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<title>VCÖ Presseaussendungen</title>
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<description>VCÖ Presseaussendungen</description>
<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 10:00:36 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[VCÖ: Sprit ist im Verhältnis zum Einkommen heute um die Hälfte billiger als vor 25 Jahren!]]></title>
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<description><![CDATA[
Ausgabe: 2010-43 vom 10.03.2010<br>
Gleichzeitig ist Verbrauch der Autos um 30 Prozent gesunken!VC&#214;: Erh&#246;hung der Mineral&#246;lsteuer als CO2-Abgabe hat positive Klimawirkung<br>Sprit ist heute im Verh&#228;ltnis zum Einkommen um rund 50 Prozent billiger als vor 25 Jahren, wie eine aktuelle VC&#214;-Untersuchung zeigt. W&#228;hrend man im Jahr 1985 f&#252;r ein durchschnittliches Nettomonatseinkommen 916 Liter Eurosuper und 959 Liter Diesel tanken konnte, sind es heute bereits 1.352 Liter Eurosuper und 1.477 Liter Diesel. Und zus&#228;tzlich verbrauchen die Autos heute um rund 30 Prozent weniger Sprit. Der VC&#214; betont, dass eine CO2-Abgabe auf Treibstoffe eine positiven Lenkungseffekt hat. <br><br>&#132;Verfolgt man die &#246;ffentliche Diskussion, hat man den Eindruck Treibstoff ist in den vergangenen Jahren massiv teurer geworden. Tats&#228;chlich aber ist heute Benzin und Diesel im Verh&#228;ltnis zum Einkommen um die H&#228;lfte billiger als vor 25 Jahren&#147;, fasst VC&#214;-Experte DI Martin Blum das Ergebnis einer aktuellen VC&#214;-Untersuchung zusammen. <br><br>Der VC&#214; hat untersucht, wie sich die Spritpreise im Verh&#228;ltnis zum Durchschnittseinkommen in den vergangenen Jahren entwickelt haben. 1.352 Liter Eurosuper kann man heute mit einem durchschnittlichen Nettomonatseinkommen tanken. Im Jahr 1985 reichte ein Monat Arbeit lediglich f&#252;r 916 Liter Eurosuper und f&#252;r 959 Liter Diesel. Heute bekommt man um 54 Prozent mehr, n&#228;mlich 1.477 Liter Diesel. <br><br>Zudem verbrauchen die Autos heute im Schnitt um rund 30 Prozent weniger Sprit als im Jahr 1985. Die VC&#214;-Untersuchung zeigt, dass man im Jahr 1985 mit der f&#252;r ein Monatsgehalt getankten Spritmenge 8.560 Kilometer (Eurosuper) bzw. mit Diesel 9.780 Kilometer weit kam. Heute f&#228;hrt ein Auto mit der Menge Eurosuper, die man mit einem Monatseinkommen tanken kann, 17.550 Kilometer bzw. mit Diesel sogar 22.050 Kilometer. &#132;F&#252;r ein Monat Arbeit kommen wir heute doppelt so weit mit dem Auto als noch vor 25 Jahren&#147;, verdeutlicht VC&#214;-Experte Blum.<br><br>Der VC&#214; betont, dass eine Erh&#246;hung der Treibstoffsteuern durch eine CO2-Abgabe zu einem klimafreundlicheren Mobilit&#228;tsverhalten f&#252;hrt. Als im Jahr 2008 die Spritpreise hoch waren, stiegen viele auf &#214;ffentliche Verkehrsmittel um, bei kurzen Strecken wurde h&#228;ufiger das Fahrrad verwendet, die Zahl der Fahrgemeinschaften nahm zu, Sprit sparendes Autofahren war ein Thema, beim Autokauf wurde st&#228;rker auf den Verbrauch geachtet. Der VC&#214; fordert zudem strengere Vorgaben f&#252;r die Autoindustrie, damit bis zum Jahr 2020 das 3-Liter-Auto der Standard&nbsp; bei Neuwagen wird. <br><br><br>VC&#214;: Im Verh&#228;ltnis zum Einkommen ist Benzin und Diesel heute um die H&#228;lfte billiger als vor 25 Jahren!<br>(Liter Sprit, die man f&#252;r ein durchschnittliches Nettomonatseinkommen erh&#228;lt)<br><br>Eurosuper: <br>Jahr 2010: 1.352 Liter (um 48 Prozent mehr Benzin als im Vergleich zu 1985) Jahr 1985: 916 Liter<br><br>Diesel: <br>Jahr 2010: 1.477 Liter (um 54 Prozent mehr Diesel als im Jahr 1985) Jahr 1985: 959 Liter<br>Quelle: Statistik Austria, VC&#214; 2010 <br><br>VC&#214;: Mit der getankten Menge kommen wir heute doppelt so weit (wie viele Kilometer man mit der Menge Sprit fahren kann, die man f&#252;r ein Monatsnettoeinkommen erh&#228;lt)<br><br>Eurosuper:<br>Jahr 2010: 17.550 Kilometer (2 Mal so weit wie 1985) Jahr 1985: 8.560 Kilometer<br><br>Diesel: <br>Jahr 2010: 22.050 Kilometer (2,25 Mal so weit wie 1985) Jahr 1985 9.780 Kilometer<br>Quelle: Statistik Austria, VC&#214; 2010<br><br><br>
]]></description>
<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 09:59:45 +0200</pubDate>
</item> 
<item>
<title><![CDATA[VCÖ warnt: Führerschein mit 16 würde Blutzoll auf Österreichs Straßen erhöhen]]></title>
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<description><![CDATA[
Ausgabe: 2010-42 vom 09.03.2010<br>
Es ist Aufgabe der Politik, Öffentliches Verkehrsangebot zu verbessern!Die Herabsetzung des F&#252;hrerscheinalters w&#252;rde den Blutzoll auf
&#214;sterreichs Stra&#223;en deutlich erh&#246;hen, warnt der VC&#214;. Schon jetzt sind 17
bis 24 J&#228;hrige die Hauptrisikogruppe im Stra&#223;enverkehr. Jeder dritte
t&#246;dlich verungl&#252;ckte Pkw-Lenker ist in &#214;sterreich zwischen 17 und 24
Jahre jung. Der VC&#214; betont, dass es Aufgabe der Politik ist, daf&#252;r zu
sorgen, dass den Jugendlichen ein gutes &#214;ffentliches Verkehrsangebot zur
Verf&#252;gung steht.<br>
<br>
&#132;Ich nehme an, dass sich jene, die das fordern, keine Gedanken &#252;ber die
Folgen ihres Vorschlags gemacht haben. Denn die Umsetzung dieses
Vorschlags kann das Leben zahlreicher Jugendlicher gef&#228;hrden. Die
Herabsetzung des F&#252;hrerscheinalters w&#252;rde den Blutzoll auf &#214;sterreichs
Stra&#223;en deutlich erh&#246;hen&#147;, warnt VC&#214;-Experte DI Martin Blum. Die Junge
Generation der SP&#214; Steiermark m&#246;chte das F&#252;hrerschein-Alter auf 16 Jahre
herabsetzen.<br>
<br>
Der VC&#214; weist darauf hin, dass gerade die jungen Autofahrer die
Risikogruppe Nummer 1 ist. Im Schnitt ist jeder dritte t&#246;dlich
verungl&#252;ckte Pkw-Lenker zwischen 17 und 24 Jahre jung. &#132;Unerfahrenheit,
die zu hohe Risikobereitschaft und die mangelnde Kenntnis &#252;ber die
eigenen Grenzen machen das Auto in diesem Alter zu einer Waffe&#147;, stellt
VC&#214;-Experte Blum fest. <br>
<br>
Als Argument f&#252;r die Herabsetzung des F&#252;hrerscheinalters wird das
mangelnde Angebot an &#214;ffentlichen Verkehr genannt. &#132;Sorry, aber das ist
f&#252;r eine politische Gruppierung ein Armutszeugnis. Es ist gerade die
Aufgabe der Politik, daf&#252;r zu sorgen, dass den Menschen ein gutes
Angebot an &#246;ffentlichen Verkehrsmitteln zur Verf&#252;gung steht. Man sollte
sich darauf konzentrieren, dieses Angebot zu verbessern&#147;, betont
VC&#214;-Experte Blum. &#220;berall dort, wo Discobusse eingef&#252;hrt wurden, ist die
Zahl der schweren Verkehrsunf&#228;lle von Jugendlichen deutlich
zur&#252;ckgegangen.
]]></description>
<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 12:59:22 +0200</pubDate>
</item> 
<item>
<title><![CDATA[VCÖ: Nur jeder 4. Verkehrstote ist eine Frau]]></title>
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<description><![CDATA[
Ausgabe: 2010-41 vom 08.03.2010<br>
Zwischen 25 und 34 haben Männer ein fünf Mal so hohes tödliches Unfallrisiko!VC&#214;: Nur elf Prozent der Alkolenker sind Frauen <br>Frauen sind im Stra&#223;enverkehr viel sicherer unterwegs als M&#228;nner. Eine aktuelle VC&#214;-Untersuchung zeigt, dass 75 Prozent der bei Verkehrsunf&#228;llen t&#246;dlich Verungl&#252;ckten M&#228;nner sind. In der Altersgruppe der 25 bis 34-J&#228;hrigen haben M&#228;nner sogar ein f&#252;nf Mal so hohes t&#246;dliches Unfallrisiko. Die h&#246;here Sicherheit der Frauen liegt an ihrer Verkehrsmittelwahl und an ihrem Fahrverhalten, so der VC&#214;. Nur elf Prozent der Alkolenker sind Frauen, auch Rasen und Dr&#228;ngeln sind &#132;m&#228;nnliche&#147; Verhaltensweisen. <br><br>51 Prozent von &#214;sterreichs Bev&#246;lkerung sind Frauen, der Anteil bei den t&#246;dlich Verungl&#252;ckten betr&#228;gt 25 Prozent. Eine aktuelle VC&#214;-Untersuchung zeigt, dass 75 Prozent der Verkehrstoten M&#228;nner sind. &#132;Der Unterschied beim Unfallrisiko von M&#228;nnern und Frauen ist je nach Verkehrsmittel und je nach Altersgruppe verschieden gro&#223;. Eines ist aber immer gleich: Bei keinem Verkehrsmittel und in keiner Altersgruppe haben Frauen ein h&#246;heres t&#246;dliches Unfallrisiko als M&#228;nner&#147;, fasst VC&#214;-Experte DI Martin Blum zusammen. Der VC&#214; betont, dass damit Frauen deutlich niedrige Unfallfolgekosten verursachen als M&#228;nner. <br><br>Die Ergebnisse der VC&#214;-Untersuchung im Detail: Im Pkw verungl&#252;cken 2,8 Mal so viele M&#228;nner wie Frauen, mit dem Fahrrad 1,9 Mal so viele und auch zu Fu&#223; haben M&#228;nner ein 1,5 Mal so hohes t&#246;dliches Unfallrisiko. &#132;Beim Motorrad ist der Unterschied am gr&#246;&#223;ten, jedoch fahren auch wenig Frauen damit. Mit dem Moped hingegen fahren auch viele junge Frauen. Und dennoch verungl&#252;cken mit dem Moped sieben Mal mehr M&#228;nner als Frauen&#147;, so VC&#214;-Experte Blum.<br><br>Auch die VC&#214;-Analyse hinsichtlich Altersgruppen ist aufschlussreich: Bei den 25 bis 34 J&#228;hrigen kommen f&#252;nf Mal so viele M&#228;nner wie Frauen bei Verkehrsunf&#228;llen ums Leben, bei den 15 bis 24-J&#228;hrigen bzw. bei den 35 bis 44-J&#228;hrigen sind es jeweils 3,7 Mal so viele. Den geringsten Unterschied gibt es bei Kindern und bei &#252;ber 65-J&#228;hrigen: Hier betr&#228;gt der Faktor jeweils 1,7. <br><br>&#132;Das hohe t&#246;dliche Unfallrisiko von M&#228;nnern ist nicht nur Folge des jugendlichen Leichtsinns. Auch sp&#228;ter sind Raserei, Dr&#228;ngeln und Alkohol am Steuer vor allem bei M&#228;nnern weit verbreitet&#147;, betont VC&#214;-Experte Blum. Nur elf Prozent der alkoholisiert Lenkenden sind Frauen. Acht von zehn Geisterfahrern sind M&#228;nner. Im Stra&#223;enverkehr verhalten sich Frauen im Durchschnitt vern&#252;nftiger, verantwortungsbewusster und &#252;berschreiten ihre Grenzen deutlich seltener als M&#228;nner. <br><br>Zwischen den Bundesl&#228;ndern gibt es Unterschiede: In Nieder&#246;sterreich und in der Steiermark sind 77 Prozent der Verkehrstoten M&#228;nner, in Wien betr&#228;gt der Anteil "nur" 66 Prozent.<br><br>Die VC&#214;-Untersuchung zeigt, dass Frauen nicht nur wegen ihres Fahrverhaltens sicherer leben, sondern auch wegen ihrer Verkehrsmittelwahl. Frauen gehen mehr zu Fu&#223; und fahren h&#228;ufiger mit &#214;ffentlichen Verkehrsmitteln und sind damit sicherer unterwegs. &#132;In &#214;sterreich w&#252;rde die Zahl der Verkehrstoten von derzeit 630 auf rund 300 sinken, wenn M&#228;nner genauso sicher mobil w&#228;ren wie Frauen&#147;, stellt VC&#214;-Experte Blum abschlie&#223;end fest. <br><br><br>VC&#214;: Bei allen Verkehrsmitteln ist t&#246;dliches Unfallrisiko von M&#228;nnern h&#246;her (Verh&#228;ltnis Verkehrstote je Verkehrsmittel)<br><br>Motorrad: 8,5 Mal mehr M&#228;nner als Frauen<br>Moped: 7 Mal mehr M&#228;nner als Frauen<br>Pkw: 2,8 Mal mehr M&#228;nner als Frauen<br>Fahrrad: 1,9 Mal mehr M&#228;nner als Frauen<br>Fu&#223;g&#228;nger: 1,5 Mal mehr M&#228;nner als Frauen<br>Gesamt: 3 Mal mehr M&#228;nner als Frauen<br>Quelle: VC&#214; 2010 <br><br>VC&#214;: Den gr&#246;&#223;ten Unterschied gibt es im Alter von 25 bis 34 Jahre (Verh&#228;ltnis Verkehrstote nach Alter)<br><br>25 bis 34 J&#228;hrige: 5 Mal so viele M&#228;nner wie Frauen<br>15 bis 24 J&#228;hrige: 3,7 Mal so viele M&#228;nner wie Frauen<br>35 bis 44 J&#228;hrige: 3,7 Mal so viele M&#228;nner wie Frauen<br>45 bis 54 J&#228;hrige: 3,3 Mal so viele M&#228;nner wie Frauen<br>55 bis 64 J&#228;hrige: 3 Mal so viele M&#228;nner wie Frauen &#220;ber 64 J&#228;hrige: 1,7 mal so viele M&#228;nner wie Frauen Bis 14 J&#228;hrige: 1,7 Mal so viele Burschen wie M&#228;dchen<br>Quelle: VC&#214; 2010<br><br>VC&#214;: In Steiermark und Nieder&#246;sterreich ist Anteil von M&#228;nnern an Verkehrstoten am h&#246;chsten, in Wien am niedrigsten (Anteil von M&#228;nnern an Verkehrstoten)<br>Nieder&#246;sterreich: 77 Prozent<br>Steiermark: 77 Prozent<br>Salzburg: 75 Prozent<br>Ober&#246;sterreich: 74 Prozent<br>Tirol: 74 Prozent<br>Vorarlberg: 73 Prozent<br>Burgenland: 72 Prozent<br>K&#228;rnten: 70 Prozent<br>Wien: 66 Prozent<br>Quelle: VC&#214; 2010 <br><br><br>
]]></description>
<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 09:53:16 +0200</pubDate>
</item> 
<item>
<title><![CDATA[VCÖ: Mühlkreisbahn modernisieren und beschleunigen statt einstellen!]]></title>
<link>http://www.vcoe.at/start.asp?ID=8029</link>
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<description><![CDATA[
Ausgabe: 2010-40 vom 05.03.2010<br>
Busse dort einsetzen, wo es keine Bahn gibt!Der VC&#214; warnt vor den negativen Folgen f&#252;r die Region, wenn die M&#252;hlkreisbahn eingestellt wird. Busse k&#246;nnen den Bahnverkehr erg&#228;nzen, aber nicht ersetzen. Erfahrungen zeigen, dass nach Einstellung von Bahnlinien die ehemaligen Fahrg&#228;ste viel st&#228;rker auf das Auto als auf den Bus umsteigen. Zus&#228;tzlich wird auch der G&#252;terverkehr auf die Stra&#223;e verlagert. Der VC&#214; fordert ein Modernisierung und Beschleunigung der M&#252;hlkreisbahn und weist auf zahlreiche Beispiele erfolgreicher Regionalbahnen&nbsp; hin. <br><br>&#132;Das &#246;ffentliche Verkehrsnetz weist noch gro&#223;e L&#252;cken auf. Anstatt &#252;ber das Einstellen von Bahnen zu reden, sollten dort Busse eingesetzt werden, wo es derzeit noch gar keine Verbindung gibt&#147;, betont VC&#214;-Experte DI Martin Blum. Der VC&#214; weist darauf hin, dass die Bahn von Fahrg&#228;sten als attraktiver wahr genommen wird als der Bus. Die Erfahrungen der Vergangenheit zeigen: &#220;berall dort, wo eine Bahn eingestellt und durch einen Bus ersetzt wurde, stiegen mehr Fahrg&#228;ste auf das Auto als auf den Bus um. Die Fahrg&#228;ste sch&#228;tzen die Bewegungsfreiheit im Zug, die ruhigere Fahrt, die M&#246;glichkeit zu arbeiten. Und im Zug gibt es in der Regel eine Toilette. Zudem ruft der VC&#214; in Erinnerung, dass Nebenbahnen auch zum G&#252;tertransport genutzt werden k&#246;nnen. <br><br>Der VC&#214; fordert eine Modernisierung und Beschleunigung der M&#252;hlkreisbahn. Dass Regionalbahnen florieren k&#246;nnen, beweisen Beispiele aus dem In- und Ausland.&nbsp; So wurde die Pinzgauer Lokalbahn im Jahr 2008 modernisiert und vom Land Salzburg &#252;bernommen. Ein Jahr danach ist die Zahl der Fahrg&#228;ste bereits um 40 Prozent (!) gestiegen. Auf der Montafoner Bahn &#150; eine kleine Regionalbahn in Vorarlberg - fahren die Z&#252;ge im Halbstunden- bzw. Stundentakt. Pro Jahr z&#228;hlt die Montafoner Bahn 1,3 Millionen Fahrg&#228;ste!&nbsp; Auch die Zillertalbahn in Tirol erreichte nach der Modernisierung eine starken Fahrgast-Zuwachs. &#132;F&#252;r die kommenden Jahre wird mit einem deutlichen Anstieg der Erd&#246;lpreise gerechnet. Umso wichtiger ist es, dass der Bev&#246;lkerung eine gute Alternative zum Auto zur Verf&#252;gung steht&#147;, betont VC&#214;-Experte Blum.<br><br>Der VC&#214; weist daraufhin, dass ein Bahnanschluss f&#252;r die regionale wirtschaftliche Entwicklung eine gro&#223;e Bedeutung hat. Die regionale Wertsch&#246;pfung wird durch die Schienenerreichbarkeit in gr&#246;&#223;erem Ausma&#223; positiv beeinflusst als die Erreichbarkeit auf der Stra&#223;e.&nbsp; &#132;Wenn die M&#252;hlkreisbahn wie kolportiert eingestellt werden w&#252;rde, w&#228;re der Bezirk Rohrbach neben G&#252;ssing der einzige Bezirk &#214;sterreichs ohne Bahnanschluss. Das kann und darf nicht das Ziel sein&#147;, stellt VC&#214;-Experte Blum abschlie&#223;end fest. <br>
]]></description>
<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 11:02:12 +0200</pubDate>
</item> 
<item>
<title><![CDATA[VCÖ: Fast jeder 3. Pendlerpauschale-Bezieher verdient mehr als 40.000 Euro im Jahr]]></title>
<link>http://www.vcoe.at/start.asp?ID=8028</link>
<guid>http://www.vcoe.at/start.asp?ID=8028</guid>
<description><![CDATA[
Ausgabe: 2010-39 vom 05.03.2010<br>
51.000 Schilling Millionäre machen 60 Millionen Euro Pendlerpauschale geltend 

Eine hohe Anzahl von Wohlstandspendlern bezieht Pendlerpauschale, wie eine aktuelle VC&#214;-Untersuchung zeigt. 30 Prozent der Bezieher von Pendlerpauschale verdienen mehr als 40.000 Euro im Jahr. Insgesamt erh&#228;lt jeder f&#252;nfte unselbst&#228;ndig Besch&#228;ftigte eine Pendlerf&#246;rderung. Der VC&#214; fordert eine Reform der Pendlerpauschale. Diese soll an soziale und &#246;kologische Kriterien gekn&#252;pft werden.<br><br>809.900 Personen haben zuletzt eine Pendlerpauschale bezogen. Das sind 20 Prozent der unselbst&#228;ndig Besch&#228;ftigten in &#214;sterreich. &#132;Als Bruno Kreisky die Pendlerpauschale einf&#252;hrte, war die soziale Treffsicherheit gegeben. Die klassischen Pendler aus dem Waldviertel oder aus dem Burgenland erhielten Unterst&#252;tzung. Diese soziale Treffsicherheit gibt es jetzt nicht mehr. Die Formel &#132;Pendler ist automatisch sozial schwach&#147; ist heute falsch&#147;, stellt VC&#214;-Experte DI Martin Blum fest.<br><br>Die Daten der VC&#214;-Untersuchung best&#228;tigen das: 244.000 Bezieher von Pendlerpauschale (das sind 30 Prozent) haben ein Jahresbrutto-Einkommen von mehr als 40.000 Euro. 16.000 Bezieher von Pendlerpauschale haben sogar ein Einkommen von mehr als 100.000 Euro. Nur 154.000 Pendlerpauschale-Bezieher verdienen weniger als 20.000 Euro im Jahr. <br><br>&#132;Wohlhabende profitieren deutlich st&#228;rker von der Pendlerpauschale als jene, die wenig verdienen. Die Zahl der Wohlstandspendler ist bereits hoch&#147;, so VC&#214;-Experte Blum. In den vergangenen 30 Jahren haben sich viele ihren Traum vom Haus im Gr&#252;nen erf&#252;llt, sind aus der Stadt weggezogen und freiwillig zu Pendlern geworden. Viele von ihnen sind wohlhabend. So machen 51.000 Schilling-Million&#228;re in Summe rund 60 Millionen Euro Pendlerpauschale geltend. <br><br>Der VC&#214; fordert im Zuge der geplanten Steuerreform eine &#196;nderung der Pendlerf&#246;rderung. &#132;Eine Unterst&#252;tzung durch den Staat sollen nur jene bekommen, die diese tats&#228;chlich ben&#246;tigen. Zudem soll es bei der Pendlerf&#246;rderung einen Anreiz geben vom Auto auf &#214;ffentliche Verkehrsmittel umzusteigen&#147;, gibt VC&#214;-Experte Blum als Ziel vor. F&#252;r Strecken unter 20 Kilometer sollte die Pendlerpauschale zur G&#228;nze gestrichen werden. Die Betr&#228;ge f&#252;r die Pendlerpauschale sind von 587 Millionen im Jahr 2006 um 25 Prozent auf 735 Millionen Euro im Jahr 2008 gestiegen.<br><br>Insgesamt f&#252;hrt die F&#246;rderung des Autofahrens nach dem Gie&#223;kannenprinzip zu einer Umverteilung von unten nach oben. Eine VC&#214;-Studie zeigt: 60 Prozent der Haushalte des unteren Einkommensviertel besitzen kein Auto. Hingegen sind nur vier Prozent des obersten Einkommensviertel autofreie Haushalte. Das oberste Einkommensviertel f&#228;hrt viereinhalb Mal so viele Kilometer mit dem Auto wie das untere Einkommensviertel. &#132;Auch wenn oft das Gegenteil behauptet wird. Tatsache ist, dass eine Erh&#246;hung der Mineral&#246;lsteuer wohlhabende Haushalte deutlich st&#228;rker trifft als jene mit niedrigem Einkommen, die wenig fahren oder sich ein Auto erst gar nicht leisten k&#246;nnen&#147;, betont VC&#214;-Experte Blum.<br><br><br>VC&#214;: Fast jeder 3. Pendlerpauschale-Bezieher verdient mehr als 40.000 Euro<br><br>Pendlerpauschale-Bezieher gesamt: 809.000 Personen Davon<br><br>* 41.000 (= 5 Prozent) mit einem Einkommen von weniger als 10.000 Euro<br>* 113.000 (= 14 Prozent) mit einem Einkommen von 10.000 bis 20.000 Euro<br>* 219.000 (= 27 Prozent) mit einem Einkommen von 20.000 bis 30.000 Euro<br>* 109.000 (= 13 Prozent) mit einem Einkommen von 30.000 bis 35.000 Euro<br>* 82.000 (= 10 Prozent) mit einem Einkommen von 35.000 bis 40.000 Euro<br>* 106.000 (= 13 Prozent) mit einem Einkommen von 40.000 bis 50.000 Euro<br>* 122.000 (= 15 Prozent) mit einem Einkommen von 50.000 bis 100.000 Euro<br>* 16.000 (= 3 Prozent) mit einem Einkommen von mehr als 100.000 Euro<br><br>Quelle: BMF, VC&#214; 2010<br><br><br>
]]></description>
<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 10:07:56 +0200</pubDate>
</item> 
<item>
<title><![CDATA[VCÖ-Untersuchung: Frauen sind viel klimafreundlicher unterwegs als Männer]]></title>
<link>http://www.vcoe.at/start.asp?ID=8025</link>
<guid>http://www.vcoe.at/start.asp?ID=8025</guid>
<description><![CDATA[
Ausgabe: 2010-38 vom 04.03.2010<br>
Österreichs Männer verursachen rund 2,1 Millionen Tonnen mehr CO2 als FrauenFrauen gehen mehr, fahren h&#228;ufiger mit &#214;ffis und weniger Auto<br><br><br>Frauen sind klimafreundlicher mobil als M&#228;nner. Das zeigt eine aktuelle VC&#214;-Untersuchung. W&#228;hrend M&#228;nner im Schnitt einen Gro&#223;teil ihrer Wege mit dem Auto fahren, sind Frauen im Schnitt h&#228;ufiger zu Fu&#223;, mit &#246;ffentlichen Verkehrsmitteln und dem Fahrrad unterwegs. Der VC&#214; weist darauf hin, dass in Summe die Mobilit&#228;t der Frauen in &#214;sterreich pro Jahr rund 2,1 Millionen Tonnen weniger CO2 verursacht als die Mobilit&#228;t der M&#228;nner. Der VC&#214; fordert eine st&#228;rkere Einbeziehung von Frauen in die Verkehrsplanung. <br><br>&#132;Wenn &#214;sterreichs M&#228;nner das gleiche Mobilit&#228;tsverhalten h&#228;tten wie die Frauen, dann w&#228;ren wir unseren Klimaschutzzielen deutlich n&#228;her&#147;, fasst VC&#214;-Experte DI Martin Blum das Ergebnis einer aktuellen VC&#214;-Untersuchung zusammen. Insgesamt verursacht die Mobilit&#228;t der Frauen in &#214;sterreich rund 2,1 Millionen Tonnen weniger CO2 als jene der M&#228;nner. <br><br>Der VC&#214; weist darauf hin, dass die Frauen in &#214;sterreich im Schnitt 51 Prozent ihrer Alltagswege zu Fu&#223;, mit dem Fahrrad und mit &#214;ffentlichen Verkehrsmitteln zur&#252;cklegen. &#214;sterreichs M&#228;nnern&nbsp; hingegen sind im Schnitt nur bei 36 Prozent ihrer Alltagswege umweltfreundlich unterwegs. Und w&#228;hrend rund 70 Prozent der M&#228;nner t&#228;glich oder mehrmals die Woche ein Auto lenken, tun das nur 49 Prozent der Frauen. <br><br>F&#252;r die Bundesl&#228;nder Nieder&#246;sterreich, Wien und Vorarlberg gibt es Detailergebnisse. In Nieder&#246;sterreich legen Frauen fast um die H&#228;lfte mehr Alltagswege zu Fu&#223; zur&#252;ck als M&#228;nner. In Wien legen Frauen im Schnitt 72 von 100 Alltagswegen klimafreundlich zu Fu&#223;, mit dem Fahrrad und mit den &#214;ffis zur&#252;ck, bei M&#228;nner ist dies im Schnitt nur bei 59 Prozent der Wege der Fall. In Vorarlberg sind Frauen bei 50 Prozent ihrer Alltagswege ohne Auto unterwegs, M&#228;nner hingegen nur bei 40 Prozent. <br><br>&#132;Frauen sind wesentlich unabh&#228;ngiger vom Auto als M&#228;nner und multimodaler unterwegs. Interessant ist, dass Frauen damit einen Zukunftstrend in der Mobilit&#228;t vorwegnehmen. Denn die Vielfalt der Mobilit&#228;t wird in den kommenden Jahren generell zunehmen&#147;, stellt VC&#214;-Experte Blum fest.&nbsp; Die Verkehrsplanung in &#214;sterreich ist noch ein gro&#223;es St&#252;ck von der Gleichberechtigung entfernt. Der VC&#214; fordert die st&#228;rkere Einbeziehung von Frauen in die Verkehrsplanung und die Einf&#252;hrung&nbsp; von Gender-Budgeting im Verkehrsbereich. Dabei soll bei &#246;ffentlichen Verkehrsausgaben auf die geschlechtergerechte Verteilung geachtet werden und die Investitionen zu 50 Prozent Frauen zugute kommen.<br>&nbsp;<br><br>VC&#214;: Frauen sind klimafreundlicher mobil als M&#228;nner (Wie Alltagswege zur&#252;ckgelegt werden, in Klammer der Wert von M&#228;nnern) <br><br>Zu Fu&#223;: 26 Prozent (16 Prozent)<br>Rad: 6 Prozent (6 Prozent)<br>&#214;ffentlicher Verkehr: 19 Prozent (14 Prozent)<br>Pkw: 49 Prozent (64 Prozent)<br><br>Quelle: VC&#214; 2010<br><br><br>
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<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 10:07:35 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[VCÖ-Untersuchung: Österreich ist der Treibstoff-Diskonter der EU]]></title>
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<description><![CDATA[
Ausgabe: 2010-37 vom 03.03.2010<br>
50-Liter Tankfüllung in Österreich um bis zu 18 Euro billiger!<br><br><br>Tanken ist in &#214;sterreich billiger als in all seinen Nachbarl&#228;ndern, wie eine aktuelle VC&#214;-Untersuchung zeigt. Sogar in Ungarn und Tschechien, wo das Lohnniveau deutlich niedriger ist, kostet Sprit mehr als in &#214;sterreich. Im EU27-Vergleich liegt &#214;sterreich bei den Spritpreisen im Schlussfeld. In den Niederlanden kostet eine 50-Liter Tankf&#252;llung sogar um 18 Euro mehr, in Deutschland, Italien und Frankreich ist um zehn Euro mehr zu zahlen. Der VC&#214; betont, dass eine h&#246;here Mineral&#246;lsteuer die Treibhausgas-Emissionen des Verkehrs verringert. <br><br>Bei Lebensmitteln ist &#214;sterreich die &#132;Genussregion&#147;, beim Treibstoff der Diskonter der EU. Eine aktuelle VC&#214;-Untersuchung zeigt, dass in der EU nur in sieben L&#228;ndern, darunter Bulgarien, Rum&#228;nien und Estland, Benzin noch billiger ist als in &#214;sterreich. Diesel ist in neun L&#228;ndern billiger. <br><br>F&#252;r eine 50-Liter Tankf&#252;llung sind derzeit in &#214;sterreich 55,5 Euro f&#252;r Eurosuper und 50,5 Euro f&#252;r Diesel zu bezahlen. Dagegen kostet eine Tankf&#252;llung mit Benzin in den Niederlanden 73,2 Euro, in D&#228;nemark 70,8 Euro und in Finnland 60,5 Euro. Auch im S&#252;den sind Treibstoffpreise h&#246;her als in &#214;sterreich: 50 Liter Benzin kosten in Griechenland 62,6 Euro, in Portugal 66 Euro und in Italien 65,6 Euro. <br><br>&#132;Im Vergleich mit den direkten Nachbarn ist &#214;sterreich ein Spritpreis-Eldorado&#147;, macht VC&#214;-Experte DI Martin Blum aufmerksam. In Deutschland und Italien ist eine Tankf&#252;llung mit Benzin etwa rund zehn Euro teurer als in &#214;sterreich, eine Diesel-Tankf&#252;llung kostet um sieben beziehungsweise f&#252;nf Euro mehr. Auch in Ungarn, Tschechien und der Slowakei, wo das Lohnniveau deutlich niedriger ist, kosten 50 Liter Benzin um rund 4,5 Euro mehr als in &#214;sterreich. <br><br>&#132;Niedrige Spritpreise verursachen nicht nur Tanktourismus, der das Erreichen der Kyoto-Klimaschutzziele verhindert. Auch in &#214;sterreich wird mehr mit dem Auto gefahren, wenn die Spritpreise niedrig sind. Eine Erh&#246;hung der Mineral&#246;lsteuer hat einen positiven Lenkungseffekt und macht unser Mobilit&#228;tsverhalten effizienter und klimafreundlicher&#147;, so VC&#214;-Experte Blum. Verfehlt &#214;sterreich seine Klimaziele drohen Strafzahlungen in H&#246;he von mehreren hundert Millionen Euro.<br><br><br>VC&#214;: Tankf&#252;llung kostet in &#214;sterreich deutlich weniger als in anderen EU-Staaten (Preise f&#252;r eine 50-Liter <br><br>Tankf&#252;llung mit Eurosuper)<br>Niederlande: 73,15 Euro<br>D&#228;nemark: 70,75 Euro<br>Finnland: 67,45 Euro<br>Belgien: 67,35 Euro<br>Portugal: 65,94 Euro<br>Deutschland: 65,55 Euro<br>Italien: 65,55 Euro<br>Frankreich: 65,15 Euro<br>Schweden: 65,15 Euro<br>Gro&#223;britannien: 63,4 Euro<br>Griechenland: 62,6 Euro<br>Irland: 62,2 Euro<br>Ungarn: 59,1 Euro<br>Tschechien: 58,65 Euro<br>Slowakei: 58,65 Euro<br>Slowenien: 57,85 Euro<br>Malta: 57,5 Euro<br>Litauen: 57 Euro<br>Luxemburg: 55,9 Euro<br>&#214;sterreich: 55,45 Euro<br>Spanien: 55,4 Euro<br>Polen: 54,4 Euro<br>Estland: 53,75 Euro<br>Lettland: 52,5 Euro<br>Rum&#228;nien: 49,85 Euro<br>Bulgarien: 48,05 Euro<br>Zypern: 48,05 Euro<br>EU-Mittelwert: 63,2 Euro<br><br>Quelle: VC&#214; 2010<br><br><br>VC&#214;: Diesel ist nur in neun EU-L&#228;ndern billiger als in &#214;sterreich&nbsp; (Preise f&#252;r eine 50-Liter Tankf&#252;llung mit Diesel)<br><br>Gro&#223;britannien: 64,1 Euro<br>Schweden: 64,7 Euro<br>D&#228;nemark: 58,15 Euro<br>Italien: 57,75 Euro<br>Irland: 57,75 Euro<br>Tschechien: 56,2 Euro<br>Niederlande: 55,45 Euro<br>Griechenland: 55,15 Euro<br>Deutschland: 55 Euro<br>Ungarn: 54,9 Euro<br>Portugal: 54,15 Euro<br>Frankreich: 54 Euro<br>Slowenien: 53,65 Euro<br>Estland: 53,45 Euro<br>Finnland: 53 Euro<br>Belgien: 52 Euro<br>Lettland: 51,1 Euro<br>&#214;sterreich: 50,45 Euro<br>Spanien: 50,25 Euro<br>Slowakei: 50,15 Euro<br>Polen: 49,65 Euro<br>Malta: 49 Euro<br>Litauen: 48,05 Euro<br>Rum&#228;nien: 47,6 Euro<br>Luxemburg: 46,1 Euro<br>Bulgarien: 45,45 Euro<br>Zypern: 44 Euro<br>EU-Mittelwert: 54,6 Euro<br><br>Quelle: VC&#214; 2010<br><br><br>
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<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 09:36:39 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[VCÖ: Feinstaubbelastung heuer doppelt so hoch wie im Vorjahr!]]></title>
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<description><![CDATA[
Ausgabe: 2010-36 vom 02.03.2010<br>
In neun Städten wurde bereits jetzt der Jahresgrenzwert überschritten!VC&#214;: Hoher Anteil an Diesel-Fahrzeugen r&#228;cht sich nun in &#214;sterreich<br>Die Luftqualit&#228;t in &#214;sterreich ist heuer im Vergleich zum Vorjahr besorgniserregend schlecht. Die aktuelle VC&#214;-Untersuchung zeigt, dass in den ersten zwei Monaten des heurigen Jahres die Feinstaubbelastung doppelt so hoch war wie im Vorjahr. In neun St&#228;dten wurde der &#246;sterreichische Jahresgrenzwert bereits jetzt &#252;berschritten, in Graz und Leibnitz sogar der weniger strenge EU-Grenzwert. &#214;sterreich leidet unter dem hohen Anteil von Diesel-Fahrzeugen. Der VC&#214; fordert eine st&#228;rkere Unterst&#252;tzung der betroffenen St&#228;dte durch die Bundesregierung.<br><br>In den ersten zwei Monaten war in Graz nur an 15 Tagen die Luftqualit&#228;t in Ordnung. Die aktuelle VC&#214;-Feinstaubbilanz zeigt, dass bei der Messstelle Graz S&#252;d an 44 Tagen (!) der Tagesgrenzwert von 50 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft &#252;berschritten wurde. Zur gleichen Zeit des Vorjahres gab es hier 23 &#220;berschreitungen. In Leibnitz war bis Ende Februar bereits an 42 Tagen zu viel Feinstaub in der Luft (22 &#220;berschreitungen im Vorjahr). Der EU-Jahresgrenzwert erlaubt 35 &#220;berschreitungen. <br><br>Die hohe Feinstaubbelastung ist ein &#246;sterreichweites Problem. Der VC&#214; weist darauf hin, dass bereits in neun St&#228;dten, darunter Wien, Salzburg und Innsbruck, der &#246;sterreichische Jahresgrenzwert (25 Tage) &#252;berschritten wurde. 15 weitere St&#228;dte liegen nur knapp darunter. &#132;Die Feinstaubbelastung war zuletzt im Jahr 2006 so hoch wie heuer. Sicher war das Wetter ung&#252;nstig. Aber die Grenzwerte sind auch bei ung&#252;nstigen Wetterlagen einzuhalten. Die Bev&#246;lkerung braucht keine originellen Ausreden, sondern wirksame Ma&#223;nahmen, damit sie wieder saubere Luft atmen kann&#147;, betont VC&#214;-Experte DI Martin Blum. Laut WHO (Weltgesundheitsorganisation) verursachen allein die Abgase des Verkehrs in &#214;sterreich rund 2.400 Todesf&#228;lle &#150; das ist drei Mal h&#246;her als die Zahl der Verkehrstoten! Feinstaub macht auch Kinder krank, verursacht Asthmaanf&#228;lle und chronische Bronchitis. <br><br>Die gr&#246;&#223;ten Feinstaubverursacher sind Industrie,&nbsp; Hausbrand und Verkehr. &#132;Rasches Handeln ist nur im Verkehrsbereich m&#246;glich. Denn die Alternativen w&#228;ren das Stilllegen von Industrieanlagen oder ein Heizverbot. Und das kann niemand ernsthaft wollen&#147;, stellt VC&#214;-Experte Blum fest. Die betroffenen St&#228;dte und Bundesl&#228;nder k&#246;nnen durch Umweltzonen, niedrigere Tempolimits, durch mehr Bus- und Bahnverbindungen sowie der F&#246;rderung von Gehen und Radfahren die Feinstaubbelastung verringern. <br><br>Der VC&#214; sieht auch die Bundesregierung gefordert, die St&#228;dte zu unterst&#252;tzen. Die hohe Feinstaubbelastung ist auch die Folge des sehr hohen Anteils von Diesel-Pkw. Jeder zweite Pkw in &#214;sterreich f&#228;hrt mit Diesel. Dieselabgase enthalten Feinstaub und mehr Stickoxide. Dennoch wird Diesel um zehn Cent pro Liter niedriger besteuert als Benzin. &#132;Im Interesse der Gesundheit der Bev&#246;lkerung ist dieses Steuerprivileg f&#252;r Diesel von der Regierung rasch abzuschaffen&#147;, fordert VC&#214;-Experte Blum. <br><br>VC&#214;: Feinstaubbelastung heuer fast doppelt so hoch wie im Vorjahr! <br>(Anzahl der Tage mit zu hoher Feinstaubbelastung 1.1.-28.2. 2010, in Klammer 1.1. bis 28.2. 2009) <br><br>Graz S&#252;d: 44 (23)<br>Leibnitz: 42 (22)<br>Graz Don Bosco: 40 (22)<br>Wien Belgradplatz: 34 (15)<br>Graz Ost: 32 (17)<br>Salzburg Rudolfsplatz: 29 (16)<br>Weiz: 29 (13)<br>Wien Gaudenzdorf: 29 (13)<br>Graz West: 29 (14)<br>St. Andr&#228; im Lavanttal: 28 (16)<br><br>F&#252;rstenfeld: 28 (15)<br>Wolfsberg: 27 (17)<br>Wien Laaer Berg: 26 (14)<br>Innsbruck Reichenau: 26 (19)<br>Hallein: 25 (13)<br><br>Klagenfurt V&#246;lkermarkter Stra&#223;e: 24 (19)<br>Hainburg: 24 (15)<br>K&#246;flach: 24 (15)<br>Voitsberg: 24 (12)<br>Wien Floridsdorf: 24 (kein Wert vom Vorjahr) Wien Kaiserebersdorf: 24 (15)<br>Klosterneuburg: 23 (15)<br>Zwentendorf: 23 (9)<br>St. P&#246;lten: 23 (14)<br>Deutschlandsberg Rathausgasse: 23 (15)<br>Ebenthal &#150; Zell: 22 (13)<br>Mannsw&#246;rth: 22 (15)<br>Tulln: 21 (15)<br>Amstetten: 20 (14)<br>Mistelbach: 20 (10)<br>Wiener Neudorf: 20 (14)<br>Traun: 20 (kein Wert vom Vorjahr)<br><br>Quelle: Lois, Umweltbundesamt, VC&#214; 2010<br>
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<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 09:40:44 +0200</pubDate>
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<item>
<title><![CDATA[VCÖ: Österreich hat im EU-Vergleich niedrige Mineralölsteuer]]></title>
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<description><![CDATA[
Ausgabe: 2010-35 vom 01.03.2010<br>
Innerhalb der EU15 liegt Österreich im Schlussfeld!VC&#214;: Anhebung der Mineral&#246;lsteuer hat positiven Lenkungseffekt <br>
Die Mineral&#246;lsteuer in &#214;sterreich ist im EU-Vergleich niedrig, wie eine aktuelle VC&#214;-Untersuchung zeigt. Vor allem gegen&#252;ber den EU15 Staaten nimmt &#214;sterreich die Rolle des Diskonters ein. Niedriger als in &#214;sterreich wird Sprit in Griechenland, Spanien, Portugal sowie in den Staaten des ehemaligen Ostblocks besteuert. Eine Erh&#246;hung der Mineral&#246;lsteuer h&#228;tte auch einen positiven Lenkungseffekt auf das Mobilit&#228;tsverhalten in &#214;sterreich, so der VC&#214;. <br><br>&#132;Bei der Mineral&#246;lsteuer z&#228;hlt &#214;sterreich zu den Steueroasen. Vor allem im Vergleich zu den westeurop&#228;ischen Staaten ist der Abstand hoch&#147;, fasst VC&#214;-Experte DI Martin Blum die aktuelle VC&#214;-Untersuchung zusammen. Die Mineral&#246;lsteuer auf Eurosuper ist in &#214;sterreich um neun Cent niedriger als im EU15-Durchschnitt. &#214;sterreich liegt damit im Schlussfeld der EU15. Im EU27 Vergleich belegt &#214;sterreich den 13. Platz. Bei Diesel ist die Mineral&#246;lsteuer um f&#252;nf Cent pro Liter niedriger als im EU15-Vergleich&nbsp; und &#214;sterreich belegt innerhalb der EU27 den 12. Platz. <br><br>Der VC&#214; weist darauf hin, dass der Unterschied gegen&#252;ber Deutschland und Italien besonders gro&#223; ist. In Deutschland wird Diesel um 14 Cent und Eurosuper um 23 Cent pro Liter h&#246;her besteuert. In Italien ist die Mineral&#246;lsteuer auf Diesel um rund acht Cent h&#246;her als in &#214;sterreich, auf Eurosuper um rund zehn Cent. In den Niederlanden wird Eurosuper um 25 Cent pro Liter h&#246;her besteuert, in Frankreich um fast 17 Cent pro Liter. Die VC&#214;-Untersuchung zeigt, dass Gro&#223;britannien mit 0,722 Euro die h&#246;chste Mineral&#246;lsteuer&nbsp;auf Diesel und Eurosuper hat. Damit ist in Gro&#223;britannien die Mineral&#246;lsteuer auf Diesel mehr als doppelt so hoch wie in &#214;sterreich.<br><br>Eine Erh&#246;hung der Mineral&#246;lsteuer hat auf das Mobilit&#228;tsverhalten einen positiven Lenkungseffekt. &#132;Das Jahr 2008 hat gezeigt, dass die Konsumenten auf h&#246;here Spritpreise reagieren. Sie sind effizienter und damit auch klimafreundlicher unterwegs&#147;, weist VC&#214;-Experte Blum auf die Erfahrungen hin. Ein Teil stieg auf &#246;ffentliche Verkehrsmittel um, bei kurzen Strecken wurde h&#228;ufiger das Fahrrad verwendet, die Zahl der Fahrgemeinschaften nahm zu, Sprit sparendes Autofahren war ein Thema, beim Autokauf wurde st&#228;rker auf den Spritverbrauch geachtet. <br><br>Der VC&#214; betont, dass der Verkehrssektor hauptverantwortlich daf&#252;r ist, dass &#214;sterreich von den Klimaschutzzielen weit entfernt ist. Verfehlt &#214;sterreich diese Ziele drohen Strafzahlungen in H&#246;he von mehreren hundert Millionen Euro. Der VC&#214; fordert, dass die zus&#228;tzlichen Einnahmen auch den Gemeinden und Bundesl&#228;ndern f&#252;r den Ausbau den &#214;ffentlichen Verkehr in den Regionen zugute kommen. <br><br>VC&#214;: &#214;sterreich liegt bei Mineral&#246;lsteuer im Mittelfeld (Mineral&#246;lsteuer in Euro pro Liter Diesel) <br><br>1. Gro&#223;britannien: 0,722 Euro<br>2. Deutschland: 0,486 Euro<br>3. Schweden: 0,452 Euro<br>4. Frankreich: 0,428 Euro<br>5. Italien: 0,423 Euro<br>6. Finnland: 0,391 Euro<br>7. Niederlande: 0,376 Euro<br>8. Irland: 0,368 Euro<br>9. D&#228;nemark: 0,365 Euro<br>10. Portugal: 0,364 Euro<br>11. Tschechien: 0,361 Euro<br>12. &#214;sterreich: 0,347 Euro<br>13. Ungarn: 0,338 Euro<br>14. Belgien: 0,333 Euro<br>15. Malta: 0,332 Euro<br>16. Estland: 0,330 Euro<br>17. Slowakei: 0,314 Euro<br>18. Bulgarien: 0,307 Euro<br>19. Luxemburg: 0,305 Euro<br>20. Polen: 0,303 Euro<br>21. Spanien: 0,302 Euro<br>21. Slowenien: 0,302 Euro<br>23. Griechenland: 0,293 Euro<br>24. Rum&#228;nien: 0,275 Euro<br>25. Litauen: 0,274 Euro<br>25. Lettland: 0,274 Euro<br>27. Zypern: 0,245 Euro<br>Durchschnitt EU 27: 0,356 Euro<br>Durchschnitt EU 15: 0,397 Euro<br>&nbsp;<br>VC&#214;: Mineral&#246;lsteuer auf Eurosuper in &#214;sterreich deutlich unter EU15-Schnitt <br>1. Gro&#223;britannien: 0,722 Euro <br>2. Niederlande: 0,689 Euro <br>3. Deutschland: 0,670 Euro <br>4. Finnland: 0,627 Euro <br>5. Frankreich: 0,607 Euro <br>6. Belgien: 0,597 Euro <br>7. Portugal: 0,583 Euro <br>8. D&#228;nemark: 0,547 Euro <br>8. Italien: 0,547 Euro <br>10. Luxemburg: 0,465 Euro <br>11. Slowakei: 0,458 Euro <br>12. Irland: 0,443 Euro <br>13. &#214;sterreich: 0,442 Euro <br>14. Polen: 0,437 Euro <br>15. Tschechien: 0,430 Euro <br>16. Ungarn: 0,412 Euro <br>17. Malta: 0,404 Euro <br>18. Schweden: 0,398 Euro <br>19. Spanien: 0,396 Euro <br>20. Estland: 0,359 Euro <br>20. Slowenien: 0,359 Euro <br>22. Bulgarien: 0,350 Euro <br>22. Griechenland: 0,350 Euro <br>24. Rum&#228;nien: 0,327 Euro <br>25. Litauen: 0,323 Euro <br>26. Lettland: 0,323 Euro <br>27. Zypern: 0,299 Euro<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br>EU15:&nbsp; 0,539 Euro<br>EU27:&nbsp; 0,465 Euro<br>Quelle: EU-Kommission, VC&#214; 2010<br><br><br>

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<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 10:04:57 +0200</pubDate>
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<item>
<title><![CDATA[VCÖ: Geplante Verordnung zu Eisenbahnkreuzungen kann Kosten von zwei Milliarden Euro verursachen!]]></title>
<link>http://www.vcoe.at/start.asp?ID=8015</link>
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<description><![CDATA[
Ausgabe: 2010-34 vom 01.03.2010<br>
VCÖ: Verkehrssicherheit ist mit geringeren Kosten deutlich zu verbessernPro Jahr ereignen sich in &#214;sterreich im Schnitt 64 Verkehrsunf&#228;lle auf Eisenbahnkreuzungen, wie eine aktuelle VC&#214;-Untersuchung zeigt. 37 Prozent davon passieren auf gesicherten &#220;berg&#228;ngen. Eine nun vorliegende &#196;nderung der Eisenbahnkreuzungsverordnung sieht vor, dass alle &#220;berg&#228;nge mit Ausnahme von Kreuzungen mit Geh- und Radwegen technisch zu sichern sind. Dadurch w&#252;rden Kosten von mehr als zwei Milliarden entstehen. Der VC&#214; warnt, dass es dadurch zu zahlreichen Einstellungen von Regional- und G&#252;terbahnen kommen w&#252;rde. <br><br>Eine aktuelle VC&#214;-Untersuchung zeigt, dass es in &#214;sterreich rund 7.300 Eisenbahnkreuzungen gibt.&nbsp; Es sind jene &#220;berg&#228;nge technisch gesichert, wo es viel Stra&#223;enverkehr gibt. Insgesamt sind 27 Prozent mit Schranken bzw. Lichtanlagen gesichert. 73 Prozent der &#220;berg&#228;nge sind technisch nicht gesichert. Die Verordnung sieht vor, dass von diesen rund 5.300 &#220;berg&#228;ngen mit Ausnahme von Kreuzungen mit Geh- und Radwegen alle technisch nachger&#252;stet werden m&#252;ssen. In Summe w&#252;rde die Umsetzung der geplanten Verordnung laut Wirtschaftskammer Kosten von mehr als zwei Milliarden Euro f&#252;r Gemeinden, Bundesl&#228;nder und Eisenbahnunternehmen verursachen.<br><br>Der VC&#214; weist darauf hin, dass seit dem Jahr 2005 im Schnitt 64 Verkehrsunf&#228;lle auf Eisenbahnkreuzungen passiert sind. 37 Prozent der Unf&#228;lle ereignen sich auf technisch gesicherten &#220;berg&#228;ngen. Selbst bei technischer Sicherung aller Bahnkreuzungen ist ohne zus&#228;tzliche Ma&#223;nahmen mit weiteren Unf&#228;llen zu rechnen. &#132;Eines ist klar: Die Verkehrssicherheit muss erh&#246;ht werden. Voraussetzung daf&#252;r ist, dass die Unfallursachen bek&#228;mpft werden. Die Analysen zeigen, dass fast ausschlie&#223;lich Fehlverhalten der Stra&#223;enverkehrsteilnehmer zum Unfall gef&#252;hrt hat. Zu glauben, die Technik allein wird es richten, ist gef&#228;hrlich und in diesem Fall sehr teuer&#147;, stellt VC&#214;-Experte DI Martin Blum fest. <br><br>Der VC&#214; bef&#252;rchtet, dass die Umsetzung der Verordnung zur Schlie&#223;ung von Regionalbahnen und G&#252;terbahnen f&#252;hrt. Damit verlagert sich der Verkehr von der Schiene auf der Stra&#223;e. &#132;Die Folgen w&#228;ren mehr Stra&#223;enverkehr und deutlich mehr Verkehrsunf&#228;lle. Denn die Bahn ist um ein Vielfaches sicherer als der Kfz-Verkehr&#147;, weist VC&#214;-Experte Blum auf die Statistik hin. Pro Milliarde Personenkilometer verungl&#252;cken im Schnitt sieben Bahninsassen. Beim Pkw ist die Opferzahl mit 447 Verungl&#252;ckten 64 Mal so hoch! <br><br>Der VC&#214; betont, dass die Zahl der Unf&#228;lle auf Eisenbahnkreuzungen mit anderen Ma&#223;nahmen viel effizienter und g&#252;nstiger verringert werden kann. Wirksam sind mehr Verkehrskontrollen bei den &#220;berg&#228;ngen. Zudem soll das &#220;berfahren des Rotlichts an Eisenbahnkreuzungen ein Delikt im Vormerksystem werden und die Fahrausbildung ist weiter zu verbessern. Zudem spricht sich der VC&#214; f&#252;r ein Verbot von Werbefl&#228;chen in der N&#228;he von Eisenbahnkreuzungen aus, da dadurch die Aufmerksamkeit beeintr&#228;chtigt wird.<br><br>&nbsp;<br>VC&#214;: Zahl der Unf&#228;lle bei Eisenbahnkreuzungen in &#214;sterreich <br>Jahr 2008: 62 <br>Jahr 2007: 75 <br>Jahr 2006: 63 <br>Jahr 2005: 56<br>Summe: 277, <br><br>davon: <br>103 auf technisch gesicherten &#220;berg&#228;ngen (37 Prozent)<br>174 auf technisch nicht gesicherten &#220;berg&#228;ngen (63 Prozent)<br>Quelle: Statistik Austria, VC&#214; 2010<br><br><br>VC&#214;: Zahl der bei Unf&#228;llen auf Eisenbahnkreuzungen t&#246;dlich Verungl&#252;ckten <br>Jahr 2008: 16 <br>Jahr 2007: 29 <br>Jahr 2006: 21 <br>Jahr 2005: 25<br>Quelle: Statistik Austria, VC&#214; 2010<br><br><br>VC&#214;: Anzahl der Unf&#228;lle auf Eisenbahnkreuzungen in Vorarlberg am niedrigsten (Summe der Unf&#228;lle in den Jahren 2005 bis 2008)<br><br>Vorarlberg: 2<br>Wien: 4<br>Tirol: 14<br>Burgenland: 15<br>Salzburg: 16<br>K&#228;rnten: 21<br>Steiermark: 48<br>Ober&#246;sterreich: 57<br>Nieder&#246;sterreich: 100<br>Quelle: Statistik Austria, VC&#214; 2010<br><br><br>
]]></description>
<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 10:01:47 +0200</pubDate>
</item> 
<item>
<title><![CDATA[In Österreich gibt es rund 6 Millionen Fahrräder]]></title>
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<description><![CDATA[
Ausgabe: 2010-33 vom 25.02.2010<br>
VCÖ: Jetzt Fahrrad zum Service bringen!<p>Nach der kalten Winterzeit k&#252;ndigen sich nun in &#214;sterreich die ersten w&#228;rmeren Tage an. Damit beginnt f&#252;r viele die Radfahrsaison. Wie eine aktuelle VC&#214;-Untersuchung zeigt, gibt es in &#214;sterreich rund sechs Millionen Fahrr&#228;der. Der VC&#214; weist darauf hin, dass Fahrr&#228;der, die l&#228;nger nicht gefahren wurden, unbedingt vor der ersten Fahrt einem Service zu unterziehen sind. Vor allem bei Bremsen, Ketten und Beleuchtung ist nach langer Winterpause eine Wartung wichtig, empfiehlt der VC&#214;. </p>
<p>Rund sechs Millionen Fahrr&#228;der gibt es in &#214;sterreich. Das zeigt eine aktuelle VC&#214;-Untersuchung. Die meisten Fahrr&#228;der gibt es mit rund 1,2 Millionen in Nieder&#246;sterreich, gefolgt von Ober&#246;sterreich mit 1,1 Millionen. Die h&#246;chste Fahrraddichte weisen die Bundesl&#228;ndern Vorarlberg und Salzburg auf. Im L&#228;ndle kommen auf 100 Einwohner 82 Fahrr&#228;der, in Salzburg gibt es pro 100 Einwohner 80 Fahrr&#228;der, in Ober&#246;sterreich sind es 79 Fahrr&#228;der pro 100 Einwohner.</p>
<p>Der VC&#214; weist darauf hin, dass zwar etwa jede f&#252;nfte Person auch im Winter mit dem Fahrrad unterwegs ist, f&#252;r die gro&#223;e Mehrheit beginnt die Radfahrsaison mit den ersten w&#228;rmeren Tagen. &#132;Wer seinem Fahrrad eine l&#228;ngere Winterpause geg&#246;nnt hat, sollte es vor der ersten Fahrt einem Service unterziehen&#147;, so VC&#214;-Sprecher Christian Gratzer. </p>
<p>Beim Selbst-Check sind folgende Punkte unbedingt zu kontrollieren: Funktioniert die Beleuchtung? Sind die Bremsseile richtig eingestellt? Sind die Bremsgummis in gutem Zustand? Ist die Kette gut ge&#246;lt (trockene Ketten k&#246;nnen rei&#223;en und zu St&#252;rzen f&#252;hren)?&nbsp; Sind alle Schrauben fest angezogen? Ist ausreichend Luft in den Reifen? Ist der Sattel richtig eingestellt?</p>
<p>&#132;Am besten ist es, das Fahrrad in ein Fachgesch&#228;ft zum Service zu bringen. Materialsch&#228;den, die zu St&#252;rzen und Unf&#228;llen f&#252;hren k&#246;nnen, werden beim Service rechtzeitig erkannt. Zudem verl&#228;ngert die regelm&#228;&#223;ige Wartung die Lebensdauer des Fahrrads&#147;, betont VC&#214;-Sprecher Gratzer. </p>
<p>Rund 400.000 Fahrr&#228;der werden in &#214;sterreich pro Jahr neu gekauft. Der VC&#214; empfiehlt, beim Kauf auf gute Bremsen und eine gute Beleuchtung zu achten. &#132;Ideal sind R&#252;cklichter mit Standlicht, die weiter leuchten, wenn man an der Kreuzung steht. Zudem sollte das Fahrrad einen Nabendynamo haben. Nabendynamos sind sehr zuverl&#228;ssig, funktionieren auch bei N&#228;sse gut und erzeugen beim Fahren wenig Widerstand. Eine kurze Probefahrt sollte vor dem Kauf immer gemacht werden&#147;, empfiehlt VC&#214;-Sprecher Gratzer. </p>
<p><b>VC&#214;: In &#214;sterreich gibt es rund sechs Millionen Fahrr&#228;der</b><br>Burgenland: 190.000 Fahrr&#228;der<br>K&#228;rnten: 350.000 Fahrr&#228;der<br>Nieder&#246;sterreich: 1.200.000 Fahrr&#228;der<br>Ober&#246;sterreich: 1.110.000 Fahrr&#228;der<br>Salzburg: 420.000 Fahrr&#228;der<br>Steiermark: 870.000 Fahrr&#228;der<br>Tirol: 530.000 Fahrr&#228;der<br>Vorarlberg: 300.000 Fahrr&#228;der<br>Wien: 1.000.000 Fahrr&#228;der<br>&#214;sterreich: 5.970.000 Fahrr&#228;der<br>Quelle: VC&#214; 2010<br></p>
]]></description>
<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 11:05:41 +0200</pubDate>
</item> 
<item>
<title><![CDATA[VCÖ-Studie: Jedem 4. in Österreich fehlt gute Anbindung an Öffentlichen Verkehr]]></title>
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<description><![CDATA[
Ausgabe: 2010-32 vom 24.02.2010<br>
VCÖ: Österreichweiten Taktverkehr umsetzen - Grundversorgung sicherstellen!Sechs von zehn &#214;sterreicherinnen und &#214;sterreicher fahren regelm&#228;&#223;ig mit &#214;ffentlichen Verkehrsmitteln. Bereits jeder vierte Kilometer wird in &#214;sterreich &#246;ffentlich gefahren, wie  eine aktuelle VC&#214;-Studie zeigt. Die VC&#214;-Studie hat untersucht, welche Weichenstellungen f&#252;r die Zukunft des &#214;ffentlichen Verkehrs notwendig sind. Vorrangig sind ein bundesweiter Taktfahrplan, ein gesichertes Grundangebot, die Modernisierung bei Ticketing und Fahrgastinformation sowie gezielte Verbesserungen der Infrastruktur.<br> <br>&#132;Der &#214;ffentliche Verkehr ist f&#252;r die &#214;sterreicherinnen und &#214;sterreicher sehr wichtig. Aber es gibt vieles, was zu verbessern, zu modernisieren und auszubauen ist&#147;, stellt VC&#214;-Experte DI Martin Blum fest. Vor allem der Vergleich mit der Schweiz zeigt sehr gut, wo es in &#214;sterreich Verbesserungsbedarf gibt. <br><br>Die VC&#214;-Studie zeigt, dass 27 Prozent der Bev&#246;lkerung das n&#228;chste regionale Zentrum mit &#214;ffentlichen Verkehrsmitteln nicht innerhalb von 30 Minuten erreichen k&#246;nnen. Wird Wien nicht ber&#252;cksichtigt, dann erh&#246;ht sich dieser Anteil sogar auf 33 Prozent. Dagegen sind 98 Prozent der &#214;sterreicherinnen und &#214;sterreicher mit dem Auto in 30 Minuten in einem regionalen Zentrum.&#132;In &#214;sterreich ist die Stra&#223;eninfrastruktur besser ausgebaut als jene des &#246;ffentlichen Verkehrs. Das Schienennetz wurde jahrzehntelang vernachl&#228;ssigt. Jetzt gibt es einen gro&#223;en Aufholbedarf&#147;, betont VC&#214;-Experte Blum.<br><br>Die internationale Energieagentur rechnet nach dem Ende der Krise mit einem starken Anstieg der Erd&#246;lpreise. Das Angebot muss mit der wachsenden Nachfrage Schritt halten. Ansonsten besteht die Gefahr, dass &#130;Mobilit&#228;tsarmut&#146; ein gro&#223;es Problem in &#214;sterreich wird, warnt der VC&#214;. <br><br>VC&#214;-Studie: Die notwendigen Weichenstellungen im &#214;ffentlichen Verkehr<br>1.	Bundesweiten Taktfahrplan rasch umsetzen <br>Eine optimale Versorgung der Bev&#246;lkerung mit &#246;ffentlichen Verkehrsverbindungen ist mit einem bundesweiten Taktfahrplan erreichbar. &#132;Die Schweiz hat vorgezeigt, wie damit die Zahl der Fahrg&#228;ste erh&#246;ht werden kann. Ein &#252;berregionaler Taktfahrplan bildet das R&#252;ckgrat, Bus und Bahn in der Region kn&#252;pfen daran an&#147;, erl&#228;utert VC&#214;-Experte Blum. Im Rahmen der VC&#214;-Studie wurde untersucht, welche Verbindungen bereits &#132;taktf&#228;hig&#147; sind und welche noch zu verbessern sind. Der VC&#214; fordert, dass sich die Investitionen in das Schienennetz nach dem Erreichen des Taktfahrplans richten. <br> <br>2.	Grundversorgung mit &#214;ffentlichem Verkehr festlegen<br>In der Schweiz ist die Grundversorgung mit &#214;ffentlichem Verkehr gesetzlich definiert: Jede Linie mit durchschnittlich mehr als 32 Fahrg&#228;sten am Tag wird mindestens viermal t&#228;glich befahren. Fahren pro Tag mehr als 500 Personen, wird mindestens ein Stundentakt eingerichtet. Ein Stundentakt ist in &#214;sterreich abseits der Hauptstrecken nur in wenigen Gebieten gew&#228;hrleistet. Der VC&#214; spricht sich f&#252;r eine bundesweite Regelung aus. Ziel sollte sein, dass 80 Prozent von &#214;sterreichs Bev&#246;lkerung direkten Zugang zu &#214;ffentlichem Verkehr im Stundentakt haben. <br><br>3. Modernisierungsoffensive: Elektronisches Ticketing &#132;Der Papierfahrschein ist genauso antiquiert, wie es der Krankenschein war. So wie es heute die e-card gibt, sollte es in &#214;sterreich in einigen Jahren eine m-card, eine Mobility Card, geben. Die n&#246;tigen Weichenstellungen f&#252;r die Einf&#252;hrung sollten noch heuer erfolgen&#147;, betont VC&#214;-Experte Blum. Die Mobility-Card erm&#246;glicht die Ben&#252;tzung jedes &#246;ffentlichen Verkehrsmittels, f&#252;r die Fahrg&#228;ste gibt es eine Bestpreisgarantie. In den Niederlanden gibt es seit J&#228;nner eine Mobility-Card. <br><br>4. Finanzierung des &#214;ffentlichen Verkehrs sicher stellen Ein wichtiger Schritt f&#252;r besseren &#214;ffentlichen Verkehr ist  klare Zust&#228;ndigkeiten und transparente Finanzierungsstr&#246;me zu schaffen. <br><br>Die Verbesserung des &#214;ffentlichen Verkehrs und die damit verbundene Zunahme an Fahrg&#228;sten haben einen mehrfachen Nutzen. Steigen mehr Menschen vom Auto auf &#214;ffentliche Verkehrsmittel um, kommt &#214;sterreich seinen Klimaschutzzielen n&#228;her. Die VC&#214;-Studie zeigt auch, dass der &#214;ffentliche Verkehr ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist. Eine Milliarde Euro in den Ausbau des &#214;ffentlichen Nahverkehrs investiert, bringen rund 16.500 Arbeitspl&#228;tze. Eine Milliarde Euro f&#252;r den Bau einer Autobahn bringen hingegen nur 10.190 Jobs.<br><br><br>VC&#214;: Nur 73 Prozent erreichen &#246;ffentlich binnen 30 Minuten das n&#228;chste regionale Zentrum (Anteil der Bev&#246;lkerung, der binnen 30 Minuten ein regionales Zentrum mit &#246;ffentlichen Verkehrsmitteln erreicht, in Klammer Erreichbarkeit mit Pkw)<br><br>&#214;sterreich gesamt: 73 Prozent (98 Prozent)<br>Wien: 100 Prozent (100 Prozent)<br>Salzburg: 79 Prozent (98 Prozent)<br>Vorarlberg: 79 Prozent (97 Prozent)<br>Tirol: 72 Prozent (93 Prozent)<br>Burgenland : 69 Prozent (96 Prozent)<br>K&#228;rnten: 66 Prozent (96 Prozent)<br>Nieder&#246;sterreich: 65 Prozent (98 Prozent)<br>Steiermark: 64 Prozent (99 Prozent)<br>Ober&#246;sterreich: 63 Prozent (98 Prozent)<br><br>Quelle: &#214;ROK, VC&#214; 2010<br>
]]></description>
<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 11:44:13 +0200</pubDate>
</item> 
<item>
<title><![CDATA[VCÖ: 61 Prozent aller alpenquerenden Lkw nehmen die Route über Österreich!]]></title>
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<description><![CDATA[
Ausgabe: 2010-31 vom 22.02.2010<br>
6,4 Millionen Lkw rollen jährlich über die österreichischen Alpen!VC&#214;: Alpentransitb&#246;rse rasch umsetzen!<br>Jedes Jahr fahren mehr als zehn Millionen Lkw &#252;ber die Alpen. Eine aktuelle VC&#214;-Untersuchung zeigt, dass 61 Prozent davon die Route &#252;ber &#214;sterreich nehmen. Damit ist die Belastung durch den Lkw-Transit in &#214;sterreich f&#252;nf Mal so hoch wie in der Schweiz. Allein &#252;ber den Brenner fahren 20 Prozent aller alpenquerenden Lkw. Der VC&#214; spricht sich f&#252;r eine rasche, gemeinsame Umsetzung der Alpentransitb&#246;rse aus. <br><br>Die EU hat nun die aktuellsten Daten &#252;ber den Alpentransit vorgelegt: Rund 10,6 Millionen Lkw fuhren im Jahr 2008 &#252;ber die Alpen. Allein 6,4 Millionen fuhren &#252;ber die sieben &#246;sterreichischen Alpen&#252;berg&#228;nge. Der VC&#214; macht darauf aufmerksam, dass das mehr als zweimal so viele sind wie in Frankreich, und mehr als f&#252;nfmal so viele wie in der Schweiz. <br><br>&#132;Von den f&#252;nf meist befahrenen Alpenp&#228;sse liegen vier in &#214;sterreich. Am st&#228;rksten ist der Lkw-Verkehr &#252;ber den Brenner mit mehr als zwei Millionen Lkw, weitere 1,4 Millionen rollen &#252;ber den Schoberpass&#147;, berichtet VC&#214;-Expertin Ulla Rasmussen. &#220;ber den Wechsel fuhren 1,19 Millionen Lkw, &#252;ber die Tauernroute waren es 1,05 Millionen. <br><br>Insgesamt wurden &#252;ber die Alpen 206 Millionen Tonnen G&#252;ter transportiert, 67 Prozent davon auf der Stra&#223;e. In &#214;sterreich betr&#228;gt der Anteil der Stra&#223;e 69 Prozent, in der Schweiz nur 36 Prozent. &#132;In der Schweiz werden zwei Drittel des Alpentransits auf der Schiene transportiert. Die Gr&#252;nde daf&#252;r liegen auf der Hand: Die Schweiz hat eine deutlich h&#246;here Lkw-Maut als &#214;sterreich und die Schweiz hat beim Infrastrukturausbau der Schiene den Vorrang vor dem Stra&#223;enausbau gegeben&#147;, erkl&#228;rt VC&#214;-Expertin Ulla Rasmussen. <br><br>Der VC&#214; fordert die Beschleunigung des Bahnausbaus. Eine Verschiebung von Schienenprojekten w&#252;rde dazu f&#252;hren, dass noch mehr Transit-Lkw durch &#214;sterreich fahren. <br><br>Zudem setzt sich der VC&#214; f&#252;r die rasche Umsetzung einer Alpentransitb&#246;rse ein. Dabei legen die Alpenstaaten eine Maximalzahl an Lkw-Fahrten &#252;ber die Alpen je nach Stra&#223;en- und Umweltkapazit&#228;ten fest. Eine begrenzte Anzahl von Transitfahrten wird j&#228;hrlich versteigert, wobei die Transitgenehmigungen auf verschiedene Zeitr&#228;ume und Alpen&#252;berg&#228;nge verteilt werden. &#132;Die Alpentransitb&#246;rse ist f&#252;r &#214;sterreichs Bev&#246;lkerung ein Schutz gegen zuk&#252;nftige Transitlawinen. Die gemeinsame Umsetzung ist so rasch wie m&#246;glich zu starten&#147;, so VC&#214;-Expertin Rasmussen. <br><br><br>VC&#214;: Brenner und Schoberpass sind die am st&#228;rksten befahrenen Alpen&#252;berg&#228;nge (Anzahl alpenquerender schwerer Lkw im Jahr 2008)<br>Brenner: 2,1 Millionen Lkw<br>Schoberpass: 1,42 Millionen<br>Vintimiglia: 1,39 Millionen<br>Wechsel: 1,19 Millionen<br>Tauern: 1,05 Millionen<br>Gotthard: 973.000<br>Fr&#233;jus: 824.00<br>Mont Blanc: 588.000<br>Semmering: 487.000<br>San Bernardino: 163.000<br>Reschen: 98.000<br>Simplon: 82.000<br>Felbertauern: 71.000<br>Montgen&#232;vre: 62.000<br>Gd Saint Bernard: 57.000<br>Quelle: Alpifret, VC&#214; 2010<br><br><br>VC&#214;: Rund 10,6 Millionen Lkw queren j&#228;hrlich die Alpen in &#214;sterreich, Frankreich und der Schweiz (Anteil am gesamten alpenquerenden Lkw-Verkehr)<br>&#214;sterreich: 6,41 Millionen Lkw (61 Prozent)<br>Frankreich: 2,865 Millionen Lkw (27 Prozent)<br>Schweiz: 1,275 Millionen Lkw (12 Prozent)<br>Quelle: Alpifret, VC&#214; 2010 <br>
]]></description>
<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 11:20:50 +0200</pubDate>
</item> 
<item>
<title><![CDATA[VCÖ-Studie: Österreicher sind die drittfleißigsten Öffi-Fahrer Europas!]]></title>
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<description><![CDATA[
Ausgabe: 2010-30 vom 19.02.2010<br>
Nur Schweizer und Tschechen fahren mehr öffentlich!VC&#214; fordert mehr Bahn- und Busverbindungen im Nahverkehr<br>
Bronze f&#252;r &#214;sterreich. Die &#214;sterreicherinnen und &#214;sterreicher fahren im Schnitt 2.890 Kilometer pro Jahr mit &#214;ffentlichen Verkehrsmitteln. Eine aktuelle VC&#214;-Studie zeigt, dass in Europa nur in der Schweiz und in Tschechien mehr Kilometer im &#214;ffentlichen Verkehr zur&#252;ckgelegt werden. Der VC&#214; betont, dass es in &#214;sterreich vor allem im Nahverkehr mehr Bahn- und Busverbindungen braucht. Das &#214;ffentliche Verkehrsnetz muss noch dichter werden, fordert der VC&#214;. <br><br>Gold f&#252;r die Schweiz. Silber f&#252;r Tschechien. Bronze f&#252;r &#214;sterreich. Eine aktuelle VC&#214;-Studie zeigt, dass die &#214;sterreicherinnen und &#214;sterreicher die drittflei&#223;igsten &#214;ffi-Fahrer Europas sind. Im Schnitt legt eine Person in &#214;sterreich 2.890 Kilometer mit Bahn, Bus, Stra&#223;enbahn und U-Bahn zur&#252;ck. Die Schweiz hat mit rund 3.320 km pro Person und Jahr die Nase deutlich vorne. An zweiter Stelle liegt Tschechien(2.910 km), wo viel mit Bussen gefahren wird und es ein dichtes Bahnnetz gibt.<br><br>Der VC&#214; betont, dass in &#214;sterreich deutlich mehr mit &#246;ffentlichen Verkehrsmitteln gefahren wird, als etwa in Deutschland, Italien und Frankreich. &#132;In &#214;sterreich ist die Bereitschaft der Bev&#246;lkerung, mit &#246;ffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren, hoch und sie nimmt weiter zu. Doch leider h&#228;lt das Angebot mit der steigenden Nachfrage nicht Schritt&#147;, fordert VC&#214;-Experte DI Martin Blum mehr Verbindungen im &#214;ffentlichen Nahverkehr. <br><br>Die VC&#214;-Studie zeigt, warum die Schweiz an der Spitze liegt. In der Schweiz gibt es ein dichtes Bahnnetz und einen ausgezeichneten, landesweiten Taktfahrplan. F&#252;r die Verbesserungen des &#214;ffentlichen Nahverkehrs dient ein eigener Finanztopf, der auch von den Mineral&#246;lsteuer-Einnahmen gespeist wird. Die Bundespolitik arbeitet seit mehr als zwanzig Jahren gemeinsam mit den Kantonen konsequent an der Verbesserung der Bahn. &#132;Und obwohl die Schweiz bereits an der Spitze liegt, werden ambitionierte Ziele verfolgt: Bis zum Jahr 2013 soll die Zahl der Fahrg&#228;ste gegen&#252;ber 2007 um 50 Prozent steigen. &#214;sterreich kann diesbez&#252;glich viel von der Schweiz lernen&#147;, so VC&#214;-Experte Blum. <br><br>Die VC&#214;-Studie zeigt auch, wo in Europa am wenigsten mit &#214;ffentlichen Verkehrsmitteln gefahren wird. Schlusslicht ist Lettland (1.140 km pro Person und Jahr), den vorletzten Platz belegt Rum&#228;nien (1.230 km). <br><br><br>VC&#214;: &#214;sterreicher sind die drittflei&#223;igsten &#214;ffi-Fahrer Europas (Anzahl km mit Bahn, Bus, Stra&#223;enbahn, U-Bahn pro Person pro Jahr)<br><br>1. Schweiz: 3.320 Kilometer<br>2. Tschechien: 2.910<br>3. &#214;sterreich: 2.890 <br><br>4. Belgien: 2.830<br>5. Italien: 2.660<br>6. Ungarn: 2.640<br>7. Luxemburg: 2.560<br>8. D&#228;nemark: 2.540<br>9. Schweden: 2.380<br>10. Griechenland: 2.320<br>11. Frankreich: 2.310<br>12. Irland: 2.290<br>13. Finnland: 2.280<br>14. Estland: 2.100<br>15. Slowakei: 2.090<br>16. Slowenien: 2.060<br>17. Spanien: 1.990<br>18. Deutschland: 1.970<br>19. Gro&#223;britannien: 1.910<br>20. Niederlande: 1.890<br>21. Bulgarien: 1.860<br>22. Zypern: 1.670<br>23. Litauen: 1.630<br>24. Portugal: 1.560<br>25. Polen: 1.390<br>26. Malta: 1.280<br>27. Rum&#228;nien: 1.230<br>28. Lettland: 1.140<br><br>EU27: 2.080<br><br>Quelle: EU-Kommission, VC&#214; 2010<br><br>

]]></description>
<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 10:00:01 +0200</pubDate>
</item> 
<item>
<title><![CDATA[VCÖ: Österreichs Autofahrer zahlen weniger Steuern als von ARBÖ dargestellt]]></title>
<link>http://www.vcoe.at/start.asp?ID=7997</link>
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<description><![CDATA[
Ausgabe: 2010-29 vom 18.02.2010<br>
Mehr als eine Milliarde Euro an Mineralölsteuern zahlt der Lkw-VerkehrIn der heutigen Presseaussendung des ARB&#214; wird der Eindruck erweckt, dass "Autofahrer" den gesamten Beitrag der Mineral&#246;lsteuer bezahlen w&#252;rden. Der VC&#214; weist darauf hin, dass dem nicht so ist. Mehr als eine Milliarde Euro an Mineral&#246;lsteuern zahlt der Lkw-Verkehr. In den Mineral&#246;lsteuer-Einnahmen sind zudem auch die Beitr&#228;ge aus dem Heiz&#246;l-Verkauf enthalten.<br><br>Die Mineral&#246;lsteuer-Einnahmen sind in &#214;sterreich im Jahr 2009 um 93,5 Millionen Euro gesunken. Der VC&#214; weist darauf hin, dass die Mineral&#246;lsteuer-Einnahmen neben Lkw- und Pkw-Verkehr auch vom Heiz&#246;l-Verkauf gespeist werden. Pro Liter Heiz&#246;l sind rund zehn Cent Mineral&#246;lsteuer zu bezahlen, im Vorjahr wurden knapp zwei Milliarden Liter Heiz&#246;l in &#214;sterreich verkauft. Der Lkw-Verkehr steuert in Summe mehr als eine Milliarde Euro zur Mineral&#246;lsteuer bei. <br><br>Der VC&#214; weist darauf hin, dass von Autofahrern nicht wie die ARB&#214;-Darstellung suggeriert 3,8 Milliarden Euro, sondern weniger als 2,5 Milliarden Euro an Mineral&#246;lsteuer bezahlt wurde. Davon werden rund 30 Prozent, das sind rund 750 Millionen Euro, von Autofahrern mit ausl&#228;ndischem Kennzeichen beigesteuert. "Wenn es um die CO2-Emissionen des Autoverkehrs geht, weist der Autoklub gerne darauf hin, dass ein Gro&#223;teil von Lkw und vom Kraftstoffexport stammt. Wenn es um die Steuereinnahmen geht, wird aber pl&#246;tzlich der Anschein erweckt als w&#252;rde alles von &#214;sterreichs Autofahrern bezahlt werden. Mehr Genauigkeit w&#252;rde die Diskussion versachlichen", stellt VC&#214;-Sprecher Christian Gratzer fest.<br>
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<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 13:19:45 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[VCÖ alarmiert: Heuer viel zu hohe Feinstaubbelastung in Österreich]]></title>
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Ausgabe: 2010-28 vom 17.02.2010<br>
Jahresgrenzwerte bereits in Wien, Graz, Innsbruck und Leibnitz überschritten!VC&#214; fordert auch Handeln des Bundes: Ma&#223;nahmenpaket umsetzen <br>Die Feinstaubbelastung in &#214;sterreich ist heuer alarmierend hoch, betont der VC&#214;. Bereits in vier St&#228;dten &#214;sterreichs, darunter auch Wien, wurde der Jahresgrenzwert &#252;berschritten! Die h&#246;chste Belastung weisen Graz und Leibnitz auf. &#214;sterreich droht ein Vertragsverletzungsverfahren mit empfindlichen Geldstrafen. Der VC&#214; fordert die rasche Umsetzung eines Ma&#223;nahmenpaketes gegen die hohe Feinstaubbelastung. Gefordert sieht der VC&#214; auch die Bundesregierung. <br><br>An 36 Tagen wurde an der Messstelle Graz S&#252;d der Feinstaub-Grenzwert von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft &#252;berschritten, macht der VC&#214; aufmerksam. &#132;Damit wurde der auch EU-Jahresgrenzwert, der maximal 35 Tage mit zu hoher Feinstaubbelastung  erlaubt, &#252;berschritten. Gezielte Ma&#223;nahmen gegen die hohe Feinstaubbelastung sind l&#228;ngst &#252;berf&#228;llig&#147;, stellt VC&#214;-Experte DI Martin Blum fest. Werden keine weiteren Schritte unternommen und die Feinstaubbelastung nicht verringert, droht &#214;sterreich ein Vertragsverletzungverfahren mit empfindlichen Geldstrafen. Deshalb braucht es auch von Bundesseite ein energischeres Vorgehen.<br><br>Der VC&#214; macht darauf aufmerksam, dass neben Graz die Stadt Leibnitz die h&#246;chste Belastung aufweist. Hier war bereits an 37 Tagen zu viel Feinstaub in der Luft. Auch in Wien und Innsbruck wurde der &#246;sterreichische Grenzwert, nach dem 25 Tage mit &#220;berschreitungen pro Jahr erlaubt sind, bereits &#252;berschritten. &#132;Die hohen Feinstaubwerte sind eine enorme Belastung f&#252;r die Gesundheit der Bev&#246;lkerung, vor allem Kinder leiden. Um die Luftqualit&#228;t zu verbessern, ist es n&#246;tig, den Kfz-Verkehr zu verringern. Die Gesundheit der Menschen muss Vorrang haben&#147;, betont VC&#214;-Experte Blum. <br><br>Der VC&#214; schl&#228;gt ein Ma&#223;nahmenpaket gegen die hohe Feinstaubbelastung vor. Als Akutma&#223;nahme sind niedrigere Tempolimits (Tempo 100 auf Autobahnen, Tempo 80 auf Freilandstra&#223;en). Bei hoher Belastung sind Fahrverbote auszusprechen. Die umfassende Umsetzung von Umweltzonen in Feinstaubgebieten ist voranzutreiben. &#132;Gleichzeitig muss der Ausbau von Bahn- und Busverbindungen im Umland von Ballungsr&#228;umen forciert werden&#147;, betont VC&#214;-Experte Blum. Zudem spricht sich der VC&#214; f&#252;r einen &#246;sterreichweiten Feinstaubgipfel aus, um festzulegen, wie der Bund die betroffenen St&#228;dte im Kampf gegen Feinstaub unterst&#252;tzen kann. <br><br>VC&#214;: Leibnitz und Graz haben EU-Jahresgrenzwert &#252;berschritten! <br>(Anzahl der Tage mit zu hoher Feinstaubbelastung seit 1.1.2010)<br><br>Leibnitz: 37 Tage<br>Graz S&#252;d: 36 Tage<br>Graz Don Bosco: 32 Tage<br>Graz Ost: 29 Tage<br>Wien Taborstra&#223;e: 27 Tage<br>Wien Belgradplatz: 27 Tage<br>Innsbruck Reichenau: 26 Tage<br><br>Graz West: 25 Tage<br>St. Andr&#228; i.L. (Volksschule): 24<br>F&#252;rstenfeld Schillerplatz: 24<br>Wolfsberg Hauptschule: 23<br>Wien Gaudenzdorf: 23<br>Weiz: 22<br>Klagenfurt V&#246;lkermarkter Stra&#223;e: 20<br>Deutschlandsberg Rathausgasse: 20<br>Wien Laaer Berg: 20<br>Ebenthal &#150; Zell: 20<br><br>Quelle: Umweltbundesamt, LUIS, Stadt Wien, VC&#214; 2010 <br><br>
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<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 10:01:20 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Fast jeder 4. Wiener stimmt für die City-Maut]]></title>
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Ausgabe: 2010-27 vom 16.02.2010<br>
VCÖ erfreut über Ja zu 24-Stunden U-Bahn am Wochenende!Ma&#223;nahmen zur Verringerung des Kfz-Verkehrs n&#246;tig!<br>Trotz ungenauer Fragestellung haben sich 23 Prozent der Wienerinnen und Wiener bei der Volksbefragung f&#252;r die City-Maut ausgesprochen. Der VC&#214; sieht in dieser unerwartet hohen Zustimmung ein Signal f&#252;r die Wiener Stadtregierung, mehr f&#252;r die Verringerung des Kfz-Verkehrs zu tun. Der VC&#214; erinnert daran, dass mehr als 300.000 Wienerinnen und Wiener unter den Verkehrsabgasen leiden. <br><br>Mit der 24-Stunden U-Bahn am Wochenende wird der &#214;ffentliche Verkehr in Wien noch attraktiver, zeigt sich der VC&#214; &#252;ber die Zustimmung der Wiener Bev&#246;lkerung erfreut. 55 Prozent sagten bei der Volksbefragung Ja zur 24-Stunden U-Bahn am Wochenende.  <br><br>&#132;Wenn selbst bei so unklarer Fragestellung so viele Wienerinnen und Wiener f&#252;r die City-Maut votieren, dann ist das ein starkes Signal. Die Anzahl der City-Maut Bef&#252;rworterinnen und Bef&#252;rworter ist h&#246;her als erwartet. Vor der Abstimmung meinten die Gegner, keiner wolle die City-Maut&#147;, stellt VC&#214;-Experte DI Martin Blum fest. Eine aktuelle Studie des Instituts f&#252;r Transportwirtschaft der WU Wien zeigt, dass sogar 46 Prozent der Autofahrerinnen und Autofahrer f&#252;r die City-Maut sind, wenn klar gesagt wird, was mit den Einnahmen passiert und wo die City-Maut gilt.<br><br>F&#252;r den VC&#214; ist die City-Maut weiter ein Thema. Der VC&#214; weist darauf hin, dass in allen St&#228;dten, wo es heute die City-Maut gibt, die Bev&#246;lkerung vor der Einf&#252;hrung dagegen war. Nachdem erlebt werden konnte, was sie bringt, &#228;nderte sich das Stimmungsbild zugunsten der City-Maut. In Oslo waren vor der Einf&#252;hrung im Jahr 1990 70 Prozent gegen die Maut. Ein Jahr nach der Einf&#252;hrung waren 71 Prozent der Bev&#246;lkerung f&#252;r die City-Maut. Auch die Stockholmer Bev&#246;lkerung war zuerst gegen die City-Maut. Nach einem sechsmonatigen Test stimmte bei der Volksabstimmung die Mehrheit f&#252;r die City-Maut. <br><br>Der VC&#214; betont, dass die Daten und Fakten zeigen, dass es in Wien zu viel Kfz-Verkehr gibt. T&#228;glich legen Pkw und Lkw in Wien fast 14 Millionen Kilometer zur&#252;ck. Allein die dadurch verursachten Umweltsch&#228;den betragen rund 275 Millionen Euro pro Jahr. Laut Statistik Austria sagen 300.000 Wienerinnen und Wiener &#252;ber 15 Jahre, dass in ihrem Wohnumfeld die Schadstoffbelastung des Verkehrs zu hoch ist. &#132;Und sogar 350.000 leiden unter dem hohen Stra&#223;enverkehrsl&#228;rm. Somit werden Ma&#223;nahmen zur Verringerung des Autoverkehrs weiter ein Thema bleiben. Und damit auch die City-Maut&#147;, macht VC&#214;-Experte Blum aufmerksam. <br>!<br>
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<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 14:15:46 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Österreichs Autos fahren im Schnitt 13.500 Kilometer pro Jahr]]></title>
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<description><![CDATA[
Ausgabe: 2010-26 vom 16.02.2010<br>
VCÖ ruft zum Autofasten in der Fastenzeit auf  

13.500 Kilometer pro Jahr wird ein privater Pkw in &#214;sterreich gefahren. Eine VC&#214;-Untersuchung zeigt, dass dabei rund 969 Liter Sprit verbraucht werden. Die Umwelt wird dadurch mit rund 2,6 Tonnen CO2 belastet. Der VC&#214; ruft zur Teilnahme an der Aktion &#132;Autofasten&#147; auf, die von der katholischen und evangelischen Kirche w&#228;hrend der Fastenzeit durchgef&#252;hrt wird. Der VC&#214; fordert ein dichteres &#214;ffentliches Verkehrsnetz und mehr Gehwege entlang von Freilandstra&#223;en. <br><br>In &#214;sterreich wird viel mit dem Auto gefahren. Der VC&#214; weist darauf hin, dass im Schnitt ein &#246;sterreichischer Pkw rund 13.500 Kilometer pro Jahr unterwegs ist und dabei rund 969 Liter Sprit verbraucht. Pro Pkw entstehen dadurch mehr als 2,6 Tonnen CO2 im Jahr. Alle privaten Pkw sind insgesamt in einem Jahr in &#214;sterreich rund 49,4 Milliarden Kilometer unterwegs. Dadurch werden 3,5 Milliarden Liter Sprit verbraucht und fast neun Millionen Tonnen CO2 verursacht. <br><br>Eine VC&#214;-Untersuchung zeigt, dass &#246;sterreichweit die Pkw in Vorarlberg am wenigsten gefahren werden. Durchschnittlich ist ein privater Pkw aus dem L&#228;ndle pro Jahr 12.180 Kilometer unterwegs. Am meisten gefahren wird im Burgenland: Hier werden pro Pkw 14.314 Kilometer im Jahr zur&#252;ckgelegt.  Dar&#252;ber hinaus weist das Burgenland mit 591 Pkw pro 1.000 Einwohner auch die gr&#246;&#223;te Pkw-Dichte auf. In Wien gibt es nur 392 Pkw pro 1.000 Einwohner.<br><br>Der VC&#214; ruft zur Teilnahme an der Aktion Autofasten auf, die von der Katholischen und Evangelischen Kirche in der Fastenzeit durchgef&#252;hrt wird (Anmeldung unter www.autofasten.at). <br><br>Dass das Potential zum Autofasten in &#214;sterreich gro&#223; ist, zeigen folgende Zahlen: Rund jede zehnte Autofahrt ist in &#214;sterreich k&#252;rzer als ein Kilometer, jede zweite k&#252;rzer als f&#252;nf Kilometer. &#132;Auf den ersten Kilometern ist der Spritverbrauch enorm hoch. Da zahlt es sich aus, das Auto stehen zu lassen&#147;, so VC&#214;-Experte DI Martin Blum. Wer kurze Strecken stattdessen zu Fu&#223; geht oder mit dem Rad f&#228;hrt, tut nicht nur etwas f&#252;r Geldb&#246;rse und Umwelt, sondern auch f&#252;r die eigene Gesundheit. Pro Tag eine halbe Stunde gehen oder Rad fahren senkt das Herzinfarktrisiko um 50 Prozent.<br><br>Der VC&#214; fordert mehr Gehwege und bessere Bedingungen zum Radfahren. &#132;Eine weitere Verbesserung des &#246;ffentlichen Verkehrsnetzes ist notwendig. Es braucht mehr Verbindungen, vor allem f&#252;r Pendlerinnen und Pendler&#147;, fordert VC&#214;-Experte Blum.<br><br><br>VC&#214;: In Vorarlberg  ist die Zahl der gefahrenen Kilometer pro Pkw am niedrigesten (Durchschnittliche Jahreskilometer pro Privat-Pkw im Jahr 2008)<br><br>Vorarlberg: 12.180 km<br>Ober&#246;sterreich: 13.272 km<br>Tirol: 13.593 km<br>Steiermark: 13.719 km<br>Wien: 13.764 km<br>Nieder&#246;sterreich: 13.828 km<br>K&#228;rnten: 13.985 km<br>Salzburg: 14.221 km<br>Burgenland: 14.314 km<br><br>&#214;sterreich: 13.497<br><br>Quelle: Statistik Austria, VC&#214; 2010 <br><br>VC&#214;: Im Burgenland ist die Zahl der zugelassenen Pkw pro 1.000 Einwohner am h&#246;chsten<br><br>Wien:	392 Pkw/1.000 Einwohner<br>Tirol: 477 Pkw<br>Vorarlberg:	488 Pkw<br>Salzburg: 498 Pkw<br>Steiermark:	543 Pkw<br>K&#228;rnten: 557 Pkw<br>Ober&#246;sterreich: 558 Pkw<br>Nieder&#246;sterreich:	583 Pkw<br>Burgenland:	591 Pkw<br><br>&#214;sterreich: 514 Pkw<br><br>Quelle: Statistik Austria, VC&#214; 2010 <br><br><br>
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<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 14:11:11 +0200</pubDate>
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<item>
<title><![CDATA[VCÖ: Schuldenbremse bei Infrastruktur-Projekten sinnvoll]]></title>
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<description><![CDATA[
Ausgabe: 2010-25 vom 15.02.2010<br>
Autobahnbauprojekte basieren auf überholten Verkehrsprognosen!VC&#214;: &#214;sterreich braucht dringend ein Gesamtverkehrskonzept<br>Pl&#228;ne des Finanzministeriums k&#246;nnen zu einer K&#252;rzung der Infrastrukturausbauten in &#214;sterreich f&#252;hren. Der VC&#214; begr&#252;&#223;t ein &#220;berdenken der geplanten Bauvorhaben. So basieren zahlreiche Autobahn- und Schnellstra&#223;enprojekte auf Verkehrsprognosen, die nicht mehr g&#252;ltig sind. Der VC&#214; fordert die rasche Erstellung eines Gesamtverkehrskonzepts mit klaren Zielvorgaben zur zuk&#252;nftigen Entwicklung des Verkehrs in &#214;sterreich. Erst auf Basis dieses Konzepts soll die Infrastruktur ausgebaut werden.<br><br>Fast 2.200 Kilometer Autobahnen und Schnellstra&#223;en durchziehen &#214;sterreich. Weitere 350 Kilometer sind in Planung bzw. in Bau. &#132;Viele geplante Projekte basieren auf Verkehrsprognosen, die heute nicht mehr g&#252;ltig sind. Seit dem Jahr 2006 nimmt der Stra&#223;enverkehr kaum mehr zu, seit dem Jahr 2008 gibt es sogar einen R&#252;ckgang. Damit ist aus Verkehrssicht die Sinnhaftigkeit vieler Projekte nicht mehr gegeben&#147;, stellt VC&#214;-Experte DI Martin Blum fest.<br><br>Laut Tageszeitung &#132;Der Standard&#147; arbeitet das Finanzministerium an einem Gesetz f&#252;r &#246;ffentliche Haftungsobergrenzen. Dies h&#228;tte eine K&#252;rzung der Infrastrukturausbauten zur Folge, etwa beim Stra&#223;enausbau von 1,68 Milliarden Euro im Jahr 2013 auf unter eine Milliarde Euro. <br><br>Der VC&#214; fordert die rasche Erstellung eines Gesamtverkehrskonzepts. Darin sollen Ziele f&#252;r die zuk&#252;nftige Verkehrsentwicklung in &#214;sterreich festgelegt werden. &#132;Klar ist, dass diese Ziele im Einklang mit der Klimaschutzstrategie stehen m&#252;ssen. Und von diesen Zielen abgeleitet, sind dann Ma&#223;nahmen festzulegen. Erst dann wird sich herausstellen, welche Infrastrukturprojekte &#252;berhaupt noch n&#246;tig sind&#147;, stellt VC&#214;-Experte Blum fest. <br><br>Beim Schienenausbau ist zu ber&#252;cksichtigen, welche Projekte den gr&#246;&#223;ten Nutzen f&#252;r den Personen- und G&#252;terverkehr bringen, so der VC&#214;. Steigen mehr Menschen auf &#214;ffentliche Verkehrsmittel um und k&#246;nnen mehr G&#252;ter auf der Schiene transportiert werden, kommt &#214;sterreich den Klimaschutzzielen n&#228;her. <br><br>Ein Argument f&#252;r den Stra&#223;enausbau ist die Schaffung von Arbeitspl&#228;tzen. &#132;Der Autobahn- und Schnellstra&#223;enbau schafft wenig Besch&#228;ftigung&#147;, betont VC&#214;-Experte Blum. Eine Milliarde Euro in den Bau einer Autobahn investiert bringt pro Jahr nur 10.190 Arbeitspl&#228;tze. Eine Milliarde Euro in die Radfahrinfrastruktur schafft hingegen 15.935 Jobs und  der Ausbau des &#214;ffentlichen Nahverkehrs bringt sogar rund 16.500 Arbeitspl&#228;tze. &#132;Das vergangene Jahrhundert war das Zeitalter des Infrastrukturausbaus. Das 21. Jahrhundert sollte das Zeitalter der effizienten Verkehrssteuerung werden&#147;, so VC&#214;-Experte Blum. <br><br>VC&#214;: Liste der geplanten Autobahn und Schnellstra&#223;enprojekte<br><br>NIEDER&#214;STERREICH<br>A 5 Nord Autobahn Schrick - Staatsgrenze bei Drasenhofen<br><br>S 1 Wiener Au&#223;enring Schnellstra&#223;e Schwechat - S&#252;&#223;enbrunn<br><br>S 3 Weinviertler Schnellstra&#223;e Hollabrunn S&#252;d - Staatsgrenze bei Kleinhaugsdorf<br><br>S 34 Traisental Schnellstra&#223;e St. P&#246;lten / Hafing (B 1) -Kn. St. P&#246;lten / West (A 1) -Wilhelmsburg Nord (B 20)<br><br>S 8 Marchfeld Schnellstra&#223;e S1 - Staatsgrenze bei Marchegg<br><br>WIEN<br>A 22 Donauufer Autobahn A 22 Kaiserm&#252;hlen &#150; Kaiserebersdorf - A 4 Kaiserebersdorf &#150; Schwechat<br><br>A 23 S&#252;dosttangente Wien Anschlussstelle Landstrasse<br><br>A 23 S&#252;dosttangente Wien Spange Flugfeld Aspern<br><br>S 1 Wiener Au&#223;enring Schnellstra&#223;e Schwechat - S&#252;&#223;enbrunn<br><br>BURGENLAND<br>A 3 S&#252;dost Autobahn Knoten Eisenstadt - Klingenbach<br><br>S 31 Burgenland Schnellstra&#223;e Oberpullendorf - B 61 - Staatsgrenze<br><br>S 7 F&#252;rstenfelder Schnellstra&#223;e Riegersdorf (A 2) - Staatsgrenze bei Heiligenkreuz <br><br>S31 Burgenland Schnellstra&#223;e Sch&#252;tzen am Gebirge - Eisenstadt<br><br>STEIERMARK<br>S 36 Murtal Schnellstra&#223;e Teilabschnitt 3: Scheiflinger Ofen<br><br>S 37 Klagenfurter Schnellstra&#223;e Scheifling (S 36) - Klagenfurt Nord (A 2)<br><br>S 7 F&#252;rstenfelder Schnellstra&#223;e Riegersdorf (A 2) - Staatsgrenze bei Heiligenkreuz <br><br>S36 Murtal Schnellstra&#223;e Teilabschnitt 2: St. Georgen - Scheifling<br><br>S36 Murtal Schnellstra&#223;e Teilabschnitt 1: Judenburg - St. Georgen ob Judenburg<br><br>OBER&#214;STERREICH<br>A 26 Linzer Autobahn Westring Linz<br><br>A 9 Pyhrn Autobahn Tunnelkette Klaus - Vollausbau<br><br>K&#196;RNTEN<br>S 37 Klagenfurter Schnellstra&#223;e Scheifling (S 36) - Klagenfurt Nord (A 2)<br><br>TIROL<br> A 12 Inntal Autobahn Abschnitt Haiming - Tschirganttunnel - Nassereith<br><br>SALZBURG UND VORARLBERG<br>Keine weiteren Autobahn- und Schnellstra&#223;en-Projekte geplant<br><br>Quelle: Asfinag, VC&#214; 2010<br><br>
]]></description>
<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 13:09:47 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[VCÖ-Untersuchung: Jeder zweite Jugendliche fährt täglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln]]></title>
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<description><![CDATA[
Ausgabe: 2010-24 vom 15.02.2010<br>
Österreichs Jugend klimafreundlicher mobil als Elterngeneration!VC&#214;: Verkehrssystem auf Bed&#252;rfnisse junger Menschen ausrichten<br>F&#252;r keine andere Altersgruppe sind &#246;ffentliche Verkehrsmittel so wichtig wie f&#252;r Jugendliche. Das zeigt eine aktuelle VC&#214;-Untersuchung. Jeder zweite Jugendliche im Alter zwischen 15 und 19 Jahren ist t&#228;glich mit Bus oder Bahn unterwegs. Der VC&#214; spricht sich f&#252;r eine st&#228;rkere Ausrichtung des Verkehrssystems auf die Bed&#252;rfnisse junger Menschen aus.<br><br>53,6 Prozent der 15- bis 19-J&#228;hrigen fahren t&#228;glich mit &#246;ffentlichen Verkehrsmitteln, weitere 15 Prozent sind mehrmals pro Woche mit Bus, Bahn, Stra&#223;en- oder U-Bahn unterwegs. Die aktuelle VC&#214;-Untersuchung zeigt, dass damit f&#252;r sieben von zehn Jugendlichen &#246;ffentliche Verkehrsmittel in ihrer Mobilit&#228;t unverzichtbar sind. Auch in der Altersgruppe der 20- bis 29-J&#228;hrigen ist der Anteil der &#246;ffentlichen Verkehrsmittel gro&#223;: 35,5 Prozent sind t&#228;glich oder mehrmals pro Woche &#246;ffentlich unterwegs. <br><br>&#132;&#214;sterreichs Jugend ist wesentlich klimafreundlicher mobil als die Elterngeneration&#147;, so VC&#214;-Experte DI Martin Blum. Dass die Elterngeneration in der Nutzung &#246;ffentlicher Verkehrsmittel weniger flei&#223;ig ist, zeigt die VC&#214;-Untersuchung: In der Gruppe der 40- bis 49-J&#228;hrigen werden &#246;ffentliche Verkehrsmittel von nur 23,6 Prozent t&#228;glich oder mehrmals pro Woche genutzt, in der Gruppe der 50- bis 60-J&#228;hrigen nur von 22,5 Prozent. Insgesamt liegt in &#214;sterreich der Anteil jener, die &#246;ffentliche Verkehrsmittel h&#228;ufig nutzen, bei 28 Prozent. <br><br>&#132;F&#252;r junge Menschen spielen &#246;ffentliche Verkehrsmittel eine entscheidende Rolle. Wichtig ist daher auch ein entsprechendes Angebot, das verst&#228;rkt auf die Bed&#252;rfnisse Jugendlicher R&#252;cksicht nimmt&#147;, betont VC&#214;-Experte Blum. Der VC&#214; spricht sich f&#252;r mehr Angebote f&#252;r Jugendliche im &#214;ffentlichen Verkehr aus. Wesentlich sind h&#228;ufige &#246;ffentliche Verkehrsverbindungen auch am Abend sowie deutlich mehr Nacht- und Discobusse. Wichtig sind auch attraktive Preisangebote, wie etwa die Jugenderm&#228;&#223;igung f&#252;r 15- bis 21-J&#228;hrige in Ober&#246;sterreich oder die Jugendnetzkarte in Vorarlberg, die bis zum 26. Lebensjahr gilt.<br><br>VC&#214;: Jugendliche sind klimafreundlicher mobil als Elterngeneration (Nutzung &#246;ffentlicher Verkehrsmittel t&#228;glich oder mehrmals pro Woche nach Altersgruppen)<br><br>15 bis 19 Jahre: 68,4 Prozent<br>20 bis 29 Jahre: 35,5 Prozent<br>30 bis 39 Jahre: 24,8 Prozent<br>40 bis 49 Jahre: 23,6 Prozent<br>50 bis 59 Jahre: 22,5 Prozent<br>60 bis 69 Jahre: 19,9 Prozent<br>Ab 70 Jahre: 22,7 Prozent<br>Gesamt: 28 Prozent<br><br>Quelle: Statistik Austria, VC&#214; 2010<br><br>VC&#214;: Jeder zweite Jugendliche nutzt &#246;ffentliche Verkehrsmittel t&#228;glich (t&#228;gliche Nutzung &#246;ffentlicher Verkehrsmittel nach Altersgruppen)<br><br>15 bis 19 Jahre: 53,6 Prozent<br>20 bis 29 Jahre: 25 Prozent<br>30 bis 39 Jahre: 14,7 Prozent<br>40 bis 49 Jahre: 15,9 Prozent<br>50 bis 59 Jahre: 13,1 Prozent<br>60 bis 69 Jahre: 6 Prozent<br>Ab 70 Jahre: 7 Prozent<br>Gesamt: 16,9 Prozent<br><br>Quelle: Statistik Austria, VC&#214; 2010<br><br><br>
]]></description>
<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 09:56:51 +0200</pubDate>
</item> 
<item>
<title><![CDATA[Zustimmung zur City-Maut höher als erwartet]]></title>
<link>http://www.vcoe.at/start.asp?ID=7983</link>
<guid>http://www.vcoe.at/start.asp?ID=7983</guid>
<description><![CDATA[
Ausgabe: 2010-23 vom 15.02.2010<br>
VCÖ an Bürgermeister Häupl: Sorgen der Befürworter ernst nehmen!Feinstaub-Jahresgrenzwert seit gestern in Wien &#252;berschritten!<br><br>24 Prozent der Wienerinnen und Wiener haben sich laut erstem vorl&#228;ufigen Ergebnis bei der Volksbefragung f&#252;r die City-Maut ausgesprochen. Der VC&#214; ist erfreut, dass die Zustimmung h&#246;her ist, als erwartet. Wie wichtig Ma&#223;nahmen gegen die massiven Stra&#223;enverkehr in Wien sind, zeigt die hohe Feinstaubbelastung. Bereits gestern wurde in Wien der Jahresgrenzwert &#252;berschritten, ist der VC&#214; besorgt. <br><br>"Vor der Befragung haben die Gegner gesagt, keiner wolle die City-Maut. Tats&#228;chlich haben sich 240 von 1.000 Wienerinnen und Wiener f&#252;r die City-Maut ausgesprochen. Die Zustimmung ist h&#246;her als erwartet", stellt VC&#214;-Sprecher Christian Gratzer in einer ersten Reaktion fest. Der VC&#214; appelliert an die Stadtregierung diese 24 Prozent ernst zu nehmen und die Belastungen durch den Verkehr zu verringern. In Stockholm wurde die Volksbefragung nach einer sechsmonatigen Testphase durchgef&#252;hrt. Vor dem Test war die Mehrheit dagegen, nach dem Test stimmte die Bev&#246;lkerung f&#252;r die City-Maut. <br><br>Wie wichtig zus&#228;tzliche Ma&#223;nahmen im Verkehrsbereich sind, zeigt die aktuelle Feinstaubbilanz. Der VC&#214; macht darauf aufmerksam, dass gestern bei der Messstelle Wien Belgradplatz bereits zum 26. Mal im Jahr mehr Feinstaub als erlaubt in der Luft war. Damit ist der Jahresgrenzwert von 25 Tagen, der in &#214;sterreich seit heuer gilt, &#252;berschritten. "Wenn zuviel Feinstaub in der Luft ist, nehmen bei Kindern Erkrankungen, wie Bronchitis und Asthmaanf&#228;lle, zu. Es ist h&#246;chste Zeit, dass die Gesundheit der Wienerinnen und Wiener Vorrang erh&#228;lt und die Schadstoffbelastung durch den Verkehr verringert wird", betont VC&#214;-Sprecher Gratzer.<br>#1<br>
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<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 09:49:55 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[VCÖ: EU-Kommission hält vier kritische Studien über Umweltfolgen von Biosprit zurück!]]></title>
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Ausgabe: 2010-22 vom 12.02.2010<br>
Agrokraftstoffe können mehr CO2-Emissionen verursachen als Benzin!VC&#214; f&#252;r Nachhaltigkeits - kriterien f&#252;r den Anbau von Energiepflanzen<br>Kein Glasnost in der EU-Kommission. Die EU-Kommission h&#228;lt vier kritische Studien &#252;ber die Umweltfolgen von Biosprit geheim! Der VC&#214; weist darauf hin, dass eine aktuelle EU-Richtlinie die Mitgliedsl&#228;nder verpflichtet, dass bis zum Jahr 2020 zehn Prozent des Kraftstoffs erneuerbar sein muss. Damit will die EU ihren Klimazielen n&#228;her kommen. Nun d&#252;rfte sich aber zeigen, dass importierte Agrokraftstoffe sogar mehr CO2 verursachen k&#246;nnen als Benzin und Diesel. Der VC&#214; appelliert an &#214;sterreichs EU-Parlamentarier, sich f&#252;r die Ver&#246;ffentlichung der von der EU-Kommission zur&#252;ckgehaltenen Studien stark zu machen.<br><br>Mindestens zehn Prozent des gesamten Treibstoffs soll in den EU-Mitgliedsstaaten im Jahr 2020 aus erneuerbaren Energiequellen stammen. Die EU m&#246;chte mit dieser Vorgabe den Klimaschutzzielen n&#228;her kommen. Erf&#252;llt soll dieses Ziel durch die Forcierung von so genanntem &#132;Biosprit&#147; werden. &#132;Das Problem ist, dass dabei nicht alle relevanten Nachhaltigkeitskriterien ber&#252;cksichtigt werden. So werden die Effekte der indirekten Landnutzung nicht ber&#252;cksichtigt. Also wenn W&#228;lder gerodet werden, um Anbaufl&#228;chen f&#252;r Energiepflanzen zu schaffen&#147;, macht VC&#214;-Expertin Ulla Rasmussen aufmerksam. <br><br>Importierte Agrokraftstoffe k&#246;nnen sogar mehr CO2 verursachen als Benzin. Das EU-Parlament hat daher im Jahr 2008 die EU-Kommission beauftragt, die Umweltfolgen der eigenen &#132;Biosprit&#147;-Politik untersuchen zu lassen. Bereits seit Juli 2009 sind die Studien fertig. Doch die EU-Kommission h&#228;lt die Ergebnisse von den vier Studien geheim und weigert sich, diese der &#214;ffentlichkeit zur Verf&#252;gung zu stellen. &#132;Damit verst&#246;&#223;t die Kommission gegen die Verpflichtung zur Information der &#214;ffentlichkeit und damit gegen bestehende EU-Regeln&#147;, kritisiert VC&#214;-Expertin Rasmussen. Der VC&#214; appelliert an &#214;sterreichs Regierung und an &#214;sterreichs EU-Abgeordnete, sich daf&#252;r einzusetzen, dass diese Studienergebnisse rasch ver&#246;ffentlicht werden. <br><br>Ulla Rasmussen ist Pr&#228;sidentin von &#132;Transport &amp; Environment&#147; (T&amp;E), der europ&#228;ischen Dachorganisation des VC&#214;. T&amp;E hat heute sch&#228;rftens gegen die Geheimhaltung der Studie durch die EU-Kommission protestiert. &#132;Die EU-Kommission soll ihre Vogel-Strau&#223;-Politik aufgeben. Zeigen die Studienergebnisse, dass die derzeitige Biosprit-Politik im Widerspruch zum Ziel des Klimaschutzes steht, dann sind rasch die Konsequenzen zu ziehen. Es braucht Nachhaltigkeitskriterien f&#252;r den Anbau von Energiepflanzen. Nicht zuletzt auch deshalb, um jene zu sch&#252;tzen, die heute tats&#228;chlichen Biosprit herstellen&#147;, betont VC&#214;-Expertin Rasmussen. In &#214;sterreich besteht seit 1. Oktober 2008 die Verpflichtung, dass 5,75 Prozent der verkauften Kraftstoffe so genannter &#132;Biosprit&#147; sein muss.<br>
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<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 11:26:27 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[VCÖ: Zahl der Verkehrstoten auf Autobahnen seit 2005 um ein Drittel zurückgegangen]]></title>
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Ausgabe: 2010-21 vom 12.02.2010<br>
Aber in den vergangenen fünf Jahren 447 Todesopfer!VC&#214;: Section Control ausdehnen, Schnellfahren ins Vormerksystem aufnehmen<br>Die Verkehrssicherheit auf &#214;sterreichs Autobahnen und Schnellstra&#223;en nimmt zu, wie eine aktuelle VC&#214;-Untersuchung zeigt. Seit dem Jahr 2005 ist die Zahl der Unf&#228;lle um rund 25 Prozent gesunken, die Zahl der t&#246;dlich Verungl&#252;ckten um 32 Prozent. Dennoch: Seit dem Jahr 2005 kamen 447 Menschen bei Unf&#228;llen auf Autobahnen oder Schnellstra&#223;en ums Leben. H&#228;ufigste Unfallursachen sind Raserei und Dr&#228;ngeln. Der VC&#214; spricht sich f&#252;r mehr Kontrollen und den verst&#228;rkten Einsatz der Section Control aus. <br><br>Die Verkehrssicherheit auf &#214;sterreichs Autobahnen und Schnellstra&#223;en nimmt zu. Eine aktuelle VC&#214;-Untersuchung, zeigt dass seit dem Jahr 2005 die Zahl der Verkehrsunf&#228;lle um rund 25 Prozent gesunken ist. Im Jahr 2005 kamen noch 111 Menschen bei Unf&#228;llen auf Autobahnen und Schnellstra&#223;en ums Leben, im Vorjahr waren es 75. &#132;Das ist ein R&#252;ckgang um rund ein Drittel. Gleichzeitig ist im gleichen Zeitraum das Autobahn- und Schnellstra&#223;ennetz um f&#252;nf Prozent gewachsen&#147;, macht VC&#214;-Experte DI Martin Blum aufmerksam. <br><br>Dennoch ist die Sicherheit auf &#214;sterreichs Autobahnen und Schnellstra&#223;en noch weiter zu verbessern, betont der VC&#214;. Jedes Jahr ereignen sich hier rund 2.000 schwere Verkehrsunf&#228;lle. In den vergangenen f&#252;nf Jahren verungl&#252;ckten dabei 447 Menschen t&#246;dlich. Jeder 25. Unfall auf Autobahnen und Schnellstra&#223;en endet t&#246;dlich! &#132;Das t&#246;dliche Unfallrisiko ist auf Autobahnen nach wie vor sehr hoch. Weitere Ma&#223;nahmen f&#252;r mehr Sicherheit sind n&#246;tig&#147;, betont VC&#214;-Experte DI Martin Blum. <br><br>Hauptunfallursachen sind auf Autobahnen zu hohes Tempo und Dr&#228;ngeln. Der VC&#214; spricht sich f&#252;r mehr Kontrollen und einen verst&#228;rkten Einsatz der Section Control aus. Der VC&#214; fordert zudem eine Erweiterung des Vormerksystems. Geschwindigkeits&#252;bertretungen sollen als Delikt in das Vormerksystem aufgenommen werden.<br><br>Die VC&#214;-Untersuchung zeigt auch, dass jeder dritte t&#246;dliche Unfall auf Nieder&#246;sterreichs Autobahnen und Schnellstra&#223;en passiert. "Der Anteil an den t&#246;dlichen Unf&#228;llen ist hier h&#246;her als der Anteil am hochrangigen Stra&#223;ennetz, der nur 20 Prozent betr&#228;gt", so VC&#214;-Experte Blum. Hoch ist das Unfallrisiko auch in der Steiermark, wo rund 22 Prozent der t&#246;dlichen Unf&#228;lle passieren. Die geringsten Anteil hat Wien mit 2,2 Prozent.<br><br>VC&#214;: Zahl der Verkehrsunf&#228;lle geht auf &#214;sterreichs Autobahnen zur&#252;ck (Bei Unf&#228;llen t&#246;dlich Verungl&#252;ckte auf &#214;sterreichs Autobahnen und Schnellstra&#223;en) <br><br>Jahr 2009: 75 Verkehrstote <br>Jahr 2008: 81 Verkehrstote <br>Jahr 2007: 83 Verkehrstote <br>Jahr 2006: 96 Verkehrstote <br>Jahr 2005: 111 Verkehrstote<br><br>Quelle: Statistik Austria, VC&#214; 2010<br><br>VC&#214;: Auf Nieder&#246;sterreichs Autobahnen passieren die meisten t&#246;dlichen Unf&#228;lle (Anteil an den Verkehrstoten auf Autobahnen und Schnellstra&#223;en in den Jahren 2005 bis 2008)<br><br>Nieder&#246;sterreich: 32,3 Prozent<br>Steiermark: 22,4 Prozent<br>Ober&#246;sterreich: 12,9 Prozent<br>Tirol: 8,9 Prozent<br>K&#228;rnten: 7,5 Prozent<br>Burgenland: 5,4 Prozent<br>Salzburg: 4,8 Prozent<br>Vorarlberg: 3,5 Prozent<br>Wien: 2,2 Prozent <br><br>Quelle: Statistik Austria, VC&#214; 2010<br><br><br>
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<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 11:20:50 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[VCÖ fordert bessere Schneeräumung von Gehwegen]]></title>
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Ausgabe: 2010-20 vom 11.02.2010<br>
Mischung von Schnee und Salz erhöht Sturzrisiko!VC&#214;: Beim Autofahren verdreifacht sich der Anhalteweg<br>Der Winter hat &#214;sterreich weiter fest im Griff. Erneut f&#252;hren starke Schneef&#228;lle zu winterlichen Verh&#228;ltnissen auf &#214;sterreichs Stra&#223;en. Der VC&#214; macht darauf aufmerksam, dass sich der Anhalteweg auf einer Schneefahrbahn auf das Dreifache verl&#228;ngert. Auch wer mit dem Rad f&#228;hrt, muss bei Schnee und Eis einiges beachten, betont der VC&#214;. Der VC&#214; fordert eine bessere Schneer&#228;umung von Geh- und Radwegen.<br><br>Der VC&#214; macht darauf aufmerksam, dass auf Schneefahrbahn der Anhalteweg f&#252;r Autos dreimal so lang ist wie auf trockener Fahrbahn. &#132;Bei Schneefahrbahn ist das Tempo zu halbieren, um in etwa den gleichen Anhalteweg zu haben wie auf trockener Fahrbahn. Den Anhalteweg von Tempo 50 auf trockener Fahrbahn erreicht man bei Schneefahrbahn mit 30 km/h&#147;, verdeutlicht VC&#214;-Sprecher Christian Gratzer. Die weiteren Tipps f&#252;rs Autofahren: Sicherheitsabstand verl&#228;ngern, weder abrupt Gas geben noch abrupt bremsen. Und: Dort wo es m&#246;glich ist, auf &#246;ffentliche Verkehrsmittel umsteigen. &#132;Wenn die Stra&#223;en schneebedeckt sind, ist es oftmals schneller und vor allem sicherer, mit &#246;ffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren&#147;, so VC&#214;-Sprecher Gratzer. <br><br>Der VC&#214; kritisiert, dass Geh- und Radwege bei Schneefall oftmals nicht ausreichend ger&#228;umt werden und stattdessen zu viel Salz gestreut wird. &#132;Wenn sich auf Gehwegen der Schnee mit Salz mischt, ergibt das eine h&#246;chst rutschige Mischung, insbesondere f&#252;r &#228;ltere Menschen steigt dadurch das Unfallrisiko auf Gehwegen&#147;, so VC&#214;-Sprecher Gratzer. Daher ist eine umfassende Schneer&#228;umung nicht nur f&#252;r die Fahrbahn, sondern auch auf Geh- und Radwegen unverzichtbar. <br><br>Auch beim Radfahren ist auf Schneefahrbahn der Fahrstil anzupassen. &#132;Den Sattel niedriger stellen, etwas Luft aus den Reifen lassen, Tempo reduzieren und besonders bei Gl&#228;tte in Kurven weder treten noch bremsen", empfiehlt VC&#214;-Sprecher Gratzer. Auch die Pflege ist in Wintermonaten intensiver: Die Ketten sind &#246;fters zu &#246;len, damit diese vor Salz besser gesch&#252;tzt sind. Das Funktionieren der Bremsen ist regelm&#228;&#223;ig zu kontrollieren. <br>
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<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 10:51:05 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[VCÖ-Studie: Kfz-Verkehr verursacht in Wien Umweltkosten von 275 Millionen Euro pro Jahr!!]]></title>
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Ausgabe: 2010-19 vom 10.02.2010<br>
Durchschnittliche Pkw-Fahrt verursacht der Allgemeinheit Kosten von 2,3 Euro!VC&#214;: City-Maut verringert unn&#246;tige Autofahrten und bringt mehr Kostenwahrheit <br>Der Kfz-Verkehr in Wien kommt der Umwelt und der Allgemeinheit sehr teuer, wie eine VC&#214;-Studie zeigt. In Summe betragen die von Lkw- und Pkw-Verkehr verursachten Umweltsch&#228;den rund 275 Millionen Euro pro Jahr! In Wien verursacht eine durchschnittliche Autofahrt Kosten von 2,3 Euro, die nicht der Autofahrer, sondern die Allgemeinheit bezahlt. Der VC&#214; betont, dass eine City-Maut unn&#246;tige Autofahrten verringert und ein Schritt zu mehr Kostenwahrheit ist.<br><br>&#132;Autofahren ist teuer, vor allem f&#252;r jene, die nicht Auto fahren&#147;, bringt VC&#214;-Experte DI Martin Blum das Ergebnis der VC&#214;-Studie auf den Punkt. Die VC&#214;-Studie zeigt auf, welche Kosten durch den Kfz-Verkehr der Allgemeinheit entstehen. Allein durch die Abgase und den L&#228;rm entstehen Sch&#228;den in der H&#246;he von 275 Millionen Euro, die nicht durch den verursachenden Kfz-Verkehr bezahlt werden. Weitere Ergebnisse: In Graz verursacht der Kfz-Verkehr Umweltkosten von rund 90 Millionen Euro pro Jahr, in Innsbruck sind es rund  35 Millionen Euro pro Jahr.<br><br>Umweltkosten umfassen Sch&#228;den an der Umwelt sowie die negativen Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen. &#132;Abgase und L&#228;rm des Verkehrs verursachen und verst&#228;rken Erkrankungen, wie etwa Asthmaanf&#228;lle, chronische Bronchitis, Herz-Kreislauferkrankungen. Zudem werden durch die Abgase Geb&#228;ude besch&#228;digt&#147;, erl&#228;utert VC&#214;-Experte Blum. Zus&#228;tzlich zu den Umweltkosten kommen die Unfallfolgekosten, die weitere 350 Millionen Euro betragen. Die von den Staus in Wien verursachten Kosten betragen sogar rund 770 Millionen Euro pro Jahr!<br><br>Interessant f&#252;r die Wienerinnen und Wiener: Im Schnitt ist eine Autofahrt in Wien 7,3 Kilometer lang und kostet nicht nur dem Autofahrenden Geld, sondern auch der Allgemeinheit, n&#228;mlich satte 2,3 Euro. &#132;Diese Kosten werden dem Verursacher nicht verrechnet. Autofahren wird also indirekt subventioniert und damit wird zus&#228;tzlicher Autoverkehr verursacht&#147;, so VC&#214;-Experte Blum.<br><br>Der VC&#214; weist darauf hin, dass mit einer City-Maut zumindest ein Teil dieser Kosten dem Verursacher verrechnet werden k&#246;nnen. Der VC&#214; spricht sich f&#252;r eine tageszeitlich gestaffelte City-Maut aus, die zwischen 80 Cent und zu Spitzenspitzen 2 Euro betragen soll. &#132;Damit kostet die Fahrt etwa so viel wie ein Stra&#223;enbahn-Fahrschein. Die Folge ist, dass ein Teil der Autofahrten wegf&#228;llt. Es gibt deutlich weniger Staus und die Autofahrer, die wirklich auf das Auto angewiesen sind, sind schneller am Ziel&#147;, betont VC&#214;-Experte Blum. Der VC&#214; empfiehlt, bei der Wiener Volksbefragung mit &#132;Ja zur City-Maut&#147; zu stimmen. <br>
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<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 10:19:28 +0200</pubDate>
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