschen entscheiden sich immer &ouml;fters f&uuml;r ein E-Bike&ldquo;, stellt VC&Ouml;-Experte DI Martin Blum fest. F&uuml;r das Jahr 2011 erwartet der VC&Ouml; einen Anstieg der Verkaufszahlen auf 30.000 bis 40.000 St&uuml;ck.</p>
<p>Wie sehr Elektrofahrr&auml;der einen Boom erleben, zeigt auch das Ergebnis der diesj&auml;hrigen VC&Ouml;-Radfahrumfrage, bei der bundesweit rund 2.000 Radfahrerinnen und Radfahrer befragt wurden: F&uuml;r jeden zehnten Radfahrer ist ein Elektrofahrrad sehr interessant. Im Jahr 2009 waren nur sechs Prozent am Kauf von Elektrofahrr&auml;dern sehr interessiert. Der VC&Ouml; betont, dass in &Ouml;sterreich 24 Prozent der Bev&ouml;lkerung &uuml;ber 15 Jahre t&auml;glich bzw. mehrmals die Woche mit dem Fahrrad fahren.</p>
<p>Der VC&Ouml; weist darauf hin, dass das Interesse je Bundesland sehr unterschiedlich ist. Im Burgenland und Vorarlberg kommen E-Bikes am besten an, 21 Prozent der Befragten &uuml;berlegen den Kauf eines Elektrofahrrades. In der Steiermark sind es nur sechs Prozent, in Salzburg sieben Prozent.</p>
<p>&bdquo;Elektrofahrr&auml;der sind vor allem f&uuml;r drei K&auml;ufersegmente sehr interessant: F&uuml;r &auml;ltere Menschen, f&uuml;r Business-Leute, die einen Termin schnell und ohne Schwei&szlig;perlen erreichen m&ouml;chten und f&uuml;r alle jene, die am Land wohnen und kurze Arbeitswege haben. Auch als Zubringer zum &Ouml;ffentlichen Verkehr eignen sich Elektrofahrr&auml;der sehr gut&ldquo;, so VC&Ouml;-Experte Blum. Der VC&Ouml; weist darauf hin, dass in weiten Teilen &Ouml;sterreichs erst die Voraussetzungen f&uuml;r den optimalen Einsatz von Elektrofahrr&auml;dern geschaffen werden m&uuml;ssen. Am Land gibt es au&szlig;erhalb Vorarlbergs einen eklatanten Mangel an Radwegen entlang von Freilandstra&szlig;en. Und an den Haltestellen und Bahnh&ouml;fen braucht es mehr versperrbare Fahrradboxen.</p>
<p>Der VC&Ouml; fordert eine Radwegoffensive entlang von Freilandstra&szlig;en. &bdquo;Neben dem Nutzen f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung ohne Auto sicher und kosteng&uuml;nstiger mit dem E-Bike zur Arbeit kommen zu k&ouml;nnen und der damit verbundenen Verringerung der Treibhausgas-Emissionen, werden mit einer Radwegoffensive in den Regionen viele Arbeitspl&auml;tze geschaffen&ldquo;, betont VC&Ouml;-Experte Blum.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>VC&Ouml;-Umfrage: Interesse der &Ouml;sterreicher an E-Bikes steigt</p>
<p>Ist ein Elektrofahrrad f&uuml;r Sie pers&ouml;nlich von Interesse? (in Klammer die Ergebnisse der VC&Ouml;-Radfahrumfrage 2009) Ja, sicher: 10 Prozent (6 Prozent) Ja, vielleicht: 19 Prozent (17 Prozent) Nein, eher nicht: 35 Prozent (35 Prozent) Nein, sicher nicht: 36 Prozent (41 Prozent)</p>
<p>Quelle: VC&Ouml; 2010</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>VC&Ouml;-Umfrage: Burgenl&auml;nder haben gr&ouml;&szlig;tes Interesse an E-Bikes</p>
<p>Anteil der Befragten, die sehr gro&szlig;es Interesse an Kauf von Elektro-Fahrr&auml;dern haben: (in Klammer die Ergebnisse von VC&Ouml;-Radfahrumfrage 2009)<br>
Burgenland: 21 Prozent (4 Prozent)<br>
Vorarlberg: 21 Prozent (11 Prozent)<br>
K&auml;rnten: 18 Prozent (10 Prozent)<br>
Tirol: 16 Prozent (7 Prozent)<br>
Ober&ouml;sterreich: 13 Prozent (8 Prozent)<br>
Nieder&ouml;sterreich: 9 Prozent (5 Prozent)<br>
Wien: 8 Prozent (5 Prozent)<br>
Salzburg: 7 Prozent (2 Prozent)<br>
Steiermark: 6 Prozent (6 Prozent)</p>
<p>Quelle: VC&Ouml; 2010<br>
&nbsp;</p>

]]></description>
<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 10:36:11 +0200</pubDate>
</item> 
<item>
<title><![CDATA[VCÖ: Zahl der neuen Pkw mit alternativem Antrieb hat sich im 1. Halbjahr mehr als verdoppelt]]></title>
<link>http://www.vcoe.at/start.asp?ID=8457</link>
<guid>http://www.vcoe.at/start.asp?ID=8457</guid>
<description><![CDATA[
Ausgabe: 2010-114 vom 20.07.2010<br>
Derzeit Flexi-Fuel am beliebtesten, E-Autos haben größtes Zukunftspotenzial!<p>&nbsp;VC&Ouml; fordert rasche &Ouml;kologisierung der Kfz-Steuern</p>
<p>Ein Prozent der im 1. Halbjahr neu gekauften Autos haben einen alternativen Antrieb. Der VC&Ouml; weist darauf hin, dass sich der Anteil der &bdquo;alternativen&ldquo; Autos im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt hat. Bei den alternativen Pkw haben die Flexi-Fuel Pkw mit 61 Prozent den gr&ouml;&szlig;ten Marktanteil, gefolgt von den Hybrid-Pkw mit 26 Prozent. Elektro-Autos haben mit drei Prozent den geringsten Marktanteil. Der VC&Ouml; betont, dass E-Autos das gr&ouml;&szlig;te Zukunftspotenzial haben und Erdgas als &Uuml;bergangstechnologie an Bedeutung gewinnen wird.</p>
<p>1.857 im 1. Halbjahr 2010 neu gekaufte Pkw hatten keinen klassischen Diesel- und Benzinmotor. Damit ist der Anteil der &bdquo;alternativen&ldquo; Pkw von 0,45 Prozent im 1. Halbjahr 2009 auf 1,08 Prozent im 1. Halbjahr 2010 gestiegen. &bdquo;Der Marktanteil alternativer Autos steigt, jedoch sehr langsam. In welchem Ausma&szlig; das Tempo zunehmen wird, h&auml;ngt vor allem von zwei wesentlichen Rahmenbedingungen ab. Zum einen, wie stark der &Ouml;lpreis steigen wird und zum anderen, ob es in &Ouml;sterreich eine &ouml;kologische Steuerreform geben wird oder nicht&ldquo;, stellt VC&Ouml;-Expertin MSc. Ulla Rasmussen fest.</p>
<p>Die VC&Ouml;-Untersuchung zeigt, dass im Vergleich zum Vorjahr vor allem jene Pkw, die mit Benzin und Ethanol fahren &ndash; so genannte Flexi-Fuel - einen Boom erleben. Deren Anzahl ist von sieben auf 1.126 gestiegen - also um das 160-Fache! Die Zahl der Elektro-Autos hat sich von 22 auf 55 mehr als verdoppelt. Die Hybrid-Pkw &ndash; Benzin mit E-Motor &ndash; haben um 25 Prozent zugelegt. Abgenommen haben die Neuzulassungen der Erdgas-Pkw, von 185 auf 93. &bdquo;Damit ergibt sich f&uuml;r die Flexi-Fuel-Pkw ein Marktanteil bei den Alternativen von 61 Prozent, an zweiter Stelle folgen die Hybrid-Pkw mit 26 Prozent, Erdgas und Hybrid-Erdgas folgen mit rund zehn Prozent und nach am Ende liegen die E-Autos mit drei Prozent&ldquo;, berichtet VC&Ouml;-Expertin Rasmussen.</p>
<p>Die VC&Ouml;-Untersuchung zeigt, dass der Anteil der &bdquo;alternativen Pkw&ldquo; bei den Neuzulassungen in Vorarlberg mit 1,51 Prozent am h&ouml;chsten ist, gefolgt von der Steiermark mit 1,3 Prozent und Ober&ouml;sterreich mit 1,23 Prozent. Schlusslicht ist K&auml;rnten mit 0,54 Prozent Anteil. Knapp mehr als die H&auml;lfte der neuen Elektro-Autos wurden in Vorarlberg zugelassen. Der zweith&ouml;chste Anteil bei den E-Autos hat Tirol mit 0,04 Prozent vor Wien mit 0,03 Prozent.</p>
<p>Der VC&Ouml; weist darauf hin, dass &bdquo;alternative Antriebe&ldquo; nicht automatisch umweltfreundlicher sind. So gibt es so genannte Biokraftstoffe, die eine mindestens so schlechte Klimabilanz aufweisen wie Erd&ouml;l. Und bei Elektrofahrzeugen h&auml;ngt die Klimabilanz von der Energiequelle ab. &bdquo;Umso wichtiger w&auml;re ein EU-weites Agreement, dass diese Energie von erneuerbaren Quellen kommt&ldquo;, so VC&Ouml;-Expertin Rasmussen.</p>
<p>Der VC&Ouml; sieht dennoch bei den Elektro-Autos das gr&ouml;&szlig;te Zukunftspotenzial. &bdquo;Die Katastrophe am Golf von Mexiko hat vor Augen gef&uuml;hrt, dass Tiefseebohrungen ein unkalkulierbares Risiko in sich bergen. Es ist daher richtig, Ma&szlig;nahmen zu setzen, die den Erd&ouml;lverbrauch des Verkehrs verringern&ldquo;, betont VC&Ouml;-Expertin Rasmussen. Die fernere Zukunft, ab etwa dem Jahr 2025 geh&ouml;rt der Elektro-Mobilit&auml;t, in der &Uuml;bergangsphase wird auch das Erdgas noch an Bedeutung gewinnen, so der VC&Ouml;.</p>
<p>Der VC&Ouml; fordert die rasche Umsetzung einer &ouml;kologischen Steuerreform, die den Energieverbrauch h&ouml;her und L&ouml;hne entsprechend niedriger besteuert. Zudem ist die EU gefordert, f&uuml;r Neuwagen strengere CO2-Grenzwerte festzulegen.<br>
&nbsp;</p>
<p><strong>VC&Ouml;: Marktanteil der &bdquo;alternativen&ldquo; Pkw hat sich im 1. Halbjahr verdoppelt </strong>(Anzahl und Anteil Pkw-Neuzulassungen, 1. Halbjahr 2010 / 1. Halbjahr 2009)</p>
<p>&quot;Alternativ&quot; gesamt: 1.857 ( 1,08 Prozent) / 742 (0,45 Prozent)</p>
<p>Davon:<br>
Benzin mit Ethanol (&bdquo;Flexi-Fuel&ldquo;): 1.126 / 7<br>
Benzin mit Elektromotor: 492 / 393<br>
Erdgas sowie Benzin mit Erdgas: 184 / 316<br>
Elektro: 55 / 22</p>
<p>Quelle: datafact, VC&Ouml; 2010</p>
<p><br>
<strong>VC&Ouml;: Bioethanol hat h&ouml;chsten Anteil bei den &bdquo;alternativen&ldquo; Pkw-Neuzulassungen </strong></p>
<p>Benzin mit Ethanol (&bdquo;Flexi-Fuel&ldquo;): 61 Prozent<br>
Benzin mit Elektromotor: 26 Prozent<br>
Erdgas sowie Benzin mit Erdgas: 10 Prozent<br>
Elektro: 3 Prozent</p>
<p>Quelle: datafact, VC&Ouml; 2010</p>
<p><br>
<strong>VC&Ouml;: Vorarlberg hat h&ouml;chsten Anteil bei den &bdquo;alternativen&ldquo; Pkw-Neuzulassungen</strong></p>
<p>1. Vorarlberg: 1,51 Prozent<br>
2. Steiermark: 1,3 Prozent<br>
3. Ober&ouml;sterreich: 1,23 Prozent<br>
4. Salzburg: 1,22 Prozent<br>
5. Wien: 1,17 Prozent<br>
6. Nieder&ouml;sterreich: 0,98 Prozent<br>
7. Burgenland: 0,86 Prozent<br>
8. Tirol: 0,68 Prozent<br>
9. K&auml;rnten: 0,54 Prozent</p>
<p>Quelle: datafact, VC&Ouml; 2010<br>
&nbsp;</p>

]]></description>
<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 14:20:02 +0200</pubDate>
</item> 
<item>
<title><![CDATA[8.124 Fahrräder im 1. Halbjahr gestohlen - im Sommer haben Fahrraddiebe Hochsaison!]]></title>
<link>http://www.vcoe.at/start.asp?ID=8454</link>
<guid>http://www.vcoe.at/start.asp?ID=8454</guid>
<description><![CDATA[
Ausgabe: 2010-113 vom 16.07.2010<br>
VCÖ empfiehlt gute Fahrradschlösser und fordert mehr Fahrradabstellanlagen 

<br>
<p>Die Zahl der Fahrraddiebst&auml;hle nimmt ab, ist aber nach wie vor sehr hoch, betont der VC&Ouml;. Im 1. Halbjahr wurden 8.124 Fahrr&auml;der gestohlen, um rund 1.600 weniger als zur gleichen Zeit des Vorjahres. Gesunken ist leider auch die Aufkl&auml;rungsrate auf drei Prozent. Der VC&Ouml; warnt, dass die Fahrraddiebe jetzt im Sommer Hochsaison haben. Der VC&Ouml; empfiehlt den Radfahrerinnen und Radfahrern ihr Fahrrad immer mit einem guten Schloss an einen Fahrradst&auml;nder anzuh&auml;ngen. Fehlende Fahrradst&auml;nder erleichtert den Dieben das Handwerk, so der VC&Ouml;.</p>
<p>54 Prozent von &Ouml;sterreichs Radfahrern wurde bereits mindestens einmal das Fahrrad gestohlen, wie die diesj&auml;hrige VC&Ouml;-Radfahrumfrage ergeben hat. Im 1. Halbjahr sind einige neue Opfer dazugekommen: 8.124 Fahrr&auml;der wechselten in der ersten Jahresh&auml;lfte unerlaubt den Besitzer. &bdquo;Im Schnitt werden t&auml;glich 45 Fahrr&auml;der in &Ouml;sterreich gestohlen. Jetzt im Sommer ist aber Hochsaison f&uuml;r Fahrraddiebe und die Diebst&auml;hle klettern auf rund 100 pro Tag&ldquo;, macht VC&Ouml;-Sprecher Christian Gratzer aufmerksam. Im Vorjahr wurden im zweiten Halbjahr um 58 Prozent mehr Fahrr&auml;der gestohlen als in der ersten Jahresh&auml;lfte.</p>
<p>Erfreulich ist, dass die Zahl der Fahrraddiebst&auml;hle im Vergleich zum Vorjahr deutlich, n&auml;mlich um 16,7 Prozent, zur&uuml;ckgegangen ist. Der VC&Ouml; f&uuml;hrt dies auf die bessere Absperrmoral der Radfahrerinnen und Radfahrer, die h&ouml;here Qualit&auml;t der Fahrradschl&ouml;sser und auch auf die h&ouml;here Anzahl von Fahrradabstellanlagen zur&uuml;ck. Den st&auml;rksten R&uuml;ckgang gab es in der Steiermark mit minus 40 Prozent, einzig in K&auml;rnten gab es eine Zunahme (um 22,6 Prozent) Jeder dritte Fahrraddiebstahl passierte in Wien. Die wenigsten R&auml;der wurden im Burgenland gestohlen (80).</p>
<p>Gesunken ist leider auch die Aufkl&auml;rungsquote, von bescheidenen vier auf drei Prozent. &bdquo;Deshalb ist vor allem f&uuml;r neue und Fahrr&auml;der mit hoher Qualit&auml;t der Abschluss einer Fahrraddiebstahlversicherung zu empfehlen. Dabei ist darauf zu achten, dass sie rund um die Uhr gilt und auch Teilediebstahl inkludiert&ldquo;, so VC&Ouml;-Sprecher Christian Gratzer.</p>
<p>Als wichtigsten Diebstahlschutz empfiehlt der VC&Ouml;, das Fahrrad immer abzusperren &ndash; auch wenn man nur kurz in ein Gesch&auml;ft geht. Zudem sollte das Fahrrad immer an einen festen Gegenstand mit dem Schloss angeh&auml;ngt werden. Der VC&Ouml; weist aber auf den Mangel an Fahrradabstellanlagen hin. Das erleichtert den Dieben ihr Handwerk. Als Fahrradschloss empfiehlt der VC&Ouml; ein stahlgeh&auml;rtetes B&uuml;gelschloss. Sicherheitsschrauben helfen gegen den Diebstahl von Sattel und Vorderr&auml;dern. So genannte &bdquo;Schnellspanner&ldquo;, die bei Mountainbikes und Rennr&auml;dern beliebt sind, sind f&uuml;r Alltags-Fahrr&auml;der ungeeignet. Der VC&Ouml; fordert mehr Fahrradanstellanlagen, sowohl im &ouml;ffentlichen Stra&szlig;enraum als auch bei Wohnhausanlagen.</p>
<p>N&auml;here Informationen zur Fahrraddiebstahlversicherung gibt es beim VC&Ouml; unter (01) 8932697 oder <a href="http://www.vcoe.at/start.asp?b=97&amp;ID=91">www.vcoe.at </a></p>
<p><br>
<strong>VC&Ouml;: 8.124 Fahrr&auml;der im ersten Halbjahr 2010 gestohlen </strong>(in Klammer Ver&auml;nderung zum 1. Halbjahr 2009)</p>
<p>&Ouml;sterreich: 8.124 (minus 16,7 Prozent)</p>
<p>Wien: 2.830 (minus 15,4 Prozent)<br>
Nieder&ouml;sterreich: 1.066 (minus 9,9 Prozent)<br>
Steiermark: 905 (minus 40,3 Prozent)<br>
Ober&ouml;sterreich: 904 (minus 10,5 Prozent)<br>
Tirol: 677 (minus 5,3 Prozent)<br>
K&auml;rnten: 623 (plus 22,6 Prozent)<br>
Salzburg. 607 (minus 22,9 Prozent)<br>
Vorarlberg: 432 (minus 27,9 Prozent)<br>
Burgenland: 80 (minus 11,1 Prozent)<br>
Quelle: BMI, VC&Ouml; 2010</p>
<p><strong>VC&Ouml;: Niedrigste Aufkl&auml;rungsrate in K&auml;rnten, h&ouml;chste im Burgenland </strong>(Anteil der gekl&auml;rten Fahrraddiebst&auml;hle - 1. Halbjahr 2010)</p>
<p>&Ouml;sterreich: 3,3 Prozent</p>
<p>Burgenland: 20 Prozent<br>
Tirol: 4,7 Prozent<br>
Steiermark: 4,3 Prozent<br>
Nieder&ouml;sterreich: 3,8 Prozent<br>
Vorarlberg: 3,2 Prozent<br>
Ober&ouml;sterreich: 3,2 Prozent<br>
Wien: 2,4 Prozent<br>
Salzburg: 2,3 Prozent<br>
K&auml;rnten: 1,9 Prozent<br>
Quelle: BMI, VC&Ouml; 2010</p>

]]></description>
<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 09:58:23 +0200</pubDate>
</item> 
<item>
<title><![CDATA[VCÖ: Starke Zunahme an Straßenflächen verstärkt Hitze]]></title>
<link>http://www.vcoe.at/start.asp?ID=8453</link>
<guid>http://www.vcoe.at/start.asp?ID=8453</guid>
<description><![CDATA[
Ausgabe: 2010-112 vom 15.07.2010<br>
Täglich wird Fläche von 7 Fußballfeldern für Verkehr verbaut!<p>&nbsp;VC&Ouml; fordert mehr Gr&uuml;ninseln f&uuml;r besseres Klima in der Stadt</p>
<p>37 Grad in der Luft, bis zu 60 Grad am Asphalt und gar bis zu 75 Grad k&ouml;nnen schwarzlackierte Autos erreichen. Vor allem in den St&auml;dten heizen Stra&szlig;en- und Parkfl&auml;chen die Luft zus&auml;tzlich auf. Eine aktuelle VC&Ouml;-Untersuchung zeigt, dass in &Ouml;sterreich t&auml;glich eine Fl&auml;che in der Gr&ouml;&szlig;e von sieben Fu&szlig;ballfeldern f&uuml;r den Verkehr verbaut wird. Bereits 2.000 Quadratkilometer sind in &Ouml;sterreich f&uuml;r den Verkehr verbaut &ndash; das entspricht der f&uuml;nffachen Fl&auml;che Wiens! Der VC&Ouml; fordert vor allem in den St&auml;dten mehr Gr&uuml;ninseln.</p>
<p>Der Verkehr tr&auml;gt nicht nur durch seine Abgase, wie CO2 und Ru&szlig;partikel zur Erderw&auml;rmung bei. Auch die Verkehrsfl&auml;chen heizen die Temperaturen auf. &bdquo;Den Begriff Betonw&uuml;ste gibt es aus gutem Grund. Asphalt kann Spitzentemperaturen von 60 bis 70 Grad erreichen. Im Schnitt erw&auml;rmt sich Asphalt um rund 18 Grad mehr als Luft. Wenn die Luft 37 Grad hat, dann sind es auf der Stra&szlig;e im Schnitt 55 Grad. Die aufgeheizten Stra&szlig;en und Parkpl&auml;tze geben zus&auml;tzliche Hitze an die Luft ab&ldquo;, macht VC&Ouml;-Experte DI Martin Blum aufmerksam. Auf schwarz lackierten Autos sind an die 75 Grad m&ouml;glich, da k&ouml;nnte es sogar mit dem Braten von Spiegeleiern klappen.</p>
<p>Eine aktuelle VC&Ouml;-Untersuchung zeigt, dass in &Ouml;sterreich immer mehr Fl&auml;chen f&uuml;r den Verkehr verbaut werden. Im Jahr 1991 beanspruchte die Verkehrsinfrastruktur eine Fl&auml;che von 1.659 Quadratkilometer, im Jahr 2009 waren es bereits 1.999,1 qkm. Mittlerweile wurde die 2.000 qkm-Grenze &uuml;berschritten, so der VC&Ouml;. In den vergangenen 20 Jahren wurde f&uuml;r den Verkehr eine Fl&auml;che verbaut, die fast so gro&szlig; wie Wien ist! &bdquo;Im Schnitt wird jeden Tag in &Ouml;sterreich Verkehrsfl&auml;chen in der Gr&ouml;&szlig;e von 4,7 Hektar gebaut. Das entspricht der Fl&auml;che von sieben Fu&szlig;ballfeldern&ldquo;, verdeutlicht VC&Ouml;-Experte Blum.</p>
<p>Der VC&Ouml; fordert mehr Gr&uuml;ninseln im Stra&szlig;enraum und damit die Schaffung von nat&uuml;rlichen Schattenzonen. Schon einige B&auml;ume, etwa zwischen Parkpl&auml;tzen, verbessern lokal sp&uuml;rbar das Klima. Bei gro&szlig;en Parkpl&auml;tzen, die es etwa bei Einkaufszentren und Superm&auml;rkten gibt, k&ouml;nnen ebenfalls einzelne Parkpl&auml;tze zu Gr&uuml;nfl&auml;chen umgebaut werden. &bdquo;Der Klimawandel wird uns in Zukunft regelm&auml;&szlig;ig Hitzewellen bringen. F&uuml;r &auml;ltere Menschen ist die Hitze lebensgef&auml;hrlich. Deshalb ist es wichtig, jetzt Ma&szlig;nahmen in die Wege zu leiten, damit zuk&uuml;nftige Hitzeperioden ertr&auml;glicher werden&ldquo;, stellt VC&Ouml;-Experte Blum fest.</p>
<p>Die VC&Ouml;-Untersuchung zeigt, dass in &Ouml;sterreich der Verkehr in Summe 6,4 Prozent des Dauersiedlungsraums beansprucht. Die Unterschiede je nach Bundesland sind sehr gro&szlig;. In Ober&ouml;sterreich machen die Verkehrsfl&auml;chen 5,3 Prozent des Dauersiedlungsraums aus, in Salzburg 7,0 Prozent, in K&auml;rnten bereits 8,3 Prozent und in Wien sogar 17,3 Prozent. Zum Vergleich: F&uuml;r Erholungsfl&auml;chen, wie etwa Parks, stehen derzeit in &Ouml;sterreich nur 0,6 Prozent des Dauersiedlungsraums zur Verf&uuml;gung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>VC&Ouml;: Verkehrsfl&auml;chen habe in &Ouml;sterreich massiv zugenommen </strong>(Fl&auml;chen im Jahr 2009 (in Klammer Verkehrsfl&auml;chen im Jahr 1991))</p>
<p>Burgenland: 150,1 qkm (128 qkm)<br>
K&auml;rnten: 192,1 qkm (166 qkm)<br>
Nieder&ouml;sterreich: 620 qkm (522 qkm)<br>
Ober&ouml;sterreich: 349,2 qkm (292 qkm)<br>
Salzburg: 100,1 qkm (80 qkm)<br>
Steiermark: 361,6 qkm (277 qkm)<br>
Tirol: 128,2 qkm (106 qkm)<br>
Vorarlberg: 42,2 qkm (40 qkm)<br>
Wien: 55,5 qkm (48 qkm)</p>
<p>&Ouml;sterreich 1.999,1 qkm (1.659 qkm)</p>
<p>Quelle: Umweltbundesamt, VC&Ouml; 2010</p>

]]></description>
<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 10:36:55 +0200</pubDate>
</item> 
<item>
<title><![CDATA[VCÖ-Umfrage: Salzburg zur Rad-Hauptstadt Österreichs 2010 gewählt]]></title>
<link>http://www.vcoe.at/start.asp?ID=8451</link>
<guid>http://www.vcoe.at/start.asp?ID=8451</guid>
<description><![CDATA[
Ausgabe: 2010-111 vom 14.07.2010<br>
Vorarlberg vor Burgenland „radfahr - freundlichstes Bundesland“!<p>&nbsp;VC&Ouml; fordert Infrastrukturoffensive f&uuml;r den Radverkehr</p>
<p>Salzburg wurde bei der VC&Ouml;-Radfahrumfrage zu &Ouml;sterreichs Radhauptstadt 2010 gew&auml;hlt. Dahinter liegt der letztj&auml;hrige Champion Graz vor Bregenz. Bei der VC&Ouml;-Umfrage wurde zudem Vorarlberg erneut zum radfahrfreundlichsten Bundesland gew&auml;hlt vor dem Burgenland und Salzburg. Der VC&Ouml; fordert, dass der Bund die Verbesserung der Radfahrinfrastruktur in den Gemeinden und L&auml;ndern mit 100 Millionen Euro unterst&uuml;tzt.<br>
<br>
&bdquo;Diese drei St&auml;dte stehen zu Recht am Podest. Salzburg, Graz und Bregenz sind jene Landeshauptst&auml;dte, die seit Jahren aktiv daran arbeiten, ein radfahrfreundliches Verkehrsklima zu schaffen&ldquo;, stellt VC&Ouml;-Experte DI Martin Blum zum Ergebnis der VC&Ouml;-Radfahrumfrage fest. Bundesweit wurden rund 2.000 Personen befragt. Salzburg wurde bei der VC&Ouml;-Umfrage zu &Ouml;sterreichs Radhauptstadt 2010 gek&uuml;rt.</p>
<p>Salzburg arbeitet seit rund 20 Jahren konsequent an guten Bedingungen zum Radfahren. Die Radfahrer wurden gut in den normalen Verkehr integriert, zus&auml;tzlich gibt es 170 Kilometer Radwege, 5.500 &ouml;ffentliche Radabstellanlagen und 200 Fahrradboxen. Salzburg hat mit dem Radwegeprogramm 2010 die Weichen f&uuml;r weitere Verbesserungen gestellt.</p>
<p>Auch Graz und Bregenz arbeiten konsequent an der Verbesserung der Bedingungen zum Radfahren. &bdquo;Den St&auml;dten bringt es sehr viel, wenn mehr Menschen auf das Fahrrad umsteigen. Es gibt weniger Staus, Abgas- und L&auml;rmbelastung nehmen ab, die Luftqualit&auml;t steigt. Und Radfahren ist nicht nur f&uuml;r die B&uuml;rger, sondern auch f&uuml;r die Stadt deutlich kosteng&uuml;nstiger als Autofahren&ldquo;, betont VC&Ouml;-Experte Blum.</p>
<p>In der Kategorie Bundesl&auml;nder war die Entscheidung sehr klar: Vorarlberg holt bei der VC&Ouml;-Umfrage zum f&uuml;nften Mal in Folge den Titel &bdquo;Radfahrfreundlichstes Bundesland&ldquo;. Auf den Pl&auml;tzen folgen Burgenland, Salzburg, Nieder&ouml;sterreich und die Steiermark. &bdquo;In Vorarlberg wird bei der Stra&szlig;enplanung das Radfahren immer mitber&uuml;cksichtigt. Betriebe setzten Anreize, damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Arbeit radeln. Entlang von Freilandstra&szlig;en werden Radwege errichtet&ldquo;, lobt VC&Ouml;-Experte Blum.</p>
<p>&nbsp;Im Vorjahr sind die &Ouml;sterreicherinnen und &Ouml;sterreicher auf Alltagswegen rund 1,9 Milliarden Kilometer geradelt&nbsp; und haben dabei 151 Millionen Liter Sprit und Spritkosten in der H&ouml;he von rund 160 Millionen Euro gespart. Zudem radelte &Ouml;sterreich&nbsp;auch den Kyoto-Zielen n&auml;her: 375.000 Tonnen CO2 wurden vermieden, wie die&nbsp;VC&Ouml;-Studie zeigt. W&uuml;rden die &Ouml;sterreicher soviel Radfahren wie die Vorarlberger, dann w&uuml;rden&nbsp;die CO2-Emissionen des Verkehrs um weitere 300.000 Tonnen zur&uuml;ckgehen. Der Spritverbrauch w&uuml;rde zus&auml;tzlich um rund 120 Millionen Liter&nbsp;sinken, &nbsp;was bei aktuellen Spritpreisen eine zus&auml;tzliche Ersparnis von rund 140 Millionen Euro bringt. Der VC&Ouml; fordert, dass vom Bund den L&auml;ndern und Gemeinden 100 Millionen Euro pro Jahr f&uuml;r die Verbesserung der Radfahrinfrastruktur zur Verf&uuml;gung gestellt werden. &bdquo;Das entspricht etwa den Baukosten von f&uuml;nf Kilometer Schnellstra&szlig;e&ldquo;, verdeutlicht VC&Ouml;-Experte Blum.</p>
<p><strong>VC&Ouml;: Salzburg zu &Ouml;sterreichs Radhauptstadt 2010 gew&auml;hlt</strong><br>
(VC&Ouml;-Umfrage: Welche Landeshauptstadt ist am radfahrfreundlichsten? )</p>
<p>1. Salzburg<br>
2. Graz<br>
3. Bregenz<br>
4. Wien<br>
5. Innsbruck</p>
<p>Quelle: VC&Ouml; 2010</p>
<p><br>
<strong>VC&Ouml;: Vorarlberg das radfahrfreundlichste Bundesland &Ouml;sterreichs</strong><br>
(VC&Ouml;-Umfrage: Welches Bundesland ist am radfahrfreundlichsten? )</p>
<p>1. Vorarlberg<br>
2. Burgenland<br>
3. Salzburg<br>
4. Nieder&ouml;sterreich<br>
5. Steiermark</p>
<p>Quelle: VC&Ouml; 2010</p>
<p><br>
<strong>VC&Ouml;: Vorarlberger sind beim Radfahren absolute Spitze </strong>(Mit dem Fahrrad im Alltag gefahrene Kilometer pro Person im Jahr 2009)</p>
<p>Vorarlberg: 500 km<br>
Tirol: 270 km<br>
Salzburg: 265 km<br>
Nieder&ouml;sterreich: 240 km<br>
Ober&ouml;sterreich: 225 km<br>
Steiermark: 195 km<br>
Burgenland: 185 km<br>
K&auml;rnten: 180 km<br>
Wien: 165 km<br>
&Ouml;sterreich Durchschnitt: 225 km</p>
<p>Quelle : VC&Ouml; 2010<br>
&nbsp;</p>

]]></description>
<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 12:11:16 +0200</pubDate>
</item> 
<item>
<title><![CDATA[VCÖ-Radfahrumfrage: 68 Prozent kritisieren Parkplatzmangel für Fahrräder!]]></title>
<link>http://www.vcoe.at/start.asp?ID=8450</link>
<guid>http://www.vcoe.at/start.asp?ID=8450</guid>
<description><![CDATA[
Ausgabe: 2010-110 vom 13.07.2010<br>
Österreicher mit Bedingungen zum Radfahren immer zufriedener!<p>&nbsp;VC&Ouml;: Mehr Radfahrstreifen und Radwege an Freilandstra&szlig;en gew&uuml;nscht<br>
&nbsp;</p>
<p>In &Ouml;sterreich herrscht eklatanter Parkplatzmangel f&uuml;r Fahrr&auml;der. Das ist ein Ergebnis der VC&Ouml;-Radfahrumfrage, bei der &ouml;sterreichweit rund 2.000 Personen befragt wurden. Immerhin 60 Prozent sehen verbesserte Bedingungen zum Radfahren in ihrem Wohnort, aber erst 39 Prozent beurteilen diese als gut. Die VC&Ouml;-Umfrage zeigt, dass mehr Radwege, insbesondere entlang von Freilandstra&szlig;en und mehr Radfahrstreifen gefordert werden. Die Hauptmotive zum Radfahren im Alltag sind Gesundheit und Spa&szlig;.</p>
<p>45 Prozent gaben bei der diesj&auml;hrigen VC&Ouml;-Radfahrumfrage an, dass sie heuer mehr Radfahren als im Vorjahr. &bdquo;Die &Ouml;sterreicherinnen und &Ouml;sterreicher treten immer flei&szlig;iger im Alltag in die Pedale, was wesentlich zur Verringerung der Verkehrsprobleme und zur Verbesserung der Luftqualit&auml;t beitr&auml;gt. Die Verbesserung der Radfahrinfrastruktur hinkt jedoch dem Radfahrboom hinterher&ldquo;, stellt VC&Ouml;-Experte DI Martin Blum fest.</p>
<p>Bei &Ouml;sterreichs gr&ouml;&szlig;ter Umfrage unter Radfahrerinnen und Radfahrern gaben 68 Prozent an, dass es in ihrer Gemeinde zu wenige Fahrradabstellanlagen gibt. Der VC&Ouml; weist darauf hin, dass auf einen Auto-Parkplatz 10 bis 12 Parkpl&auml;tze f&uuml;r Fahrr&auml;der geschaffen werden k&ouml;nnen. Besser ist die Situation am Arbeitsplatz: 61 Prozent haben hier ausreichend Abstellanlagen, 39 Prozent m&ouml;chten ein besseres Angebot.</p>
<p>Insgesamt sind laut VC&Ouml;-Umfrage 39 Prozent mit den Bedingungen zum Radfahren in ihrer Gemeinde zufrieden, 28 Prozent sind unzufrieden. Erfreulich: 60 Prozent betonen, dass sich die Situation f&uuml;r das Radfahren verbessert hat. Bei der VC&Ouml;-Umfrage wurde auch gefragt, welche Ma&szlig;nahmen das Radfahren attraktiver machen. Drei Viertel wollen mehr Radwege entlang von Freilandstra&szlig;en. &bdquo;Im l&auml;ndlichen Raum w&uuml;rden mehr Radwege es Pendlern, die einen kurzen Arbeitsweg haben, erm&ouml;glichen, kosteng&uuml;nstig mit dem Fahrrad zur Arbeit zu kommen. Zudem schafft der Bau von Radwegen viele Arbeitspl&auml;tze&ldquo;, betont VC&Ouml;-Experte Blum. Pro Million Euro ist die Besch&auml;ftigungswirkung beim Bau von Radwegen um 56 Prozent h&ouml;her als beim Autobahnbau und um 32 Prozent h&ouml;her als beim Bau von Gemeindestra&szlig;en.</p>
<p>Die VC&Ouml;-Umfrage zeigt auch, dass es bei den Beweggr&uuml;nden f&uuml;r das Radfahren im Alltag einen Wandel gegeben hat. W&auml;hrend in den vergangenen Jahren der Umweltschutz als Hauptmotiv genannt wurde, ist es heute die eigene Gesundheit. Bereits an zweiter Stelle kommt der Spa&szlig; am Radfahren, erst an dritter Stelle die Umweltfreundlichkeit. &bdquo;Je mehr das Fahrrad zum normalen Alltagsverkehrsmittel wird, umso mehr r&uuml;cken die pers&ouml;nlichen Vorteile in den Vordergrund. Neben dem Gesundheitsaspekt wird auch immer h&auml;ufiger als Motiv genannt, dass man mit dem Fahrrad nicht im Stau steht und schnell ans Ziel kommt&ldquo;, erkl&auml;rt VC&Ouml;-Experte Blum.</p>
<p><br>
<strong>VC&Ouml;-Umfrage: &Ouml;sterreicher werden mit Bedingungen zum Radfahren zufriedener </strong>(in Klammer die Ergebnisse von VC&Ouml;-Radfahrumfrage 2009)<br>
Zufrieden: 39 Prozent (36 Prozent)<br>
Befriedigend: 33 Prozent (32 Prozent)<br>
Unzufrieden: 28 Prozent (32 Prozent)<br>
Quelle: VC&Ouml; 2010</p>
<p><strong>VC&Ouml;: Wie hat sich die Situation zum Radfahren in den letzten Jahren in Ihrem Ort ver&auml;ndert?</strong><br>
Verbessert: 60 Prozent<br>
Gleich geblieben: 32 Prozent<br>
Verschlechtert: 8 Prozent<br>
Quelle: VC&Ouml; 2010</p>
<p><strong>VC&Ouml;: &Ouml;sterreicher beklagen Mangel an Fahrradabstellanlagen </strong><br>
Gibt es in Ihrer Gemeinde ausreichend Fahrradabstellanlagen im Stra&szlig;enraum?<br>
Ja: 32 Prozent<br>
Nein: 68 Prozent</p>
<p>Gibt es bei Ihrem Arbeitsplatz ausreichend Fahrradabstellanlagen<br>
Ja: 61 Prozent<br>
Nein: 39 Prozent<br>
Quelle: VC&Ouml; 2010</p>
<p><strong>VC&Ouml;-Umfrage: &Ouml;sterreicher fahren heuer mehr mit dem Fahrrad</strong></p>
<p>Im Vergleich zum Vorjahr fahren heuer<br>
45 Prozent mehr mit dem Fahrrad<br>
53 Prozent gleich viel<br>
2 Prozent seltener<br>
Quelle: VC&Ouml; 2010</p>
<p><strong>VC&Ouml;-Umfrage: Welche Ma&szlig;nahmen das Radfahren attraktiver machen </strong><br>
1. Radwege entlang von Freilandstra&szlig;en: 74 Prozent<br>
2. Radwege im Ortsgebiet: 64 Prozent<br>
3. Radfahrstreifen auf Fahrbahn: 59 Prozent<br>
4. Verkehrsberuhigte Zonen: 56 Prozent<br>
5. Mehr Fahrradabstellanlagen: 52 Prozent<br>
Quelle: VC&Ouml; 2010</p>
<p><strong>VC&Ouml;-Umfrage: Die Motive zum Radfahren im Alltag </strong><br>
1. Weil Radfahren gesund ist: 89 Prozent<br>
2. Weil Radfahren Spa&szlig; macht: 80 Prozent<br>
3. Weil Radfahren umweltfreundlich ist: 77 Prozent<br>
4. Weil man mit Fahrrad unabh&auml;ngig ist: 67 Prozent<br>
5. Weil man nicht im Stau steht: 66 Prozent<br>
6. Weil man schnell(er) ans Ziel kommt: 64 Prozent<br>
7. Weil Radfahren kosteng&uuml;nstig ist: 63 Prozent<br>
Quelle: VC&Ouml; 2010</p>
<p>VC&Ouml;-Radfahrumfrage:<br>
Anzahl befragte Personen in ganz &Ouml;sterreich: 1.975 Personen<br>
Umfragezeitraum: 15. April und 5. Juli 2010<br>
&nbsp;</p>

]]></description>
<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 10:16:41 +0200</pubDate>
</item> 
<item>
<title><![CDATA[Verkehrsabgase wesentlich verantwortlich für die hohe Ozonbelastung!]]></title>
<link>http://www.vcoe.at/start.asp?ID=8444</link>
<guid>http://www.vcoe.at/start.asp?ID=8444</guid>
<description><![CDATA[
Ausgabe: 2010-109 vom 12.07.2010<br>
VCÖ: Umweltzone nach Berliner Vorbild in Wien einführen!<p>VC&Ouml;: Taxis, Fuhrparks und Mopeds auf Elektromotoren umstellen!</p>
<p>Dicke Luft in Wien und Ost&ouml;sterreich. Um 13.00 Uhr wurde ein Wert von 212 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen, damit liegt die Belastung nur mehr knapp unter der Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Der VC&Ouml; weist darauf hin, dass vor allem Stickstoffoxid-Emissionen in Verbindung mit Hitze f&uuml;r die hohen Ozonwerte verantwortlich sind. Hauptverursacher der Stickoxide ist der Verkehr. Der VC&Ouml; erneuert seine Forderung nach Einf&uuml;hrung von Umweltzonen in Wien.</p>
<p>&bdquo;Mit der Ozonbelastung steigen Lungenkrankheiten. Besonders gef&auml;hrdet sind Kinder, &auml;ltere Menschen und Personen mit Atemwegsbeschwerden. Gereizte Schleimh&auml;ute, Kurzatmigkeit oder geh&auml;ufte Asthmaanf&auml;lle sind m&ouml;gliche Folgen&ldquo;, macht VC&Ouml;-Experte Martin Blum aufmerksam. Vor allem Kinder haben ein h&ouml;heres Risiko, denn Kinder atmen im Verh&auml;ltnis zur K&ouml;rpergr&ouml;&szlig;e mehr Luft ein als Erwachsene.</p>
<p>Ozon entsteht durch Luftschadstoffe und Sonneneinstrahlung. Die wichtigsten Ozonvorl&auml;ufersubstanzen sind Stickoxide. Der VC&Ouml; weist darauf hin, dass zwei Drittel der Stickoxid-Emissionen vom Verkehr verursacht werden. Dieselabgase enthalten etwa dreimal so Stickoxide wie die Abgase von Benzin. &bdquo;Umso absurder ist es, dass der gesundheitssch&auml;dliche Diesel niedriger besteuert wird als Benzin&ldquo;, kritisiert der VC&Ouml;.</p>
<p>Der VC&Ouml; spricht sich f&uuml;r die Einf&uuml;hrung einer Umweltzone in Wien ein. In Berlin wurden durch die Umweltzone die Stickoxid-Emissionen des Verkehrs um 14 Prozent gesenkt, jene von Dieselru&szlig; sogar um 24 Prozent. &quot;Eine Umweltzone nach Berliner Vorbild w&uuml;rde die Luftqualit&auml;t in Wien deutlich erh&ouml;hen. Die Gesundheit der Bev&ouml;lkerung, das Wohl unserer Kinder muss Vorrang haben&quot;, betont VC&Ouml;-Experte Blum.</p>
<p>Ein gro&szlig;es Potenzial zur Verringerung der Schadstoffe in den St&auml;dten sieht der VC&Ouml; in der Elektromobilit&auml;t. Fuhrparks und Flotten, wie etwa Taxis, k&ouml;nnen rasch auf Elektrofahrzeuge umger&uuml;stet werden. Zudem sollte es ein Aus f&uuml;r herk&ouml;mmliche Mopeds geben. Der VC&Ouml; fordert, dass ab dem Jahr 2012 nur noch Elektro-Mopeds neu auf den Markt kommen d&uuml;rfen.</p>
<p>Der VC&Ouml; spricht sich bei drohender Ozonbelastung f&uuml;r eine fr&uuml;hzeitigere Information der Bev&ouml;lkerung aus. &bdquo;Ozonwarnungen nachdem die Leute mit dem Auto ins B&uuml;ro gefahren sind, kommen zu sp&auml;t. Wer l&auml;sst schon das Auto beim B&uuml;ro stehen?&ldquo;, so VC&Ouml;-Experte Blum.</p>
<p><strong>Hintergrundinformationen zum Thema Ozon:</strong><br>
Bodennahes Ozon in h&ouml;herer Konzentration entsteht durch Luftschadstoffe, so genannte Ozonvorl&auml;ufersubstanzen, und Sonneneinstrahlung. Zu den wichtigsten Ozonvorl&auml;ufersubstanzen z&auml;hlen Stickoxide (NOx) und fl&uuml;chtige organische Verbindungen (VOC). Laut Umweltbundesamt hat &Ouml;sterreich im Jahr 2008 rund 162.200 Tonnen Stickoxid-Emissionen verursacht &ndash; das sind um fast 60.000 Tonnen mehr, als &Ouml;sterreich im Jahr 2010 laut Ozongesetz emittieren darf. Der VC&Ouml; weist darauf hin, dass zwei Drittel der Stickoxid-Emissionen vom Verkehr verursacht werden. Hauptverantwortlich sind die Abgase von Dieselfahrzeugen, die im Vergleich zu Benzinabgasen dreimal mehr Stickoxide enthalten.</p>

]]></description>
<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 14:32:42 +0200</pubDate>
</item> 
<item>
<title><![CDATA[VCÖ: In Österreich vier Mal so viele Tote durch Verkehrsabgase wie durch Verkehrsunfälle!]]></title>
<link>http://www.vcoe.at/start.asp?ID=8403</link>
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<description><![CDATA[
Ausgabe: 2010-108 vom 09.07.2010<br>
Wirksame Umweltzonen in Österreichs Städten rasch einführen<p>Die Schadstoffe des Verkehrs in &Ouml;sterreich verursachen rund 2.400 vorzeitige Todesf&auml;lle pro Jahr. Verkehrsabgase machen vor allem Kinder krank und f&uuml;hren bei &auml;lteren Menschen zu vorzeitigen Todesf&auml;llen. Der VC&Ouml; begr&uuml;&szlig;t, dass der Nationalrat mit dem Beschluss des IG-Luft die Grundlage f&uuml;r die Einf&uuml;hrung von Umweltzonen in &Ouml;sterreich schafft. In Berlin hat die Umweltzone den vom Verkehr verursachten Diesel-Ru&szlig; um 24 Prozent verringert. Der VC&Ouml; ist f&uuml;r die Einf&uuml;hrung von Umweltzonen in Feinstaubbelasteten St&auml;dten, wie Graz, Wien, Salzburg und Linz.</p>
<p>&bdquo;Verkehrsabgase machen krank. Kinder und Ungeborene sind durch die Schadstoffe des Kfz-Verkehrs besonders gef&auml;hrdet. Derzeit hat die freie Fahrt von alten Autos und alten Lastwagen Vorrang vor der Gesundheit unserer Kinder. Das ist ein Armutszeugnis f&uuml;r die Politik&ldquo;, stellt VC&Ouml;-Experte DI Martin Blum fest.</p>
<p>Laut Weltgesundheitsorganisation WHO verursachen die Verkehrsabgase in &Ouml;sterreich rund 2.400 Todesf&auml;lle pro Jahr. Der VC&Ouml; weist daraufhin, dass damit die Verkehrsabgase rund vier Mal so viele Todesopfer fordern wie Verkehrsunf&auml;lle. Zus&auml;tzlich verursachen die Schadstoffe des Kfz-Verkehrs pro Jahr bei Kindern mehr als 20.000 Bronchitis-Erkrankungen und rund 15.000 Asthmaanf&auml;lle und bei Erwachsenen mehr als 2.000 F&auml;lle chronischer Bronchitis.</p>
<p>Das Umweltbundesamt hat festgestellt, dass in Graz aufgrund der hohen Feinstaubbelastung die Lebenserwartung im Schnitt um elf Monate geringer ist, bei Bewohnern entlang stark befahrener Stra&szlig;en sogar um 14 Monate. Laut WHO haben Kinder, die entlang stark befahrener Stra&szlig;en aufwachsen, ein doppelt so hohes Risiko an Asthma oder Bronchitis zu erkranken, wie Kinder an wenig befahrenen Stra&szlig;en. Auch die Anf&auml;lligkeit f&uuml;r Allergien und Ekzeme ist deutlich h&ouml;her. &bdquo;Das ist auch ein soziales Problem. In den St&auml;dten wohnen entlang der stark befahrenen Stra&szlig;en einkommensschwache Haushalte. Sie sind einer massiven Schadstoffbelastung ausgesetzt. Auch in diesem Punkt bewahrheitet sich, dass Armut krank macht&ldquo;, stellt VC&Ouml;-Experte Blum fest. Viele dieser einkommensschwachen Haushalte besitzen selber kein Auto.</p>
<p>Der VC&Ouml; fordert f&uuml;r jene St&auml;dte, wo die Feinstaubbelastung hoch ist, die rasche Einf&uuml;hrung von Umweltzonen. Neben Graz sind Wien, Salzburg, Linz sowie Innsbruck, Klagenfurt und St. P&ouml;lten jene Landeshauptst&auml;dte, wo die Feinstaubbelastung hoch ist. Der VC&Ouml; weist darauf hin, dass in Berlin durch die Einf&uuml;hrung der Umweltzone die Emissionen des Verkehrs um 24 Prozent (Dieselru&szlig;) bzw. 14 Prozent (Stickoxide) zur&uuml;ckgegangen sind. Die Zahl von Fahrzeugen mit hohem Schadstoffaussto&szlig; ist um 55 Prozent (Lkw) bzw. 70 Prozent (Pkw) gesunken.</p>
<p>&bdquo;Die Erfahrungen der Umweltzonen in Deutschland zeigen vor allem eines. Gro&szlig;e Umweltzonen bringen eine deutliche Verbesserung der Luftqualit&auml;t. Dort, wo diversen Lobbyisten nachgegeben wurde und die Zonen deshalb klein sind und es viele Ausnahmen gibt, ist die Wirkung gering. &Ouml;sterreich sollte aus diesen Erfahrungen lernen&ldquo;, so VC&Ouml;-Experte Blum.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>VC&Ouml;: Verkehrsabgase machen krank und t&ouml;ten</strong></p>
<p>Die Schadstoffe des Verkehrs verursachen in &Ouml;sterreich pro Jahr<br>
* rund 2.400 vorzeitige Todesf&auml;lle<br>
* rund 40.000 Asthmaanf&auml;lle bei Erwachsenen<br>
* rund 15.000 Asthmaanf&auml;lle bei Kinder<br>
* mehr als 2.000 F&auml;lle chronischer Bronchitis bei Erwachsenen<br>
* mehr als 20.000 Bronchitis-Erkrankungen bei Kindern<br>
Quelle: WHO, VC&Ouml; 2010</p>
<p><strong>VC&Ouml;: Umweltzone in Berlin brachte deutliche Verbesserungen der Luftqualit&auml;t</strong></p>
<p>Dieselru&szlig;-Emissionen des Verkehrs: minus 24 Prozent<br>
Stickoxid (NOx)-Emissionen des Verkehrs: minus 14 Prozent<br>
R&uuml;ckgang Lkw mit hoher Schadstoffaussto&szlig;: minus 55 Prozent<br>
R&uuml;ckgang Pkw mit hohem Schadstoffaussto&szlig;: minus 70 Prozent<br>
Quelle: Stadt Berlin, VC&Ouml; 2010<br>
&nbsp;</p>

]]></description>
<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 10:28:56 +0200</pubDate>
</item> 
<item>
<title><![CDATA[VCÖ: Dieselruß trägt stärker zum Klimawandel bei als bisher erwartet]]></title>
<link>http://www.vcoe.at/start.asp?ID=8390</link>
<guid>http://www.vcoe.at/start.asp?ID=8390</guid>
<description><![CDATA[
Ausgabe: 2010-107 vom 08.07.2010<br>
Internationale Fachleute für Filterpflicht für Dieselmotoren!<p>VC&Ouml;: Umweltzonen f&uuml;r viele Landeshauptst&auml;dte &Ouml;sterreichs sinnvoll</p>
<p>Dieselru&szlig; belastet unsere Gesundheit und ist f&uuml;r das Klima schlecht.&ldquo; Bei diesem Punkt waren sich die Experten aus Deutschland, der Schweiz und aus &Ouml;sterreich bei der VC&Ouml;-Diskussion &bdquo;Welche Rolle spielt Dieselru&szlig; f&uuml;r den Klimawandel?&ldquo; heute in Wien einig. Dieselru&szlig; beschleunigt die Erderw&auml;rmung. Der VC&Ouml; spricht sich f&uuml;r ein Ma&szlig;nahmenpaket zur Verringerung der Dieselru&szlig;-Emissionen in &Ouml;sterreich aus.</p>
<p>Wissenschafter &ndash; unter anderem das NASA Goddard Institut for Space Studies - haben festgestellt, dass Dieselru&szlig; massiv zur Klimaver&auml;nderung beitr&auml;gt. Der w&auml;rmende Effekt der Ru&szlig;partikel f&uuml;hrt in der Arktis zu einer verst&auml;rkten Schmelze der Eis- und Schneefl&auml;chen. Die Ru&szlig;partikel wirken dreifach sch&auml;dlich: Sie absorbieren das Sonnenlicht und tragen zur Erw&auml;rmung der unmittelbaren Umgebung bei. Zudem lagern sie sich auf den wei&szlig;en Eisfl&auml;chen ab und reduzieren so die Reflektion des Sonnenlichts um bis zu 40 Prozent, in deren Folge das Eis noch schneller erw&auml;rmt und das Abschmelzen der Gletscher beschleunigt wird. Und drittens beeinflussen die Ru&szlig;partikel die Wolkenbildung und ver&auml;ndern so die Niederschlagsverh&auml;ltnisse.</p>
<p>Zwei Drittel der Ru&szlig;partikel auf der Eisoberfl&auml;che der Arktis stammen aufgrund der herrschenden Windstr&ouml;me aus Europa. Da in Mitteleuropa der Verkehr der Hauptemittent von Diesel-Ru&szlig; ist, dr&auml;ngen Wissenschafter auf Ma&szlig;nahmen beim Verkehr. &bdquo;Die gute Nachricht ist: Dank Partikelfilter ist es m&ouml;glich, die Diesel-Ru&szlig; Emissionen des Verkehrs bis zum Jahr 2020 drastisch zu verringern&ldquo;, betont der deutsche Umweltwissenschafter Prof. Axel Friedrich. Auch Urs Baltensperger, Leiter der Abteilung Atmosph&auml;ren-Chemie am Paul-Scherrer-Institut in der Schweiz, dr&auml;ngt auf rasche Ma&szlig;nahmen: &bdquo;Es existieren f&uuml;r die meisten Dieselmotoren L&ouml;sungen zur nahezu vollst&auml;ndigen Entfernung. Es gibt keinen Grund zum weiteren Verz&ouml;gern wirksamer Reduktionsma&szlig;nahmen.&ldquo;</p>
<p>Dr. J&uuml;rgen Schneider vom Umweltbundesamt erg&auml;nzt: &bdquo;Eine Betrachtung der Wechselwirkungen und positive Synergieeffekte von Ma&szlig;nahmen zur Luftreinhaltung mit Klimaschutzaktivit&auml;ten werden zuk&uuml;nftig noch wichtiger.&ldquo; Der VC&Ouml; weist auf die m&ouml;glichen Win-Win-Situation hin: &bdquo;Eine Verringerung der Diesel-Ru&szlig; Emissionen verbessert die Luftqualit&auml;t, die Luft in den St&auml;dten wird f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung ges&uuml;nder und es wird ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz geleistet&ldquo;, spricht sich VC&Ouml;-Experte DI Martin Blum f&uuml;r ein Ma&szlig;nahmenpaket aus. Dieses soll strengere Abgasgrenzwerte f&uuml;r Neufahrzeuge und eine Nachr&uuml;stungspflicht f&uuml;r Lkw und Baumaschinen mit Ru&szlig;partikelfilter enthalten. Wichtig sind auch Umweltzonen. Der morgige Beschluss der IG-Luft-Novelle im Nationalrat erm&ouml;glicht die Einf&uuml;hrung von Umweltzonen in &Ouml;sterreich. Zudem fordert der VC&Ouml;, dass Diesel gleich hoch wie Benzin besteuert wird.</p>
<p>Der deutsche Umweltwissenschafter Axel Friedrich weist darauf hin, dass Ru&szlig;partikel im Gegensatz zu CO2 und Methan vergleichsweise kurzlebige Stoffe sind. &bdquo;Sie haben eine geringe Verweilzeit in der Atmosph&auml;re. Eine Reduktion von Diesel-Ru&szlig; wirkt damit im Kampf gegen den Klimawandel relativ schnell.&ldquo;</p>
<p>VC&Ouml;: Umweltzonen in &Ouml;sterreichs Landeshauptst&auml;dte sinnvoll Morgen wird im Parlament die Novelle des IG-Luft behandelt. Der VC&Ouml; betont, dass damit endlich auch in &Ouml;sterreich Umweltzonen eingef&uuml;hrt werden k&ouml;nnen. In Italien gibt es bereits in 81 St&auml;dten eine Umweltzone, in Deutschland in 43 St&auml;dten. Derzeit wird in Deutschland diskutiert, die gesamte Rhein-Main Region im Ausma&szlig; von 15.000 Quadratkilometer (das entspricht fast der gesamten Fl&auml;che der Steiermark) zur Umweltzone zu machen.</p>
<p>Der VC&Ouml; weist darauf hin, dass in vier Landeshauptst&auml;dten bereits jetzt der Feinstaub-Jahresgrenzwert (25 Tage mit mehr als 50 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft) &uuml;berschritten wurde. Die VC&Ouml;-Analyse der Feinstaubmessungen in &Ouml;sterreich (Umweltbundesamt und L&auml;nder) zeigt, dass die Belastung in Wien am st&auml;rksten ist. An der Messstelle Wien Belgradplatz war bereits an 52 Tagen mehr Feinstaub als erlaubt in der Luft. Bei der Messstelle Graz S&uuml;d gab es heuer bereits 48 &Uuml;berschreitungen, in Salzburg (Rudolfsplatz) an 36 Tagen und in Linz (R&ouml;merberg) an 29 Tagen. Hoch ist die Feinstaubbelastung auch in Klagenfurt (25 &Uuml;berschreitungen) sowie in Innsbruck und St. P&ouml;lten (jeweils 24 &Uuml;berschreitungen). &quot;Die Gesundheit der Bev&ouml;lkerung muss absoluten Vorrang haben. Deshalb sind in den belasteten Gebieten Ma&szlig;nahmen umzusetzen, die zur Verbesserung der Luftqualit&auml;t f&uuml;hren. Umweltzonen sind eine wirksame Ma&szlig;nahme&quot;, betont VC&Ouml;-Experte Blum.</p>

]]></description>
<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 14:07:45 +0200</pubDate>
</item> 
<item>
<title><![CDATA[VCÖ: Österreichs Diesel-Pkw verursachen 14 Mal so viel Feinstaub wie die Benzin-Pkw!]]></title>
<link>http://www.vcoe.at/start.asp?ID=8372</link>
<guid>http://www.vcoe.at/start.asp?ID=8372</guid>
<description><![CDATA[
Ausgabe: 2010-106 vom 07.07.2010<br>
In Wien besitzen wenige einen Diesel-Pkw, im Burgenland sehr viele!<p>VC&Ouml;: Umweltzonen verbessern Luftqualit&auml;t in den St&auml;dten<br>
&nbsp;</p>
<p>Dieselabgase belasten die Luft um ein Vielfaches st&auml;rker als Benzinabgase. Der VC&Ouml; weist darauf hin, dass die Diesel-Pkw der heimischen Autoflotte im Schnitt 14 Mal so viele Feinstaub-Partikel und drei Mal so viele Stickoxide emittierten wie die Benzin-Pkw. Eine aktuelle VC&Ouml;-Untersuchung zeigt, dass der Diesel-Boom zu Ende geht. Der Anteil an den Pkw-Neuzulassungen ist seit dem Jahr 2004 von knapp 71 auf 49 Prozent gesunken. Pro 1.000 Einwohner gibt es im Burgenland die meisten Diesel-Pkw und in Wien die wenigsten. Der VC&Ouml; betont, dass Umweltzonen die Luftqualit&auml;t in den St&auml;dten verbessern.</p>
<p>Rund 2,38 Millionen Diesel-Pkw gibt es in &Ouml;sterreich. Von 1.000 &Ouml;sterreicherinnen und &Ouml;sterreich besitzen 285 einen Diesel-Pkw. Eine aktuelle VC&Ouml;-Untersuchung zeigt, dass in Wien Diesel-Pkw am wenigsten beliebt sind. In der Bundeshauptstadt kommen auf ein 1.000 Personen 200 Diesel-Pkw. Die meisten Diesel-Pkw pro 1.000 Einwohner weist das Burgenland mit 339 auf.</p>
<p>&bdquo;Dieselabgase bereiten den St&auml;dten gro&szlig;e Probleme. Aufgrund der deutlich h&ouml;heren Stickoxid- und Feinstaub-Emissionen verschlechtern Diesel-Fahrzeuge die Luftqualit&auml;t in den St&auml;dten&ldquo;, betont VC&Ouml;-Experte DI Martin Blum. Der aktuelle Umweltkontrollbericht zeigt, dass Diesel-Fahrzeuge die Hauptverursacher der Stickstoffoxid-Emissionen und der Abgas-Emissionen von PM10 (Feinstaub) sind. Die Diesel-Pkw-Flotte verursacht laut Umweltbundesamt 14 Mal so viele Feinstaub-Partikel und drei Mal so viele Stickoxid-Emissionen wie &Ouml;sterreichs Benzin-Pkw-Flotte.</p>
<p>Eine nun ver&ouml;ffentlichte niederl&auml;ndische Langzeitstudie hat gezeigt: Entlang stark befahrener Stra&szlig;en mit erh&ouml;hter Stickoxid- und Feinstaubbelastung erkranken &uuml;berdurchschnittlich viele Kinder an Asthma. Bei dieser Studie wurden 3.800 Kinder acht Jahre lang untersucht. &bdquo;Stickoxide und Feinstaub machen nachweisbar krank. Kinder und &auml;ltere Menschen sind am st&auml;rksten gef&auml;hrdet. Es ist h&ouml;chste Zeit, dass die Politik die Gesundheit der Bev&ouml;lkerung st&auml;rker sch&uuml;tzt&ldquo;, betont VC&Ouml;-Experte Blum.</p>
<p>Der VC&Ouml; sieht die Entwicklungen bei den Pkw-Neuzulassungen differenziert. Erfreulich ist, dass der Dieselboom zu Ende geht. W&auml;hrend im Jahr 2004 noch 70,9 Prozent der neuen Pkw mit Diesel fuhren, waren es im Jahr 2009 nur mehr 46 Prozent und in den ersten f&uuml;nf Monaten des heurigen Jahres 49,3 Prozent. Doch nach wie vor ist der Anteil von Diesel-Pkw hoch.</p>
<p>Der VC&Ouml; fordert, dass Kfz-Flotten der &ouml;ffentlichen Hand sowie Taxis in St&auml;dten bis zum Jahr 2015 dieselfrei werden. Zudem sind steuerliche Beg&uuml;nstigungen, wie die niedrigere Mineral&ouml;lsteuer, f&uuml;r Diesel-Fahrzeuge rasch zu streichen. Privaten r&auml;t der VC&Ouml; vom Kauf von Diesel-Pkw ab.&nbsp; Partikel-Filter verringern&nbsp; zwar die Feinstaub-Emissionen,&nbsp;helfen jedoch nicht&nbsp;gegen die Stickoxid-Emissionen.&nbsp; Und die Politik wird in den kommenden Jahren verst&auml;rkt Ma&szlig;nahmen setzen m&uuml;ssen, um&nbsp;die Stickoxid-Emissionen zu verringern.</p>
<p>Denn die hohe Anzahl von Diesel-Fahrzeugen ist hauptverantwortlich daf&uuml;r, dass &Ouml;sterreich ein Vertragsverletzungsverfahren der EU droht, warnt der VC&Ouml;. &Ouml;sterreich darf im Jahr 2010 nicht mehr als 103.000 Tonnen Stickoxide emittieren. Im Jahr 2008 waren es aber mit 162.200 Tonnen deutlich mehr. Der Stra&szlig;enverkehr war mit 77.200 Tonnen der Hauptverursacher. Der VC&Ouml; begr&uuml;&szlig;t daher, dass mit der Novelle des IG-Luft die Einf&uuml;hrung von Umweltzonen m&ouml;glich wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>VC&Ouml;: Burgenland hat die meisten Diesel Pkw pro 1.000 Einwohner (Diesel-Pkw pro 1.000 Einwohner, Stand 31.12.2009)</strong></p>
<p>Burgenland: 339 Diesel-Pkw / 1.000 Einwohner<br>
Nieder&ouml;sterreich: 320<br>
Ober&ouml;sterreich: 316<br>
K&auml;rnten: 314<br>
Steiermark: 303<br>
Salzburg: 292<br>
Tirol: 280<br>
Vorarlberg: 253<br>
Wien: 200<br>
&Ouml;sterreich: 285</p>
<p>Quelle: Statistik Austria, VC&Ouml; 2010</p>
<p><br>
<strong>VC&Ouml;: Dieselboom in &Ouml;sterreich geht zu Ende (Anteil der Diesel-Pkw bei Pkw-Neuzulassungen)</strong></p>
<p>1.1. bis 31.5. 2010: 49,3 Prozent<br>
Jahr 2009: 46,0 Prozent<br>
Jahr 2008: 54,6 Prozent<br>
Jahr 2007: 59,3 Prozent<br>
Jahr 2006: 62,1 Prozent<br>
Jahr 2005: 64,9 Prozent<br>
Jahr 2004: 70,8 Prozent</p>
<p>Quelle: Statistik Austria, VC&Ouml; 2010</p>

]]></description>
<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 10:11:48 +0200</pubDate>
</item> 
<item>
<title><![CDATA[VCÖ: In Österreichs Städten wird im internationalen Vergleich wenig Rad gefahren]]></title>
<link>http://www.vcoe.at/start.asp?ID=8365</link>
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<description><![CDATA[
Ausgabe: 2010-105 vom 06.07.2010<br>
EU-Spitze: In Kopenhagen und Groningen kommen 60 Prozent mit Rad zur Arbeit!<p>VC&Ouml;: Infrastruktur f&uuml;r das Radfahren rasch verbessern<br>
&nbsp;</p>
<p>60 Prozent der Bev&ouml;lkerung kommen mit dem Fahrrad zur Arbeit. Was f&uuml;r &Ouml;sterreichs St&auml;dte utopisch klingt, ist in Kopenhagen und Groningen Realit&auml;t. Der VC&Ouml; weist darauf hin, dass in &Ouml;sterreich zwar seit einigen Jahren das Radfahren immer beliebter wird, aber im internationalen Vergleich wird wenig Radgefahren. Der VC&Ouml; fordert mehr Platz zum Radfahren in den St&auml;dten und eine verbesserte Radfahrinfrastruktur.</p>
<p>&bdquo;In Kopenhagen und Groningen ist der Anteil der Personen, die meist mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen, 15 Mal so hoch wie in Wien, in Amsterdam fast zw&ouml;lf Mal so hoch. Auch wenn Wien seit ein paar Jahren einen Radfahrboom erlebt, im internationalen Vergleich wird in Wien noch wenig Rad gefahren&ldquo;, stellt VC&Ouml;-Experte DI Martin Blum fest. Der VC&Ouml; hat die Daten einer Umfrage der EU-Kommission in 75 europ&auml;ischen St&auml;dten analysiert. Bei der repr&auml;sentativen Umfrage der EU-Kommission wurden in jeder Stadt 500 Personen befragt. &Ouml;sterreich war bei der Umfrage mit Graz und Wien vertreten.</p>
<p>Europas Radhauptst&auml;dte sind Kopenhagen und das niederl&auml;ndische Groningen. In beiden St&auml;dten fahren beeindruckende 60 Prozent der Bev&ouml;lkerung mit dem Fahrrad zur Arbeit. An dritter Stelle landet Amsterdam mit 46 Prozent. &bdquo;In diesen St&auml;dten sieht und erlebt man, was eine radfahrfreundliche Stadt ausmacht. Es wird dem Radverkehr ausreichend Platz einger&auml;umt, enge Radwege, wie es sie in &Ouml;sterreich gibt, sind dort undenkbar&ldquo;, so VC&Ouml;-Experte Blum.</p>
<p>W&auml;hrend Graz mit einem Anteil von 28 Prozent immerhin den 8. Platz von 75 belegt, landet Wien lediglich an 31. Stelle. Der VC&Ouml; weist darauf hin, dass auch im Vergleich mit den europ&auml;ischen Hauptst&auml;dten deutlich wird, dass Wien beim Radfahren noch viel aufholen muss. Vier Prozent fahren in Wien mit dem Fahrrad zur Arbeit, in Stockholm sind es 19 Prozent, in Berlin 17 Prozent, in Laibach 15 Prozent, in Helsinki 10 Prozent und in London neun Prozent. Auch in Budapest und Paris fahren mehr mit dem Rad zur Arbeit als in Wien.</p>
<p>Der VC&Ouml; betont, dass durch eine raschere Verbesserung der Bedingungen zum Radfahren der Radverkehrsanteil in Wien deutlich erh&ouml;ht werden kann. Neben mehr Radfahrstreifen auf der Fahrbahn, der generellen &Ouml;ffnung von Einbahnen f&uuml;r das Radfahren nach dem Vorbild der Schweiz und Belgiens braucht es auch mehr Schnellverbindungen f&uuml;r das Radfahren. Auch vorgezogene Haltefl&auml;chen f&uuml;r den Radverkehr und mehr Fahrradabstellanlagen sind wichtig. &bdquo;Im Vergleich zum Jahr 2005 wird in &Ouml;sterreich heute um rund 50 Prozent mehr Rad gefahren, in Wien sogar doppelt so viel. Die Infrastruktur hinkt aber dem Radfahrboom gewaltig hinterher&ldquo;, spricht sich VC&Ouml;-Experte Blum f&uuml;r eine Infrastruktur-Offensive f&uuml;r das Radfahren aus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>VC&Ouml;: &Ouml;sterreichs St&auml;dte haben beim Radfahren viel aufzuholen (Anteil der Bev&ouml;lkerung, die meist mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen)</p>
<p>1. Kopenhagen: 60 Prozent<br>
1. Groningen: 60 Prozent<br>
3.Amsterdam: 46 Prozent<br>
4. Oulu (Finnland): 38 Prozent<br>
5. Malm&ouml;: 37 Prozent<br>
5. AAlborg: 37 Prozent<br>
7. Antwerpen: 29 Prozent<br>
8. Graz: 28 Prozent<br>
9. Rotterdam: 25 Prozent<br>
10. Stra&szlig;burg: 21 Prozent<br>
11. Stockholm: 19 Prozent<br>
12. Leipzig: 18 Prozent<br>
13. Berlin: 17 Prozent<br>
13. M&uuml;nchen: 17 Prozent<br>
15. Laibach: 15 Prozent<br>
16. Hamburg: 14 Prozent<br>
17. Rostock: 13 Prozent<br>
18. Helsinki: 10 Prozent<br>
19. London: 9 Prozent<br>
19. Verona: 9 Prozent</p>
<p>31. Wien: 4 Prozent</p>
<p><br>
Quelle: EU-Kommission, VC&Ouml; 2010<br>
&nbsp;</p>

]]></description>
<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 10:33:18 +0200</pubDate>
</item> 
<item>
<title><![CDATA[Vier von zehn Österreicher halten Öffi-Fahrkarten-System für kompliziert]]></title>
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<description><![CDATA[
Ausgabe: 2010-104 vom 05.07.2010<br>
VCÖ fordert bundesweit einheitliches elektronisches Fahrkartensystem<br>
<p>Viele &Ouml;sterreicher finden sich im Tarifdschungel des &Ouml;ffentlichen Verkehrs nicht zurecht. Der VC&Ouml; weist darauf hin, dass vier von zehn &Ouml;sterreicherinnen und &Ouml;sterreicher die Tarife des &Ouml;ffentlichen Verkehrs f&uuml;r unverst&auml;ndlich halten und den Erwerb von Fahrkarten als schwierig ansehen. Das derzeitige Fahrkartensystem ist f&uuml;r jene, die selten mit &ouml;ffentlichen Verkehrsmitteln fahren, ein Hindernis h&auml;ufiger zu fahren. Der VC&Ouml; fordert eine Vereinfachung durch die &ouml;sterreichweite Einf&uuml;hrung eines E-Ticketing Systems.</p>
<p>Eine aktuelle VC&Ouml;-Studie zeigt, dass fast 4,1 Millionen &Ouml;sterreicherinnen und &Ouml;sterreicher &uuml;ber 15 Jahre zumindest einmal pro Jahr mit &ouml;ffentlichen Verkehrsmitteln fahren. Davon sind 1,5 Millionen Personen so genannte Seltenfahrer. Weitere 2,9 Millionen Personen &uuml;ber 15 Jahre fahren nie &ouml;ffentlich. Insgesamt erachten 41 Prozent der &Ouml;sterreicher die Tarife als unverst&auml;ndlich und das Fahrkartensystem als schwierig.</p>
<p>Schwer verst&auml;ndliche Tarife und komplizierte Fahrkartensysteme sind eine Barriere, die viele von der Ben&uuml;tzung &ouml;ffentlicher Verkehrsmittel abhalten. &bdquo;Wird das bestehende Fahrkartensystem vereinfacht, nimmt die Zahl der Fahrg&auml;ste zu&ldquo;, stellt VC&Ouml;-Experte DI Martin Blum fest. In den Niederlanden gibt es seit Anfang des Jahres ein landesweit g&uuml;ltiges elektronisches Fahrkartensystem. Die Fahrg&auml;ste haben eine &bdquo;OV-Chipkaart&ldquo; mit der sie Bahn, Bus und st&auml;dtische &ouml;ffentliche Verkehrsmittel benutzen k&ouml;nnen.</p>
<p>Auch in &Ouml;sterreich gibt es bereits vereinzelt elektronische Tickets. &bdquo;Das Zeitalter der Papierfahrscheine geht langsam aber sicher zu Ende. Jetzt geht es darum, einen Fleckerlteppich an regional unterschiedlichen Systemen zu verhindern und stattdessen ein bundesweit einheitliches System umzusetzen&ldquo;, betont VC&Ouml;-Experte Blum.</p>
<p>Wesentlich ist, dass das E-Ticketing in ganz &Ouml;sterreich gilt und eine Bestpreis-Garantie f&uuml;r die Fahrg&auml;ste inkludiert, wie es in Steyr, Wels und Klagenfurt bereits der Fall ist. Dabei zahlen Fahrg&auml;ste, die mehrmals pro Woche fahren, maximal den Preis einer Wochenkarte und in einem Jahr maximal den Preis einer Jahreskarte.</p>
<p>Technisch funktioniert E-Ticketing sowohl mit Mobiltelefonen als auch mit Chipkarten. &bdquo;Die Zeit des Anstellens an Fahrkartenschalter oder Automaten ist mit E-Ticketing vorbei. Auch die Ungewissweit im st&auml;dtischen &Ouml;ffentlichen Verkehr, welches Ticket zu l&ouml;sen ist, f&auml;llt dann weg. Man braucht lediglich die Chipkarte an einem Leseger&auml;t vorbeif&uuml;hren. Bei pers&ouml;nlichen Karten erh&auml;lt man wie bei der Kreditkarte eine monatliche Abrechnung mit den Fahrten, bei einer unpersonalisierten Karte wird der aufgebuchte Geldbetrag einfach abgebucht, wie beispielsweise bei Wertkarten-Handys&ldquo;, erkl&auml;rt VC&Ouml;-Experte Blum.</p>
<p>Werden die Kosten f&uuml;r das E-Ticketing-System in den Niederlanden auf &Ouml;sterreich umgelegt, dann w&auml;ren in &Ouml;sterreich f&uuml;r die kommenden 14 Jahre j&auml;hrliche Investitionen von rund 90 Millionen Euro n&ouml;tig. Dem gegen&uuml;ber steht der Wegfall der Kosten f&uuml;r das bestehende System in der H&ouml;he von rund 70 Millionen Euro pro Jahr. &bdquo;Da &uuml;berall, wo elektronisches Ticketing eingef&uuml;hrt wurde, die Zahl der Fahrg&auml;ste deutlich gestiegen ist, w&uuml;rden sich die Investitionen rasch rechnen&ldquo;, so VC&Ouml;-Experte Blum. Der VC&Ouml; fordert, dass in &Ouml;sterreich rasch die gesetzlichen Grundlagen geschaffen werden, damit ein bundesweit einheitliches E-Ticketing System eingef&uuml;hrt werden kann.</p>
<p>Das VC&Ouml;-Factsheet &bdquo;E-Ticketing in &Ouml;sterreich&ldquo; ist kostenlos auf <a href="http://www.vcoe.at/start.asp?ID=8290">www.vcoe.at </a>bzw. unter (01) 8932697 erh&auml;ltlich.<br>
&nbsp;</p>

]]></description>
<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 10:08:46 +0200</pubDate>
</item> 
<item>
<title><![CDATA[Andere Länder, andere Verkehrsregeln, höhere Strafen]]></title>
<link>http://www.vcoe.at/start.asp?ID=8347</link>
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<description><![CDATA[
Ausgabe: 2010-103 vom 02.07.2010<br>
VCÖ: Oft niedrigere Tempolimits, Rauchverbot beim Autofahren in Finnland<br>
<p>Rund eine Million &Ouml;sterreicher werden im Sommer mit dem Auto ins Ausland fahren. Der VC&Ouml; weist darauf hin, dass in zahlreichen Urlaubsdestinationen andere Verkehrsregeln gelten als in &Ouml;sterreich. H&auml;ufig sind Tempolimits niedriger, in Tschechien und Ungarn gilt 0,0 Promille und in Finnland und Zypern ist Rauchen im Auto verboten, wenn Kinder mitfahren. Die VC&Ouml;-Analyse zeigt, dass die Strafen in vielen L&auml;ndern h&ouml;her sind als in &Ouml;sterreich.</p>
<p>Schulschluss bedeutet Staubeginn auf &Ouml;sterreichs Stra&szlig;en. In den Sommerferien werden rund eine Million &Ouml;sterreicherinnen und &Ouml;sterreicher mit dem Auto ins Ausland fahren. &bdquo;Die Verkehrsregeln sind selbst innerhalb der 27 EU-Staaten sehr verschieden. Es gelten unterschiedliche Tempolimits und unterschiedliche Promillegrenzen. Und im Vergleich zu &Ouml;sterreich sind die Verkehrsstrafen in vielen L&auml;ndern nach wie vor deutlich h&ouml;her&ldquo;, fasst VC&Ouml;-Experte DI Martin Blum die Ergebnisse der aktuellen Untersuchung zusammen.</p>
<p>Beim Tempolimit sind vor allem die Unterschiede auf Freilandstra&szlig;en und Autobahnen gro&szlig;. Der VC&Ouml; weist darauf hin, dass in zahlreichen Staaten Tempo 80 gilt, etwa in der Schweiz, in Serbien, Norwegen, D&auml;nemark und in den Niederlanden. In Italien und Kroatien sind maximal 90 km/h erlaubt. Auf Autobahnen darf etwa in Portugal, Spanien, T&uuml;rkei, in der Schweiz und in Belgien nicht schneller als 120 km/h gefahren werden. Das niedrigste Tempolimit hat &uuml;brigens Norwegen mit 90 km/h. &bdquo;Niedrigere Tempolimits erh&ouml;hen die Verkehrssicherheit. Und als Zusatzvorteil sinkt auch der Spritverbrauch. Sprit ist in den meisten Urlaubsl&auml;ndern teurer als in &Ouml;sterreich. Sprit fahrendes Fahren zahlt sich aus&ldquo;, so VC&Ouml;-Experte Blum.</p>
<p>Wer sich nicht an die Tempolimits h&auml;lt, erh&ouml;ht nicht nur sein Unfallrisiko, sondern riskiert auch hohe Strafen. Die VC&Ouml;-Analyse zeigt: W&auml;hrend in &Ouml;sterreich die Mindeststrafe f&uuml;r zu schnelles Fahren bei 20 Euro liegt, zahlt man in Ungarn das 5-Fache (ab 110 Euro), in Italien mindestens das 8-Fache (ab 155 Euro), in Schweden mindestens das 14-Fache (ab 280 Euro) und in Norwegen mindestens das 22-Fache (ab 450 Euro).</p>
<p>In zwei Staaten, n&auml;mlich in Finnland und in Zypern, gibt es mittlerweile auch bereits ein Rauchverbot im Auto, wenn Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre mitfahren. Der VC&Ouml; weist darauf hin, dass Rauchen beim Autofahren das Unfallrisiko erh&ouml;ht. Untersuchungen in Deutschland ergaben, dass rauchende Autofahrer fast doppelt so oft in Auffahrunf&auml;lle verwickelt sind als Nichtraucher. &bdquo;Das Auto sollte immer eine rauchfreie Zone sein&ldquo;, so VC&Ouml;-Experte Blum.</p>
<p>Der VC&Ouml; erinnert daran, dass auch Telefonieren am Steuer das Unfallrisiko deutlich erh&ouml;ht. Wer beim Autofahren mit dem Handy telefoniert, reagiert &auml;hnlich langsam wie ein Alkolenker mit 0,8 Promille. Auch bei Handy am Steuer sind die Strafen im Ausland deutlich h&ouml;her: In Spanien sind mindestens 90 Euro zu zahlen, in Italien sogar mindestens 155 Euro. In einigen EU-Staaten gilt die Pflicht zu Licht am Tag. Dazu z&auml;hlen unter anderem Italien, Slowenien, Tschechien, Ungarn, Mazedonien und Polen.</p>
<p>&bdquo;Niedrigere Tempolimits, wie etwa Tempo 80 auf Freilandstra&szlig;en und h&ouml;here Verkehrsstrafen w&uuml;rden auch in &Ouml;sterreich die Verkehrssicherheit deutlich erh&ouml;hen&ldquo;, betont VC&Ouml;-Experte Blum.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>VC&Ouml;: In vielen europ&auml;ischen Staaten gibt es unterschiedliche Verkehrsregeln </strong></p>
<p><strong>Wo Tempolimits niedriger sind als in &Ouml;sterreich:</strong></p>
<p>Freilandstra&szlig;en &ndash; Tempo 80:<br>
Irland, Malta, Niederlande, Zypern. Au&szlig;erhalb EU: Bosnien, Mazedonien, Schweiz, Serbien.</p>
<p>Freilandstra&szlig;en &ndash; Tempo 90:<br>
Belgien, Bulgarien, Estland, Frankreich, Griechenland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Polen, Portugal, Rum&auml;nien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn.<br>
Au&szlig;erhalb EU: Kroatien, T&uuml;rkei.</p>
<p>Quelle: VC&Ouml; 2010</p>
<p>Autobahnen &ndash; Tempo 90:<br>
Norwegen</p>
<p>Autobahnen &ndash; Tempo 100:<br>
Zypern</p>
<p>Autobahnen &ndash; Tempo 110:<br>
Litauen, Gro&szlig;britannien (112 km/h)</p>
<p>Autobahnen &ndash; Tempo 120:<br>
Belgien, Finnland, Griechenland, Irland, Niederlande, Portugal, Schweden, Spanien. Au&szlig;erhalb EU: Bosnien, Mazedonien, Schweiz, Serbien, T&uuml;rkei.</p>
<p>Quelle: VC&Ouml; 2010</p>
<p><br>
<strong>Wo niedriegere Promillegrenzen als in &Ouml;sterreich gelten:</strong></p>
<p>0,0 Promille: Estland, Rum&auml;nien, Slowakei, Tschechien, Ungarn.<br>
0,2 Promille: Norwegen, Polen, Schweden.<br>
0,3 Promille: Serbien<br>
0,4 Promille: Litauen</p>
<p>Quelle: VC&Ouml; 2010</p>
<p><br>
<strong>Wo Rauchen im Auto verboten ist:</strong><br>
Finnland und Zypern, wenn Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren mitfahren</p>
<p><strong>Wo Licht am Tag Pflicht ist:</strong><br>
D&auml;nemark, Estland, Finnland, Italien, Litauen, Polen, Portugal, Schweden, Slowenien, Tschechien, Ungarn. Au&szlig;erhalb EU: Island, Mazedonien, Montenegro, Norwegen, Serbien.</p>
<p>Quelle: VC&Ouml; 2010<br>
&nbsp;</p>

]]></description>
<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 09:52:20 +0200</pubDate>
</item> 
<item>
<title><![CDATA[Verkehr ist Österreichs größtes Umweltproblem!]]></title>
<link>http://www.vcoe.at/start.asp?ID=8331</link>
<guid>http://www.vcoe.at/start.asp?ID=8331</guid>
<description><![CDATA[
Ausgabe: 2010-102 vom 30.06.2010<br>
VCÖ: Verkehr vermeiden, Verkehr verlagern, Verbrauch verringern!<br>
<p>Der heute von Umweltminister Niki Berlakovich pr&auml;sentierte Umweltkontrollbericht zeigt, dass der Verkehr &Ouml;sterreichs gr&ouml;&szlig;tes Umweltproblem ist. Der Verkehr verursacht hohe CO2-Emissionen, verbraucht viel Fl&auml;che und ist st&auml;rkster Verursacher giftiger Stickoxide. Der VC&Ouml; fordert eine st&auml;rkere Verlagerung des Verkehrs von der Stra&szlig;e auf den Umweltverbund von &Ouml;ffentlicher Verkehr, Radfahren und Gehen.</p>
<p>&quot;Man braucht gar nichts zu besch&ouml;nigen: Tatsache ist, dass der Verkehr &Ouml;sterreichs gr&ouml;&szlig;tes Umweltproblem ist. Es wird zu viel Auto gefahren, zu viele G&uuml;ter werden auf der Stra&szlig;e transportiert. Die Verlagerung des Verkehrs auf die Schiene muss Vorrang bekommen&quot;, stellt der VC&Ouml; fest.</p>
<p>Der VC&Ouml; fordert einen Autobahn-Baustopp, die &Ouml;kologisierung des Steuersystems und ein dichteres &Ouml;ffentliches Verkehrsnetz. Bestehende Bahnstrecken sind zu modernisieren, die Radfahrinfrastruktur rasch auszubauen. &quot;Mit der 3V-Formel kann &Ouml;sterreich die Kyoto-Ziele erreichen: Verkehr vermeiden, Verkehr verlagern und Verbrauch verringern&quot;, so der VC&Ouml;.</p>

]]></description>
<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 15:01:46 +0200</pubDate>
</item> 
</channel>
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