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VCÖ: Wienerinnen und Wiener lassen immer öfter das Auto stehen - 15.02.2012

Ausgabe 2012-31

Die Wienerinnen und Wiener sind immer umweltfreundlicher mobil. Der VCÖ weist darauf hin, dass im Vorjahr bereits 71 Prozent der Alltagswege mit Öffis, zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt wurden. Das Auto hat für die Mobilität in Wien nur mehr eine geringe Bedeutung, beansprucht aber sehr viel Platz. Der VCÖ fordert die Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung, die Aufhebung der Stellplatzverpflichtung beim Wohnbau und ein Öffi-Jobticket für alle Beschäftigten.

tl_files/vcoe/uploads/News/VCOe-Factsheets/radfahrer.jpg"Den Wienerinnen und Wienern gebührt für ihre zunehmend klimafreundlichere Mobilität Lob und Anerkennung. Im Vorjahr wurde ein neuer Rekordwert erreicht. Bereits 71 Prozent der Alltagswege in Wien wurden mit Öffis, zu Fuß und mit dem Fahrrad zurückgelegt", macht VCÖ-Expertin DI Bettina Urbanek aufmerksam. Der VCÖ führt diesen Rekordwert auf drei Ursachen zurück. Zum einen wird das Angebot des Öffentlichen Verkehrs laufend verbessert, zum zweiten haben die gestiegenen Spritpreise zum Umstieg motiviert und zum dritten liegen Öffi-Fahren und Radfahren im Trend, während Autofahren zunehmend "out" ist.

Damit das Öffi-Fahren für noch mehr Wienerinnen und Wiener attraktiv wird fordert der VCÖ einen weiteren Ausbau des Öffentlichen Verkehrs in Wien sowie ein Öffi-Jobticket für alle Beschäftigten. Derzeit können Betriebe nur jenen Beschäftigten eine Jahreskarte geben, ohne dafür Steuern und Abgaben zu bezahlen, die Pendler sind und einen Arbeitsweg von mindestens 20 Kilometer haben. "Damit versperrt das Finanzministerium allen Wienerinnen und Wiener, die in Wien arbeiten, den Weg zum Öffi-Jobticket. Diese Regelung ist im Interesse der Beschäftigten rasch zu reformieren", fordert VCÖ-Expertin Urbanek.

Der VCÖ betont, dass trotz der geringen Bedeutung des Autos für die Mobilität in Wien, der Autoverkehr sehr viel Platz für sich beansprucht. "Die Parkraumbewirtschaftung ist im Interesse der Lebensqualität der Wienerinnen und Wiener rasch auszuweiten. Gelten in mehr Bezirken Kurzparkzone und Parkpickerl, dann steigt die Motivation auf Öffis oder das Fahrrad umzusteigen und die Belastung der Wienerinnen und Wiener durch Abgase und Verkehrslärm nimmt weiter ab", betont VCÖ-Expertin Urbanek. Zudem fordert der VCÖ die Abschaffung der Stellplatzverpflichtung für neue Wohn- und Bürogebäude. Nach Vorbild Zürichs soll die Stellplatzverpflichtung durch Stellplatz-Obergrenzen ersetzt werden.

VCÖ: Auto spielt für Mobilität in Wien sehr geringe Rolle
(Wie die Alltagswege in im Jahr 2011 zurückgelegt wurden)

Öffentliche Verkehrsmittel: 37 Prozent
Zu Fuß: 28 Prozent
Fahrrad: 6 Prozent
Summe Umweltverbund: 71 Prozent
Pkw (Fahrer und Mitfahrer): 29 Prozent
Quelle: Socialdata, VCÖ 2012 

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