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Saubere Luft und wenig Lärm
Dauerhafter Verkehrslärm macht krank. Ingesamt fühlen sich in Österreich 2,7 Millionen Menschen durch Lärm in ihrem Wohnumfeld beeinträchtigt, davon geben 1,46 Millionen den Straßenverkehr als Hauptursache an.
Verkehrslärm ist ein stark unterschätztes Gesundheitsproblem.
Medizinische Studien zeigen, dass dauerhafter Lärm krank macht. Das Herzinfarktrisiko ist entlang von stark befahrenen Straßen deutlich höher als in ruhigen Gebieten. Schlafstörungen, Bluthochdruck und vor allem bei Kindern mangelnde Konzentrationsfähigkeit und dadurch verursachte schulische Probleme sind weitere Folgen von dauerhaftem Lärm.
Auch Schadstoffe wie Stickoxide und Feinstaub, die vom Verkehr mit verursacht werden, schädigen die Gesundheit und beeinträchtigen die Lebensqualität.
Rund eine Million Österreicherinnen und Österreicher leiden unter der zu hohen Luftverschmutzung durch den Verkehr. Laut Weltgesundheitsorganisation WHO führt der durch den Verkehr verursachte Feinstaub in Österreich zu mehr als 2.000 Todesfällen pro Jahr.
Weniger Lkw- und Pkw-Verkehr, schadstoffarme Fahrzeuge und niedrigeres Tempo verringert die Schadstoff- und Lärmbelastung. Der VCÖ setzt sich deshalb für City-Mauten in Österreichs Städten, für radfahrfreundliche Städte mit niedrigem Geschwindigkeitsniveau, einen verbesserten Öffentlichen Verkehr sowie für ein Verbot des Autobahn- und Schnellstraßenbaus in Feinstaubgebieten ein.
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