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Mobilitätspreis 2012
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Der VCÖ stellt sich vor
Der VCÖ wurde im Jahr 1988 gegründet. Er ist jene Organisation in Österreich, die sich umfassend für ökologisch verträgliche, sozial gerechte und ökonomisch effiziente Mobilität einsetzt. Der VCÖ nennt die Verkehrsprobleme beim Namen und zeigt Lösungen auf. Das Ziel des VCÖ ist eine Verkehrspolitik, die allen Menschen unabhängig von Alter, Einkommen und Gesundheit faire Mobilitätschancen ermöglicht und die Belastungen für Mensch und Umwelt durch den Verkehr verringert. Hier erfahren Sie, wie der VCÖ arbeitet und können sich ein Bild vom VCÖ-Team machen.
Dr. Willi Nowak, VCÖ-Geschäftsführung
„Wir setzen uns mit ganzer Kraft dafür ein, dass alle Menschen gleiche Mobilitätschancen erhalten und die Belastungen des Verkehrs durch Stau, Abgase und Lärm für Menschen und Umwelt kleiner werden. Mit unseren Ideen von heute schaffen wir die Grundlage der Mobilität von morgen. Ein Verkehrssystem, für das sich der VCÖ stark macht, ist Ausdruck einer lebenswerten Welt, nützt den Menschen, schützt die Umwelt und schafft eine nachhaltige Wirtschaftsweise.“
Was den VCÖ antreibt und motiviert
Wir leben in einer Zeit der Umbrüche. Unsere Gesellschaft steht vor gewaltigen Herausforderungen im Bereich der Wirtschaft, des Klimaschutzes und der Energieversorgung. Klimakrise und Erdölkrise werden wesentlich durch den Verkehr verschärft. Es gilt heute die Weichen für einen langfristigen und nachhaltigen Mobilitätswandel zu stellen. Wer heute den Kurswechsel in der Mobilität blockiert, ist mitverantwortlich dafür, dass später einsetzende Maßnahmen schmerzhafter sein werden. Zu spät handeln schadet der Bevölkerung, schadet der Umwelt und schadet der Wirtschaft.
Laut Intergovernmental Panel on Climate Change (www.ipcc.ch) ist die globale Erwärmung auf maximal zwei Grad Celsius bis zum Jahr 2100 zu begrenzen, um so genannte Kipppunkte zu verhindern, die den Klimawandel massiv beschleunigen. Die Europäische Union hat daher beschlossen, dass bis zum Jahr 2050 die klimaschädlichen Treibhausgas-Emissionen des Verkehrs um 60 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 verringert werden sollen. Für Österreich bedeutet dieses Ziel eine Verringerung der Treibhausgas-Emissionen des Verkehrs um 75 Prozent gegenüber dem Jahr 2010.
Der VCÖ unterstützt mit seiner Arbeit die Erreichung dieses Ziels. Unsere heutige Gesellschaft hat die Verantwortung durch ihr Handeln zukünftige Naturkatastrophen infolge des Klimawandels zu verhindern. Es sind vor allem unsere Kinder und Kindeskinder, die unter den Folgen des heute verursachten Klimawandels leiden werden.
Klimafreundlicher Mobilität gehört die Zukunft. Der VCÖ arbeitet daran, dass der Mobilitätswandel im Interesse der Menschen, der Wirtschaft und der Umwelt kontinuierlich passiert. Der VCÖ unterstützt daher auch Ziele die Energiestrategie Österreichs, damit die Abhängigkeit vom Erdöl verringert wird.
Wie sich der VCÖ finanziert
Der VCÖ hatte im Jahr 2010 einen Jahresumsatz von 1,3 Millionen Euro. Die VCÖ-Finanzierung fußt auf drei Säulen, der Unterstützung durch Privatpersonen, Projektfinanzierungen der Öffentlichen Hand sowie Studienförderungen, Sponsoringbeiträgen und Inseraten von Unternehmen.
Etwa die Hälfte der VCÖ-Finanzierung erfolgt durch Privatpersonen, durch jährlich wiederkehrende oder einmalige Spenden sowie durch den Verkauf von VCÖ-Serviceleistungen. Mit mehr als 600.000 Euro unterstützen Menschen, denen ökologisch verträgliche Mobilität ein Anliegen ist, die Arbeit des VCÖ. Der VCÖ setzt sich für bessere Bedingungen für eine klimafreundliche, erdölunabhängige Mobilität ein. Der VCÖ möchte, dass gesunde Bewegung, wie gehen und Rad fahren, in unserer Alltagsmobilität mehr Bedeutung bekommt. Der VCÖ setzt sich dafür ein, dass das Steuersystem im Verkehrsbereich sozial und ökologisch gerechter wird. Die Unterstützungen durch interessierte und engagierte Privatpersonen sind die wichtigste finanzielle Basis des VCÖ.
Projekte des VCÖ wurden im Vorjahr in Summe mit rund 350.000 Euro von der Öffentlichen Hand – also von Bundesministerien, Bundesländern, Städten und Gemeinden – unterstützt. Die Finanzierung durch die Öffentliche Hand ist für NGOs nicht zuletzt auch deshalb wichtig, weil NGOs Leistungen erbringen, die dem Allgemeinwohl dienen und der Allgemeinheit zu Gute kommen. So führt Bewusstseinsarbeit für eine klimafreundliche Mobilität zum Umstieg auf klimafreundliche Verkehrsmittel, was zu einer verbesserten Luftqualität, zu weniger Treibhausgasen, weniger Staus und weniger Verkehrsunfällen führt. Der VCÖ unterstützt durch seine Arbeit das Erreichen staatlicher Ziele, wie etwa die Klimaschutzziele, die Ziele der Energiestrategie und Österreichs Verkehrssicherheitsziele.
Die seriöse und kompetente Arbeit des VCÖ wird in der Politik und in der Wirtschaft geschätzt. Ein Wandel im Mobilitäts- und Transportbereich ist nur durch das Zusammenspiel von Politik, Wirtschaft und Zivil-Gesellschaft möglich. Deshalb führt der VCÖ bewusst Projekte gemeinsam mit Unternehmen durch. Der VCÖ kooperiert über ein Jahr gesehen mit mehr als 50 Unternehmen (Kooperationspartner im Jahr 2010). So erarbeitet der VCÖ beispielsweise für Unternehmen Lösungen, wie es gelingen kann, dass mehr Kundinnen, Kunden und Beschäftigte klimafreundlich zum Unternehmensstandort kommen. In Summe machten Projekte mit Unternehmen inklusive Inserate im VCÖ-Magazin und in der VCÖ-Schriftenreihe ,,Mobilität mit Zukunft" sowie Sponsoring etwa des VCÖ-Mobilitätspreises, Österreichs größtem Wettbewerb für nachhaltige Mobilität, einen Gesamtbetrag von rund 400.000 Euro aus.
Der VCÖ freut sich auf Ihre Anregungen und Ihr Feedback!









